ein Tornado fegte heute über New Orleans. Das French Quarter hatte aber erneut Glück. Der Tornado überquerte in Höhe des Zoos den Fluss und zog dann in Richtung City Park weiter zum Lake Ponchartrain. Den Garden District und viele schon durch Katrina in Mitleidenschaft gezogenen Viertel wurden erneut zerstört. Hier eine Karte
Da kann ich ja für meine Person mal wieder sagen, Schwein gehabt!
Oder sollte ich eher sagen, das Glück war mal wieder mit den Doofen...?
Naja, mal abwarten. Noch waren wir ja nicht da...
Aber das derzeitige Wetterpech der Bürger dieser Stadt ist schlimm und bedauerlich- auch wenn Tornados keineswegs ungewöhnlich sind. Es wird mal wieder Zeit für eine Glückssträhne.
Hallo hier ist Euer Destinator Live aus New Orleans (Internetcafe in der 605 Toulouse Street).
Also die gute Nachricht (da wir miiten im French Quarter residieren): Es ist eine ganze Menge von der Stadt da. Zwar sieht man an der Canal Street (die das touristische FQ, vom Rest der Innenstadt abtrennt) noch einige Schaeden und viele verrammelte leerstehende Geschaefte. Aber das FQ um die Bourbon Street brummt schon wieder. Ein super Abend gestern sei es bei Original Jazz (Preservation Hall), bei Live- Blues ("Big" Carzon!) oder Rock'n Roll...hier steppt der Baer, aehnlich wie in South Beach (Miami) und Key West zuvor, nur anders. Vom Nachtleben her betrachtet, ist diese "pre- Cruise- Rundreise unschlagbar!!!
Das Hotel Chateau Le Moyne ist bezahlbarer, nostalgischer Luxus, sehr empfehlenswert. Das French Quarter ein wahrgewordener Traum, die "Natchez" auf der ich 2:30 PM eine Kurzkreuzfahrt mache (freu!!!), Liebe auf den ersten Blick!!!
Verwunderlich bis schockierend allerdings die fuer amerikanische Verhaeltnisse hoechst unfreundlichen bis arroganten Servicekraefte in Restaurants und Cafes (das tourineppmaessige "Cafe du Monde" sah ich mich sogar gezwungen, zu verlassen). Wenn die Gaeste wiederkommen sollen, geht es so definitiv nicht, Nachhilfe bei den freundlichen Latinos in Miami oder den lustigen "Conchs" in Key West waere bitter noetig. Das gilt aber nicht fuer die Staff des Chateau Le Moyne, die sind freundlich und lustig.
So, vor der Natchez ist noch das Aquarium dran. Essen faellt aus, denn morgen bin ich ja schon auf der NCL Dream.
Sorry, ich hätte Dich wohl warnen müssen. Der Service im Café Du Monde ist schlimmer als in einer alteingesessenen bayerischen Wirtschaft. Man muss froh sein, wenn sich eine der Bedienungen herablässt, mal an den Tisch zu kommen (auch wenn der Laden halb leer ist). Ging uns auch so beim letzten Mal.
Die Canal Street scheint aber dann doch schon auf pre-Katrina Niveau angekommen zu sein . Verrammelte Schaufenster und Türen sind normal dort.
Viel Spaß auf der Natchez!! Ich schick Dir dann ein Foto von der Webcam . Und falls hier einer nicht schlafen kann und Andreas winken will
um kurz nach 16 Uhr Ortszeit sollte die Natchez auftauchen (+ 7 Stunden = 23 Uhr unserer Zeit). Und wer wie ich um diese Zeit schon schläft, der kann ins 24 Std. Archiv der Kamera schauen.
Nicht so schlimm, Carmen, mit dem Café du Monde, ich fand dann gleich um die Ecke ein leckeres "Po- Boy" Restaurant mit gutem Frühstück (die Beignets liegen um diese Zeit ja ganz schön schwer im Magen ) und am zweiten Abend fand ich am östlichen Ende der Bourbon Street (nahe Canal St) im Trubel das "Café Beignet" (SB) inmitten eines Biergartens wo eine kleine Dixieland- Band spielte, mit netten College- Studentinnen als Bedienungen. So konnte ich diese süßen Teigballen dann doch noch genießen.
Es bestätigte sich mal wieder, das man sich manchmal nicht nach Reiseführern (die eh nur voneinander abschreiben, ob sinnvoll oder nicht) richten sollte, denn dort, wo ich anschließend einkehrte (und was nicht in den Führern stand) war alles super: Nette Leute und Guter Service. Deshalb an dieser Stelle auch eine Warnung vor dem Restaurant "Gumbo Shop" in der St.- Peter- Street. Steht überall drin, voller Touris: Essen schlecht, Service unfreundlich, die hygienischen Verhältnisse eine Zumutung (Daddy holte sich eine Magen- Darm- Infektion, die es in sich hatte). Tip für Cajun- Küche, das Lunchbuffet auf der "Natchez" kostete nur 9 US $ und war wesentlich besser.
Aber New Orleans ist wirklich eine super Stadt: Neben dem Aquarium (das neben einer sehenswerten Präsentation einheimischer Mississippi- Fische und Tiefseebewohnern aus dem nahen Golf von Mexiko eine tolle, weil sehr seltene Seepferdchen- Abteilung hatte) fasziniert das French Quarter mit seiner einmaligen Architektur und abendlichen Stimmung. Eine sehr musikalische Stadt zudem. Aber interessanterweise war das Motto auf der Bourbon Street weniger "Oh when the Saints" (Traditionellen Jazz, das fand man eher in den Querstrassen) als vielmehr "The Heart of Rock'n Roll is still beatin'". Könnte jetzt die ganzen Clubs aufzählen, aber das würde zu weit führen, man geht einfach rein (Eintritt kostenlos), wenn man die passende Musik gefunden hat. Eines vielleicht: Der Club "544" auf der Bourbon für Fans von "black Funk". Die ganze Bourbon Street ist ein einziges Livekonzert!
Eine Raddampferfahrt auf dem "Old Man River" ist natürlich ein beeindruckendes, hautnahes Erlebnis amerikanischer Geschichte. Die Fahrt auf der "Natchez" (und seien es nur jene 2 Stunden) darf im Leben eines echten "Shiplovers" nicht fehlen. Man steht hinten am großen Rad und denkt an Mark Twain, die Melodie und Zeilen von Creedence Clearwater Revivals "Proud Mary" gehen einem durch den Kopf: "Big Wheel keep on rollin', rollin', rollin' on the River", da bekommt man feuchte Augen, und das liegt nicht nur am Spritzwasser des Schaufelrads, so schön ist das .
Hmm, ich und meine Empfehlungen. Der Gumbo Shop wird immer noch von vielen Einheimischen empfohlen. Vielleicht liegt es an der Tagesform. Wenigstens war das Essen auf der Natchez gut und die Fahrt ein Erlebnis!
Wie gesagt, Café du Monde ist nicht gerade ein klassisches Beispiel für guten Service. Vom Café Beignet hingegen wurde mir immer abgeraten. Die Beignets seien im Café du Monde wesentlich besser.
Da "flogen" ganze Eisenbahnwagons durch die Lüfte auf einen Frachter (heute sind´s Container) und eine Bananenstaudenlift zum Entladen der Schiffe gab es auch !
Lustig, das man das "French Quarter" schon damals als "The old Buildings" bezeichnet hat ;. )
Interessant auch, das man offensichtlich damals schon "Imagefilme" über die Städte drehte. Suchte man also auch damals "Investoren" auf diese Art und Weise?
und in einer ganz kurzen Einstellung siehst Du, dass die Canal Street durchaus mal belebter und eher eine Art Prachtstraße war. Ganz im Gegensatz zu heute.
Nett finde ich auch die für diese Zeit schon ziemlich aufwändige "Tricktechnik".
Hier noch kurz die Kommentare meiner Freundin zu dem Video:
Here's what you see in the city: entrance to City Park, St. Roch's Chapel and cemetery, the Cabildo, balconies on Royal St., Pirates Alley, courtyard, Canal St., aerial view toward Algiers Point. The Inner Harbor Canal was completed in 1923, connecting the lake and river. That's where the first levee breach was into the lower 9th. The cotton wharves were at Press Street, and the coffee wharves adjacent to them. This would be about a mile down from the Natchez' dock. Coffee is still brought in and roasted there today. As I mentioned, the banana wharves were upstream where the cruise ship docks are today at Julia/Erato St. The Mardi Gras parade was going by then-City Hall, now Gallier Hall and then onto Canal St. Note the mules which pulled the floats. Today its tractors.
Die Bananen wurden von der United Fruit Co. entladen, an der Stelle wo heute das Kreuzfahrtterminal steht. Einer der Raddampfer ist die Capitol.
gerade im Fernsehprogramm entdeckt: Heute abend gibt ab 20:45 auf ARTE den Themenabend "Ol' Man River - Am Mississippi entlang".
Es beginnt mit dem ausgezeichneten Thriller "Mississippi Burning", in dem es um die Machenschaften des Ku-Klux-Klans geht, und um 22:45 kommt ein bis 0:20 dauernder Dokumentarfilm.
den habe ich leider verpasst. Aber den Themenabend gab es schon mal und ich vermute, es waren diesselben Dokus. Mississippi Burning habe ich kürzlich auf einem der Dritten gesehen.
Vermutlich. Jedenfalls hat mir die Doku sehr gut gefallen. Ich hätte mir nur noch mehr historische Filmaufnahmen der Raddampfer gewünscht. Nun denn, das Ganze wurde ganz gut ausgeglichen durch Aufnahmen der gewaltigen Mississippi-Bewohner wie Wels, Stör und Knochenhecht.
Bei Mississippi Burning lief es mir kalt den Rücken runter. Schlimmer Film. Noch schlimmer, dass er auf einer wahren Begebenheit basiert.