Wie einige wissen, waren wir in China. Auf dem Hinweg kam alles ganz gut hin mit den Gepäckmengen, da wir auch einiges in unser Handgepäck gepackt hatten.
Auf dem Rückweg, mit natürlich auch einigen chinesischen Mitbringseln im Gepäck und dem Gedanken, Lufthansa ist ja nicht so pingelig, wurden wir am Flughafen in Shanghai eines besseren belehrt. Wir durften für 7 kg Übergepäck bezahlen. Aber nicht die normalen Kosten von 6 - 8 Euro pro Kilo, sondern sage und schreibe 30 Euro pro Kg, das heißt 210 Euro, die wir per Kreditkarte hinlegen durften. Und man gab uns nicht die Gelegenheit, aus den Koffern noch etwas umzupacken. Das nenne ich schlechten Service. Also seid vorgewarnt, daß auch Lufthansa teilweise ganz schön zulangt, zumindest auf den Langstrecken.
Das ist schon eine Summe, die wehtut. Tatsächlich ist gerade Lufthansa häufig großzügig und drückt schon mal ein Auge zu. Zumindest hätte man Euch umpacken lassen sollen. Die Kosten allerdings darf man nicht mit Kurzstrecken vergleichen. Wenn es keine Airline spezifische günstigere Regelung gibt, ist international pro Kilogramm ein Prozent eines Tickets der teuersten Buchungsklasse zu zahlen. Wer erwartet, die Freigrenzen zu überschreiten, sollte sich schon vorher informieren und die Kosten möglicherweise bei der Reiseplanung berücksichtigen. Für Lufthansa gelten die für jeden lesbaren Bedingungen: "Berechnung nach Gewichtskonzept ("Weight concept")Das Lufthansa Zonensystem ist eine besonders übersichtliche Übergepäckregelung. Die Höhe der zu leistenden Gebühr ist dabei nicht an den Ticketpreis, sondern an das Flugziel gebunden. So kostet beispielsweise ein Kilogramm Übergepäck auf einem innerdeutschen Flug 5 €*, auf einem Flug von Deutschland nach Spanien 10 €* und nach Asien oder Afrika 30 €*."
Das ist ein ganz normaler Preis: Bei AirFrance etwa sind es auf Flügen nach Asien auch € 30 pro kg. Andere Airlines haben andere Regeln, so berechnet Britisch-Airways auf Langstrecken pauschal £120 pro Gepäckstück, was in Deinem Fall, Marita, etwas günstiger gewesen wäre.
Ein Tip für Kurzstrecken: Manchmal ist es günstiger oder nur geringfügig teuer ein Business Class Ticket mit doppeltem Freigepäck zu kaufen, statt ein Economy-Ticket und auf Hin- und Rückflug Übergepäckgebühren zu zahlen.
ich hatte bei Lufthansa bislang auch keine Probleme und mit 20kg komme ich normalerweise nur bei einem Wochenendtrip hin. Waren die 7kg Euer ganzes Übergepäck oder gabs zumindest ein paar Kilo Kulanz. Ich nehme auch an das lokales Personal am Check-In war und da wundert es mich nicht. Ich war vor 5 Jahren in China und hab auch so einiges erlebt. Ich hoffe die Souvenirs gefallen Euch trotzdem.
Liebe Grüße und gute Besserung! Josef
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Da ist aber nicht nur die Lufthansa pingelig. Wir haben schon 1999 beim Rückflug von Bankgok mit der LTU ca. 120 DM für ein paar Kilo Übergepäck bezahlt.
Gruß Bine ________________________ Inspiration 1998/Sun Vista 1999/Superstar Leo (Norwegian Spirit) 2000/Norwegian Wind 2001/European Vision (MSC Armonia) 2002/AIDA Cara 2003/AIDA Blu 2004 (2mal)/Voyager o.t. Seas 2005/Color Fantasy 2005/Norwegian Jewel 2006/Vision of the Seas 2006/MSC Opera 2007
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da hattet Ihr wohl leider Pech. In den letzten anderthalb bis zwei Jahren gucken die Airlines verstärkt auf Übergepäck, nicht zuletzt der zusätzlichen Erlöse wegen.
Liniengesellschaften lassen nach meiner Erfahrung nur noch maximal 3 Kilo pro Person durchgehen - dies scheint eine weit verbreitete Toleranzgrenze zu sein. Letzten Monat erhielt ich allerdings für genau diese drei Kilo über die Zwanzig einen Anpfiff bei Air Berlin. Es war nur eine Ermahnung (die darüber hinaus überflüssig war, da ich als Oft-Flieger 30 Kilo hätte mitnehmen dürfen), bin mir aber auch hier sicher, daß ein weiteres Gramm zur Zahlungsaufforderung geführt hätte.
Ferienflieger machen es inzwischen ähnlich. Wer den Check-in hier austrickst, wird teilweise noch am Gate wegen zu großem/schwerem Handgepäck zum nachträglichen Einchecken des Gepäcks gebeten - samt Zahlung des Übergepäck-Zuschlages in bar. Hier werden nach meinen Erfahrungen in etwa die gleichen Kulanzregeln wie bei Linienfliegern eingehalten.
Bei Billigfliegern scheint sich eine "zero tolerance"-Politik eingebürgert zu haben. Hatte ich in der Vergangenheit nie Probleme, das eine oder andere zusätzliche Kilo (was auch schon mal an der 10-Kilo-Marke kratzte) unbeanstandet einchecken zu lassen, passierte vor 10 Tagen in Palma bei Germanwings Folgendes: Unmittelbar vor Check-in-Beginn wurde eine Hinweistafel aufgestellt, die auf die Gepäckregeln (20 Kilo Check-in-, 6 Kilo Handgepäck) hinwies. Es wurde peinlichst die 20-Kilo-Marke beachtet, wobei man den Passagieren die Möglichkeit des Umpackens gab. (Das daraufhin viel zu schwere Handgepäck wurde großzügigerweise nicht gewogen.) Es gab aber kein Pardon: Jedes Kilo zu viel wurde berechnet, ab dem ersten Kilo.
Bei mir gefror der Dame das Lächeln, da die Waage bei meinem Koffer unentschieden zwischen 20,0 und 20,5 Kilo hin und her sprang. Zahlen mußte ich nicht.
An etlichen Flughäfen gibt es übrigens die Möglichkeit, überzähliges Gepäck als Luftfracht auch kurzfristig aufgeben zu können. Für Deutschland weiß ich, daß im letzten Jahr eine darauf spezialisierte Firma zumindest in Frankfurt einen Schalter unterhält. In anderen Fällen sollte man sich vorab erkundigen. Die Speditionen sind meist in unmittelbarer Flughafen-Umgebung angesiedelt. Meist fliegt diese Luftfracht dann mit einer späteren Maschine. Man kann sich dies dann nach Hause liefern lassen, oder am Flughafen abholen. Gerade bei Langstrecken und hohem Übergepäck kann man so einige Euros sparen.
Ich hatte heute mal wieder Glück - bin mit Air Berlin von Nizza nach München und hatte 27,5kg ohne jegliche Beanstandung eingecheckt. Mein Handgepäck (eine mittelgroße Tasche) wurde überhaupt nicht beachtet. Auf dem Gepäckabschnitt waren 28kg ausgewiesen. Eigentlich hatte ich schon so EUR 50,00 für Übergepäck eingerechnet und auch schon daran gedacht einen Teil mit Tefra nach Hause schicken zu lassen aber ich wollte nicht mit 2 Koffern mit der Bahn nach Bremerhaven. Grundsätzlich gehören aber mit Sicherheit die kulanten Zeiten eher der Vergangenheit an.
Viele Grüße Josef
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Wir flogen vor einigen Jahren mit der AOM (gibt es icht mehr) von Paris nach Martinique. Zubringer war die Lufthansa von München nach Paris. Bei AOM waren 30kg frei, aber bei der Lufthansa nur 20kg. Beim Hinflug gabs keine Probleme aber beim Rückflug nahm die Lufthansa meinen beiden Freunden dann zusammen knapp 300 DM fürs Übergewicht bis 30 kg ab. Meine Tochter deklariert ihr "Sportgepäck" stets als Golfgepäck, das ist manchmal kostenlos oder doch erheblich günstiger als normales Gepäck. Gruß Hans
Früher war Übergepäck bei der Lufthansa noch viel teurer. Damals wurde pro Kilo Übergepäck 1% des jeweilige 1. Klasse Flugtarifs verlangt (auch wenn man Touristenklasse flog!).
Ich finde es o.k. das Übergepäck bezahlt werden muß. Es kann doch nicht sein das der größte Teil der Reisenden sich an die 20 Kilo Grenze hält, aber einige jede Menge Gepäck mitnehmen und dann auch noch sauer wenn sie erwischt werden und sie zur Kasse gebeten werden. Meist werden auch noch zig viel zu große und schwere Handgepäckstücke mit ins Flugzeug geschleppt.
Übrigens versenden viele Händler Souveniers direkt nach Deutschland. Auch hat UPS heute Filialen in fast allen Ländern der Welt. Versand mit UPS geht meist besser als mit der Post.
also, die abzocke mit der gebühr für übergepäck finde ich absolut ungerecht. letztendlich geht es doch darum, mit wieviel tonnen der flieger abhebt. wenn ich persönlich aber nur, sagen wir mal 75 kg wiege u. mit 25kg gepäck fliegen (also 5 kg mehr als erlaubt der eco) dann sind das insgesamt 100 kg!! die "dicke mutti" mit 120 kg und 20 kg gepäck zahlt nicht drauf??? das sind insgesamt 140 kg!!!
Da kann ich Dir mit meinen 54 kg nur vollinhaltlich recht geben! Ich finde es ebenfalls ungerecht! Wenigstens die Ticketpreise sollten sie nach Gewicht (Passagier + Gepäck) berechnen. Aber da würden wahrscheinlich reihenweise Leute umkippen am Gate, weil völlig dehydriert, um Geld zu sparen.
LG
Wurxel
Posts: 808 | Location: Austria | Registered: February 08, 2006
Originally posted by Wurxel: Da kann ich Dir mit meinen 54 kg nur vollinhaltlich recht geben!
Hallo,
auch ich bin mittlerweile 54 kg und hatte bei meinen letzten Flügen 3 x hin und zurück vielleicht den Gewichtsbonus auf meiner Seite. Mein Gepäck ist auch immer zu schwer. 2 x waren es ca. 10 kg zuviel (Alitalia und TUI), letztens für unsere 3 Wochen Musica hatte ich sogar 17 kg! Übergepäck (immer gesamt für 2 Koffer/Pesonen). Vorsorglich hatte ich bei Alitalia angerufen und gefragt, was das Übergepäck kostet = 12 €/kg Europa/für Übersee sind es 50 € pauschal.
Die Dame in Düsseldorf hat vorher ihren Chef gefragt, was sie tun soll, die Dame in Italien hat das Gewicht komplett ignogiert. Vielleicht war es aber auch ein Weihnachtsgeschenk der Fluggesellschaft. Souveniers habe ich aber dann keine mehr mitgenommen, außer ein paar Postkarten und Schmuckstücke, die gingen dann ins Handgepäck. Bin gespannt, was AIR Berlin im Mai macht, aber auch ich werde dann nicht mehr so viel mitschleppen, denn dort kann man vieles günstig einkaufen.
Gruß Trudi
*** PETER PAN 1991 und 1992 *** MSC MUSICA 2006/2007 *** COLOR MAGIC 2007 *** MSC MUSICA Weihnachten 2007 *** MSC MUSICA Silvester 2007/2008
Posts: 133 | Location: D-AC | Registered: November 10, 2006
Könnte man diese eklatante Ungleichbehandlung von Flugpassagieren (immerhin verursacht höheres Körpergewicht auch erhöhten Treibstoffverbrauch und würde höhere Ticketpreise rechtfertigen) nicht beim EuGh einklagen
LG
Wurxel
Posts: 808 | Location: Austria | Registered: February 08, 2006