Hallo Tien auf meinen vielen Reisen habe ich alle möglichen "eingeschränkte" Passagiere erlebt. Ich habe immer wieder festgestellt, dass alle "in einem Boot" sind und geduldig abwarteten, bis die betreffende Person den Weg gemeistert hat. Die Gangway ist ja das Nadelöhr und gerade hier habe ich sehr viel Rücksichtnahme erlebt.Das Personal auf allen Schiffen ist sehr hilfsbereit gewesen und oft habe ich einen Rollstuhl auf dem Tenderboot gesehen. Ich habe ja meine Reisen überwiegend auf "deutschen" Schiffen gemacht und kann nur für die sprechen.Dass es natürlich hier und dort "Ungehobelte" gibt, ist klar, aber absolut die Ausnahme. Viele Grüße Gerd
Ich würde sagen JA, auf der Lili wurde jedem sehr gut ins Tenderboot geholfen. Wird ja mal Zeit, das du auch Tendererfahren wirst! Kannst ja nicht immer nur im Hafen anlegen. Achtung HeinBloed, in Villefrance wird getändert
Einen schönen Tag noch und Grüße aus dem schönen Oderland!
auf unserer Panama-Kanal Tour mit der Legend of the Seas war eine ältere Dame (80 Jahre) im Rollstuhl dabei. Der Rollstuhl war kein Problem. Die Mitarbeiter von Royal Caribbean haben die Dame sowie den Rollstuhl in das Tenderboot getragen. Selbst auf den Ausflügen haben die Reiseleiter Hilfestellung gegeben. Hut ab !
Wird ja mal Zeit, das du auch Tendererfahren wirst!
Hallo wie ich ihn kenne, hat er nicht für sich gefragt, der junge Hüpfer Aber Zeit wirds, dass er die "richtige" Seefahrt mal kennenlernt. Viele Grüße Gerd
so viele Reisen und noch nicht getendert - ´"ach Du grüne Neune" , aber ich will mal nicht so die große Klappe haben...
Also ich kann die Meinung von Heike absolut bestätigen, da auf der Maxim auch eine Dame im Rollstuhl sowie gehbehinderte Personen an Bord waren. Die Mannschaft hat sie in die Tender gehoben bzw. getragen - absolut freundlich und ohne Hektik. Man nahm dort absolut rücksicht. Meiner Meinung nach ist das ja wohl selbstverständlich.
Hallo, Kann das schon Gesagte nur bestätigen - ich hab's sogar im Zodiak (Antarktis) erlebt, wie eine ältere Dame im Rollstuhl, allerdings bei ganz glatter See - begeistert ihre ersten Pinguine ganz hautnah erleben durfte! LG/Penguin
ich möchte an dieser Stelle vielmals bei allen für deren Informationen bedanken, die die Buchung dieser Reise überhaupt möglich gemacht haben.
Das war absolut klasse. Schon beim Boarding war eine Assistentin da, die alle mobilitätseingeschränkten Passagiere erfasste, und uns erklärte, dass im Notfall immer jemand sofort zur Hilfe eilen kann, um die entsprechende Unterstützung im Evakuierungsfall leisten zu können.
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte:
Die Crew hätte ihn sogar runtergetragen!!!
Schade bloß, dass das Restaurant-Management als einziges etwas "lahm" reagiert hat: Lieber blieben Tische frei (mangels Personal), obwohl Passagiere anstanden... als dass man hätte einen Mobilitätseingeschränkten die Wartezeit dort verbringen lassen wollte. Das war wirklich der einzige Wermutstropfen!
Also danke nochmals für eure Hinweise.
Gruß HeinBloed
Posts: 2618 | Location: In the heart of Europe: Germany... | Registered: May 23, 2006
von der Millennium her kann ich bestätigen, dass das Tendern für Rollstuhlfahrer kein Problem darstellte - eine behinderte Frau wurde mittsamt ihrem Rollstuhl von vier kräftigen Besatzungsmitgliedern ganz einfach die Treppe hinunter getragen und ins Boot gehoben.
Allerdings wies Celebrity im Tagesprogramm ausdrücklich darauf hin, dass man sich vorbehalte, je nach Wetterlage und den Umständen im Anlaufhafen die Mitnahme von Gehbehinderten im Tenderboot einzuschränken oder sogar ganz zu untersagen.
*** Splendour of the Seas (2001) *** Olympia Voyager (2002) *** Golden Princess (2003) *** Costa Classica (2004) *** Costa Fortuna (2006) *** MSC Musica (2006) *** Millennium (2007) *** Legend of the Seas (2008) *** Marco Polo ... and coming soon: Summit
Hallo Tien interessant wäre noch zu wissen: welches Schiff? Obwohl ich glaube, wenn man, und das soll man ja auch, zu Anfang sich meldet, ist man um diese Person bemüht.Es geht ja auch um den Alarmplan Rettungsübung. Freut uns, Dir geholfen zu haben. Viele Grüße Gerd
Hintergrund der Fragen: Wir haben ein älteres Ehepaar (83/84 - meine Grundschullehrerin und ihr Mann) überzeugt, dass Kreuzfahren eine streßfreie Art des Reisens sein kann und dank der guten Geister an Bord trotzdem für Mobilitätseingeschränkte geeignet ist.
Dass in St. Peter Port getendert wurde, war natürlich die Master-Aufgabe, um eben den Extremfall zu zeigen.
Nun habe ich auch meine Erfahrung mit dem Tendern hinter mir.
Es gab auch Leute, die die Freitreppe gesehen haben und sofort umgedreht sind und an Bord geblieben sind...
Sie haben übrigens heute angerufen und schon angedeutet, dass sie sich durchaus vorstellen könnten, im Herbst wieder auf Kreuzfahrt zu gehen...
Gruß HeinBloed
Posts: 2618 | Location: In the heart of Europe: Germany... | Registered: May 23, 2006
Originally posted by HeinBloed: Sie haben übrigens heute angerufen und schon angedeutet, dass sie sich durchaus vorstellen könnten, im Herbst wieder auf Kreuzfahrt zu gehen...
Hallo Tien,
dann sollten sie allerdings leider um den deutschen Marktführer einen Bogen machen. Bis vor zwei Monaten ging ich nach meinen eigenen Beobachtungen davon aus, daß gerade mobilitätseingeschränkte Passagiere stets besondere Aufmerksamkeit bekommen, wenn es um das Betreten/Verlassen eines Schiffes geht. Leider hat sich dies wohl bei Aida gewandelt.
Bei der Abschiedsreise der Blu traf ich eine Rollstuhlfahrerin (es waren übrigens weniger Rollstuhlfahrer an Bord, als geeignete Kabinen vorhanden waren), die bereits mehrere Fahrten sowohl auf der Blu wie auch auf anderen Schiffen hinter sich hatte. Beim Essen erzählte sie, daß es praktisch 'null' Service für Behinderte gäbe - dies hätte sich in den letzten 1,5 bis 2 Jahren so entwickelt. Die Wartezeit, bis Hilfe vor Ort sei, würde jedes Mal rund 15 Minuten betragen. Ob meiner eigenen früheren Beobachtungen konnte ich dies kaum glauben; dachte schon fast, eine KR vor mir zu haben - bis ich in Le Havre vom Schiff ging und die Dame unten an der Gangway traf. Sie wollte zurück auf das Schiff. Es dauerte, nachdem ich sie traf, eine geschlagene halbe Stunde, bis Hilfe dort war. Und sie wartete bereits, als ich eintraf. Ich konnte es kaum fasssen!
Sie erklärte mir dann, daß diese Hilfestellungen früher von Matrosen übernommen wurde, die auch in der Nähe schnell verfügbar waren. Aus irgendeinem Grund stehen diese dafür bei Aida Cruises nun nicht mehr zur Verfügung, so daß jedesmal, wenn jemand, der/die Hilfe benötigt, von/an Bord will, gefunkt wird, um Mitarbeiter des Housekeeping zusammen zu rufen. Im Housekeeping Departement arbeiten allerdings hauptsächlich Philippinos, die von der Statur her eher schmächtig sind. Somit müssen immer vier Personen zusammen sein, bevor es los geht. Da diese Jobs bei den Housekeepern auch nicht sehr beliebt sind, dauert es entsprechend, bis genügend Helfer zusammen sind. Insgesamt war es ein Trauerspiel. Und es wurde noch nicht mal getendert, es ging nur um die Gangway. Nach Aussage der Betroffenen gilt diese Reorganisation für die gesamte Aida-Flotte.
Bislang hatte ich stets (geh-)behinderte Bekannte ermutigt, eine Kreuzfahrt zu machen. Dies mache ich weiterhin - allerdings mit der Einschränkung, dabei Aida nicht mal in die Vorüberlegungen einzubeziehen.
Aber mach Deiner Grundschullehrerin keine Angst - auf anderen Schiffen ist der Service für Mobilitätseingeschränkte nach wie vor beispielhaft, wie Deine jüngsten Erfahrungen bestätigen.