Hallo, Es war die Nacht zum 26. Juli 1956. Und es war dicker Nebel, als der Bug des schwedischen Passagierschiffs „Stockholm“ das Flaggschiff der italienischen Kreuzfahrtflotte knapp 200 Seemeilen vor der Küste New Yorks rammte. Die „Andrea Doria“ bekam schwere Schlagseite und versank nach elf Stunden. Der nach einem genuesischen Admiral benannte Luxusliner liegt noch heute in 70 Metern Tiefe auf Grund. 46 Passagiere der 1. Klasse kamen bei der Havarie ums Leben. Sie hatten ihre Kabinen dort, wo ihr Schiff von der „Stockholm“ getroffen wurde. Alle anderen der rund 1700 Passagiere überlebten die Katastrophe. Sie wurden von der „Ile de France“ und der schwer angeschlagenen „Stockholm“ in den New Yorker Hafen gebracht. Einer der Überlebenden, ein heute 76-Jähriger, hat ein Drehbuch geschrieben und hofft nun auf eine Verfilmung seiner Geschichte anläßlich des 50. Jahrestages des Unglücks, dessen Ursache bis heute nicht eindeutig geklärt ist.. Übrigens: am 13. und 14. Juli läuft bei Pro7 das Wolfgang Peters-Remake von "Poseidon" unter dem Titel "Der Poseidon-Anschlag". Grüße Uwe