Hallo Zusammen! ok so viels Ahnung von diesem Code hab ich nicht, aber ich würde gerne euch Kreuzfahrtexperten fragen, was ihr von ISPS haltet? Macht er für euch Sinn oder eher weniger?
Sorry wenn das diesen Thread oder ähnliches schon gab, ich hatte mal bei "find" geschaut und da bin ich auf einen Eintrag von 2004 gestoßen, naja wir haben 2006 und in der Zeit kann sich einiges verändert haben.
best regards Philipp __________________________
COSTA MARINA 2004 >>>> 09/08/2004 - 18/08/2004 >>>> Kiel - St. Petersburg - Kiel
COSTA CLASSICA 2006 >>>> 30/07/2006 - 12/08/2006 >>>> Kiel - Spitzbergen - Nordkapp - Kiel
MSC ARMONIA 2008 >>>> 14/03/2008 - 01/04/2008 >>>> Rio de Janeiro - Transatlantik - Genua
daß die Sicherheit an Bord ein wichtiges Thema ist, versteht sich von selbst. Allerdings ist ISPS meiner (und nicht nur meiner) Meinung nach ein Papiertiger, der wirkliche Terroristen kaum schrecken dürfte, Otto-Normal-Kreuzfahrer und -Shiplover aber über Gebühr behindert.
[QUOTE]Originally posted by Raoul Fiebig: ... Allerdings ist ISPS meiner (und nicht nur meiner) Meinung nach ein Papiertiger, der wirkliche Terroristen kaum schrecken dürfte .../[QUOTE]
Das denke ich auch. Vor allem gegen Anschläge von außen - z.B. mit Sprengstoff beladene Boote oder Raketenangriffe - ist ein solch großes Ziel wie ein Kreuzfahrtschiff überhaupt nicht wirksam zu schützen.
*** Splendour of the Seas (2001) *** Olympia Voyager (2002) *** Golden Princess (2003) *** Costa Classica (2004) *** Costa Fortuna (2006) *** MSC Musica (2006) *** Millennium (2007) *** Legend of the Seas (2008) *** Marco Polo ... and coming soon: Summit
nein Sinn macht er nicht, weil eben nicht konsequent und schon gar nicht effektiv. Von daher lästig...
Vorab kannst Du hier ein paar Infos finden: Workshop TIS
Er wurde von der IMO (International Maritime Organization) nach erheblicher Einflussnahme der USA (behaupte ich jetzt einfach mal so...) eingeführt. Auslöser war der 9/11
Er soll der Abwehr von (hauptsächlich) Terrorismusgefahren in Häfen und auf Schiffen dienen. Folge: Mehr Kontrollen beim Einschiffen, Zäune in den Häfen, Bürokratie und Wartezeiten. Trotzdem sind die Kontrollen aber unsinnig, weil es andere und bessere Möglichkeiten gibt, ein Kreuzfahrtschiff zu entführen oder in die Luft zu jagen. Gurkenfässer werden in der Regel schließlich nicxht durchleuchtet und einem Überfall auf See kann man nur schwer begegnen (außer durch Flucht). Aber was ist z. B. mit den Schiffen mit eigener Marina... Man dümpelt so in der Karibik, Marina ist offen, Passagieren düsen mit Jetskis durchs Wasser und ein, zwei Besatzungsmitglieder halten Wache. Ob die gegen ein schwerbewaffnetes Schnellbooot eine Chance haben? Never...
Meiner Meinung nach dient das nur dem Sicherheitsgefühl, nicht aber der sicherheit selbst.
Zudem werden Häfen bzw. Kajen abgesperrt um "Terroristen" draußen zu halten. Von der wasserseite kann man sich aber mit einem simplen Paddelboot nähern. Noch 2000 konnte man z. B. mit einer simplen Frage mal eben schnell auf die Columbuskaje zum "Schiffe-gucken", heute inzwischen nahezu unmöglich.
Profiteure des ISPS-Codes: Sicherheitsfirmen und Zaunhersteller
Leidtragende: Passagiere, Besatzungen und Schiffsinteressierte
Hafenbehörden freuen sich natürlich still und leise, hält es doch eine Menge Touristen aus dem Hafen fern. Teils verständlich, wenn man sieht, dass Besucher sich recht unvernünftig verhalten. Aber eben nur teils...
Ich hab selbst gerade wieder eine "Jagd" hinter mir. Nachdem ich auf einer Fähre zwischen Dover und Dünkirchen Fotos im Inneren gemacht habe und die Rezeptionistin das gesehen hat wurd es gar lustig und sie versuchte mich mit allen Mitteln zu finden (ich bin vorsichtshalber auf einem Zickzack-Kurs unterwegs gewesen). Irgendwann hatte Sie mich "gestellt" und mir mitgeteilt, ich möchte doch bitte aus der Gründen der Terrorismusabwehr mit dem Fotografieren aufhören. Komisch, ich habe nur öffentliche Bereiche fotografiert die auch in Prospekten zu finden sind. Andererseits: Vielleicht wird der ISPS-Code auch gerne für anderen Intentionen verwenden (z.B. Fotoverbot), aber das könnte man auch anders regeln.
Also meine persönliche Meinung: Da inkonsequent und bei entsprechender krimineller Energie wirkungslos, ist er überflüssig und lästig.
Als direkt betroffener: Sinnlos! Tagtäglich quälen wir uns hier an Bord mit Papierkram und Drills wegen dieses Codes herum, stellen Gangwaywachen, durchsuchen das Schiff etc. etc. Alles schön und gut, aber was ist mit den Häfen? Beispiel Bremerhaven: Dort, wo bei Einführung von ISPS viel Wind gemacht wurde, passiert mittlerweile diesbzgl. garnichts mehr. Als wir das letzte Mal dort waren, wurde weder meine Freundin, als sie an Bord kam, noch ich bei meiner Rückkehr von Land in irgendeiner Weise kontrolliert! Man konnte so durchs Gate spazieren, sich in den Shuttle setzen und wurde dann zum gewünschten Schiff gefahren. Noch nicht mal das Gepäck, das meine Freundin dabei hatte, wurde in irgendeiner Weise gecheckt. In anderen europäischen Häfen ist es nicht anders. Kollegen berichten von Häfen in den USA, in denen in den Absperrzäunen große Löcher klaffen, durch die man ungehindert hereinspazieren kann. Und wir dürfen an Bord damit unsere Zeit verschwenden; das einem da irgendwann der Kragen platzt, ist wohl verständlich! So, wie ISPS momentan umgesetzt wird, ist es nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt wurde...
Viele Grüße von Siziliens Mittelmeerküste
Viele Grüße
Stephan
Posts: 816 | Location: Nordenham/Germany | Registered: July 08, 2002
Was auf Kreuzfahrtsschiffen sehr straff gehandhabt wird, das ist aus eigener Erfahrung auf Fähren umso lockerer. Ein Beispiel: Strecke Triest-Patras auf einer griechischen Fähre, außer den Tickets wurde nichts kontrolliert, man hätte im Kofferraum völlig problemlos Waffen, Drogen und Menschen schmuggeln und sogar bis an die Zähne bewaffnet an Bord gehen können.
Im Gegensatz dazu hat man auf der COSTA MARINA sogar mein Taschenmesser beanstandet...
Trotzdem fühle ich mich persönlich mit etwas mehr Security an Bord schon sicherer.
Was Schiffe als Ziele für Raketen- und andere Anschläge betrifft, gebe ich zu bedenken, daß man mit etwas Sprengstoff und Kenntnissen über die wichtigsten Starkstromleitungen in Null Komma nichts die Energieversorgung sämtlicher europäischer Großstädte lahmlegen könnte. Von unserer Trinkwasserversorgung will ich gar nicht reden.
Hundertprozentige Sicherheit gibt es in keinem Bereich des Lebens. Ich halte jedenfalls Kreuzfahrten für eine der sichersten Arten zu reisen.
LG
Wurxel
Posts: 808 | Location: Austria | Registered: February 08, 2006
das stimmt, auf Fähren ist es letzlich ein Witz. Wir waren gerade mit dem Wohnmobil unterwegs, wir hätten sogar ein Terrorkommando mitbringen können. Weder hat irgendjemand nachgezählt, wieviel Personen mitkommen, noch hat jemand reingeguckt...
Allerdings gibt mir mehr Security nicht mehr oder weniger Sicherheit als vorher. Wer Waffen oder ähnliches an Bord schmuggeln will, wird das auch tun können. Zöllner erwischen ja auch nicht jeden... Und im Ernstfall wird bordseitig eh nicht viel ausgerichtet werden. Ich glaube nicht, dass ausgebildete Terrorismusbekämpfer dort die Security übernehmen. Also alles wie vorher...
Hafen: Da hat der Käpt'n recht, ich bin letzt auch ohne Ausweis- und Gepäckkontrolle an Bord eines Containerschiffs gegangen. Mein "guter Name" hat gereicht...
Originally posted by Helge: .... Von der wasserseite kann man sich aber mit einem simplen Paddelboot nähern ...
Das kommt wiederum auf die Reederei an. In 2003 wurde auf der "Golden Princess" in jedem Hafen auf der Wasserseite ein riesiges Plakat mit dem Verbot, sich dem Schiff auf weniger als 50 m zu nähern, aufgehängt, UND es wurde jedesmal ein Tenderboot zu Wasser gelassen, das neben dem Schiff auf und ab fuhr - und zwar bewaffnet (!). War in meinen Augen irgendwie gruselig, die Amerikaner an Bord empfanden es als beruhigend - was wohl auch der eigentliche Zweck der Übung gewesen sein dürfte. Ich zumindest habe mich dadurch nicht sicherer gefühlt ...
*** Splendour of the Seas (2001) *** Olympia Voyager (2002) *** Golden Princess (2003) *** Costa Classica (2004) *** Costa Fortuna (2006) *** MSC Musica (2006) *** Millennium (2007) *** Legend of the Seas (2008) *** Marco Polo ... and coming soon: Summit
Moin, eine "sinnvolle" Umsetzung des ISPS-Unsinns habe ich im letzten Jahr in Oslo unterhalb der Burg, wo die Cruiser anlegen, gesehen. Was haltet ihr davon?:
dem ist nichts, aber auch gar nichts mehr hinzuzufügen. Ich stimme Dir 1000%ig zu. Als die QM2 zum ersten Mal hier in HH war, gab es auch ein Theater und endlose, sinnlose Diskussionen um die Sicherheit des Schiffes, und wie diese während des Aufenthaltes der QM2 gewährleistet werden könne. Naja, und es wurde publiziert, daß niemand näher als 500 Meter an das Schiff herankomme. Am Ende der Veranstaltung wurde seitens der Sicherheitsbehörden eingeräumt, daß sich eine Masse von mehr als 500.000 Menschen eben nicht vom Schiff abgrenzen und steuern lasse. Naja, und dann hat ja auch noch Einer bewiesen, daß man von der wasserseite aus auch bis direkt ans Schiff gelangen kann. Nur ein Beispiel von vielen Absurditäten, die uns ISPS beschert, und zu unserer Sicherheit nicht im Geringsten auch nur einen Hauch mehr beiträgt, als in der Zeit vor ISPS. Welchen Sinn sollte es z.B. haben, wenn eine Schiffsbesichtigung in BHV daran scheitert, daß das Columbus-Cruise-Center diese mit der Begründung ablehnt, man habe zur Zeit des vereinbarten termins kein Personal, welches die Durchleuchtung der Besucher durchführen könnte. Das Absurde an diesem Beispiel ist aber, daß sowohl der Veranstalter als auch der Reeder des betreffenden Schiffes sofort dem wunsch nach einem individuellen Besichtigungstermin zugestimmt hatte, nur das CCCB konnte dem deshalb aus Sicherheitsgründen nicht zustimmen... Absurd! Absoluter Schwachsinn... Okay, jetzt hab ich mich doch nochmal aufgeregt, aber ISPS ist für mich ein absolutes Reizthema.
Vielleicht kann ja auch unser Käptn, der ja als ISPS-Offizier tätig ist, auch noch was dazu sagen.
Originally posted by Peter W.: Moin, eine "sinnvolle" Umsetzung des ISPS-Unsinns habe ich im letzten Jahr in Oslo unterhalb der Burg, wo die Cruiser anlegen, gesehen. Was haltet ihr davon?:
Schärfer als in Frederikshavn 2004. Dort stand eins der Schilder direkt(!) an der Kaikante. Ich hatte auch wirklich nicht das Bedürfnis, den Hinweis zu passieren.
Grüße Helge
PS: Danke für die Bilder von heute morgen, der Schmuddelkram (Dunst) bei der AvH hat mich dann doch bewegt zu Hause zu bleiben und erstmal gemütlich den Tag angehen zu lassen. Beste Bestätigung... Hätte doch noch kurz so sein können, wie die letzten Tage... *seufz*
Originally posted by Garfield: UND es wurde jedesmal ein Tenderboot zu Wasser gelassen, das neben dem Schiff auf und ab fuhr - und zwar bewaffnet
Ui, hätte ich nicht gedacht. Hoffe, die jungs in den Booten konnten dann auch mit den Waffen umgehen. Man stelle sich mal vor, dass versehentlich jemand ins "Sperrgebiet" treibt. Aber das es vor der ISPS-Einführung war, denke ich, es war eine wirksame Aktion, den Amerikanern ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Knapp zwei Jahre nach dem 11/9 waren diese sicherlich sehr sensibilisiert für das Thema. Kann ich auch irgendwie nachvollziehen.
Also ich finde das ganze nicht so unsinnig, wie es hier dagestellt wird. Es stört vielleicht diejenigen, die gerne Schiffe besuchen, aber das ist nur ein kleiner Prozentsatz. Es gibt den Passagieren schon ein beruhigendes Gefühl. Das zum einen. Ausserdem kann es schon Anschlaege vermeiden, wenn zum Beispiel ein Selbstmordatantaeter nicht so einfach an Bord spazieren kann. Ein gross angelegter Terreranschlag mit exakter Planung ist zwar trotzdem denkbar, aber ISPS vermindert doch die Gefahr eines spontanen Angriffs wie zum Beispiel in den Urlaubsgebieten in Aegypten oder Bali. Wenn damit nur ein Menschenleben gerettet werden kann, hat sich der ganze Aufwand schon gelohnt.
Originally posted by Shurik: Wenn damit nur ein Menschenleben gerettet werden kann, hat sich der ganze Aufwand schon gelohnt.
Hallo Shurik,
das ist meiner Meinung nach eine Binsenweisheit. Wenn Du die gesamte Bevölkerung Deutschlands in Einzelhaft nehmen lassen würdest, könntest Du bestimmt auch Menschenleben retten, denn ein paar potentielle Mörder hättest Du bestimmt auch verhaftet.
Tut mir leid, aber eine solche Argumentation kommt mir arg "amerikanisch" vor.
Einer meiner Kollegen hatte sich auf einem Containerschiff für eine Ostseerundreise einquartiert. Fuhr mit dem eigenen Wagen bis ins Containerterminal, stellte den Wagen am Seemannsheim ab und begab sich dann aufs Schiff. Kontrollen? Was ist das? fragte er mich erstaunt nach der Rückkehr. Und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. @Shurik Glaubst du wirklich, daß ISPS in Ägypten oder Bali einen Terroranschlag verhindert????? Gruß Uwe
Es wird keiner in Einzelhaft genommen, es wird nur vermieden, dass ein jeder einfach aufs Schiff gelangen kann. Dass das hier dem ein oder anderen sauer aufstoesst, da vielleicht manch spontan geplanter Besuch nicht mehr so machbar ist wie frueher, ist klar. Aber, das sind Massnahmen, die schon seit Jahren an Flughaefen standart sind. Wieso soll es bei Kreuzfahrtschiffen anders sein? Dass es an der Durchfuehrung manchmal hapert ist schlecht, hier muss daran gearbeitet werden. Aber ISPS hat auch bei Schiffsbesatzungen und Passagieren und Hafenangestellten das Thema Sicherheit in den Koepfen stark in den Vordergrund gerueckt und das ist sehr wichtig. Auch wenn es manchmal nervt.
so einfach an Bord konnte man ja vorher auch nicht gelangen. Und von "spontanen" Besuchen redet ja auch niemand.
Es zweifelt ja auch niemand daran, daß es sinnvoll ist, sich Gedanken zum Thema Sicherheit zu machen. Aber die Umsetzung muß man meiner Meinung nach schon hinterfragen.
Hallo Kreuzfahrer @ Käptn: schön mal wieder was von Dir zu hören. Richtig niedlich hatten wir es in Kusadasi/Türkei letztes Jahr. Ein kleines Boot, auf das höchstens zwei Mann passen, aber mit Blaulicht und allem Pi Pa Po ausgestattet, umrundete uns von der Ankunft bis zur Abfahrt. Ich hatte so ein richtig dolles Sicherheitsgefühl. Maritime Grüße Gerd
kein Thema, Sicherheit ist wichtig. Aber die Umsetzung des ISPS-Codes schafft meiner Meinung nach nur ein trügerisches Sicherheitsgefühl. auch vor 2004 konnte man nicht einfach so an Bord spazieren. "Spontan geplant" ging eigentlich nur, wenn man ersteres streicht und sich auf letzteres konzentriert. Die Gangways waren ja auch früher schon bewacht. Im Großen und Ganzen laufen die Besichtigungen wie früher und ein "Open Ship" gibt es gelgentlich auch noch. Aber auch früher (Mitte der Neunziger) musste ich mich identifizieren und meinen Ausweis abgeben.
Selbstmordattentate sind nur in sehr geringem Maße spontan. Im Gegenteil, das Terrorgewerbe hat eine beeindruckende Logistik im Hintergrund. Es ist ja kein Amoklauf, wie er im Westen desöfteren vorkommt, sondern die gezielte und rücksichtlose Ausübung von Gewalt zur Verbreitung und Durchsetzung von politischen, religiösen oder einfach nur kriminellen Interessen. Das beste Beispiel ist die Arretierung von arabisch aussehenden Schiffsbesatzungen, nur weil sie halt wie Araber aussehen.
Ich denke auch nicht, dass sich Terroristen von dem Sicherheitsmaßnahmen abhalten lassen. Wenn sie wie im Jemen sogar ein schwer bewaffnetes Kriegsschiff fast versenken können, ist ein Kreuzfahrer sicherlich leichte Beute.
Zudem sind nach unzähligen Berichten gerade die US-amerikanischen Häfen nicht sonderlich rigoros mit der Umsetzung des Codes, was mich ehrlich gesagt etwas verwundert.
Ich empfehle Dir einen Kapitänsbericht, den ich im Juni 2004 von der Reederei Seavoss erhalten habe. Klick bitte hier Dort findest Du auch sehr direkt die Ablehnung von Schiffsbesatzungen gegenüber dem Code. Ich kenne auch viele Hafenangestellte, die nicht sonderlich erfreut sind. Und nicht nur für Stephan direkt an Bord ist es lästig. Reedereien, Agenten, Makler, Besichtiger, Techniker (für Reparaturen) und viele andere aus der Peripherie der Schifffahrt stöhnen über die Bürokratie und die teils sehr teuren Verzögerungen.
Was mich aber verwirrt, ist der Hinweis auf die stärkeren Flughafenkontrollen. Es gibt auch heute noch Flugzeugentführungen, der Sinn des effektiven Schutzes sei also dahin gestellt.
Sicherheitsbestimmungen ja, aber nur effektiv und angemessen.