Ja, gute Frage... Habe auch schon viel von diesen 2für1 Coupons gelesen...
Nur wo bekommt man einen solchen her? Hat jemand ne Idee?
Wir freuen uns schon wie Bolle auf 12 Tage GEM in AC und können HeinBloed nur zustimmen. Wer Cagneys noch nicht probiert hat, verpasst eindeutig was. Selbst in den USA sucht man so perfektes Essen mit so gutem Service meistens vergeblich. ...und bei dem aktuellen Wechselkurs ist das ja wohl auch nicht wirklich zu teuer...
Sodele, wir sind gerade aus Dover wieder zurück. Vorläufiges Fazit vor dem kleinen Reisebericht: Ein schönes Schiff und ein liebevoll umgesetztes Konzept und ein gutes Produkt. Insgesamt gesehen gefallen uns jedoch RCI und Celebrity besser (gut, Celebrity ist ohnehin höher angesiedelt und nicht mit NCL vergleichbar). Im Gegensatz zu AIDA funktioniert das Freestyle-Konzept bei NCL aber einwandfrei.
Hier ein paar erweiterte Zeilen zu unseren Eindrücken:
Einschiffung:
Dover ist furchtbar – ich kann England ohnehin nicht wirklich leiden, aber das Kreuzfahrtterminal in Dover ist deutlich zu klein ausgefallen und hat absoluten 50er-Jahre-Charme. Trotzdem ging es einigermaßen zügig – schön, dass das Passagierfoto für die Bordkarte direkt am Counter gemacht wurde und man dafür nicht noch extra anstehen musste.
Kabine:
Wir hatten ausnahmsweise mal eine Innenkabine genommen – muss man ja auch mal gesehen haben ;-) Glücklicherweise erschien die Kabine in der Realität netter als auf den Prospekt-Fotos, obwohl ich kein Freund von lackiertem Kirschholz bin. 13 Quadratmeter waren jedoch etwas wenig, aber für zwei Nächte sollte es reichen. Das Layout der Kabine war jedoch nicht so recht durchdacht, den Tisch unter dem Fernseher konnte man kaum vernünftig nutzen, im ansonsten sehr schönen Badezimmer gibt es zu wenig vernünftige Verstaumöglichkeiten. Die Dusche mit richtiger Schiebetür war eine tolle Sache. Bademäntel gibt es hier leider nur auf Nachfrage. Die Kabine wird zweimal täglich gereinigt, abends werden die Betten aufgedeckt und es gibt das übliche Handtuchtierchen und Schokolade aufs Bett. Der kleine LCD-Fernseher wies seltsame Farbverhältnisse auf (ließ sich auch nicht regeln) und irgendwie habe ich die interaktive Übersicht fürs Onboard-Konto und auch die Bestellseite für den Roomservice (wurde in der Bordzeitung beschrieben) nicht gefunden...
Schiff:
Die Einrichtung kommt in der Realität deutlich angenehmer rüber als dies auf den meisten Fotos aussieht – einige Farbkombinationen sind zwar gewagt, aber warum nicht? Insgesamt eine hervorragende Verarbeitungsqualität und ein mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtetes Schiff – ich empfand die Diva schon als sehr detailverliebt, hier wird dem aber noch die Krone aufgesetzt. Dennoch konnte ich mich mit dem Gesamtlayout des Schiffes nicht so recht anfreunden. Als Liebhaber großer Atrien war das zweistöckige Mini-Atrium der Gem für mich ein Witz – als gesellschaftliches Zentrum des Schiffes absolut nicht geeignet. Der übergroße Bildschirm ist ein nettes Gimmick, wirkt aber in dem kleinen Atrium deplatziert. Irgendwie gibt es auf diesem Schiff kleine Stolpersteine der Orientierung – in den Gängen wird man um zig Ecken geleitet, die Aufzüge fahren nicht immer alle bis nach oben und auch ansonsten konnte ich mich mit der Aufteilung der öffentlichen Räume nicht so recht anfreunden – ein richtiger Wohlfühlfaktor kam bei mir da nicht auf. Hier schließt sich auch das Pooldeck an: Durch Wasserrutsche & Co. ist es schon irgendwie verbastelt. Die Pools sind jedoch schön groß, aber alles wirkt recht gedrungen und kompakt, fast wie auf den AIDAs. Ein echtes Highlight sind die Liegen mit richtig schönen dicken und hochwertigen Auflagen, da kann sich manch andere Reederei mal eine Scheibe abschneiden. Der Komplex der Gardenvillen nimmt für meinen Geschmack auf dem Schiff deutlich zu viel Platz weg – gut, diese Kabinen werden anscheinend gut gebucht und sie sind auch ganz ansehnlich (wir konnten uns die größten Suiten anschauen, mir gefallen hier aber die Produkte von RCI und Celebrity besser) aber die benutzte Fläche kommt eben nicht den anderen Gästen zugute. Mir persönlich wird auf diesen Komplex zu viel Wert gelegt.
Freestyle Dining:
Zum Freestyle-Konzept wurde hier schon oft genug etwas geschrieben und ich bin der Meinung, dass es bei NCL fast zu 100% funktioniert. Wir konnten wirklich an beiden Abenden selber entscheiden, „wohin“, „mit wem“ und vor allem „wann“. Keine Warteschlangen bis sich endlich die Restauranttüren öffnen, kein Gesuche nach einer kleinen Ecke für zwei Personen, kein Gedrängele... alles SEHR entspannt und vor allem SEHR freundlich. Das war für uns wirklich das große Plus des NCL-Schiffes. Die Qualität der Speisen war sehr gut, erreichte zwar nicht das feinsinnige Niveau von Celebrity, aber es handelt sich hierbei ja auch um eine andere Preisklasse. Die Auswahl im Buffet-Restaurant war jedoch an beiden Tagen dieselbe – ich hoffe mal, dass dies auf den normalen Routen nicht der Fall ist. Wir haben an Bord wieder mit sehr vielen Leuten gesprochen und auch Erfahrungen mit Reisebüromitarbeitern ausgetauscht und waren uns hier in allen Punkten einig. Vielleicht kann bei Aida aber das „Freestyle“ nicht immer so umgesetzt werden wie gewünscht, weil der deutsche „Schnorrer-Gast“ manches einfach „verhindert“ ;-)
Theater:
Meine Güte – was war das denn? Da ging es dann aber doch recht eng zu – und gar keine Getränkehalter oder Tische in den Sitzreihen? Anscheinend wird das Theater nicht mit einer eigenen Bar versorgt... nun gut, man kann ja auch mal eine Stunde „trocken“ bleiben ;-) Dennoch: Im Vergleich zu RCI fällt hier NCL deutlich ab. Hier finden sich leider keine technischen Raffinessen wie versenkbare Bühnenelemente, überdimensionale Bildschirme usw. Die Show des Abends wurde zum ersten Mal aufgeführt und ich fand es etwas enttäuschend, dass bei einer fast 60-minütigen Production-Show das Bühnenbild nicht gewechselt wird. Die Leistungen des Ensembles waren dagegen echt nicht schlecht! Richtig begeistert waren wir von der Show aber leider nicht.
Fazit:
NCL ist irgendwie wie AIDA auf amerikanisch – nur mit dem Unterschied, dass das Konzept des Freestyle hier zu funktionieren scheint und man so entspannt Urlauben kann, wie man es eigentlich auch möchte. Ich empfinde NCL als gutes Mittelklasse-Produkt (wie AIDA auch) was wir beim entsprechenden Angebot sicher mal in Betracht ziehen werden. Dennoch fühlen wir uns eher bei RCI und Celebrity zuhause — es sind viele persönliche Kleinigkeiten, die man nicht immer so in Worte fassen kann, welche zu diesem Fazit führen.
Posts: 344 | Location: Bad Iburg | Registered: November 17, 2005
Wir haben noch einen 2 for 1-Coupon für unseren Einschiffungsabend auf der NORWEGIAN GEM...
Bei der 11 Tage Tour brauchte man keinen Coupon, es wurde jeden Tag 2=1 angeboten für die Zeit zwischen 17Uhr30 bis 18Uhr30, allerdings nicht für alle Restaurants und im Cagneys mußte man dann für die Spezialitäten wie Lobster 10,00 € zusätzlich bezahlen. Das Essen dort war ausgezeichnet. Gruß christinej.
Meine Güte – was war das denn? Da ging es dann aber doch recht eng zu – und gar keine Getränkehalter oder Tische in den Sitzreihen? Anscheinend wird das Theater nicht mit einer eigenen Bar versorgt... nun gut, man kann ja auch mal eine Stunde „trocken“ bleiben ;-)
Hallo behri,
da hast du wohl etwas ÜBERsehen...
Ich gehe davon aus, dass bei diesen Teilen NCL einen Restposten bei einem Automobilzulieferer aufgekauft hat, bei denen die Serie des Autos aus der Produktion genommen wurde. Anders kann ich mir es sonst nicht erklären, dass man nicht alle Sitze damit ausgestattet hatte.
Man schon damit den Teppichboden, weil es doch recht blöd ist, Gläser mit nassem Fuß auf den Teppich zu stellen und zu ruinieren...
... wenn man davon ausgeht, dass alle Gäste immer wie ein Storch durch die Reihen gehen und so kein Glas umstoßen...
In diesem Sinne:
HeinBloed
Posts: 2617 | Location: In the heart of Europe: Germany... | Registered: May 23, 2006
ich weiß auch, warum ich die Getränkehalter nicht gesehen habe: Als wir kamen hatte die Show schon begonnen und es war zu dunkel, um die Halter zu erkennen. Nur: Von BMW sind die nicht, denn dort sind die Getränkehalter im Dunkeln beleuchtet :-)
Gruß & Danke für den Hinweis,
Dennis (der im Übrigen Deine Reiseberichte sehr gerne liest!)
als ich die Dinger gefunden hatte, dachte ich an einen Witz, der hier "live" erzählt wurde...
Ich bin allerdings auf deine Berichterstattung von der NOORDAM bzw. HAL schon sehr gespannt. Wir haben gestern die Jungfernfahrt der EURODAM am 02.07.2008 gebucht.
Gruß HeinBloed
Posts: 2617 | Location: In the heart of Europe: Germany... | Registered: May 23, 2006
Originally posted by sugar: freu mich schon riesig drauf und nachdem es unsere erste kreuzfahrt wird, werden wir sicher begeistert sein.
Freu Dich mal ganz riesig weiter, vor allem wenn es Deine erste Kreuzfahrt ist, wirst Du sowas von begeistert sein und jeden Tag auf der schönen gem genießen . Gruß christinej.
Hallo, ich habe es endlich geschafft, einen Reisebericht unserer Minicruise für euch zu erstellen. Dies ist jedoch nur die Kurzvariante. Es wäre nett, wenn mir noch jemand beim einstellen der dazu gehörigen Fotos helfen könnte. Viel Spaß beim lesen.
Gruß Peter
Minicruise NORWEGIAN GEM Barcelona – Villefranche - Barcelona 19. bis 21. Oktober 2007
Vorwort: Dieser Reisebericht spiegelt unsere (Peter, 40 & Sandra, 28) ganz persönlichen Erfahrungen wider. Es ist durchaus möglich, daß andere Mitreisende die Dinge anders wahrgenommen haben.
Freitag, 19. Oktober 2007:
Endlich war es soweit! Vom Montjuic aus, dem Hausberg in Barcelona, sahen wir das neueste Schmuckstück der NORWEGIAN CRUISE LINE (NCL), und von der MEYER-Werft in Papenburg in 2007 erbaute Schiff, die NORWEGIAN GEM das erste Mal live. Welch schöner Anblick! Da in den Reise- unterlagen vermerkt war, dass man ab 13 Uhr einchecken kann, machten wir uns am späten Vormittag zum Moll Adossat auf. Zu unserer Freude hatte der sehr gut organisierte Check-In bereits an über 40 Schaltern begonnen und so konnte man ab 11.30 Uhr das Schiff betreten.
Auf unserer Entdeckungstour stellten wir immer wieder fest, dass die Inneneinrichtung der GEM zwar sehr detailverliebt und hippig ist, jedoch die Farben nicht mehr ganz so grell, wie auf dem Schwesterschiff der NORWEGIAN PEARL, gewählt wurden. Auch wurde in anderen Bereichen, z.B. im „Stardust Theater“, oder im „Le Bistro“ nachgebessert.
Besonders exzentrisch erschien die „Ultra-Bliss-Lounge“ mit Tanzfläche, kleiner Bühne und ihren Sitz- und Liegegruppen (!) aus Plüsch, sowie den vier Bowlingbahnen.
Nach einem Mittagessen im 24Std-geöffneten a-la-carte Restaurant „Blue Lagoon“, und einem zusätzlichen Dessert und einer Tasse Kaffee im gemütlich eingerichteten SB-Restaurant „Garden Cafe´“ nahmen wir an einer informativen Schiffführung, mit der deutschen Hostess, teil. So etwas sollte immer als Orientierungshilfe angeboten werden. Unsere Balkonkabine auf Deck 10 war mit Kirschholzmöbeln behaglich eingerichtet und bot mit einem Doppelbett, einer kleinen Sitzgruppe mit Tisch und Schreibtisch in der Kabine, sowie 2 Stühlen und Tisch auf dem Balkon, viel Platz zum schlafen und relaxen. Das Bad war ausreichend groß und die Abtrennungen zur Toilette und Dusche, sind durchdachte Details. Ebenfalls war genügend Stauraum im beleuchtetem Kleiderschrank und den Ablagefächern vorhanden. Zur weiteren Zimmerausstattung zählten: Interaktives Fernsehen, Telefon, Minibar, befüllter Eiswürfelbehälter, Safe mit freiwählbarer Zahlenkombination, Fön, Klimaanlage, Kaffeemaschine mit Zubehör, für das kleine Tässchen zwischendurch sowie eine Informationsmappe zum Schiff, mit Briefpapier und Kuverts. Für ein Schiff, dass in den Sommermonaten hauptsächlich in Europa eingesetzt wird, hätte ich mir jedoch mehr als eine, dazu noch versteckte, europäische Steckdose gewünscht.
Auf der NORWEGIAN GEM wird das „Freestyle-Cruising“-Konzept konsequent umgesetzt. D.h. man kann z.B. ohne feste Tischzeiten, in jedem beliebigen Restaurant, ohne strenge Kleidervorschriften, zum Essen gehen. Lange Schlangen vor den Restaurants suchte man deshalb vergeblich. Wir entschieden uns am ersten Abend, aus dem riesigen Angebot, für „Sushi“. Es gab eine sehr große Auswahl an japanischen Sushi-Speisen, die direkt vor unseren Augen frisch zubereitet wurden. Tolles Angebot, trotz 15$ Zuzahlung. Sehr gut von den Reisenden angenommen wurden auch die anderen Alternativ-Restaurants, besonders jedoch „Cagney’s Steakhouse“ und das „Teppanyaki“, in dem die japanischen Speisen, auf einer riesigen Herdplatte, in der Mitte einer Sitzgruppe, zubereitet werden. Am Abend wurde in vielen Bars und Lounges Live-Musik angeboten. Hervorzuheben ist hier die ausgefallene Idee, in der Spinnaker Lounge, eine Sylvester-Party, mit allem Drum und Dran, zu veranstalten. Weiterhin fand im ca. 1500 Passagiere fassenden, nicht bewirtschafteten „Stardust Theater“ eine Zaubershow statt, die wir uns aber aus zeitlichen Gründen nicht anschauten. Dafür unterhielt uns später am Abend, der australische Zauberkünstler Duck mit einer privaten Showeinlage am Tisch in der Champagnerbar. Überhaupt war das gebotene Unterhaltungsprogramm sehr vielfältig und abwechslungsreich. Irgendwo spielte immer Musik und fand eine Veranstaltung statt.
Samstag, 20. Oktober 2007:
Das Frühstück ließen wir uns auf unserer Kabine servieren. Bei der Einfahrt in die Bucht von Villefranche wurden wir für diese Entscheidung mit fantastischen Ausblicken während des Frühstücks belohnt. Da das Kabinenfrühstück etwas zu „gesund“ ausfiel machte ich mir bereits wieder Gedanken, was ich mir, wo als nächstes einverleibe. Keine einfache Entscheidung, bei über 10 Restaurants und Grills. Durch die Klänge heimatlicher Musik aufs Achterdeck gelockt, wurde mir die Entscheidung leicht gemacht, da dort ein bayrisch, österreichischer Frühschoppen mit allen erdenklichen, bajuwarischen Schmankerln und deutschen Bier stattfand. Weizenbier, Weißwurst und Oktoberfestmusik, und am Horizont die Silhouette von Nizza. Echt schräg!
So gestärkt, wagten wir das Abenteuer „Tendern“, dass sich durch Seegang etwas schwierig gestaltete und sogar für eine Stunde unterbrochen werden musste. Nachdem unser geplanter Landausflug, mangels Teilnehmer abgesagt wurde, schlossen wir uns mit 2 Mitreisenden zusammen und fuhren einen Teil der geplanten Tour, mit dem Taxi ab. Dies hatte dann auch noch den Vorteil, dass es wesentlich günstiger war und wir in der Zeiteinteilung frei waren. Das kleine, romantische Klippendorf Eze war auf jeden Fall den Besuch wert!
Wieder an Bord, stimmten wir uns auf unseren persönlichen Gala-Abend ein und genossen mit einer Flasche Sekt den Sonnenuntergang auf dem Balkon.
Unser Candle-Light-Dinner genossen wir im „Le Bistro“, dem französischem Spezialitätenrestaurant. Dort fiel uns auf, dass die Speisekarte identisch ist mit der, auf der NORWEGIAN PEARL, ein Jahr zuvor. Auf Nachfrage erklärte man, dass in allen Spezialitätenrestaurants der vergleichbaren NCL-Schiffe die Speisen jetzt gleich sind. Dies schadet jedoch nicht der Qualität der Speisen und so schlemmten wir erstklassig im gehobenen Ambiente. Danach besuchten wir im „Stardust Theater“ die sehr gut dargebotene Show „World Beat“. Die Künstler entführten das Publikum zu einer fesselnden, musikalischen Reise durch die verschiedenen Kontinente. Was das Ensemble dort gesanglich, in schillernden Kostümen und passenden Bühnenbildern auf die Bühne stellte war beeindruckend. Besonders gut gefallen hat mir die Interpretation des Titels „Africa“ von Toto mit Trommeleinlagen, sowie der Stepptanz und die Hymne von Irland.
Nach einem kurzen Besuch im Kasino und bei den erotischen Schattentänzerinnen in der „Ultra-Bliss-Lounge“, ging auch dieser Tag, leider viel zu schnell, zu Ende.
Sonntag, 21. Oktober 2007
Bereits um 8.00 Uhr lief die NORWEGIAN GEM wieder im Hafen von Barcelona ein. Durch einen glücklichen Umstand kamen wir in den Genuss, unser Frühstück auch am Ausschiffungstag auf der Kabine serviert zu bekommen. Dieses Mal sehr üppig und mit diversen Eierspeisen und Schinken. So eine entspannte Ausschiffung hatten wir noch nie! Während des Frühstücks packten wir unsere Koffer zusammen und verfolgten die Ausschiffung, gemütlich mit einer Tasse Kaffee, vom Balkon aus. Als dann unsere Farbe aufgerufen wurde, schlenderten wir dem Ausgang entgegen. Der NCL-Transfer vom Schiff zum Flughafen verlief ohne Probleme.
FAZIT:
Die NORWEGIAN GEM ist ein modernes Schiff mit Club-Resort-Charakter. Die Inneneinrichtung, mit ihren exzentrischen Möbeln und grellen Farben, ist für Europäer sicherlich gewöhnungsbedürftig und stark am amerikanischen Geschmack orientiert. Jedoch wurde in Teilbereichen schon auf eine dezentere Farbgebung gegenüber ihren Schwesterschiffen geachtet. Für junge und jung gebliebene Kreuzfahrer dürfte das „Freestyle Cruising“, welches hier konsequent und mit Erfolg umgesetzt wird, das Non-Plus-Ultra darstellen. Innerhalb von zwei Tagen war es, aufgrund der Vielzahl, unmöglich alle Restaurants, Bars und sonstige Einrichtungen aussagekräftig kennen zu lernen. Diese Minicruises reichen jedoch dazu aus, um sich ein persönliches Bild von NCL und deren angebotenen Produkten zu machen. Wie immer hängt es von den persönlichen Erwartungen und vom persönlichen Geschmack ab, wie man dieses Schiff empfindet bzw. beurteilt. Die Qualität der Kreuzfahrt (Schiff, Einrichtung, Speisen, etc.) sowie die erbrachten Leistungen, nicht nur vom Bordpersonal, sind jedoch im gehobenen Segment anzusiedeln. Daher sind die vier Berlitz-Sterne, meiner Meinung nach, gerechtfertigt. Die Getränkepreise und Preise für sonstige, nicht im Reisepreis enthaltene Extraausgaben wie z.B. Fotos, hielten sich aufgrund des schwachen Dollars durchaus im Rahmen. Das Preis- / Leistungsverhältnis dieser Wochenendkreuzfahrt lässt sich nur als „gut“ bis „sehr gut“ bezeichnen. NCL sollte auch in Zukunft, um interessierten Kreuzfahrern das „Freestyle Cruising“ näher zu bringen und um neue Kunden zu gewinnen, solche Minicruises anbieten.
2 Hauptrestaurants 8 Spezialitätenrestaurants, davon 3 Zuzahlungspflichtig 14 Bars und Lounges und Spielcasino
2 Swimming-Pools, 6 Whirlpools, Wasserrutsche und Kid’s Pool Spa, Schönheitssalon und Fitness Center Joggingbahn, Basketball-/ Volleyballfeld, Kletterwand, Golf Driving Netz Ladengalerie, Fotogalerie, Kunstgalerie Kartenspielsalon, Bibliothek, LifeStyles Schulungsraum, Konferenzräume MetroCenter Teen Club und Videospielarkade Brücke-Beobachtungsraum Kapelle
copyright by Peter Lauer (11/2007)
Edit: Bilder eingefügt. RF
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quote Piter1: Danach besuchten wir im „Stardust Theater“ die sehr gut dargebotene Show „World Beat“. Die Künstler entführten das Publikum zu einer fesselnden, musikalischen Reise durch die verschiedenen Kontinente. Was das Ensemble dort gesanglich, in schillernden Kostümen und passenden Bühnenbildern auf die Bühne stellte war beeindruckend. Besonders gut gefallen hat mir die Interpretation des Titels „Africa“ von Toto mit Trommeleinlagen, sowie der Stepptanz und die Hymne von Irland.
hab es ja schon vorher geschrieben, fand die Show auch megagenial und auch genau die gleichen Sachen superklasse (soviel zum Vergleich zu den Aida-Shows, aber das gehört ja in eine andere Rubrik...)
"world beat" ist eine klasse show, aber leider hält das weitere Programm auf der 10 Tage cruise nicht, was hier versprochen wird. Das ensemble wirkte bei dieser show fantastisch, macht aber insgesamt nur 3 oder 4 Shows, die hiermit auch nicht mithalten können und das restliche Angebot kann man mehr oder weniger vergessen - bis auf die Geiger, die sind echt klasse. gruß christinej.
leider konnte ich die Bilder erst nach meiner Rückkehr von der "Color Magic" in den Bericht einfügen. Ich hoffe auf Dein Verständnis.
Hallo Raoul,
vielen Dank für das einstellen der Bilder und deine weitere Hilfe. Es hat wie immer unkompliziert und schnell funktioniert. Hoffe, daß es schön war auf der COLOR MAGIC und ihr viel Spaß hattet?
Generell möchte ich dir und deinem Moderatorenteam einmal "DANKE" sagen, für all die Arbeit, die ihr euch mit und in diesem Forum macht. Solch eine ehrenamtliche Tätigkeit, ist heute leider nicht mehr selbstverständlich und zeichnet euch aus.