War heute in meiner Post: AIR-MARITIME Seereisen ist ab sofort offizielle Generalagentur von Louis Cruise Lines in Deutschland Der Münchener Kreuzfahrtveranstalter startet als Generalagentur von Louis Cruise Lines mit zwei neuen Schiffen in den Herbst – „MS Sapphire“ und „MS Aquamarine“ (ex "MS Carousel") exklusiv auf dem deutschen Markt Fred
Langsam mache ich mir Sorgen, ob der Markt die ganze neue Tonnage verkraftet, die in den nächsten Monaten auf uns zukommt. Es ist ja davon auszugehen, daß es noch zwei oder drei bislang nicht offizielle Zugänge geben dürfte.
Na ja, die "Sapphire" ist wenigstens noch ein Klassiker, aber die "Carousel"...
Hallo Raoul, mit "exklusiv" ist meiner Meinung nach gemeint, dass die beiden Schiffe in Deustchland ausschließlich von Air Maritime vermarktet werden. Die Passagiere (und die Quellmärkte) werden wohl auch in Zukunft international sein...
das war es was ich gewittert habe. Die CAROUSEL sollte kommen, das war klar. Anstelle der SAPPHIRE hatte ich allerdings die CALYPSO vermutet, obwohl erstere sich ja mittlerweile auch schon einen Namen auf dem deutschen Markt ergattert hat. Aber auch für die CALYPSO ist noch nicht aller Tage Abend. Die fährt zwar momentan noch immer für Caspi ab Haifa, ich kann mir aber sehr gut vorstellen, daß ein deutscher Veranstalter sie kurz- oder langfristig einchartern wird. AQUAMARINE ist eigentlich ein ungewöhnlicher Name, paßt aber besser nach Deutschland als CAROUSEL - ein Name, mit dem deutsche Passagiere sicherlich einige Schwierigkeiten mit der Aussprache hätten. Komisch ist nur, daß Louis es noch immer nicht geschafft hat, ein richtiges Bild der SUNBIRD, die demnächst als THOMSON DESTINY auf große Fahrt gehen wird, auf ihrer website einzustellen. Soweit ich weiß, hat Air Maritime ja noch nie voll gechartert. Deshalb gehe ich auch davon aus, daß die SAPPHIRE und AQUAMARINE nicht nur deutschem Publikum angeboten werden.
das wäre dann wohl auch die bessere Lösung, würde ich sagen.
Von der Papierform her (Douglas) scheinen die Schiffe ja in etwa gleichwertig zu sein, auch wenn ich diese typischen 70er-Jahre-Schiffe ja nur in Ausnahmefällen schätze (und die "Carousel" ist als Problemschiff bekannt). Ich hoffe, daß Louis da einiges "below surface" investiert.
Die "Sapphire" wiederum ist ja vom Konzept her ein früher Kreuzfahrer im Ozeanlinerstil gebaut und von namhaften italienischen Schiffsdesignern ausgestattet.
Patrick, das mit der "Sunbird" ist wirklich arm - vor allem, weil sie das größte Schiff der Flotte ist. Ich bin auch mal gespannt, was mit der "Sundream" passieren wird.
wie ich aus höchst zuverlässiger Quelle erfahren habe, soll die "Aquamarine" im nächsten Sommer (11.06.-15.10.) siebentägige Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer ab Genua durchführen.
Anlaufhäfen: Marseilles, Palma de Mallorca, Almeria (Ausflugsstop Granada etc.), Malaga, Tanger, Gibraltar, Ibiza, Barcelona. Kein einziger Seetag, und alle Häfen werden jeweils nur für wenige Stunden (Vormittag, Nachmittag oder Abend) angelaufen. Weniger ist manchmal me(e/h)r.
Public Company Ltd announces that it has proceeded to the establishment of a subsidiary in Greece, which will start cruises in March 2005 from the port of Piraeus.
At first stage, cruise ships CALYPSO and ITHAKI (“Ausonia”) will make 3-day, 4-day and 7-day cruises from the port of Piraeus.
The great promotion of Greece during the Olympic Games, the spectacular upgrading of the infrastructure and the significant improvement and increase in the hotel units in Attica will be the strong foundations on which the future increase in tourist arrivals in the Greek capital will be based.
The Company also decided to run cruise ship AQUAMARINE (“Carousel”) from Genoa and Marseilles in summer 2005, offering 7-day cruises to Western Mediterranean.
The operation of cruise ship SAPPHIRE with the 10-day and 11-day cruises from Genoa and Marseilles to the Central and Eastern Mediterranean as well as the good prospects of the sector worldwide show the successful course of the Company in the European market.
These decisions that fall within the framework of LCL’s strategic for the expansion its operations in selected markets abroad are expected to increase the Company’s turnover and contribute positively to its profitability for the next years.
The Company announces that pursuant to the terms of the contract, the management of cruise ship Island Escape will be terminated on November 2, 2004.
The latest developments are not expected to affect the forecasts of Louis Public Company Ltd on the results for 2004. The Company’s profits are expected to quadruple compared to the corresponding results for 2003 and exceed £8.0 million.
Ich schätze mal, ROC und Golden Sun Cruises, die seit geraumer Zeit zusammen wurschteln, müssen sich jetzt warm anziehen.
Die ISLAND ESCAPE wird wohl dann ganz von V-Ships bereedert werden.
Die Ausonia habe ich letzte Woche in Rhodos vom Achterschiff der Cara beobachtet. Für mich war es eine Premiere zu sehen, wie sich diese alten Schiffe langsam, langsam der Pier nähern. Achtern ein Schlepper, der das Schiff von der Pier weghielt. Vorne wurde der StbAnker geworfen und dann wieder langsam gefiert, so dass sich das Schiff nach einem fast halbstündigen Manöver, ohne Bugstrahlruder und anderen Schnickschnack, langsam der Pier näherte. Ein interessantes Schauspiel, das einem heute nicht mehr häufig geboten wird. Peter
Posts: 199 | Location: Hamburg | Registered: October 23, 2003
ja, das ist heutzutage schon etwas ganz ungewöhnliches. Die "World Renaissance" ist auch für solche Manöver bekannt - ich durfte das auch schon mal selbst beobachten.
Das ist noch echte Seemannschaft! Ein paar Hebel ziehen und ein paar Knöpfe drücken ist nicht so wirklich Kunst, aber solche Manöver sind es. Schade, daß wir sowas heute nicht mehr beigebracht bekommen...
Viele Grüße
Stephan
Posts: 816 | Location: Nordenham/Germany | Registered: July 08, 2002
der neue Name der "Ausonia" wird "Ithaca" sein, nicht "Ithaki" - so zumindest aus einer Pressemitteilung auf der Louis-Webseite zu erfahren. Egal - eine Schande bleibt es!
Hallo Kreuzfahrer auch wenn man mit dem Joystick hantiert, kann es doch ne ganze Weile dauern. So gesehen auf Mykonos im Mai als die Europa bei stark ablandigem Wind hinter uns festmachen wollte.Ich hab nicht auf die Uhr geschaut, aber unser Käptn war sehr viel schneller mit der "betagten" Albatros. Es kommt wohl auch auf das Können des Käptns an. Maritime Grüße Gerd
Moin Stephan, grüetzi Raoul! Stephan beklagt sich, das die angehenden Nautiker heute leider kein traditionelles Maneuvrieren mehr lernen. Gelegenheiten, um navigatorische Meisterleistungen zu vollbringen, gibt es dennoch ab und zu einmal. Kapitän Lutz Leitsch hat vor 1 ½ Wochen die Cara in eine 220 m breite Lücke an der Pier von Mykonos bei ablandigen 6 Bft. ohne Schlepperhilfe hineinbugsiert. Vorne lag die Crystal Serenity und achtern eine Catamaran-Autofähre. Zwischen den Schiffen war weniger als 15 m Abstand, die Vor- und Achterleine wurden über die schon belegten Poller gelegt. Das ganze hat auch einige Zeit in Anspruch genommen und wurde hinterher vom Club Manager als große Leistung bejubelt. War es das ? Es sah jedenfalls spektakulär aus. Gruß Peter
Posts: 199 | Location: Hamburg | Registered: October 23, 2003
ja mein Freund, Du hast. Wir waren im Mai mit der Albatros und im September mit der Delphin an der Pier und nicht allein. Es ist zwar etwas draussen, aber die - kostenlosen!!!!- Shuttlebusse fuhren ständig. Maritime Grüße Gerd
letztes Jahr in Ibiza ist die World Renaissance vom Liegeplatz der Cara ohne Schlepperhilfe ausgelaufen. Hierzu blieb das Schiff vorne vertäut, und hat sich Achtern "abgestossen". Die vorderen Leinen wurde nach und nach verlängert, und das Manöver wiederholt, bis genug Platz war um sich rückwärts in Hafenbecken zu drehen.
Vom Achtern bis zur gegenüberliegenden Kaimauer waren es teilweise Abstände < 5m, der Kapitän war richtig am arbeiten und das ganze hat an die 30 Minuten gedauert ...
Noch eine Nachfrage: Warum lernt man das heutzutage nichtmehr? Auch ein Bugstrahlruder ist mal kaputt ...
Moin, naja, Kunststück würde ich nicht gerade sagen, jeder Kapitän sollte sein Schiff und dessen Manövriereigenschaften so gut kennen, daß er auch in Extremsituationen gut damit umgehen kann...vergleichbar etwa, daß jeder sein Auto so gut kennen sollte, daß man auch in eine enge Parklücke rückwärts hineinkommt Wie das an Land nicht jeder kann, kann das aber auch auf dem Wasser nicht jeder.
Lernen ist vielleicht der falsche Ausdruck. Natürlich lernt man noch theoretisch, wie man sich mit Hilfe der Leinen an die Pier ziehen kann bzw. von ihr wegkommt (bzw. ergibt es sich, wenn man sich mit den physikalischen Gesetzen in Bezug auf Schiffe (Hebelwirkung etc) vertraut macht), aber eben nur noch in der Theorie. Fallen dann, wie Stefan sagt, wirklich mal Hilfsmittel wie Bugstrahler aus, kommen wirklich nur die älteren Kapitäne, die auch schon auf älteren Schiffen gefahren sind, souverän mit der Situation klar. Die jüngeren werden meist einen Schlepper zur Hilfe holen oder eben eine recht lange Zeit brauchen. Man wächst schließlich mit seinen Aufgaben und die Lernzeit endet nicht mit Patenterhalt, sondern fängt dann erst richtig an. Das Patent ist quasi nur das Fundament, aufgebaut wird dann an Bord. Ob man darauf ein Reihenhaus oder eine Villa baut, hängt von den Schiffen ab, die man fährt, aber auch von persönlichem Engagement.
Rein rechtlich ist es übrigens so, daß es immer dem Kpt obliegt, ob er Schlepperhilfe in Anspruch nimmt oder nicht. Die Reederei hat in dem Moment keinerlei Mitspracherecht und ist gezwungen, die Kosten zu tragen. Im Endeffekt aber sitzt sie natürlich immer am längeren Hebel, kann sie den betreffenden Kpt im nächsten Hafen schließlich nach Hause schicken. Ist aber auch immer das alte Lied. Nimmt man einen Schlepper, heißt es "Ist das wirklich nötig gewesen?"; fährt man sich aber eine Beule in den Rumpf heißt es "Wieso hast Du denn keinen Schlepper genommen???"
Viele Grüße
Stephan
Posts: 816 | Location: Nordenham/Germany | Registered: July 08, 2002