angeregt durch diesen Thread möchte ich euch ein paar Bilder eines weiteren regelmäßigen Hamburger Gastes riesigen Ausmaßes nicht vorenthalten.
Die "Cosco Guangzhou" war nach der Fertigstellung im Februar 2006 (bei Hyundai in Ulsan/Südkorea) das größte Containerschiff der Welt. Länge 350,56 m, Breite 42,8 m, Leistung 101.000 PS und Geschwindigkeit 25 Knoten.
Ob sie freilich Passagiere mitnimmt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Sie, die "Cap San Diego" war ja auch zu ihrer Zeit nie ein Gigant, aber sie ist ein wunderschönes Beispiel aus dem Zeitalter, als auch die Frachtschiffahrt noch so etwas wie "Seefahrtsromantik" hatte. Stilvoll maritim wohnen im Stil der 60er kann man auf ihr zudem.
Hallo Was mich immer wieder wundert, daß die Brücke bei diesen Riesen-Pötten so weit hinten ist. Und nicht z.B. in der Mitte. Wenn dieses Schiff doch voller Container ist und der Captain nach vorne gucken will: dann sieht er doch auf den ersten (was weiß ich, wieviel Metern) gar nichts. Wie schafft er es dann immer wieder, richtig und ohne großen Bumms anzulegen. Hut ab ! Gruß luigi
Dalmacija (1982) ** Costa Victoria (1997) ** Costa Classica (1999, 2000, 2006) ** Splendour otS (2001) ** Costa Atlantica (2001, 2004, 2005) ** Costa Europa ( 2003) ** Norwegian Dream (2003) ** A'Rosa Blu (2004) ** AIDAblu (2005) ** Costa Fortuna (2005) ** A'Rosa Donna (2006) ** Costa Mediterranea (2007) ** A'Rosa Riva (2007) ** Costa Concordia (2008)
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das ist eigentlich ganz simpel: Vorne auf der Back steht dann ein Beatzungsmitglied und gibt die Informationen per Funk an die Brücke weiter. Wenn die da oben dann noch in der landseitigen Nock stehen, geht das ganz gut, wie ich beobachten konnte. In Helsinki habe ich bei einem kleineren Frachter das sehr langwierige Ablegemanöver in dickem Eis direkt auf der Brücke mitverfolgen können. Das ging immer in kleinen Schritten vor und zurück, bis man richtig frei war... Hat ganz schön gedauert.
Die Aufbauten sind meist aus ganz profanen wirtschaftlichen Gründen so weit hinten. Wäre die Brücke vorne (mit der Maschine drunter) hat man entweder einen langen Wellentunnel durchs ganze Schiff oder man müsste ich Heck einen gesonderten Maschinenraum einrichten. Beides kostet aber wertvollen Frachtraum.
Aber es muss eine Sichtlinie eingehalten werden, die Container vor der Brücke dürfen nur so hoch gestapelt werden, dass man in einem bestimmten, abwärts gerichteten Winkel nach vorne blicken kann. Was direkt vor dem Schiff ist, sieht man dann zwar immer noch nicht, aber das ist in Fahrt und bei der Trägheit des Schiffes eh nachrangig. Entweder rummst es oder es rumnmst nicht... Diese Sichtlinie ist meines Wissens auch ein Grund, warum bei den richtig großen Schiffen wie der Emma Maersk die Brücke wieder weiter nach vorn gewandert ist.
Komfortabler ist die "hintere Brücke" auch, habe ich mir sagen lassen. Vorne bekommt man bei schwerer See ja alles ab und "fährt auch mehr Fahrstuhl". Aber ich glaube, Komfort ist nicht der ausschlaggebende Punkt in der Frachtschifffahrt.