in einem Referendum haben die Bürger Panamas gestern über eine Erweiterung des Panamakanals abgestimmt. Eine große Mehrheit hat sich dafür ausgesprochen, auch wenn die Beteiligung offenbar deutlich unter 50% betrug:
Neben dem eigentlichen Hauptziel, nämlich den Kanal für größere Containerschiffe passierbar zu machen, dürften nach dem Ausbau auch alle heutigen Kreuzfahrtschiffe in der Lage sein, den Kanal zu passieren.
Hallo und gleich melden sich sog. Umweltschützer zu Wort. Ich kann es nicht nachvollziehen, denn wenn die Schiffe ums Kap schippern, blasen die viel mehr in die Luft. Da hat so mancher ein Brett vorm Kopf. Das mußte ich mal loswerden. Viele grüße Gerd
Gerd, den Umweltschützern geht es nicht um die verschmutzte Luft. Sie befürchten vielmehr, dass ihnen buchstäblich das Wasser abgegraben wird, wenn die neuen Schleusen bedient werden. Täglich fließen derzeit beim Schleusen Millionen Liter Süßwasser ins Meer. Wenn die Versprechungen der Regierung gehalten werden, sollen deutsche Firmen mit riesigen Wasserspeichern dafür sorgen, dass das Schleusungswasser recycled wird - so wie bei deutschen Schleusen (Schleusenkammern).
Hallo Uwe ich bin ein wenig (hanseatisches Understatement) genervt, denn wenn irgendwo eine Wachtel piept, gehen die demonstrieren.Wir haben ja gerade das Dilemma mit den Obstbauern und Airbus -fast- hinter uns.Und die Vertiefung der Elbe ist hier ein Dauerthema. Das mit der Wasserspeicherung ist mir bekannt aus einem Fernsehbericht. Der tropische Regen in der Gegend ist auch nicht mehr das, was es vorher war. Der Gatunsee kann es auch nicht mehr so ausgleichen. Ich bin der Meinung, dass die Techniker schon eine Lösung finden werden, denn was nützen Superschleusen, wenn kein Wasser vorhanden ist. Viele Grüße Gerd
und ich oute mich hier noch mal als von euch gemschmähter Umweltschützer.
Hallo Peter und ich oute mich als Förderer von Greenpeace. Ich bin der Meinung, man muss nicht gegen jeden Kram auf die Barrikaden gehen und, wie Uwe bemerkte, die Kirche im Dorf lassen. Wie schwer es ist, im Kleinen Umweltschutz durchzusetzen, erlebe ich in unserer Schreberkolonie mit 60 Gärten. Ich könnte Bücher darüber schreiben. Viele Grüße Gerd
wie Spiegel Online berichtet, wurde gestern mit den Bauarbeiten begonnen. Ich kann nur sagen, dass ich froh bin, im April durch den "alten" Kanal geschippert zu sein.