... sicherlich zu viel!!! So weit jedenfalls meine ureigene Erfahrung aus 2003.
Wir hatten Carmel für einen frühmorgendlichen Transfer von Manhatten nach La Guardia telefonisch bestellt - die Gültigkeit unseres Coupons für 20 % Rabatt wurde uns ausdrücklich bestätigt.
Der Fahrer (der übrigens 10 Min. verstätet am Hotel eintraf) hielt aber gar nichts vom Coupon, und schlug gleich 30 % Tip (statt der üblichen 15 %) auf den vollen Fahrpreis auf. Da er vor der Zahlung keinerlei Anstalten machte den Kofferraum zu öffnen, damit wir an unsere Koffer heran konnten, zahlte ich zähneknirschend. Eine Quittung wollte der "nette Herr" gar nicht ausstellen. Also ein klarer Fall von Touristen-Abzocke.
Dies ist allerdings der einzige Anbieter, der mir bislang als unseriös aufgefallen ist. Mehrere andere Anbieter waren stets überpünktlich, freundlich und absolut korrekt bei der Abrechnung.
Privat habe ich noch nie vorbestellt, sondern gehe immer zum Ground Transportation Center und lass mir dort bestellen. Ich denke, dass die Leute am Besten wissen, welche zuverlässig sind und wenn es o.k. ist, lass ich mir eine Visitenkarte geben und buche dann für die Rückfahrt. Auch bekommst du dann ja auch einen Slip mit allen Angaben mit, damit du hinterher dich auch beschweren kannst. Ansonsten lasse ich es die Rezeption machen.
Geschäftlich wurde immer von der Firma vorbestellt - da war auch Carmel darunter - aber das wird bei uns über das Büro direkt abgerechnet, so dass ich so eine Erfahrung wie du sie gemacht hast, nicht bestätigen kann, weil ich außer Tippen nichts an Geld geflossen ist.
Ärgerlich ist das mit dem Coupon schon.
Aber wenn so etwas passiert: Am Straßenrand stehen immer freundliche Polizisten, die einen weiterscheuchen und man dann ranziehen kann und dann das Problem vor Ort lösen. Da würde ich mich nicht einschüchtern lassen.
Das Problem, dass alle Fahrer i. d. R. Franchise-Unternehmer sind.
Gruß HeinBloed
Posts: 2619 | Location: In the heart of Europe: Germany... | Registered: May 23, 2006
den Weg JFK-Manhattan hatten wir im Taxi zurückgelegt. Da ich mir vor Jahren bereits einmal nachts die Beine in den Bauch stand, um ein freies Taxi in Manhattan zu bekommen, daß uns zum Flughafen bringen sollte, bestelle ich für den Weg zum Flughafen immer eine Limousine ein, zwei Tage im Voraus. Meist bestelle ich dann über das Hotel; unsere Kaschemme war mir dafür aber nicht vertrauenswürdig genug - schließlich wollten wir unseren Flug nicht verpassen.
Dies war mit ein Grund, warum ich dann klein beigegeben und die Faust in der Tasche gemacht habe.
Wie von mir geschrieben: Bei anderen Anbietern gab es nie irgendeinen Grund zur Klage - aber der Name "Carmel" hat sich deutlichst negativ bei mir eingeprägt.