ich habe von Cunard die Nachricht erhalten, dass die Rückerstattung für die Reise mit der QM2 nun eingetroffen sei (bei meinem Reisebüro) Ich ging also zu meinem Reisebüro, erhielt aber nur annähernd die Hälfte meines Reisepreises mit der Begründung, man sei momentan in einem Engpass, da man ja die Reisen immer vorfinanzieren müsste und die Kunden zur Zeit schlecht zahlen, blablabla. Stimmt das?
Da ich nun die Reise mit Costa über dieses Reisebüro gebucht habe (die nun in fünf Wochen ansteht) und ich die Rechnung nun erhalten habe, wie verhalte ich mich?
Das Reisebüro hat mir zugesichert, den Rest von Cunard so schnell wie möglich an mich auszuzahlen.
Die neue Rechnung ist nun offen.
Nun habe ich aber Bedenken, dass, wenn ich die Costa-Reise bezahle, damit nur ein Loch des Reisebüros gestopft werden wird und das Geld nicht dort landet, wo es hin soll.
Was kann passieren, wenn ich die Costa-Reise bezahle und das Reisebüro das Geld nicht weiterleitet?
Was passiert, wenn ich mit einer Verrechnung der restlichen Schulden einverstanden bin und das Geld trotzdem nicht weitergeleitet wird.
Weiß jemand bescheid oder ist hier ein Anwalt unter uns?
Übrigens: einen Sicherungsschein habe ich schon.
Have a great day,
Petra
Zenith, Costa Victoria, Voyager of the Seas, Deutschland, European Vision, QE2, Costa Fortuna, QM2, Costa Mediterranea, Costa Concordia
was passieren kann, wenn Du die Reise bei Deinem Reisebüro bezahlst und die das Geld nicht weiterleiten ist eigentlich ganz klar, Du bekommst keine Reiseunterlagen und kannst daher nicht reisen. Costa wird die Unterlagen wahrscheinlich erst nach Zahlung des Reisepreises aushändigen.
Ein Tipp von mir, setz Dich doch mal mit Costa in Verbindung und frage mal wie die sich unter diesen Umständen verhalten werden.
Der bessere Tip, der Deine Reise sicherstellen wird, bezahle per Kreditkarte. Das Reisebüro übermittelt Deine Kreditkartendaten, Costa bucht ab und fertig, was natürlich mit einer geleisteten Anzahlung passiert weis ich nicht.
Gruss Bernhard
Posts: 654 | Location: Remscheid | Registered: November 06, 2005
das ist ja ärgerlich. Ich würde mich auch mit Costa in Verbindung setzen, die Lage schildern und sagen, dass Du den Reisepreis (bzw. die Restsumme) direkt bei ihnen bezahlen willst und Costa Dir die Reiseunterlagen direkt nach Hause schicken soll. Wir hatten auch vor längerer Zeit von unserem Reisebüro die Auskunft erhalten, dass Costa keine Kreditkartenzahlung akzeptiert, aber inzwischen klappt es doch, wobei das RB die entsprechenden Beträge von meinem Kreditkartenkonto abbucht und nicht Costa direkt. Auf keinen Fall würde ich noch einen Cent an Euer Reisebüro bezahlen! Ich drücke Dir die Daumen!
Ich habe ja jetzt nur mal einen Schuss vor den Bug erhalten. Ich habe ja noch nichts bezahlt, Gott sei dank. Dieses Verhalten finde ich doch sehr merkwürdig. Mich würde die allgemeine Rechtslage interessieren, da dies ja jedem passieren kann und man wissen sollte, was die rechtlichen Voraussetzungen sind? Auch in der Zukunft.
Natürlich werde ich mit aller Härte gegen eine solche Behandlung vorgehen. Schließlich ist die Cunard-Geschichte in meinen Augen ne glatte Unterschlagung. Ich werde auch Cunard davon unterrichten. Zumindestens werde ich dies androhen. Leute, ich bin total sauer.
Have a great day,
Petra
Zenith, Costa Victoria, Voyager of the Seas, Deutschland, European Vision, QE2, Costa Fortuna, QM2, Costa Mediterranea, Costa Concordia
Ich werde auch Cunard davon unterrichten. Zumindestens werde ich dies androhen. Leute, ich bin total sauer.
Hallo Petra nicht androhen, tun. Du solltest das schon deshalb tun ,weil das Reisebüro die volle Summe erhalten hat und nicht auszahlt. Eine weitere Reise würde ich entweder direkt beim Veranstalter buchen oder das Reisebüro wechseln, sicher ist sicher. Zur Rechtslage können sicher unsere Experten etwas sagen. Maritime Grüße Gerd
warum dann nicht gleich beim Veranstalter buchen, wenn das mit dem Reisebüro mit so vielen Gefahren verbunden ist. Wofür braucht man dann noch ein Reisebüro?
Herjee, ich bin so wütend, ich platze gleich vor Wut
Have a great day,
Petra
Zenith, Costa Victoria, Voyager of the Seas, Deutschland, European Vision, QE2, Costa Fortuna, QM2, Costa Mediterranea, Costa Concordia
die Rechtslage ist hier mehr als eindeutig: 1. Du hast den Sicherungsschein, d.h. auch Anspruch auf das Geld. 2. Das Geld wurde dem Reisebüro zur Weierleitung gegeben, also ind diese hierzurechtlich verpflichtet 3. Du solltest unbedingt einen Anwalt einschalten. Falls Du aus dem Gebiet Bremen/Oldenburg kommst, kann ich Dir gerne weiterhelfen (bin Anwältin) Wenn Du weiter abwartest, kann das Unternehmen in Insolvenz gehen und dann ist das Geld tatsächlich weg. Du solltest daher schnell ein Anwaltsschreiben aufsetzen lassen.
Wenn das Geld nicht herausgegeben wird unverzüglich den Verband der Reisebüros infomieren und Strafanzeige stellen.
Originally posted by Wasserratte: Hallo Aidabonnie,
da du Anwältin bist, ... Mensch, ich will doch die Reise machen und nicht das Geld zurück. ...
Hallo, an alle hier im Forum,
Bitte hier in diesem Thema deutlich zwischen VERMITTLER -Reisebüro- und VERANSTALTER -Reederei, Fluggesellschaft etc- zu unterscheiden, da meines Wissens unterschiedliche Haftungs- und Rechtsverhältnisse entstehen.
hatte bereits im OT einen Standpunkt zu dieser Thematik gepostet.
Nun ist ja einiges klarer:
Petra hat einen VERMITTLER beauftragt, für sie bei dem VERANSTALTER Costa eine Reise zu buchen – richtig?
Dieser Vermittler ist aber Petra noch aus der endgültigen Abwicklung eines früherenVermittlungsauftrages die bereits von dem Veranstalter rückvergütete Reiseentschädigung schuldig geblieben; die angeführten Erklärungen des Vermittlers lassen aber auf eine drohende Insolvenz des Vermittlers rückschließen. – richtig?
Petra möchte die bevorstehende und gebuchte Reise nun aber mit dem Veranstalter Costa antreten, hat dessen Sicherungsschein zu der Reise, ist sich aber unschlüssig, wie sie hier nun verfahren soll –richtig?
Der Sicherungsschein sichert die Insolvenz des Veranstalters (Costas) und NICHT die des Vermittlers!
Vermittler A (im Auftrag Petras) hat auf deren Namen eine Leistung bei dem Veranstalter eingebucht und die (wahrscheinlich übliche )10% Anzahlung von Petra eingefordert und erhalten! Jetzt vor Reisebeginn wird die Restzahlung fällig, damit der Veranstalter die Reiseunterlagen komplett ausfertigt und an den Reisenden absendet. Die eingetretende Situation bei dem Vermittler ist aber wenig dazu angetan, diesem jetzt noch weiteres Geld zur Weiterleitung anzuvertrauen! In dem aktuellen Buchungsvorgang mit/für Costa ist noch kein Schaden eingetreten – oder ist bekannt, ob von der Anzahlung Teilbeträge anderwertig Verwendung fanden, hat der Veranstalter zu irgend einem Zeitpunkt das Ausbleiben von Zahlungen beklagt? Üblicherweise erfahren wir als Endkunden solches nicht!
Vor Jahren hatten wir in einer ähnlichen Situation mit einem Vermittler mit dem Veranstalter kurzfristig nachfolgenden Weg zu beschreiten:
Absprache mit dem Veranstalter: wir mussten den Vermittlungsauftrag bei dem Vermittler stornieren, nur dieser konnte die Buchung beim Veranstalter (der Reederei) rückgängig machen. Unsere Reiseabsicht wurde in eine 1tägige Option umgewandelt, wir konnten dann kurzfristig mit einem anderen Vermittler die Reisebuchung erfolgreich abschließen. Da wir dieses alles ohne finanzielle Vorleistung, in dem Zeitfenster von „moderaten Stornogebühren“ begonnen hatten, fielen in der Tat keinerlei Zusatzkosten an.
Was ist nun Petra zu raten?
Aktuell ist abzuklären, ob der Veranstalter Costa bereit ist, die bisher übermittelten Buchungsfakten auch mit einem anderen Vermittler aufrecht zu erhalten. Je nach Auskunft, wie und welche Kosten entstehen, wenn zum jetzigen Zeitpunkt ein Storno ausgesprochen werden müsste und ob dann noch die reservierte Kabine bei NEUBUCHUNG eines anderen Vermittlers zur Verfügung stünde. Dann ist ein sofortiger Vermittlerwechsel der sicherste Schritt, noch an der vorgeplanten Reise teilzunehmen.
Für all die bisher entstandenen und noch entstehenden Kosten und Aufwendungen ist natürlich das bisherige Vermittlerbüro A ersatzpflichtig.
Hier ist sicher eine kompetende Rechtanwaltsunterstützung unbedingt erforderlich, damit alle Ansprüche rechtlich fundiert aktenkundig gemacht sind.
Aber – wenn ich das heute so richtig sehe – hat bisher „nur ein erheblicher Vertrauenverlust“ zu dem von Petra beauftragten Büro stattgefunden.
Um aktuell die Reise noch antreten zu können, solltest Du, Petra, tatsächlich versuchen, mit dem Veranstalter Costa die Sachlage zu erörtern und gemeinsam den praktikabelsten Weg suchen!
Das für jetzt, nochmals aus Berlin, weiterhin: gute Nacht und ... keep cool
Originally posted by Wasserratte: Herjee, ich bin so wütend, ich platze gleich vor Wut
Hallo Petra,
ich kann Dich gut verstehen. Man plant seinen Traumurlaub und sieht ihn dann wie ein Kartenhaus zusammenfallen.
Die Situation, wie Du sie geschildert hast, ist wohl eindeutig. Es geht jetzt vorrangig um zwei Sachen:
Du willst (verständlicherweise) Dein Geld bekommen. Also geh sofort morgen nochmal in das Reisebüro und nerve. Du bist u.U. nicht die Einzige die Geld zu bekommen hat/im Voraus bezahlt hat. Desto mehr Du nachfragst, desto sicherer bekommst DU Dein Geld, bevor es andere bekommen...
Du willst auf jeden Fall Deine geplante Cruise mit Costa durchführen. Hier hat Klaus aus Berlin sehr ausführlich einen absolut richtigen Weg beschrieben.
Auf jeden Fall: Wenn Du nicht umgehend Dein Geld wiedersiehst nichts wie los zum Rechtsanwalt.
Mit Sicherheit drücke nicht nur ich Dir hier die Daumen, daß alles gut zu Ende geht.
man sei momentan in einem Engpass, da man ja die Reisen immer vorfinanzieren müsste
Hallo Petra,
allein diese Aussage macht mich schon stutzig, denn vorfinanzieren muß man normalerweise bei einigen Veranstaltern nur dann etwas, wenn man beispielsweise Gruppenkontingente reservieren möchte. So z.B. bei diversen Kurzreisen in diesem Jahr, die wir für die Gruppenreise ins Auge gefaßt, dann aber aufgrund dieser Tatsache verworfen hatten.
Ansonsten obliegt es doch dem Buchenden (also dem "Möchtegern-Reisenden") rechtzeitig die Anzahlung sowie die Restzahlung zu tätigen, entweder direkt an die Reederei (zweifelsohne die beste Möglichkeit) oder an das Reisebüro, das diese Beträge dann weiterleitet.
Grundsätzlich vorfinanzieren? Sorry, aber das ist mir neu!
deinen Ärger und deine Wut kann ich sehr gut verstehen.
Aber auch ich bin kein Jurist und habe während meines Studiums manch Vorlesung bzgl. Recht ausfallen lassen.
Klaus hat die Situation m.E. sehr gut und einleuchtend dargestellt(mein Kompliment!). Ich denke mir, es handelt sich um zwei verschiedene Rechtsgeschäfte, die man getrennt sehen muss. Ob das eine mit dem anderen ggf. aufrechenbar ist, mußt du wirklich von einem Anwalt klären lassen.
Die von Klaus empfohlene Vorgehensweise - Kontakt mit Costa, um eine Lösung zu finden - sowie den Druck auf das Reisebüro, dir den Gutschriftbetrag unter Angabe der möglichen Konsequenzen auszuzahlen, halte ich vorerst für einen pragmatischen Weg und für sehr sinnvoll.
Solltest du damit keinen Erfolg haben, wäre es sicherlich ratsam, dir Rechtsbeistand einzuholen. O.K., die hundert Euro mußt du ausgeben, kannst dich dann aber auf deine nächste Kreuzfahrt freuen.
Ich kenne dein Reisebüro nicht, kenne jedoch die Praktiken der Reisegesellschaften aus Geprächen mit Freunden, die ein Reisebüro hatten. Die klagten häufig über Abbuchungen ca. 6 Wochen vor Reiseantritt, obwohl der Reisende erst mit Erhalt der Reiseunterlagen ( 2 Wochen vorher) zahlte. Zu finanziellen Problemen hatte dies - gerade in der jetzigen Reisezeit - nie geführt. Ich kenne die Abbuchungsmodalitäten der Gesellschaften nicht, möglich sind solche Vorfinanzierungen, jedoch nur für eine kurze Zeit. Ich möchte dein Reisebüro nicht verdammen, aber einleuchtend klingt mir das auch nicht. Es hört sich stark nach Zahlungsschwierigkeiten und Illiquidität an. Ich denke mir, es geht sich hier ja nicht um fünfstellige Beträge. Deine Bedenken erscheinen mir schon gerechtfertigt.
Dein jetziges Problem hat mich aber aufhorchen lassen. Ich buche meine Kreuzfahrten häufig bei einem Reisebüro, welches ich überhaupt nicht kenne, über das Internet. Ich werde mir nun doch einmal die Geschäfts- und Vertragsbedingungen etc. anschauen. Bin in der Beziehung öfters schon mal blauäugig!
Ich wünsche dir, dass du dein Problem gelöst bekommst und sich alles in Wohlgefallen auflöst.
ich denke auch, daß Klaus das alles sehr deutlich dargestellt hat.
Schau dir nochmals den Sicherungsschein an. Dieser müßte ausgestellt sein von Costa und gilt demnach nur für die Cruise, nicht aber für die Flüge oder evt. Übernachtungen. Die günstigen Flüge haben oftmals eine 100%ige Stornogebühr, auch das ist genau durchzulesen.
Ist es ein Reisebüro vor Ort, würde ich denen heute auf die Füße treten, Ihnen zur Kenntnis geben, daß du auf jeden Fall Cunard informierst und daß du die Sache publik machen wirst. Noch sind hier keine Namen gefallen, das kann aber schnell nachgeholt werden. Bei einem Internet-Reisebüro würde ich mich auch nicht telefonisch abwimmeln lassen und hier wie auch beim örtlichen Reisebüro nur noch mit dem Chef sprechen. Die normalen Angestellten haben hier sicher keine Handlungsfreiheit.
Also: Der Veranstalter ist zur Herausgabe der Reiseunterlagen in jedem Fall verpflichtet. Denn der Vertrag kommt zwischen dem Kunden UND dem Veranstalter zustande.
Kompromiss: Ich würde dem Reisebüro sagen, daß ich die Restzahlung für meine Costa-Reise nur direkt an Costa leisten werde. Sollen die Dir die Bankverbindung geben und Ihr zahlt DIREKT an Costa. Dann liefert Costa die Reiseunterlagen in jedem Fall aus. Das Reisebüro hat die Provision sowieso aus der Anzahlung und es gibt keinen Grund, Euch die Tickets nicht auzuhändigen.
Auf Verrechnungen würde ich mich nicht einlassen. Setzt dem Büro für die Cunard-Rückzahlung einfach eine angemessene Frist. Bietet viellicht Ratenzahlung an. Unbedingt die Schriftform einhalten. Ein Anwalt kann auch erstmal nichts anderes machen. Erst wenn diese schriftlich gesetzte Frist verstrichen ist, dann würde ich einen Anwalt einschalten.
Vielleicht solltet Ihr mit dem Reisebüro nochmals sprechen. Viele kleine Büros müssen zum Beispiel Flüge vorfinanzieren, die Kunden erst eine Woche später bezahlen.
Bei aller Wut - aber Reisebüros haben kein Interesse Kunden zu verschrecken. Normalerweise. Nur wenn es wirklich eine ernste Situation ist, sollten die Euch auch offen sagen, was los ist und dann gemeinsam eine Lösung finden, wie Ihr an Euer Geld kommt.
Es muß immer klar sein, daß wenn man die scharfen Waffen auffährt, man am Ende weniger Geld oder gar kein Geld bekommt. Deshalb einfach gucken, daß man die Costa-Tickets kriegt, einen moderaten Plan für die Cunard-Rückzahlungen hinbekommt - und dann u. Umständen das Reisebüro einfach wechseln...
ich habe auch die Überweisungsscheine für meine AIDA reise vormir zu liegen und sehe, dass AIDA als empfänger steht und nicht mein Reisebüro von wo ich gebucht habe.
Läuft das gleich direkt auf das Konto von AIDA oder erst auf das Konto des Reisebüros?
Bye Christian
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Hallo Christian, bei Aida-Reisen ist Aida-Cruises direkt der Empfänger der Zahlungen. Du bekommst auch die Rechnungen direkt von Aida. Entweder Du überweist die Beträge, oder Aida bucht es von Deinem Konto ab.