mal etwas off-topic, könnte aber dennoch interessant sein:
Was passiert eigentlich mit den Schornsteinlogos, wenn Schiffe die Reederei wechseln oder renoviert werden, und die alten Logos keine Verwertung mehr finden ?
Z.B. lag damals die alte ALBATROS in Genua neben der zukünftigen ALBATROS. Der Vogel am Schornstein der alten wurde entfernt - man dachte, der Einfachheit halber wird er jetzt auf der neuen ALBATROS wieder angebracht. Größentechnisch wäre das auf jeden Fall machbar gewesen und hatte der neuen auch viel besser gestanden, als der momentane Vogel mit der aufgemalten Sonne. Warum aber wurde das nicht gemacht ??
Als die MAXIM in Zuge des Verfalls der Sowjetunion um ihr Hammer-und-Sichel-Logo ärmer gemacht wurde, fand das auf hoher See statt. Die Crew hat hier eigenhändig das Logo abgeschweißt und herabgelassen. Die beiden Teile sind nacher in Einzelteile zerlegt worden.
Momentan liegt die ROYAL PRINCESS im Dock der Lloyd Werft. Auch hier wurde das Princess-Logo nunmehr vom Schornstein entfernt, da sie zukünftig ja für P&O Cruises fahren wird.
Die COSTA TROPICALE erhielt während ihres Umbaus in Genua sogar einen komplett neuen Schornstein, denn der alte Carnival-Schornstein ist quasi als "Kompletteinheit" das Logo von Carnival Cruises. Auch er ist verschwunden und dürfte kaum auf einem Carnival-Neubau zum Einsatz gekommen sein.
Was passierte damit ? Es geht wohl alles zum alten Eisen.
Es gäbe sicherlich ein paar Verrückte, die sogar solche Dinge, aus Sammelleidenschaft, den Werften abkaufen würden. Man stelle sich vor, in einigen Jahren hätte jemand den Schonstein der MAXIM im Garten stehen...
Hallo Patrick ich werde den Cruisedirektor der Albatros im August fragen. Er sagte damals bei der Jungfernreise, dass der Vogel zu klein sei und gegen einen größeren ausgewechslt werden sollte, mal sehen. Maritime Grüße Gerd
Hallo Patrick, ich habe gerade aus dem Fenster geschaut und der Schornstein der Maxim hier.... Das wär doch der Hammer. Du hast doch Beziehungen.., nicht das ich der Verückte bin, aber wie soll ich das meiner Frau verkaufen. Irgendwelche Vorschläge?
Ich möchte ja hier nicht zickig werden, aber wer der MAXIM auch nur in Gedanken den Schornstein abreißt, um in seinem Vorgarten eine auffällige Vogelscheuche zu haben, dem haue ich persönlich was an die Ohren!
Kinder, Kinder, Ihr habt Ideen...
Und ich dachte, wir wollten die alten Damen für den Ruhestand allesamt in Hamburg vertäuen, statt sie auf den Weg nach Alang zu schicken!
(Ja, okay, Bremen bekommt auch eins ab! )
Posts: 378 | Location: Hamburg | Registered: April 23, 2005
Und ich will auch nicht zickig werden, aber bevor ihr hier die älteren Damen alle zwischen Hamburg und Bremen aufteilt, bis wohin ist denn eigentlich die Isar schiffbar...? ;-)
Tidenhub...? Naja, wenn im Frühsommer die Schneeschmelze einsetzt, ist die Isar hier in München sogar manchmal sooo tief, dass man die Steine auf dem Grund fast gar nicht mehr sieht... also bräuchten wir eher was mit wenig Tiegang...
Also wenns nach mir gänge, käme die MAXIM später mal als Hotelschiff entweder nach: - Hamburg - St. Petersburg - Bremerhaven
Sie ist mit allen drei Häfen verbunden. Hamburg als Entstehungsort und wegen der alljährlichen Überholungen bei B&V, Bremerhaven als Basishafen für die Kreuzfahrten seit rund 30 Jahren und St. Petersburg, weil es sich bei der MAXIM um das letzte, rein-russische, Kreuzfahrtschiff handelt, und die Reederei u.a. auch dort ansässig ist. Andererseits könnte man dann auch noch Odessa und Limassol dazu nehmen. Die Blasco hat sie schließlich 16 Jahre lang bereedert und der Heimathafen war Odessa. Die Manager der MAXIM, die Unicom, sitzen in Limassol...
Auf jeden Fall sei Alang tunlichst zu vermeiden. Ich hoffe, daß Sovcomflot genug Eigeninitiative beweist, um das Schiff nicht verschrotten zu lassen und nach einer idealen Alternative sucht. Zum Glück ist es ja noch etwas hin bis 2010. Vielleicht sollte man aber schon mal ein paar Hebel in Bewegung setzen, bevor es in letzter Minute dann doch zu spät ist. Vielleicht gibts ja auch noch einen Funken Hoffnung für den Weiterbetrieb nach 2010
ein Weiterbetrieb der MAXIM nach 2010 wäre natürlich die schönste Alternative.
Für Hamburg spricht ja auch, dass sie den Namen der Hansestadt zu Beginn ihres Schiffslebens am Bug trug. Auch die Touristenzahlen in Hamburg hätten sicherlich mehr Potenzial als Bremerhaven. Leider. Denn eigentlich würde ich mir die MAXIM, wenn kein Weiterbetrieb möglich sein sollte, als Hotel- und Museumsschiff in Bremerhaven wünschen. Eine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schiffahrtsmuseum würde mir hier am Herzen liegen. Die MAXIM ist schließlich ein Schiff mit Geschichte und Gschichten.
Aber bis dahin ist ja noch einige Zeit.
Viele Grüße vom Lech, der keinen Tidenhub hat und daher leider nur einen Liegeplatz für einen Tender anbieten kann.
Bernhard
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