nachdem sie schier endlose 45 Monate (!) aufgelegen haben, sollen die beiden letzten Schiffe der 2001 in Konkurs gegangenen American Classic Voyages nun versteigert werden. Die US Maritime Administration (eine Behörde des US-Transportministeriums), die die beiden Küstenkreuzfahrtschiffe "Cape May Light" und "Cape Cod Light" (benannt nach Leuchttürmen an der US-Ostküste) nach der AMCV-Pleite übernommen hat, möchte sie wohl nun (endlich) loswerden.
Die "Cape May Light" war zum Zeitpunkt des AMCV-Kollapses nicht einmal ein halbes Jahr in Betrieb, die "Cape Cod Light" ist bis heute nicht komplett ausgestattet.
Die beiden unter US-Flagge fahrenden Schiffe entstammen übrigens der gleichen Konkursmasse wie die heutige "Pride of America".
Das Mindestgebot für die beiden Schiffe beträgt jeweils 12 Millionen US-Dollar. Der Baupreis lag 2001 bei je 40 Millionen US-Dollar, wobei der Käufer Schätzungen zufolge nochmals 3-5 Millionen US-Dollar investieren müßte, um beide Schiffe fahrtauglich zu bekommen.