Ist die Explorer nicht damals 2005 auch von einer sogenannten "Freak Wave" im Mittelmeer getroffen worden? Wenn ja, dann hat das Schiff das Glück nicht gerade gepachtet
nein, dabei handelt es sich um eine andere "Explorer" (ehemaliges ROC-Schiff). Die jetzt betroffene ist das legendäre kleine Expeditionskreuzfahrtschiff mit dem roten Rumpf (Baujahr 1969), das viele Jahre lang für Lindblad Expeditions fuhr und heute GAP Adventures gehört.
Oh mein Gott.... es ist die legendaere EXPLORER , welches das erste Expeditionsschiff in der Antarktis war und gerne von Bill Gates gechartert wurde. Mein Mann war 5 Jahre als Staff Captn. an Bord Im Moment sieht es so aus, das sie sinken wird.Es ist ein faustgrosses Loch im Schiff.Alle Gaeste und Crew sind in Rettungsbooten und die Antarktic Dream ist vor Ort um zu helfen. Habe die Explorer oft gesehen in der Antarktis. Hoffe es geht alles gut..
Darf ich mal als Ahnungsloser fragen: Sinkt ein Expeditionsschiff, das für Eisfahrten in der Antarktis ausgestattet ist - und dort schon häufig unterwegs war- bei Berührung mit Eis und aufgrund eines nur "faustgroßen" Lochs? Kommt mir merkwürdig vor...
ich denke, die gesamten Meldungen zu Umständen und genauen Beschädigungen können derzeit allesamt als Spekulation gelten. Und das ist meiner Meinung nach auch völlig okay, da die Menschenrettung erst einmal Vorrang hat.
Ja, da hast Du natürlich völlig recht. Bestimmt gibts bald gesichertere Fakten! Wie google News vor 4 Minuten meldet, wurden alle gerettet, das Schiff sinkt, nur der Kapitän und ein Offizier sind noch an Bord (und sichten die Wertsachen Oops -Das war zu fies).
Gott hatte diese Passagiere Glück - das schöne Wetter meine ich. Du lieber Himmel stellt euch mal vor es wäre die oft vorhanden Dünung aus der Drake Passage gewesen und dann bei der Kälte ab in die offene Boote?? Da stellen sich sogar mir hier die Nacken Haare!!!
Zum Glück war dei Nordnorge auch nicht so weit weg. Mann, Mann, Mann - so sehr ich so manche alte "Dame" schätze aber in diese Region mit einem doch betagtem Schiff - ich weiß nicht ob ich das gemacht hätte. Ganz besonders nach dem sie ja in diesem Jahr bei der Überprüfung negative Aufgefallen ist.
Posts: 972 | Location: Germany | Registered: February 20, 2004
Laut Fernseh Nachrichten des ZDF von 20 Uhr ist an Bord die Maschine ausgefallen. Ohne Strom für die Lenzpumpen droht das Schiff trotz eines kleines Leck zu sinken. Etwas größer als faustgroß dürfte das Leck schon sein. Laut den gleichen Nachrichten soll das Schiff bei der letzten Abnahme in schlechtem Zustand gewesen sein. Es soll 5 erhebliche Mängel gegeben haben.
Deficiencies : - Fire safety measures, Fire-dampers - Fire safety measures, Fixed fire extinguishing installation - Life saving appliances , Lifeboats - Ship's certificates and documents , SAR co-operation plan for pass.ships trad on fixe - Structural safety, Closing devices/watertight doors
Auf der anderen Seite, kann dieses nicht sooo schlimm gewesen sein, denn wäre das Schiff festgehalten worden und dem war nicht der Fall. Jedes Schiff hat ein Notstrom - Aggregat (nicht im Motorenraum), das ausreichend Strom für die Pumpen produziert. Sollte also alles im Motorenraum tot gewesen sein, ist dies noch lange kein Grund. Ich glaube auch, dass der ein erheblich größeres Leck hatte.
Bengt Wiman ist der Kapitaen an Bord der GAP Explorer.Er war Ice master 2004 auf der Explorer2 als ich an Bord war. Momentan sind arg.Taucher unter dem Schiff um zu schauen ob man evtl. schweissen kann.Leck 50cm gross...........stand 21.25h
Eben wurde im N-TV und N24 Ticker durchgegeben das die "Explorer" jetzt wohl gesunken sei. Immerhin hat sie sich länger über Wasser gehalten als die Titanic.
Posts: 57 | Location: Mainz | Registered: May 14, 2006
Sie ist gesunken.Schade. Jetzt hoffe ich mal , das wir bei der TA Passage am 3.12 mit der Gem keinem Eisberg begegnen.
"Explorer" gesunken
Das in der Antarktis mit einem Eisberg kollidierte Kreuzfahrtschiff "Explorer" ist gesunken. Dies gab die chilenische Marine bekannt. Die mehr als 150 Passagiere und Besatzungsmitglieder hatten sich Stunden zuvor in Rettungsboote geflüchtet und waren von einem norwegischen Schiff aufgenommen worden. Nach offiziellen Angaben sind sie alle unverletzt und befinden sich derzeit auf dem Stützpunkt Eduardo Frei. In Kürze sollen die Geretteten nach Punta Arenas geflogen werden.