Verstehe es nicht das ein Schiff nach so vielen Stunden dann doch sinkt..... heute ist es doch kein Problem ein Leck abzudichten. Oder es in Gewässer zu schleppen wo es nicht zu tief ist um evtl. Bergungsarbeiten ( z.b. Tank leer pumpen) oder Untersuchungen durch zuführen.
[...]
Edit: Nachdem ich die gleiche Unterstellung bereits zwei Beiträge weiter oben entfernt und auf die Forenregeln verwiesen hatte, muß ich Dich nun leider verwarnen. Solche Unterstellungen haben hier nichts verloren! RF
This message has been edited. Last edited by: Raoul Fiebig,
Posts: 57 | Location: Mainz | Registered: May 14, 2006
Mit der Sicherheit und der Qualität der Crew ist es bei griechischen und zypiotischen Schiffen immer so eine Sache.
Was mich allgemein nervt das sofort nach Unglücken erkärt wird niemanden wäre etwas passiert oder alles wäre harmlos (der deutsche Minister Zimmermann nach Tschernobyl) und nacher doch Leute tot geblieben sind.
Mit der Sicherheit und der Qualität der Crew ist es bei griechischen und zypiotischen Schiffen immer so eine Sache.
Solche Verallgemeinerungen mag ich nicht!
Das würde beispielsweise bedeuten, dass viele X-Schiffe (auf denen viele Crew-Mitglieder) auch griechisch sind, unsicher wären...
Was ist beispielsweise mit deutschen Kapitänen auf deutschen Nobelreedereien, die ebenfalls "stranden", weil die Lage falsch im Eis falsch eingeschätzt wurde... Gleiches gilt für Norweger am Südpol!
Oder auf der ANDREA DORIA war es ja auch ein italienischer Kapitän, der sich nicht an die Regeln gehalten hat...
Ich würde daher mal solche Aussagen nicht verallgemeinern.
Gruß HeinBloed
Posts: 2620 | Location: In the heart of Europe: Germany... | Registered: May 23, 2006
Originally posted by hessijames: ... heute ist es doch kein Problem ein Leck abzudichten. Oder es in Gewässer zu schleppen wo es nicht zu tief ist ...
Naja ... nach den Berichten von gestern Abend hat sich das Schiff einen 20m (!) langen Riss eingehandelt ... den zu flicken dürfte selbst zum heutigen Stand der Technik sehr schwer sein. Eigentlich finde ich es unter diesen Umständen eher überraschend, dass sich die Sea Diamond überhaupt noch so lange über Wasser halten konnte.
Und was die seichten Stellen angeht - Santorin ist nichts anderes als der Rand eines riesigen Vulkankraters, der vor 3500 Jahren entstand, als die Insel Thetis in die Luft flog. Dieser Kraterrand fällt fast senkrecht mehrere hundert Meter ab, da gibt es kaum seichte Stellen.
Übrigens: Die Suche nach den zwei Vermissten wurde jetzt eingestellt. Man vermutet sie im Wrack, traut sich aber nicht hinein, da es an einem Hang liegt und droht, noch tiefer abzurutschen.
*** Splendour of the Seas (2001) *** Olympia Voyager (2002) *** Golden Princess (2003) *** Costa Classica (2004) *** Costa Fortuna (2006) *** MSC Musica (2006) *** Millennium (2007) *** Legend of the Seas (2008) *** Marco Polo ... and coming soon: Summit
Die Familie der beiden vermutlich verstorbenen Passagiere hat mein tiefstes Mitgefühl. So ein Unfall darf oder sollte einfach nicht passieren, es werden noch viele Fragen offen sein. Was mich aber interessiert: wird das Schiff jemals gehoben werden oder bleibt es für immer in der tiefe des Kraters liegen ?
da mich jetzt schon mehrere User nach technischen Daten der "Sea Diamond" gefragt haben, stelle ich sie mal hier ein.
Name: "Sea Diamond" Früherer Name: "Birka Princess" (bis März 2006) IMO-Nummer: 8406731 Tonnage: 21.484 BRZ, nach Umbau 22.412 BRZ Länge: 143 Meter Breite: 25 Meter Tiefgang: 6 Meter Dienstgeschwindigkeit: 20 Knoten Eisklasse: 1A (zweithöchste) Bauwerft: Valmet, Helsinki (Finnland) Indienststellung: April 1986 Totalrenovierung / Umbau: Lloyd Werft, Bremerhaven, Januar bis März 1999
Einsatz als Kurzkreuzfahrtschiff zwischen Stockholm und Mariehamn (Ålandinseln), später auch auf anderen Routen in der nördlichen Ostsee. 1.394 Betten, nach Umbau 1.537. Die "Birka Princess" verfügte zunächst auch über eine Garage für 80 PKW, war jedoch ausdrücklich nicht als Fährschiff konzipiert. So besaß sie kein klassisches Autodeck. Nach dem Umbau 1999 bestand keine Möglichkeit zum Autotransport mehr.
Verkauf an Louis Cruise Lines: Februar 2006 Registrierter Eigner: Elona Maritime Co. Manager: Core Marine Limited Letzte größere Renovierung: Turku Shiprepair Yard, Nådendal (Finnland), März 2006. Im Anschluß Überführung nach Griechenland, weitere Renovierungsarbeiten bei der Elefsis Shipyard, Piräus, April 2006. Letzte Renovierungsarbeiten: Winter 2006/2007
Originally posted by karo: ... Was mich aber interessiert: wird das Schiff jemals gehoben werden oder bleibt es für immer in der tiefe des Kraters liegen ...
Hallo Karo,
ich halte eine Bergung für sehr unwahrscheinlich. Das Schiff liegt in einer Tiefe (je nach Bericht) von 150 - 200m und ist damit für Taucher so eben noch erreichbar. Ob da eine Hebung technisch überhaupt möglich ist, kann man schwer beurteilen - sie dürfte aber extrem schwierig, aufwendig und damit teuer sein. Und da das Wrack auch tief genug liegt, um den Schiffsverkehr nicht zu gefährden, dürfte es sich wohl nicht lohnen. Daher wird man wohl nur versuchen, das Schweröl abzupumpen und das Schiff dort lassen, wo es ist.
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Soweit ich weiß, liegt sie sowohl in 50 als auch in 200 Metern Tiefe. Kommt darauf an, ob man am Bug oder am Heck mißt, da es sich - wie Du ja geschrieben hast - um einen steilen Abhang handelt. Angeblich rutscht sie auch weiter ab.
Die beiden vermißten Passagiere (Vater und Tochter) dürften sich gerade in ihrer Kabine aufgehalten haben, als das Unglück passierte. Angeblich wurden die Kabinen in den unteren Decks relativ rasch geflutet, sodaß die Leute in der Falle saßen.
Ein schreckliches Unglück, auch, wenn es anfänglich so aussah, als wäre alles glimpflich ausgegangen.
Kann mir jemand sagen, ob man bei der "Hafen"-Einfahrt in Santorin einen Lotsen an Bord hat? Ich erinnere mich nicht mehr.
LG
Wurxel
P.S. @HeinBloed: Danke für das selbstlose Angebot, das ich sehr zu schätzen weiß. Lieb von Dir, Dein Leben für mich auf´s Spiel setzen zu wollen. Aber nicht nötig Ich fürchte mich nicht vor dem Schiff. Viel eher vor dem Flugzeug...
Posts: 809 | Location: Austria | Registered: February 08, 2006
Sorry hab die erste Verwarnung nicht gelesen, da ich direkt gepostet habe. Außerdem hab ich nie eine Unterstellung ausgesprochen, hab lediglich meine Meinung gesagt und meine Skepsis das es da mit rechten Dingen zu ging. Hab auch bei dem ersten Posting geschrieben das dies nur eine Vermutung sei.
b) Bewußte Falschmeldungen oder Beiträge, die den Betreiber, die Moderatoren und Administratoren, andere Benutzer des Forums oder Dritte beleidigen, unsachlich attackieren oder anderweitig in Mißkredit bringen.
Hier hab ich mal den Punkt kopiert den du mir vorwirfst ? wo hab ich den da gegen die Regeln verstoßen ?
Wo ist das eine bewusste Falschmeldung ? beleidigt hab ich keinen, habe lediglich meine Meinung gesagt über den Vorfall und das ich da skeptisch bin das es mit rechten Dingen zu ging. Das ist nur meine Meinung bzw. meine Skepsis mit der ich hier mal Diskutieren wollte. Eine bewusste Falschdarstellung sollte dies nie sein.
Posts: 57 | Location: Mainz | Registered: May 14, 2006
Hattest Du gedacht, jemand hätte den Stöpsel gezogen?!?
Warum immer gleich Vermutungen äußern, etwas sei "nicht mit rechten Dingen" zugegangen? Unfälle passieren, täglich,... Man ist kurz unkonzentriert, und schon kracht es. Zu Lande genauso wie auf See. Nur liegt der Unterschied halt in der Größenordnung. Der eine streift einen Randstein - Reifen kaputt, Felge hin, Achse verschoben, der andere streift ein Riff und verliert ein ganzes Schiff.
LG
Wurxel
Posts: 809 | Location: Austria | Registered: February 08, 2006
Originally posted by hessijames: ... hab lediglich meine Meinung gesagt ...
Hallo hessijames,
Du bewegst Dich hier in einem Bereich, der rechtlich bedenklich ist. Natürlich darf jeder seine Meinung sagen - im privaten. Du postet aber in einem öffentlichen Forum, und wenn Du hier Louis Cruises oder deren Verantwortlichen in aller Öffentlichkeit verdächtigst, kriminelle Handlungen begangen zu haben (die im vorliegenden Fall sogar implizit bis zum Vorwurf des Mordes reichen!), ohne dafür Belege zu haben, dann kannst Du recht schnell Probleme bekommen. Und nicht nur Du, sondern auch die Verantwortlichen des Forums - und daher kann ich Raoul recht gut verstehen, wenn er vorsichtig ist.
Von daher bitte ich, gut abzuwägen, bevor man mit wilden Spekulationen loslegt ...
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nunja ich hatte ja noch mehr geschrieben was meine Vermutung begründet, aber das wurde editiert....
Hab ja auch nicht gesagt das es so ist. Jedoch sind ja gerade die Mittelmeer Staaten bekannt dafür das sie sich gerne vor Kosten drücken. Wenn ich so die Mittelmeerfährschiffe sehe..... naja gut ich will jetzt aber net weiter Vermutungen anstellen. Hatte halt meine Skepsis, da ich denke das man da hätte mehr machen könne. Aber gut, ich schweige besser.
Posts: 57 | Location: Mainz | Registered: May 14, 2006
ja ist schon richtig eure Ansichtspunkt, wie gesagt war nicht meine Absicht hier eine falsche Darstellung zu posten. War nur ein Gedanke und wollte ihn mit euch diskutieren. aber gut da werde ich mich zurück halten. Sorry nochmal!
Posts: 57 | Location: Mainz | Registered: May 14, 2006
Hallo, ich als schiffstechnischer Laie habe einige Fragen zum Untergang der Sea Diamond, für die ich selbst keine Antwort finde.
Als ich gehört habe, dass das Schiff am anderen Morgen nach der Havarie gesunken ist, diese Nachrichtenmeldung hat mich total überrascht. Denn nach den ersten Fernsehbildern und den dazugehörenden Meldungen zu schliessen konnte man annehmen, das Schiff hätte "nur" einen leichten "Streifschuss" durch die Felsberührung abbekommen, der nicht so schlimm enden würde. Die Mannschaft hätte ja auch die Schotten verschliessen können.
Was mir nicht klar ist, wenn ich annehme, dass das Leck ziemlich weit unten im Schiffskörper war und eben diese Schotten darüber geschlossen waren, warum konnte das Wasser trotzdem in die höheren Stockwerke gelangen? Und warum hat man nicht versucht, das eindringende Wasser abzupumpen, z.B. mit Pumpen von anderen Schiffen aus, und gleichzeitig die Sea Diamond in ein Dock geschleppt?
Es dauerte ja doch gut 15 Stunden vom Unfall bis zum definitiven Untergang. Mit Wasser abpumpen hätte man doch viel zusätzliche Zeit gehabt, um das Schiff in ein Dock oder wenigstens in eine seichtere Gegend hätte schleppen können? Immerhin lag die Sea Diamond nicht mitten im riesigen Atlantik, sondern in der kleinen Ägäis, wo unzählige Inseln und helfende Schiffe vorhanden wären.
Hätte man das Schiff nicht retten können, wie seht Ihr das?