einen Artikel in der New York Times zufolge hat die Universität von Pittsburgh ihre Förderung des "Semester at Sea"-Programms aufgekündigt. Einer der Gründe sollen Zweifel an der Eignung des neuen "schwimmenden Campus", der ehemaligen "Olympia Explorer" für Fahrten in weniger ruhigen Gewässern sein. Anfang des Jahres wurde das Schiff ja durch eine Freak Wave beschädigt.
Semester at Sea hat wohl nun rechtliche Schritte eingeleitet. Allerdings halte ich es für höchst unwahrscheinlich, daß das Projekt ohne die Unterstützung der Universität von Pittsburgh noch lange bestehen wird - es sei denn, man findet entsprechenden Ersatz. Ansonsten könnte die "Explorer" schon bald wieder auf dem Markt sein.
höchst interessant ! Der Germanische Lloyd führt bei der EXPLORER als auch bei der VOYAGER die Klasse momentan als "suspended", d.h., beide Schiffe dürften eigentlich gar nicht fahren. Soweit ich weiß, ist die VOYAGER aber schon wieder unterwegs...
Die EXPLORER verbraucht unheimlich viel. Wenn sie also wirklich wider auf den Markt kommt, wirds interessant sein zu sehen, wo das Schiff landen wird. Für Deutschland halte ich sie nur bedingt geeignet, zumal was die traditionell längeren Fahrten betrifft.
das Semester at Sea Programm wird nun bis in ca. einem Jahr wie geplant weiterlaufen, dann zieht sich die Universität Pittsburgh zurück. Wenn sich bis dahin kein Nachfolger gefunden haben sollte, dürfte es das dann allerdings gewesen sein.
eines zeigt das Diagramm zumindest deutlich: Die Betriebskosten liegen offensichtlich so oder so deutlich höher als bei "konventionellen" Schiffen. Also wohl auch, wenn das Schiff langsam fährt oder im Hafen liegt.
das "Semester at Sea"-Programm ist gerettet. Die University of Virginia wird das Programm zukünftig fördern. Dies wurde in einer gemeinsamen Presseerklärung der "U.Va." und des Institute for Shipboard Education bekanntgegeben.