ich habe heute in der FAZ-online einen Bericht gesehen, der - wie ich finde - ziemlich anschaulich beschreibt, wie bei der LLoyd-Werft Schiffe verlängert werden.
Vielleicht interessiert´s ja jemanden, hier der Link:
Was mich allerdings wundert, ist, daß es vergleichsweise einfach abläuft. Ich dachte immer, so eine Verlängerung zieht jede Menge Veränderungen in Statik und Stabilität nach sich und fordert komplizierteste Neuberechnungen und Justierungen, um die Seetüchtigkeit zu erhalten.
LG
Wurxel
Posts: 817 | Location: Austria | Registered: February 08, 2006
Originally posted by Wurxel: so eine Verlängerung zieht jede Menge Veränderungen in Statik und Stabilität nach sich und fordert komplizierteste Neuberechnungen und Justierungen, um die Seetüchtigkeit zu erhalten.
Moin Ihr zwei,
jepp, das ist wohl so, aber ich denke, der Aufwand ist niedriger als bei einem Neubau, da ein Großteil der Parameter bereits vorliegt.
Was mich bei den Verlängerungen wundert, sit die Frickelei an der Kabelage, Rohrleitungen usw., gerade bei Kreuzfahrern. Da sind ja Unmengen von losen Kabelenden, die da wieder richtig zusammengefügt werden müssen.
Am 20.01. geht es übrigens beim Lloyd mit dem nächsten Verlängerungsauftrag los. Dann kommt die erste der beiden Stena-Fähren aus Hoek van Holland zur Verlängerung. Bin ich schon mal gespannt...
Da sind ja Unmengen von losen Kabelenden, die da wieder richtig zusammengefügt werden müssen.
Hallo Helge aber wenn Du dann das hanseatische Understatement der Elektriker in dem Fernsehbericht über die Verlängerung der Norwegian Wind hörst, ist das ein Kinderspiel.Man schweißt ja vorn und hinten Pontons an, damit die Teile nicht umkippen. Ich glaube aber schon, dass die Projektleiter zumindest bei den ersten Verlängerungen schlaflose Nächte hatten. Viele Grüße Gerd
vermute ich auch. Das ist ja nicht gerade ein Ölwechsel...
Ganz faszinierend finde ich bei solchen Aufträgen den Moment, in dem drei Schiffsteile im Hafen herumdümpeln. Das hat schon was... (unglaubliches).
Im Moment wird übrigens im Schwimmdock der Lloyd Werft die erste Sektion für die Stenafähren zusammengebraten. Ankunftstermin der ersten Fähre: 20.01. (ohne Gewähr)