Nachdem wir nun schon 2 Wochen wieder Zuhause sind, wollte ich euch doch kurz von unserem Urlaub berichten.
Eins vorweg: Schön wars.
Da unser Flieger schon freitags ging, ahtten wir vorweg 2 Tage Zeit uns zu aklimatisieren und an die Zeit zu gewöhnen. Dadurch kamen zumindest wir keineswegs abgehetzt aufs Schiff.
Die Einschiffung war recht unkompliziert, davon abgesehen, daß es für Non-Us vollkommen egal war, ob Costaclub Mitglied oder nicht, stellten wir uns in die Schlange, registirierten unsere Daten, unsere Kreditkarte ließ sich leider nicht direkt bei der Einschiffung registirieren, und schon kurz nach 1 waren wir an Bord.
Eine Besichtigung der Kabine folgte. Wir hatten diesmal wieder eine Innenkabine auf dem Miami Deck, am Heck. Die Heckstrahlruder verhinderten somit das Verschlafen bei Einlaufen in dei Häfen, ansonsten war die Kabine aber recht schwankungsarm. Es vibrierte allerdings alles ziemlich stark, aber dies ließ sich mit ein bißchen Papier auch eindämmen. Die Kabine war geräumig und für 2 Personen vollkommen ausreichend, zumal wir ohnehin nicht viel Zeit darin verbracht haben.
Das Schiff selbst gefiel mir gut. Erstmals habe ich mich auf einem Kreuzfahrtschiff nicht verlaufen. Entweder ist die Fortuna so einfach aufgebaut, oder ich gewöhne mich langsam ein

Über Essen lässt sich ja fast immer streiten, aber wir waren diesmal wieder ganz zufrieden. Essen wa immer reichlich und auch fast durchweg gut. Frühstück und Mittagessen haben wir im Buffet Restaurant eingenommen, wo die Auswahl reichlich war, und wir fast immer noch einen Tisch an Deck ergattern konnten.
Abends haben wir im Bedienungsrestaurant Raffaello gegessen (mitschiffs). Allerdings hatten wir diesmal die erste Essenszeit, die für Europäer doch extrem früh begann, schon um 17:45 gab es Essen. Unsere Tischnachbarn waren alle nett und man hat auch sonst noch öfter zusammen gesessen, zumindest an unserem Tisch also keine Kappenrentner. Leider war die Setvoicequalität im Restaurant schwankend. In der erste Woche hatten unsere Kellner viel Zeit für uns, war dein Glas leer kam jemand und fragte, ob er noch etwas bringen darf, es wurde geschwatzt. In der zweiten Woche war eine riesige Gruppe älterer Amerikaner an bord und in unserer Essenszeit, diese haben unsere Kellner so in Beschlag genommen, daß wir Glück hatten, wenn nach 15 Minuten vor leeren Gläsern wir es doch noch geschafft haben einen Kellner wieder zu uns zu bringen. Demnach war leider das Essen auch in der ersten Woche besser, allein schon, weil durchgehend warm / heiß.
Das war aber auch der einzige Punkt, der uns nicht so gut gefallen hat.
Alles andere war schön, oder zumindest nie störend.
An Deck fanden sich eigentlich immer ein paar Liegen, und was für mich als Schattenliebhaber sehr angenehm war, auch genug die nicht in der prallen Sonne standen. So haben wir viel Zeit draußen verbracht.
Abends haben wir ein paar Shows besucht, die alle nicht schlecht waren, aber auch nicht zwingend fesselnd. Wir haben dann oft lieber noch in einer der Bars gesessen und das Leben genossen.
Einen Abend gab es eine tropische Nacht an deck, schade daß dies ein einmaliges Erlebnis blieb, da es auch nachts nicht iwrklich kühl war, zumindest nicht draußen. Hier hätte man bestimmt noch mehr schöne Abende gestalten können.
In den Häfen haben wir an einigen Costaausflügen teilgenommen:
Grand Turk hier haben wir den Ausflug Riff und Rochen gebucht, ein Schnorchelstopp und anschließend ging es zu den stachelrochen an den Strand, ein tolles Erlebnis und nicht gar so voll wie auf Grand Cayman, angenehm für den allerersten Kontakt mit den Tieren
Montego Bay - Jamaica hier ging es auf Canopy odera uch Zipline Tour. 2 Kleinbusse brachten uns vom Hafen ein gutes Stück ins Landesinnere, wo man dann mit Heln und Sicherheitsgurten aufgestattet wurde, bevor es dann in Gruppen von ca. 12 Personen rauf ging, um das "Flugerlebnis" zu gestalten, Ein absoluter Traum, den ich nur empfehlen kann, wir hätten gerne immer weiter gemacht, leider war nach 6 "Flügen" schon Ende.
Grand Cayman hier hatte ich auf Anraten vieler im Forum auf eigene Faust bei Captain Marvin die Halbtagestour gebucht. Das Büro war schnell gefunden und die Betreuung sehr gut, so daß die Schnorchel und Rochen Tour hier wieder ein tolles Erlebnis war.
Cozumel hier sollte es der Ausflug nach Tulum und Xel-ha sein. Aus dem forum wußte ich ja schon, daß die Überfahrt nach Playa del Carmen grenzwertig für empfindliche Mägen sein kann und leider war es denn auch so. Mit dem Bus ging es ncah tulum, dann zu Fuß zu den Stätten, und kaum hatten wir das Plateau erreicht, wo dann tatsächlich die alten Tempel usw. zu sehen sind, öffnete Petrus die Himmelsschleusen. Leider waren wir ohne Regenzeug unterwegs, was zur Folge hatte, daß wir binnen Minuten naß waren bis auf die Haut. Da das Wasser auch schnell stieg, war an Fotos leider nicht mehr zu denken und wir sind zurück zum Bus gewatet, wo man aufgrund des anschließenden Badestopps ja gptt-sei-dank sein Costa-Handtuch hatte. Xel-Ha slebst war dann wetterbedingt obwohl trocken troztdem nicht das erhofft Erlebnis.
Ft. Lauderdale nach unserer Regendusche gewarnt, haben wir auf unserem Everladesausflug dafür gesorgt, daß wir unseeren REegencapes dabei hatten, prompt blieb es trocken. Die Fahrt mit dem Propellerboot war sehr kurz aber trotzdem interessant und der anschließende Besuch in dem Mini-Zoo teilweise sehr schön, teilweise taten mir auch nur die Tiere in ihren winzigen Käfigen leid. Gegen Mittag waren wir zurück am cruiseterminal und haben dann zu viert noch ein Taxi in die Stadt genommen, wo wir noch ein paar Stunden am Beach verbringen konnten.
St. Juan haben wir auf eigene Faust besucht. Ein Rundgang durch die beleuchtete Stadt und ein Abendessen im Hardrock Cafe sind alles, was ich hierzu sagen kann.
ST.Martin hier habe ich ein Taci nach Marigot genommen und mir die zweite Hauptstadt ein bißchen angeschaut, anschließend zurück nach Philipsburg und dort gebummelt und am Beach gewesen, ein ruhiger und entspannter Tag.
Tortola von Tortola haben wir nichts weiter gesehen, da wir den Ausflug nach Vorgin Gorda mitgemacht haben. Ein phantastischer strandtag und für Fotografen der abolute Traumstop.
Nassau Mit 8 Leuten sind wir früh von Bord und Richtung Atlantis aufgebrochen. Ziel war das Aquarium, das wir unbedingt besichtigen wollten. Wir hatten Glück und konnten gegen 32 Dollar Gebühr das Aquarium besichtigen, uns war erzählt worden, daß es in letzter Zeit immer wieder virkommt, daß Kreuzfahrttouristen abgewiesen werden. Das Aquarium und die ganze Anlage war ein Erlebnis. schade war nur, daß wir nur einen halben Tag Zeit hatten und die Eindrücke recht schnell erschlagend wurden.
Alles in allem eine wunderbare Kreuzfahrt und wir sind uns jetzt schon einig, wir können diese Route nochmal fahren, da wir noch sehr viel nicht gesehen oder erlebt haben.
Falls ihr Fragen habt, beantworte ich diese soweit möglich gerne.
Ute
November 2005 - Costa Marina (Spanien und Kanaren)
Mai 2007 - Costa Victoria (öst. Mittelmeer)
Oktober 2007 - NCL Gem
November 2007 - Costa Fortuna (Karibik)