Hallo ! Wir werden im September das erstemal in den USA sein ( Miami und dann Liberty of the seas ). Wir üben auch schon ganz fleißig Englisch !!! Nur meine Freundin hat ein wenig Angst das die Amerikaner uns auslachen. Hat jemand Erfahrungen wie die "drüben" mit nicht ganz so flüssig Englisch sprechenden Touris so umgehen? Eigentlich hört man ja immer die wären da immer recht freundlich !! Gruß Andre
wir (26 und 25) waren jetzt im Januar auch erstmalig in den Staaten (auch Miami). Ich gebe zu, wir haben uns im Vorfeld auch viele Gedanken gemacht, ob man überhaupt etwas versteht oder sich bei Einreise verständlich machen kann. Unser Fazit: Absolut keine Probleme! Wir haben auch nur Schulenglisch drauf und konnten das auch noch nie so recht "real" anwenden. Gut, ich hatte Englisch im Abi (aber nur schriftlich, hihi), was aber nichts heißen soll. Manch ein Amerikaner spricht dann doch vielleicht mal zu schnell, zu undeutlich oder dergleichen. Wenn man dann nett nach einer Wiederholung fragt, ist das alles kein Problem. Wir waren insgesamt sehr erstaunt, wieviel man doch auf Anhieb versteht und dass man sich auch mit einem vielleicht nicht ganz so großen Vokabular richtig gut verständigen kann (Smalltalk inklusive). Ich finde ja, dass die Amerikaner bei weitem nicht so ein "komplexes" Englisch sprechen, wie man es in der Schule in Deutschland teilweise durchkauen muss. Und: Die Sprache kommt beim Sprechen – ganz ehrlich, je mehr man sich traut zu sprechen, desto besser läuft das dann auch. Niemand belächelt Dich! Vom Schiffspersonal ohnehin nicht, denn von denen spricht wohl auch kaum jemand akzentfrei und sauber Englisch ;-)
Was mir vorab sehr viel geholfen hat, insbesondere was Begrifflichkeiten für die Reise (Schiffsbetrieb, Restaurants, Ausflüge usw.) angeht: Englische Reiseberichte lesen oder auch mal Douglas Wards "Büchlein" durchlesen – das hat wirklich geholfen.
Gruß,
Dennis.
Posts: 344 | Location: Bad Iburg | Registered: November 17, 2005
Irgendwo ist immer jemand der ein paar Brocken Deutsch spricht.
Gestern Abend war ich bei Macy's einen Koffer kaufen
(Kleiner Einkaufstipp am Rande: Wenn man zum Customer Center geht und einen International Savings Card verlangt und seinen Reisepaß vorzeigt, bekommt man eine Rabattkarte für 11%, die 30 Tage gilt!).
Dort war dann eine Verkäuferin, die während des 2. Weltkrieges aus Wien geflohen ist.
Sie hat mich dann weiter in Deutsch bedient.
Und wenn sie selbst nicht, heißt es auf einmal:
Is somebody who speaks German?
Yeah - my Grandma. I get her on my cell.
Dann wird eben die Omi von der netten Dame am Nachbartisch angerufen, die über das Handy übersetzt.
In San Francisco habe ich mal 3 Minuten über "normal" auf ein Straßenschild geguckt, weil ich mich orientieren wollte und prompt hielt ein Auto an und fragte nach, ob sie mir irgendwie helfen können.
Nur echte New Yorker - die sind irgendwie doof!!! Die lassen dich im Regen stehen, wenn du nicht in Englisch gründlich die Meinung sagst.
Und ansonsten machst du eines: Geh mal in einen Buchladen und guck dich mal in der Abteilung Japanisch um:
Dort gibt es immer so schöne Zeigebücher, mit denen man seinen Willen ausdrücken kann...
Gruß HeinBloed
live aus Boston, Massaschusetts Frau Berta Panislowski Ein Klavier, ein Klavier Mutter, wir danken dir...
P. S. Das neueste Lieblings Small-Talk-Thema ist "Global Warmth"... und dann frage ich immer zurück: Where have you been with Kyoto, Bonn and Rio de Janeiro? The rest of world is dicussing it for years and you learn that there is Global Warmth...
Posts: 2618 | Location: In the heart of Europe: Germany... | Registered: May 23, 2006
Wenn man in USA ein grauenhaftes Englisch spricht, so wird man in der Regel nicht als Ausländer eingestuft, sondern einem Bundesstaat zugeordnet, dessen Dialekt man glaubt herauszuhören. Und in Miami spricht die Mehrheit sowieso spanisch.
Hallo zusammen !! Vielen Dank für die schnellen Antworten . Ich denke ,da kann meine Freundin ja beruhigt sein. Ich persönlich hatte mir weniger Gedanken gemacht,Bier und essen ist ja nicht so schwer zu bestellen . So nach dem Motto Please gives us Two big beer and 2 Tuna sandwiches . Gruß Andre
ich war 1995 erstmals in den USA. In der Schule habe ich Englisch gehasst und nach der 11. Klasse abgelegt (anno 1984). Mein Mann war nach dem Abi mit einem Freund 3 Monate in den USA. Also habe ich ihm das Reden überlassen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich die Amis besser verstehe als er . Meine Panik aus der Schule war, dass ich irgendeinen Grammatikfehler machen könnte. Nach ein paar Tage kam die Einsicht, dass die meisten Amis noch schlechter Englisch sprechen als ich und von Grammatik schon gar keine Rede.
Also: Vergiss alles, was Du in der Schule an Grammatik gelernt hast und rede einfach!!!
Abgesehen davon, ist der Ami sehr höflich und wird Dich immer für Dein gutes Englisch loben (egal wie schlecht es tatsächlich ist). Ein paar Höflichkeitsfloskeln könntest Du üben. Und wichtig ist immer, nie kurz antworten, sondern immer ausschweifend, nichtssagen und höflich. Sorry, aber Deine "Bestellung" ist sehr "unhöflich", besser wäre schon "Can I have 2 beer (big beer gibt es ohnehin nicht) and 2 tuna sandwiches, please."
Ansonsten wirst Du sicher irgendwann diesen Witz hören:
Wie nennt man jemanden, der 2 Sprachen spricht? Bilingual. Wie nennt man jemanden, der 3 Sprachen spricht? Trilingual. Und wie nennt man jemanden, der 1 Sprache spricht? American!
Also, keine Angst, rede einfach!
Gruß
Carmen, die 12 Jahre nach dem 1. USA Aufenthalt inzwischen schon gefragt wird, aus welchem Bundesstaat denn mein Akzent stamme .
wie auch immer du dein Bier und Sandwich bestellst - wenn du es höflich und freundlich tust, wird man dich immer freundlich aufnehmen. Überhaupt sind die Bedienungen in USA überaus freundlich und der Servicegedanke wird groß geschrieben. Dabei darf auch nicht vergessen werden, dass das Servicepersonal vom "tip" (Trinkgeld) lebt. Rund 15% des Nettobetrages sind angemessen.
Viel Spaß auf eurer Reise - ich bin mir sicher, ihr werdet die Menschen mögen!
Ahoi,
Marc
Posts: 1469 | Location: Mainz/Rhein | Registered: August 25, 2004
Hallo !! Wie es gibt keine BIG BEERS in the USA ? . Das ist ja gut zu wissen das es an sich keine Probleme geben sollte (zumindest sprachlich). Ihr habt uns sehr geholfen DANKE ! Und da wir auch eigentlich fast immer freundlich sind , denke ich das wir gut zurechtkommen werden . Gruß Andre
Hallo Andre auch ich kann bestätigen, dass man überall freundlich behandelt wird, nur Mut. Es fallen einem komischerweise immer mehr Worte ein, je länger man spricht. Ansonsten "mit Händen und Füßen" wirds schon gehen. Schlimm finde ich die "big Colas" Riesengläser bzw Pappbecher, viel Eis und so kalt, dass Deine Zunge gefriert. Viele Grüße Gerd
es gibt zwar alles im XXL-Format, aber kein Bier . Das gibt es in der Regel nur in Flaschen oder Dosen, jedenfalls nicht mehr als 0,33 l. Der einzige Ort, wo es - aus Sicht eines Bayern - eine richtige Menge Bier gibt, sprich eine Maß, ist das Hofbräuhaus in Newport, KY, oder Las Vegas. Mal abgesehen davon, dass ich ohnehin kein Bier mag, ist das meiste eher von der Qualtiät alkoholarm im Vergleich zu dem unseren. Auf Schiffen dürften ohnehin nur eine der Hauptmarken Miller oder Anheuser Busch erhältlich sein und das eher zu hohen Preisen.
Ich hoffe, dass ich Dich nicht allzusehr enttäuscht habe. Bei Sodas (Cola und co) ist hingegen selbst der kleine Becher meist schon größer als bei uns der große.
Noch ein Tipp zum Thema Literbecher Cola: normal ist das ein Pappbecher bis oben voll Eis und mit gekühltem Cola aufgefüllt. Einfach "please without ice" bestellen, dann bekommt man anstandslos 1 Liter Cola eisgekühlt und das reicht für die ganze Familie!
Hallo 1 Ich glaub meine Aussage mit dem "Big Beer" ist etwas mißverstanden bez. überbewertet worden hab zwar nix gegen large Beer (so bis 0.5 L) aber da es eine Hochzeitsreise wird ,wäre mehr glaube ich nicht so gut (nix gegen dich Zukünftige). War nur ein Beispiel . Auf jeden Fall habt ihr uns viel Selbstvertrauen für die Seereise mitgegeben !! Vielen Dank !!!!!!!!!!!! Gruß Andre + Stefi !!!!!!
Originally posted by sokrates: Noch ein Tipp zum Thema Literbecher Cola: normal ist das ein Pappbecher bis oben voll Eis und mit gekühltem Cola aufgefüllt. Einfach "please without ice" bestellen, dann bekommt man anstandslos 1 Liter Cola eisgekühlt und das reicht für die ganze Familie!
Hej,
in diesem Fall kann ich nur empfehlen, sehr deutlich zu sprechen... Ein Bekannter von mir bestellte nämlich auch mal "coke without ice", aber anscheinend nuschelte er stark, denn der Mensch hinterm Tresen verstand "coke twice", sodass der Arme dann 2 Eimer Eis mit ein bisschen Cola bekam...
Komischerweise macht mir das Eis in den USA absolut nichts aus, hier schon. Aber auch wenn der Becher voll Eis ist, ist er meist so groß, dass es locker reicht .
Abgesehen davon, bevorzuge ich ohnehin Eistee oder Lemonade und das schmeckt ohne Eis nicht.