CruiseReviews.com    cruise-chat.com    cruise-chat.com  Hop To Forum Categories  Seereisenforum  Hop To Forums  Der Rest der Kreuzfahrtwelt    Reisebericht MSC Orchestra östl. Mittelmeer 14.11.-25.11.07

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Serious Cruiser
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Hallo,

Reiseroute:
Genua, Seetag, Katakolon, Piräus, Rhodos, Alexandria, Limassol, Marmaris, Heraklion, Seetag, Neapel, Genua.

Wir sind mit bereits das 3. Mal mit dem eigenen PKW nach Genua angereist.
Die Anreise erfolgte am Vortag. Wir übernachten immer im Hotel Helvetia. Das Hotel ist nichts besonderes, aber für eine Nacht o.k. Das Hotel befindet sich auf Höhe des Aquariums auf der anderen Straßenseite in der 2. Reihe hinter der Stadtautobahn. 50 m neben dem Hotel gibt es eine öffentliche Parkgarage für das Auto. Übernachtung Hotel 85 €, Parkgebühren ca. 25 €. Genua bietet auch eine schöne Altstadt (wenn man weiss wo). Vom Hotel aus kommt man zu Fuss innerhalb 5 Minuten dort hin.

Am nächsten Morgen sind wir gegen 10 Uhr direkt zur Stazione Maritima gefahren.
Dort war noch großes Chaos. Viele Busse holten noch die Reisenden für die Heimfahrt ab, während bereits die ersten neuen Reisenden eintrafen.
Trotzdem konnten wir unser Gepäck und unser Auto kurzfristig abgeben und dann zum Check-In weiter gehen.
Die Schalter waren schon geöffnet und wir wurden sofort abgefertigt.
Vor dem Betreten der Orchestra mussten wir in der Wartehalle noch warten. Dort konnte man bereits die Getränkepakete begutachten und auch bestellen.
Gegen 12 Uhr konnten wir an Bord gehen.

Wir hatten eine Aussenkabine auf Deck 5 mittschiffs. Die Kabine ist schön ruhig. Ausser dem Rauschen des Wassers an der Bordwand hört man fast nichts. Für 2 Erwachsene ist sie ausreichend groß. Das Gepäck passt gut in den Schrank. Die Koffer verschwinden unter dem Bett. Bei einer 4-er Belegung mit Erwachsenen wäre es aber eng.
Auf dem modernen TFT Bildschirm konnten wir bis ca. Rhodos deutsches Fernsehen (RTL und ZDF) empfangen. Über ein interaktives Kommunikationsprogramm kann man über den Monitor auch Ausflüge buchen, oder das tägliche Veranstaltungsprogramm abrufen.

Schon beim Einchecken sahen wir bei der Crew bekannte Gesichter, die wir bereits auf der MSC Musica kennen gelernt hatten. Am Abend dann die große Überraschung als wir zum Abendessen an unseren Tisch geleitet wurden. Hier wurden wir von unseren Kellner Oktavio und A.Nom begrüsst. Es waren die gleichen Kellner, die uns bereits schon auf der Musica bedient hatten. Auch Sie erkannten uns sofort und es gab ein beiderseitiges, freudiges Wiedersehen. Wie Crewmitglieder uns erzählten, ist ca. 80 % der Crew von der Musica auf die Orchestra gewechselt.
Mit Oktavio hatten wir einen erstklassigen Kellner, der immer für einen Spass gut war.

Wir waren in die zweite Essenssitzung (20:15 Uhr) geschoben worden. Bisher hatten wir immer in der ersten Sitzung gegessen. Wie es sich herausgestellt hat, hatte die Verschiebung auch Vorteile. Bisher war es immer sehr hektisch, wenn man vom Ausflug zurück kam und dann gleich zum Abendessen musste. Jetzt konnten wir uns in Ruhe schick machen und den Abend geniessen.

Die Orchestra ist farblich anders gestaltet als die MSC Musica. Die Farbkombinationen sind aber auch hier wieder schön harmonisch aufeinander abgestimmt. Da wir die Musica bereits kannten, wussten wir schnell Bescheid, wo sich die einzelnen Orte befinden und wie die Abläufe bei MSC sind.

Wir hatten keine Ausflüge gebucht, sondern gingen jedes Mal auf eigene Faust auf Tour.

Die schönste Stadt auf der Tour war Marmaris in der Türkei. Marmaris liegt in einer wunderschönen Bucht, ähnlich wie in einem großen Kratersee (ringsum eingeschlossen mit bewaldeten Berghängen). Nur durch einen schmalen Eingang kommt man vom Meer in die Bucht. Es gibt eine wunderschöne Strandpromenade und eine schöne Altstadt. Zur schönen Landschaft gab es auch strahlenden Sonnenschein. Ein wunderschöner Tag!
Die Orchestra war an diesem Tag anscheinend das erste Mal in Marmaris. Aus diesem Grund hat sich die Stadt einen besonderen Abschiedsgruß einfallen lassen. Als wir abends ablegten wurde von einem Begleitboot ein sehr schönes, langes Feuerwerk abgeschossen. Unter lautem Hupen zwischen beiden Schiffen bedankte sich die Orchestra und verabschiedete sich aus der schönen Bucht.

In Rhodos hatten wir ein sehr interessantes Erlebnis. Bereits beim Einlaufen in den Hafen von Rhodos war es sehr windig. Es zog ein richtiger Sturm auf. Als wir sahen, wie andere Gäste beim Verlassen des Schiffs sich gegen den Wind anstemmen mussten, entschieden wir für uns auf dem Schiff zu bleiben. Wir kannten die Altstadt ja bereits vom letzten Besuch. Als wir in der Lounge saßen und durch die Fenster das Hafenbecken und das Meer beobachteten, stellten wir fest dass sich an der gegenüberliegenden Kaimauer ein vermutlich verlassenes Kreuzfahrtschiff losgerissen hatte. Der Wind trieb das Schiff geradezu auf uns zu. Es bestand Kollisionsgefahr. Kurz darauf kamen auch schon 3 Schlepper angefahren, die ca. 2 Stunden kämpften bis sie das Schiff wieder an der Kaimauer festmachen konnten. Nach ca. 3 Stunden war das Gewitter wieder vorbei und wir hatten wieder ruhig See und Sonnenschein.

Vor 2 Jahren sind wir mit Costa schon einmal zur gleichen Zeit die Tour „griechische Inseln“ gefahren. Dort hatten wir auf der ganzen Reise strahlenden Sonnenschein und Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad. Dieses Jahr hatten wir genau die Phase erwischt, wo ein lang andauerndes Tief von Norden bis ins Mittelmeer gezogen ist. In Deutschland hatte es geschneit und tagelang Minusgrade, bei uns im östl. Mittelmeer war das Wetter zwischen 15 und 20 Grad und oft bewölkt. Vom Regen wurden wir weitgehend verschont.

Die Ausschiffung am Ende der Reise in Genua ging wieder sehr schnell voran. Als Individualreisende konnten wir bereits eine 1 Stunde nach dem Anlegen vom Schiff gehen. Das Auto stand unversehrt bereit und so konnten wir unsere Heimfahrt ohne Verzögerung antreten.

Wenn Ihr weitere Fragen habt, werde ich gerne versuchen, sie zu beantworten.

Grüsse
funcruise
 
Posts: 58 | Location: Nord | Registered: August 03, 2006Edit or Delete MessageReport This Post
Experienced Cruiser
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Hallo funcruise,

ein sehr schöner Reisebericht,wir waren vom 12.11.-19-11.2007 mit der Costa Mediterranea im Mittelmeer unterwegs,unteranderem in Rhodos,da hatten wir Temperaturen von 25°C,eigentlich die ganze Woche warmes und sonniges Wetter (20-25°C). In Olympia hat es geregnet,es war aber warm.
Auch bei der zweite Route vom 19.11.-26.11.2007 mit der Costa Concordia konnten wir übers Wetter nicht mekern, die Temperaturen lagen da auch um die 19-22°C,nur in Rom hatten wir Regen.


manze


Costa Tropicale 2001 und 2002; Costa Fortuna 2004; Costa Classica 2004; AIDAblue 2005; Costa Atlantica 2005; Color Fantasy 2006; Costa Classica 05/2006 Costa Concordia 2006;MSC Opera 2007; Costa Classica 2007, Norwegian Gem Okt. 07, Costa Mediterranea Nov. 07 ; Costa Concordia Nov. 07.demnächst: Costa Victoria Mai 08 ;MSC Orchestra

http://www.reisewelten.zweipage.de
 
Posts: 226 | Registered: April 17, 2006Edit or Delete MessageReport This Post
Serious Cruiser
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[QUOTE]Originally posted by funcruise:

Servus funcruiser,

möchte ja nicht als gierig und verfressen angesehen werden, aber kannst du dich noch zum kulinarischen Teil der Reise äußern ?

Es gibt ja die Theorie, dass die Qualität der Speisen der Reisezeit/preis angepasst werden. D.H. in der "saure Gurken" Zeit gibt dann auch selbige Big Grin

Gruß
Holger
 
Posts: 60 | Location: Rhein-Neckar-Kreis | Registered: May 28, 2006Edit or Delete MessageReport This Post
Serious Cruiser
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quote:
Originally posted by jjbinksde:
.... aber kannst du dich noch zum kulinarischen Teil der Reise äußern ?

Gruß
Holger



Hallo Holger,

als wir das erste Mal auf der Musica waren, hatten wir auch das Gefühl, dass die Speisen lieblos auf die Teller geklatscht wurden.

Im Mai hatten wir auf der Musica den Eindruck, dass sich die Deko etwas gebessert hat. (Vielleicht auf Grund der Kritiken?)

Auf der Orchestra hat sich dieses verbesserte Niveau gehalten, aber von einer 4 - 5 Sterne Küche sind wir trotzdem noch ein Stück entfernt.

Die MSC Küche kann immer noch kein Gemüse kochen. Dies ist nach wie vor zerkocht und oft als undefinierbare "Pampe" (z.B. Spinat) auf dem Teller. Hier haben sie eindeutig noch Nachholbedarf.

Da ich weiss, dass die MSC Küche auch beim Fleisch Probleme hat, habe ich mich nur vom Fisch ernährt. Hier muss ich allerdings die Küche loben. Ich bin normalerweise kein großer Fischesser, aber hier hat er mir hervorragend geschmeckt.

Es ist nicht so, dass man hungern muss - aber man muss die Stärken und Schwächen kennen, dann hat man trotzdem eine sehr gute Verpflegung.

Gruß
funcruise
 
Posts: 58 | Location: Nord | Registered: August 03, 2006Edit or Delete MessageReport This Post
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