Komme soeben von der Kurzkreuzfahrt auf der MSC Opera (2. - 6. Mai 2007) zurück. Route: Kiel-Kaliningrad-Gdingen/Danzig-Kopenhagen-Kiel. Das Chasos war perfekt. Sei es bei der Einschiffung, bei den Ausflügen oder an der Reception/Reiseleitung. Habe nur kurz die letzten Posts überflogen. MSC Opera Kurztrip vor unserer Reise. Kann das alles nur bekräftigen. Lasst mir etwas Zeit. Gruß Uwe
Hallo zusammen, was hat sich MSC bei dieser Aktion wohl gedacht, was ist da passiert, dass ausgerechnet die Schnupperfahrten dermaßen daneben gingen? Eigentlich bin ich der Meinung, man sollte das Thema nicht zu sehr breittreten, für Verspätungen und chaotischen Zuständen beim Ein-u- Ausschiffen können auch Andere verantwortlich sein, aber eine Mindestmaß an Service und nicht allüberall diese Muffgesichter an Bord kann man schon erwarten. Für mich jedenfalls war's peinlich, da ich ja die anderen sieben Stammtischmitglieder von diesem Ausflug überzeugt habe und mir jetzt deren Gelächter anhören muß, na ja lustig war's doch. Auf jeden Fall fahren die Anderen nicht mehr mit einem Kreuzfahrtschiff. Mich würde jetzt doch mal eine Stellungnahme seitens MSC intressieren und wie hoch in etwa der Imageverlust sein könnte, sofern man das irgendwie schätzen kann. Gruß Klaus
Auch wir sagen: NIIIE wieder MSC. Haben ja schon einige Kreuzfahrten auf dem Buckel, aber dieser Törn hat doch dem Faß den Boden ausgeschlagen: Chaotische Organisation, das Essen (Buffet) unter aller Kanone, unfreundliches Personal. Werde in den nächsten Tagen mal einen ausführlichen Bericht geben.
Gruß Bine ________________________ Inspiration 1998/Sun Vista 1999/Superstar Leo (Norwegian Spirit) 2000/Norwegian Wind 2001/European Vision (MSC Armonia) 2002/AIDA Cara 2003/AIDA Blu 2004 (2mal)/Voyager o.t. Seas 2005/Color Fantasy 2005/Norwegian Jewel 2006/Vision of the Seas 2006/MSC Opera 2007
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kann mich nur anschließen. Zerkochtes Essen, muffelige Gesichter, eine Reiseleitung, die sich nicht zuständig fühlt und einen wortlos stehen lässt, Chaos und elende Wartezeit beim Tendern und kaum bis keine Informationen. Reisebericht folgt.
Hi! Das hört sich ja echt schrecklich an! Kann man diese Statements denn nicht mal an MSC weiterleiten? Da müsste doch jemand im fernen Neapel beschliessen, dass es so nicht weiter gehen kann! Ich erkenne keine Parallelen zu meinen MSC-Erfahrungen und kann mir auch nicht vorstellen, dass da keine Gründe offen zu legen wären, warum solch ein Chaos! Selbst, wenn es fast nur neue Kräfte an Bord gegeben hätte (bedingt dadurch, dass man mit der Opera vorher in Amerika war und manch gute Kraft sicher auch zur Orchestra abgezogen wurde), darf es doch so etwas nicht geben. Wenn man schnell wachsen will, muss man sich darauf auch schnell u. vor allem g u t vorbereiten! Sonst schießt man ein Eigentor. Trotzdem freue ich mich auf meine Tour mit der Lirica! Granitbert
Es war die Reise mit der MSC Opera, Kreuzfahrtnummer OP070502KK von Kiel über Kaliningrad (Königsberg), Gdynia (Gdingen) – Gdansk (Danzig) und Kopenhagen zurück nach Kiel vom 2. Mai bis 6. Mai 2007.
Anreise zunächst mit Air Berlin von Nürnberg nach Hamburg. Von dort mit dem Kilius (Bus) zum ZOB Kiel. In den offiziellen MSC-„Reiseinformationen für Ihre Kreuzfahrt mit MSC Opera“ steht unter „Einschiffung“: Die Einschiffung beginnt ca. 3 Stunden vor Abfahrt im Hafengebäude und findet am Schwedenkai statt“. Das stimmt schon mal nicht. Die Opera lag am neuen Ostseekai….. Wir machten uns zu Fuß auf den Weg. Es sind kaum 20 Minuten und nach der Busanfahrt eine kleine Lockerungsübung.
Um elf Uhr waren wir am Pier. Dort wurden uns sofort die Koffer abgenommen. Superservice. Wir erhielten dann am Eingang zur Baustelle „Ostseekai“ von einer sehr netten MSC-Mitarbeiterin einen kleinen bunten Zettel mit dem Aufdruck der Nummer 80 und begaben uns mit dem Aufzug in den ersten Stock des Gebäudes, das noch erst ein Cruiseterminal werden will. Eine riesige Halle, leer bis auf einen Informationsstand der Hansestadt Kiel und eine Reihe leerer Counter. Nirgendwo eine Möglichkeit, etwas zu essen oder zu trinken zu bekommen. Eine MSC-Mitarbeiterin gab uns dann den Tipp, wir sollten in Richtung Stadt zum Marktplatz laufen. Dort an der Kirche fanden wir ein Straßencafe, in dem wir uns bei herrlichem Sonnenschein ein „Breakfast a la Tiffany“ gönnten. Da nach Auskunft von MSC das Einchecken um 12.30 Uhr beginnen sollte, verließen wir unseren Sonnenplatz in Richtung Pier. In der oberen Halle hatten sich schon einigen hundert Gäste eingefunden, die ratlos von einem Punkt der Halle zum nächsten wanderten und überall nur die Auskunft erhielten, es ginge gleich los.“ Ebenso rastlos/ratlos irrten einige MSC-Mitarbeiterinnen an uns vorbei. Sie glichen aufgeschreckten Hühnern ohne Orientierung. Man hatte den Eindruck, sie wären das erste Mal hier und die Betreuung der Einschiffung sei ihre Premiere. „Gleich“ war dann um 13.30 Uhr. Da wurden dann die ersten 50 Nummern aufgerufen. Durch einen schmalen Einlaß durften die teils sehr angegrauten Damen und Herren Passagiere einen Irrgarten aus gespannten Absperrungsbändern durchlaufen, ehe sie dann jeweils an einen freien Schalter gebeten wurden. Dann ging alles sehr schnell. Abgabe des Passagiertickets, Vorlegen der Reisepässe und der Kreditkarte, ein Foto mittels Internetcam, gespeichert auf der Bordkarte für die spätere Identifizierung beim Betreten des Schiffes, danach Gepäckkontrolle -- und schon durften wir uns auf den langen, überdachten Weg zum Schiff machen. Das obligatorische Erinnerungs-Foto folgte. Nach Abgabe unserer Reisepässe und dem Vorzeigen der Bordkarten, die an eine Stewardess weitergereicht wurden, geleitete die junge Dame uns zu unserer Kabine 10185 auf dem Turandot-Deck. Wir fühlten uns sofort wohl und heimisch. Ausreichend Platz für uns zwei. Die Betten in Fahrtrichtung, was wollten wir noch mehr. Da wir ja bereits gut gefrühstückt hatten verzichteten wir auf das Willkommensbüffet und machten eine erste Erkundigungstour durch das Schiff. Sehr elegant eingerichtet, ruhige, mit Bedacht ausgewählte Farben (anders als auf der Costa Med zum Beispiel). Wir fühlten uns wie in einem Grandhotel.
Mittlerweile waren auch unsere Freunde an Bord. Ihnen konnten wir auch gleich mitteilen, dass die nachtägliche Umschreibung der Tischzeit in die 2. Sitzung (4er-Fenstertisch; 20.45h) problemlos geklappt hatte.
Nachdem die Opera an Laboe vorbei in Richtung offene See fuhr, suchten wir uns im „Il Patio“ auf Deck 11 ein ruhiges Plätzchen im Freien. Für die Damen ein BBC Cocktail (Rum, pineapple juice, coconut cream, Bailey´s , banana), für die Herren erst einmal ein gepflegtes Draft beer. Bezahlt wurde mit den davor erworbenen Packages „4-Plus“ (14 birra alla spina 50 cl für Euro 54; ein Bier kostet Euro 5,40) und „Honeymoon Card“ (2 Cocktail Specialità MSC, 6 cocktail analcoholica ed una bottiglia de Asti Spumante servita nella vostra cabina con 2 eleganti flute MSC, che portare a casa in ricordo della vostra crociera“; Euro 56,--)
Danach widmeten wir uns dem Koffer auspacken. Ausreichend Platz im Kleiderschrank und viele Schubladen. Danach ein Glas Crocodile Daiquiri im Sotto Vento Pub auf dem Aida-Deck (ganz vorne unterhalb des Theaters). Zeit fürs Abendessen. Unser Tisch 52 wurde betreut von Farja, einem Indonesier aus Djakarta. Ein Juwel, wie sich bereits am nächsten Tag herausstellte. Helga trinkt ihren Wein nur gespritzt und zum Essen braucht sie Pfeffer. Dinner am zweiten Abend (so gegen 22.15h; Erklärung dafür später): unaufgefordert gießt Farja zuerst Wein und dann etwas Wasser in Helgas Glas. Und unaufgefordert kam er auch mit der Pfeffermühle….Da Frühstück und Mittagessen in offener Sitzung stattfand, hatten wir leider nur vier Mal das Vergnügen, uns von ihm verwöhnen zu lassen. Was uns bei Mittag- und Abendessen auffiel: eine schier unüberschaubare Zahl von „Pinguinen“ (Kellnern) lümmelte in den Servicebereichen herum und überließ das Abräumen und herrichten der Tische zum Teil ihren Chefs. Als Maitre d´ hätte ich da ein gewaltiges Donnerwetter losgelassen. Über unserer Tischsteward Farja können wir nur das Beste sagen, ebenso über die vielen, vielen mehr oder weniger jungen Stewardessen in den Bars und Lounges. Die Damen hatten immer ein Lächeln übrig, waren schnell aufmerksam wie auf einem Fünf-Sterne-Schiff. Es gab keinen einzigen Grund, das Essen zu beanstanden. Sei es Frühstück, Mittag- oder Abendessen, alles war nach unserem Geschmack zubereiten und sehr ansehnlich serviert. Offensichtlich anders, als auf der MSC Musica…. Bis hierhin (fast) nur Positives. Aber dann!!!!!!!!!!
Wir hatten die Stadtrundfahrt Königsberg gebucht. Auf der entsprechenden MSC-Internetseite wurde der Ausflug KGD01 so beworben: „Im Hafen beginnt die Stadtrundfahrt durch Kaliningrad, bei der Sie unter anderem das Grab des berühmtesten Bürgers der Stadt, Immanuel Kant besichtigen. Weiterhin besuchen wir die Kathedrale und das Bernsteinmuseum. Hinweis: Eventuell sind keine deutschsprachigen Stadtführer verfügbar. Die Busse verfügen nicht über eine Klimaanlage. Preis; Euro 55)“
Bereits bei der Einschiffung in Kiel hatten wird das entsprechende Formular ausgefüllt. Am Abfahrtsabend wurde uns ein Schreiben des Ausflugsbüros in die Kabine gebracht. In dem uns mitgeteilt wurde, dass wir am nächsten Morgen (dem Ausflugstag) unsere Reisepässe abholen müssen. Dort werden uns auch die Nummern für die Tenderboote gegeben (Dies war der erste Hinweis darauf, dass wir nicht im Hafen von Königsberg oder im Hafen von Pillau / Baltisky anlegen, sondern getendert werden!!!). „Wir bitten Sie uns direkt dort die Anzahl der Familienmitglieder mitzuteilen, um sie in den selben Tenderbooten unterzubringen“ stand auf dem Infoblatt.
Karin und ich sollten unsere Pässe + Tendernummer auf Deck 6 (Otello im Kotton-Club abholen, Helga und Albert (sie hatten ihre Kabine auf dem La Boheme Deck 12) im Aprodo-Restaurant. Wir hatten Albert gebeten, für uns zwei Tendernummern zu besorgen. Als er seine Pässe und die Zettel fürs Tendern mit der Nummer 10 erhielt, fragte er nach zwei zusätzlichen Nummernzettel für Karin und mich. Das wurde ihm glattweg abgelehnt. Nach einem langen, sehr unerfreulichen „Sprachaustausch“ begab sich Albert zum Ausflugsbüro. Dort versuchte er eine knappe dreiviertel Stunde, die Dame Chiara davon zu überzeugen, ihm zwei zusätzliche zwei Tenderbootkarten mit der Nummer 10 zu geben. Als nach mehrmaliger Bitte, mit der Chefin des Reisebüros reden zu können, diese endlich auftauchte (angeblich war sie unabkömmlich), kam es fast zur Eskalation. Monica Mazzotta, so heißt die Dame, sah sich ebenfalls außerstande, uns zu helfen…. Mittlerweile kamen wir nach gut dreiviertelstündiger Wartezeit an die Reihe, unsere Pässe in Empfang zu nehmen. Wir erhielten Nummer für das Tenderboot 6. Auf meine Bitte, unter Hinweis auf das Merkblatt des Ausflugbüros zwei weitere Nummernzettel für unsere Freunde zu bekommen, gab uns die junge Dame anstandslos zwei weitere 6er-Bons. Ihr könnt euch vorstellen, wie es da in Alberts Brust innerlich kochte, oder?
Aber das war erst der Anfang des permanenten Ärgernisses.
Kapitän Raffaele Ponti und seine Crew sollten eigentlich um 13 Uhr in Kaliningrad (meiner Geburtsstadt) anlegen. Es war so gegen 14 Uhr, als auf Reede die Anker geworfen wurden. Da die MSC Opera nur über vier geschlossene Tenderboote verfügt (die anderen sind offene Rettungsboote), dauerte es, bis die Nummer sechs aufgerufen wurde. Das war um 15 Uhr 20. Um 15 Uhr 35 legte das Tenderboot vom Schiff ab in Richtung Hafen Pillau. Das kleine Boot schaukelte selbst bei dem geringen Seegang außerordentlich stark. Um 16 Uhr 05 legten wir in Pillau an und enterten Bus Nummer 12, der uns nach Kaliningrad brachte (Ankunft dort gegen 17 Uhr). Entgegen der Ankündigung im Katalog hatten wir eine deutschsprachige Reiseführerin, die uns über den ersten Ärger hinweg half. Der Bus (eines deutschen Unternehmers mit Kaliningrader Kennzeichen) war modern und sehr bequem und natürlich mit Klimaanlage. Über die Stadt selbst möchte ich nicht viel sagen, außer, dass ich mich geärgert habe dem Hinweis der MSC-Reiseleitung auf dem „Tour Magazine Kaliningrad & Gdynia“ gefolgt zu sein, der da lautete: „Filmen und fotografieren ist verboten“. Niemand kümmerte sich in Kaliningrad um dieses angebliche Verbot.
Um 21.25 Uhr waren wir wieder an der Tenderanlegestelle in Pillau. Die Sonne begann gerade, sich zu verabschieden, als unser Tender anlegte. Abfahrt um 21.35 Uhr. Die Fahrt war heftig. Wie eine Nussschale auf hoher See bewegte sich der Tender Richtung MSC Opera. Um 22.05 Uhr war die Qual beendet, wir hatten wieder festen Schiffsboden unter den Füßen.
Nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, ging es ins Restaurant La Caravelle auf dem Aida-Deck (5), wo Farja uns bereits erwartete. Nach dem Abendessen saßen wir auf der Piazza di Spagna , einer kleinen rauchfreien Lounge, genossen Bier, Wein, und Cocktail und beobachteten, wie die nach uns angekommenen Ausflugsgäste durchgefroren an uns vorbei Richtung Restaurant eilten. Es war immerhin bereits Mitternacht, als die letzten Ausflügler ankamen!!!! Farja sagte uns am nächsten Tag, dass er und seine Kollegen bis 2 Uhr ausharren mussten, obwohl sie bereits seit 5 Uhr früh auf den Beinen waren.
Als die MSC Opera sich Pillau näherte, sind Karin, Helga, Albert und ich auf dem La Boheme-Deck ganz vorne am Bug an der Reeling gestanden, um das Ankermanöver zu beobachten. Zu uns gesellte sich eine Amerikanerin mit Sohn und Tochter und fragte, ob wir auch aus Königsberg stammen. Sie sei dort 1939 auf die Welt gekommen, habe von dem MSC Opera-Reiseziel Kaliningrad/Königsberg gehört und sofort für sich und ihre Kinder (beide wurden auf Hawaii geboren und leben auch dort) diese Reise gebucht. Sie erzählte uns von der Flucht ihrer Familie, der Rückkehr ihres Vaters aus russischer Gefangenschaft und der Emigration in die USA. Diese Dame und ihre Kinder hatten die Tendernummer 13. Ihr könnt euch ausrechnen, wann die Weitgereisten mit ihrem Tender in Pillau anlandeten. Die Tenderfahrt dauerte gut eine halbe Stunde. Dazu Zeit zum “Be- und Entladen“ der Paxe. Der Bustransfer nach Kaliningrad dauerte etwa eine Stunde. Das bedeutet: Abfahrt ihres Tenderbootes gegen 18 Uhr, Ankunft in Kaliningrad gegen 19.45 Uhr (noch eineinhalb Stunden bis Sonnenuntergang!!!!) und Rückfahrt ab Kaliningrad gegen 22.30 Uhr. Und dafür sind sie extra von Hawaii nach Deutschland geflogen. Ich hoffe, dass die nicht auf den Mund gefallene Königsbergerin mit Wohnsitz in den USA dort einen Anwalt mit diesem Drama betraut.
Am 4. Mai (Freitag) legte die MSC Opera pünktlich um 7 Uhr in Gdynia an. Wir durften um 8 Uhr 15 vom Schiff (vorbei an all den Passagieren, die einen der offiziellen Ausflüge gebucht hatten). An der Pier wurden wir bereits von Jolanta erwartet. Danke, HeinB, das war ein ausgezeichneter Tipp. Wir hatten auf Tiens Empfehlung hin Anfang des Jahres mit Jolanta Kontakt aufgenommen und uns mit ihr so geeinigt: Sie besorgte ein Taxi (Van) für Helga, Karin, Albert und mich, und ab ging die Post. Ohne sich selbst ums Fahren kümmern zu müssen, berichtete sie begeistert über ihre Stadt. Erste Station war die Solidarnoz-Werft. Dann war die Altstadt von Danzig dran. Umwerfend. Da müsste man schon ein paar Tage bleiben, um all die Schönheiten genießen zu können, Highlights (Höhepunkte) waren ein Orgelkonzert in der Kirche von Oliwa sowie ein Abstecher zum Grandhotel Zoppot an der längsten Seebrücke Europas. Habe mir ein Tütchen Sand mitgenommen. Um 11.45 Uhr brachte Jolanta uns wieder zum Schiff. Wer auch immer und wie auch immer nach Danzig kommt, sollte Jolantas Dienste in Anspruch nehmen. Kontaktadresse per PM-Anfrage.
In Kopenhagen nahmen wir uns ein Taxi (die MSC Opera lag am Orient Pier im Freihafen; kostet umgerechnet elf Euro zum Hauptbahnhof). Mit gut einstündiger Verspätung ging es dann um 19 Uhr weiter Richtung Kiel. An der Reception wollte ich mir Kofferanhänger mit der Farbe der erste Ausschiffungswelle besorgen. „Geht nicht“, war die lapidare wie freche Antwort,
Überhaupt die Reception und das Bordreisebüro: Die Note 6 ist noch zu gut für die Damen dieser beiden Bereiche. So etwas von Ignoranz und Arroganz gegenüber ihren Gästen habe ich noch auf keinem anderen Schiff erlebt. Tour-Managerin Monica Mazzotta ist leider auch nicht motivierter als Chiara und ihre anderen Kolleginnen vom Bordreisebüro. Laut „Tagesprogramm Copenhagen“ ist Petra Paukner für die Bordreiseleitung zuständig. Aber auch die Damen an der Reception verdienen die schlechteste aller Noten. Deshalb gilt für uns: NIE WIDER MSC.
Ausdrücklich ausgenommen von der herben Kritik sind die Stewardessen in den Bars und Lounges sowie unser Tischsteward Farja, die alle die Note 1 mit Stern erhalten.
Das Schiff selbst hat uns sehr gut gefallen. Die Sauberkeit war absolut in Ordnung. Unsere Kabine pico bello. Leider wissen wir nicht, wie unser Kabinensteward heißt. In der Kabine war keine Information darüber zu finden, wie es eigentlich bei anderen Reedereien üblich ist. Am Tag vor Ende unserer Reise hatten wir ihn ganz kurz gesehen, um ihm das Trinkgeld zu überreichen.
Noch einmal zurück zum ersten Landausflug. Hätte MSC Gdynia/Danzig als ersten Anlaufhafen gewählt und wäre dann erst nach Kaliningrad gefahren, wäre die OPERA morgens auf Reede gewesen und alle Passagiere hätten bei Sonnenlicht und zu angemessener Tageszeit ihren Ausflug genießen können. Da müssen absolute Nichtskönner am Werk gewesen sein.
War noch jemand aus unserem Chat auf dieser Tour dabei?
Wer gerne noch mehr erfahren möchte (z.B. Preise diverser Getränke) kann sich gerne per PM melden.
Kompliment denen, die bis hierher mitgelesen haben.
Hi Entäuschte! Die E-mail-Adresse von MSC-Deutschland lautet: msc@msccruises.de Vielleicht schickt Ihr Euer Posting da auch mal hin und helft, dass es nächstes Jahr für die Nachfolger von Euch nicht mehr so chaotisch wird. Ich bin immer noch überrascht, dass es so ablaufen kann, denn alle unsere MSC-Fahrten verliefen deutlichst besser! Granitbert
Hallo Uwe! Nicht, dass ich irgendetwas verteidigen will, aber ein paar Aspekte in Deinem Bericht verstehe ich nicht. Warum zum Beispiel sollten die Maitres - also immerhin die Chefs - die Arbeit tun und das "normale" Personal schaut zu? Oder: Du schreibst: "Am 4. Mai (Freitag) legte die MSC Opera pünktlich um 7 Uhr in Gdynia an. Wir durften um 8 Uhr 15 vom Schiff (vorbei an all den Passagieren, die einen der offiziellen Ausflüge gebucht hatten)." Und an anderer Stelle beschwerst Du Dich, dass die Wartezeiten für die Ausflügler zu lange waren. Warum sollte es übrigens nach Deiner Meinung möglich sein, auf Anfrage (die Sache mit den Kofferanhängern) zu den ersten zu gehören, die ein Schiff verlassen können. Da muss man, denke ich schon, auch Gründe haben. Sonst sagt doch jeder: "Ich zuerst!" Welche Wut muss man haben, jemanden mit unterhalb der Note 6 zu bewerten, aber jemanden anders mit 1 oder noch besser? Da hat doch scheinbar auch in der Kommunikation einiges nicht gestimmt. Ich habe auch schon arrogante Mitarbeiter erlebt, aber im Grunde genommen glaube ich nicht, dass es jemanden aufs Schiff treibt,der einfach nur ignorant sein will und alle Passagiere verärgern möchte! Also ich würde mich jetzt nicht abschrecken lassen, noch mal mit MSC zu fahren! Granitbert
@Granitbert, da hast du mit den Maitre d`s was falsch gelesen. Ich habe moniert, dass die Chefs die Arbeit leisten mußten, und die Stewards schauten zu. Gdynia: wir hatten keinen Ausflug gebucht, sondern gingen normal von Bord. Das hat überhaupt nichts mit dem Tendern in Königsberg und den mißglückten Zeiten zu tun. Wärst du einer der Betroffenen gewesen, ich weiß nicht, wie du dich da aufgeführt hättest. Ich weiß jedenfalls, daß sich Hunderte bei MSC beschweren wollen. Im übrigen kenne ich sehr wohl die Mailadresse von MSC Cruises. Habe durch meinen Beruf schon seit längerem Kontakt zu MSC. Zur Ignoranz der Damen an der Reception und der Ausflugscrew: frag andere, die auf dieser Reise dabei waren, sie werden dir meine Schilderung bestätigen. Von Wut meinerseits kann keine Rede sein. Ich habe nur geschildert, was wirklich war. Frühe Ausschiffung in Kiel: Natürlich hatten wir unsere Gründe. Eingedenkt des Ausschiffungs-Procedere in Kopenhagen lag uns daran, relativ pünktlich von Bord zu kommen, um 1. den Bus von Kiel zum Flughafen Hamburg und dort dann die fest gebuchte Maschine erreichen zu können. Gruß Uwe
hallo also ich stimme granitbert zu... auch wenn es sicherliche einige dinge gibt die wirklich nicht gut waren allerdings finde ich den titel doch schon sehr gewagt...(NIE WIEDER MSC) damit verschreckt man ja alle die noch das erste mal mit msc fahren wollen/ vor sich haben denn auch ich habe eigentlich nur gute erfahrungen mit msc gemacht. lg magnus
@Magnus Das ist meine ganz persönliche Meinung. Niemand muß sich danach richten. Auf Schiffen anderer Reedereien ist mir dies noch nie passiert. An Bord der Opera fühlte ich mich bei Reception und Ausflugsbüro ganz einfach außen vor gelassen. Als Gast bist du diesem Personal unbequem. Und ich wiederhole noch einmal: nicht nur mir ging das so. Gruß Uwe
ich habe bis zum Ende mitgelesen, habe mir meine Gedanken gemacht, habe die Beiträge der „Betroffenen“ miteinander verglichen – „Schlauer“ bin ich leider nicht geworden.
Grundsätzlich kann ich jeglichen Ärger sehr gut verstehen, wenn einem „die schönste Zeit des Jahres“ von unprofessionellen Veranstaltern verdorben wird.
Gerade die Berichte über COSTA- und MSC-Kreuzfahrten sind für mich jedoch nicht immer ohne Fragezeichen und widersprechen sich teilweise.
„Es gab keinen einzigen Grund, das Essen zu beanstanden. Sei es Frühstück, Mittag- oder Abendessen, alles war nach unserem Geschmack zubereitet und sehr ansehnlich serviert,“ schreibt Uwe, der diesen Thread immerhin mit „Nie wieder MSC“ betitelt.
Bine empfindet „… das Essen (Buffet) unter aller Kanone …“ und Hansjürgen hat „… zerkochtes Essen …“ erlebt.
Selbstverständlich akzeptiere ich eure subjektiven Wahrnehmungen, aber . . . wie soll ich mir daraus ein möglichst objektives Bild formen???!!?
Mir ist es wichtig, mich auf einem Schiff wohl und heimisch zu fühlen. Eine saubere Kabine und ausreichend Platz im Kleiderschrank und viele Schubladen gehören natürlich auch dazu. Ansehnliches Essen und ein aufmerksamer Restaurant-Service sind für mich ebenso Wohlfühlfaktoren.
Wenn dies und so einiges mehr stimmt, kann ich auch schon einmal Mängel bei der Organisation und einige „muffelige“ Gesichter an der Rezeption verkraften.
Auf alle Fälle komme ich bei einer Abwägung der positiven und negativen Erfahrungen nicht unbedingt zu einem „… nie wieder …“.
Hallo Guido, ich kann wirklich nur noch einmal betonen, daß das essen an Bord der Opera bei unserer Cruise optimal war. Es gab keinen Grund, irgend etwas zu reklamieren. Das Schiff selbst ist wirklich schön, angenehm und wohnlich. Wenn du aber von einem Teil der Crew (und die Reception ist nun mal das Aushängeschild in diesem Fall von MSC) dich spüren läßt, dass du unerwünscht, ihnen eben lästig bist, dann war es das für mich. Ich ging und gehe immer davon aus, dass man bei der Reception Hilfe erhält, Ratschläge bekommt. Wenn die Reaktion auf Fragen, Bitten nur negativ beantwortet wird /Geht nicht, können wir nicht, dürfen wir nicht...) dann wiegt das für mich sehr schwer. Gruß Uwe
4 Freunde von uns waren auf der gleichen Cruise wie du und haben auch vom Chaos berichtet. Sie bezeichnen diese Cruise als grottenschlecht und sie haben alle 4 große Kreuzfahrterfahrung. Die kompletten Berichte werde ich allerdings aber erst in den nächsten Tagen auf ihren Webseiten lesen können, ich maile dir dann die Links.
Originally posted by Bine: Auch wir sagen: NIIIE wieder MSC. Haben ja schon einige Kreuzfahrten auf dem Buckel, aber dieser Törn hat doch dem Faß den Boden ausgeschlagen: Chaotische Organisation, das Essen (Buffet) unter aller Kanone, unfreundliches Personal. Werde in den nächsten Tagen mal einen ausführlichen Bericht geben.
Hallo Bine, aus guten Gründen haben wir das Buffet gemieden. Als wir in Kiel an Bord gingen, machten wir bei unserem ersten Rundgang auch einen Abstecher ins Buffetrestaurant. Was wir dort so auf den (gehäuften) Tellern der Gäste sahen und was dann die Stewards wieder abtrugen, hat uns gereicht. Im Restaurant hatten wir keinen Grund zu Beschwerden. Gruß Uwe
Originally posted by Hansjürgen: ... eine Reiseleitung, die sich nicht zuständig fühlt und einen wortlos stehen lässt, Chaos und elende Wartezeit beim Tendern und kaum bis keine Informationen...
Hallo Jürgen, genau diese Erfahrungen hatten wir leider auch machen müssen. Dann habt ihr ja auch erlebt, dass die letzten Ausflugsgäste nach Kaliningrad gut fünf Stunden auf das Tendern warten mussten und dann in Kaliningrad selbst kaum mehr etwas bei Sonnenlicht sahen. Auch wir machten die leidvolle Erfahrung, von der Reiseleitung einfach ignoriert worden zu sein. Auch uns ließ man nach heftigen Diskussionen einfach stehen. Gruß Uwe
PS: Hoffentlich beschweren sich viele, viele Gäste dieser Reise bei MSC
Originally posted by Hansjürgen: ... Chaos und elende Wartezeit beim Tendern und kaum bis keine Informationen....
Hallo Hansjürgen, zum Thema Tendern noch diese Begebenheit mit der Reiseleitung. O-Ton Monica Mazzotta:"Wenn es Ihnen nicht paßt, zu warten, dann können Sie ja von dem Ausflug zurücktreten..." Und das zu einem Reisegast, der nur wegen Kaliningrad diese Reise gebucht hatte!
Und noch einmal: in keinem Katalog, in keiner Ausflugsbeschreibung wurde auf das Tendern hingewiesen. Wenn ich mir die Qualen vorstelle, unter denen die zum Teil sehr alten Gäste gelitten haben müssen, die unbedingt noch einmal ihre Heimatstadt Königsberg sehen wollten, da wird mir richtig schlecht. Gruß Uwe