Cruise ship and port reviews from professionals and cruisers like you!
Search
CruiseReviews.com    cruise-chat.com    cruise-chat.com  Hop To Forum Categories  Seereisenforum  Hop To Forums  Die Großen Drei    Reisebericht Constellation 19.01.2007 -29.01.2007

Closed Topic Closed
Go
New
Find
Notify
Tools
-star Rating Rate It!  Login/Join 
Serious Cruiser
Posted
Ich will Euch meine Eindrücke unserer Reise auf der Constellation schildern und hie und da Vergleiche zur Galaxy anstellen, mit der wir im November 2005 unterwegs waren.

Route: Fort Lauderdale- 2 Seetage - St. Maarten - St- Lucia - Barbados - St. Kitts - St. Thomas - 2 Seetage - Fort Lauderdale.

Wir sind zwei Tage vorher nach Miami geflogen, wo wir am Flughafen unsere Freunde getroffen haben. Im Shuttlebus zu Alamo, Van geholt, Gepäck rein und ab nach Miami Beach. Leider hatten wir kein Hotel vorgebucht und mussten so erst mal auf die Suche gehen. Ein bezahlbares in South Beach war leider ausgebucht, ein anderes für 2 Nächte fast so teuer wie die Cruise...also ab nach Norden und in ein Days Inn auf Höhe der 75. Strasse, aber auch erste Reihe am Strand. War zwar ziemlich schäbig, aber für 2 Tage OK. Waren dann noch Steak essen, ein Absacker auf der Hotel-Terasse und ab in die Heia.

Am nächsten Tag zum typ. amerik. Früstück (Eier, Speck, Pancakes, Ahornsirup) zu Denny's, shoppen in der Aventura Mall, ein Spaziergang am Fischerhafen der Biscayne Bay, ein wenig relaxen am Sandstrand und abends an den Ocean Drive. Überteuertes aber gutes Essen im Sea Cafe und Cocktails an der legendären Aussenbar des Clevelander.

Am Einschiffungstag haben wir uns auf das complimentary continental Breakfast des Days Inn beschränkt, sind dann gleich nach Fort Lauderdale weiter. Ein wenig rumgeschlendert an der Oceanfront, noch ein Snack bei der Sloppy Joe's Filiale, zum Hafen für einen ersten Blick auf die Constellation und zur Gepäckabgabe und dann zum Flughafen Auto abgeben. Der Celebrity Shuttle hat uns leider nicht zum Port Everglades mitgenommen, so mussten wir ein Taxi nehmen. Einschiffung ging recht schnell, obwohl die Schlange ziemlich lang war, es waren aber fast 30 Schalter offen.

Der Begrüssungssekt hätte auch in ein Schnapsglas gepasst und war gleich vernichtet. Also auf zur Kabineninspektion. Unsere Freunde hatten eine "normale" Aussen auf Deck 3 und waren damit sehr zufrieden. Wir haben ja die 7000 auf Deck 7 vorne raus genommen und waren erst mal von der Grösse überwältigt! Eher wie ein normales Hotelzimmer, nicht wie eine Schiffskabine. Die Kabine war top sauber und wurde von unserer philippinischen Stewardess bestens in Schuß gehalten.

Also gleich rauf an Deck, wir legen pünktlich um 16.00 Uhr ab und lassen die Carnival Liberty und die Sea Princess im Hafen zurück. Cocktail in Celebrity Souvenirgläsern, die wir auch diesmal heil nach Hause bringen.

Zum Abendessen, zweite Sitzung haben wir eigentlich einen 6er-Tisch, sind aber zunächst nur zu viert und unsere Kellner, Sen aus der Türkei (erst am Ende der Cruise stellen wir fest, dass Sen sein Nachname ist) und sein Busboy Wayan aus Bali wissen nicht, ob noch jemand kommt. Sen ist am ersten Abend nicht besonders freundlich, aber wahrscheinlich hatte er nur einen schlechten Tag, Ärger mit dem Boss o.ä. Im Laufe der nächsten Tage hat sich das aber zum Guten gewendet und wir hatten viel Spass zusammen. Wayan war ohnehin sehr freundlich, lustig und interessiert, die Mädels fanden ihn zum Knuddeln.
Der Assistant Maitre war Ryan aus Südafrika, ein Surfertyp, sehr smart und freundlich, war jeden Abend bei uns und hat nachgefragt, Wein nachgeschenkt etc.
Der Sommelier bzw. Weinkellner war Bruno aus Indien, einer klassischen Weinhochburg Wink
Ich möchte ihm seine Fachkenntnis nicht absprechen, allerdings war er zu cool und hat immer die offenen Flaschen von oben am Hals getragen Confused Trotzdem haben wir ihm fast jeden Abend ein Fläschchen abgekauft.
Am ersten Seetag waren wir auch auf dem 10$ Weinseminar, dass vom Kellermeister Pablo aus Kolumbien anmoderiert wurde, aber zufällig dann wieder von Bruno, einem von 12 Sommeliers im San Marco Hauptrestaurant durchgeführt wurde. Man bekommt 3 Weiß-, 3 Rotweine und einen Champagner zum testen, ausserdem Käse, Obst, Cräcker. War recht unterhaltsam und wir haben schon mal vier Weine gefunden, die wir auf keinen Fall bestellen würden.

Zum Essen:
Besonders die ersten Abende waren wir im Hauptrestaurant doch recht enttäuscht, hatten das von der Galaxy besser in Erinnerung. Speisen waren etwas lieblos angerichtet, Fisch trocken, Salat wässrig und alles etwas fad im Geschmack. Zudem hatten wir die ersten Tage "Red Code" (wegen Freund Noro) und dehalb nicht mal Salz und Pfeffer auf dem Tisch stehen. Wollte man nachwürzen, haben Sie es gebracht und dann gleich wieder mitgenommen. Gott sei Dank war nach vier Tagen Yellow Code und man durfte sich andlich auch am Buffet, beim Sushi,an den Getränkeautomaten wieder selbst bedienen.
Das Buffet fanden wir insgesamt besser als auf der Galaxy. Pizza 1A, Sushi sehr gut, Salate ebenfalls, Omelettes, Waffeln zum Frühstück auch. Nur die Nudeln waren beim ersten und einzigen Versuch verkocht und langweilig, dann haben wirs sein gelassen. Man hat im Buffetrestaurant immer problemlos einen Tisch gefunden, auch draussen, wo es sehr schön war auf Teakholzstühlen zu sitzen, zum Frühstück, Nachmittags-Pizza oder -Sushi beim Auslaufen oder für einen Drink, wo wir nachts meist mit dem sehr netten indonesischen Kellner alleine
waren, die Amerikaner sind halt lieber innen.

Kulinarisch herausragend war das Essen im Zuzahl-Restaurant Ocean Liners, wo wir das Degustations-Menü mit begleitenden Weinen für 27$ p.P. gewählt haben. Das Amuse Bouche errinerte zwar noch ein ein Nordsee-Fischpflanzerl, aber die Hummersuppe, das berühmte Ziegenkäsesoufflè ebenso wie die vorzügliche Foie Gras und besonders das Hauptgericht, Lamm im Teigmantel, einfach perfekt. Danach noch Käse und Dessert, wieder ein Soufflèe, diemal von Grand Marnier und herrlich luftig oder sechs Kleinigkeiten, alles noch von Michel Roux kreirt, der Celebrity ja verlassen hat. Service besonders perfekt, allerdings war auch hier der Sommelier nicht wirklich überzeugend. Einer der Weine, ein Sauvignon Blanc hatte meiner Meinung nach eindeutig einen Fehler, keinen Kork aber ein deutlicher Bittergeschmack. Der "Sommelier" meinte nur, kann nicht sein, hat sich noch niemand beschwert und er trinke ohnehin ausschliesslich Rotwein.

Den Pool Grill haben wir nur am ersten Seetag besucht, die Hamburger sind durchaus lecker aber so üppig, dass Sie als einzige Tagesmahlzeit ausreichen würden.

Es gab zwei Mitternachtsbuffets, einmal am Pool ein Fruit Buffet, sehr schön anzusehen und auch gut besucht und am letzten Formellen Abend im Speisesaal, das habe ich leider verpennt.

Das Wetter war die ganzen zehn Tage stabil, nur am letzten Tag bei der Ankunft in Fort Lauderdale hat es deutlich auf ca. 10 Grad C abgefrischt. Ansonsten nur mal ein Regenschauer auf St. Maarten und in der Nacht zwischen vorletzten und letztem Seetag.

Die Pool - und Partyband Nfusion war technisch sehr gut, wesentlich besser als die auf der Galaxy im Nov. 2005. Allerdings beschränkte sich Ihr Repertoire auf vielleicht 30 Nummern, was nach ein paar Seetagen dann doch nervte. Ansonsten gab es ein angenehmes Streichquartett im Cova Cafe und im Restaurant bei den formellen Abenden, eine 2-Mann-Combo in der Rendezvou-Lounge im typischen Alleinunterhaltersound (ein ganzes Orchester aus einem Synthesizer) und einen klasse Pianisten, Perry Grant, allabendlich im Michaels Club, der kein Zigarrenclub mehr ist.
Sehr gut auch die Bigband, die nicht nur zu den Shows im Theater gespielt hat, sondern auch mal ein Swing-Konzert in der Rendezvous-Lounge gab.
Das Theater haben wir nur 2X besucht, nach den ersten beiden Galaabenden, als die grossen Shows nach dem Essen waren. Die erste, Broadway, fanden wir OK, die zweite, FantaSea haben mit uns auch viele andere während der Vorstellung verlassen. Zur dritten sind wir dann nicht, unseren Freunden hat sie ganz gut gefallen, es war die "Round the World" oder so ähnlich Show mit franz. CanCan, irischem Step usw. die wir von dr Galaxy schon kannten. Bis auf diese drei "grossen" Production Shows waren für uns alle Shows um 19.00 Uhr vor dem Abendessen, was uns einfach zu früh war.

Wer immer noch meint, Liegen reservieren wäre typisch deutsch, dem kann ich hier das Gegenteil versichern. An Seetagen waren auf dem Weg zum Frühstücksbuffet zwischen 8 und 9 100% der Liegen mit Handtuch und einem Buch o.ä. besetzt, draufgelegen ist niemand.

Das Fitnesscenter war die rsten drei Tage dicht, worüber wir sehr enttäuscht waren. Gerade an Seetagen hätte man ja Zeit, es ausgiebig zu nutzen. Sie haben die ersten Tage komplett neue Geräte von LifeFitness eingebaut, die wir ab St.Maarten dann täglich genutzt haben und so unsere Gewichtszunahme auf ein Kilo beschränken konnten. Sehr schön auch die (getrennte) Sauna mit Blick aufs Meer, in der -Überraschung - alle nackt waren! Gut, ausser meinem Freund und mir waren nur zwei, drei Leute drin, aber keiner in Badehose. Bei den Damen war ausser unseren beiden Mädels gar niemand, so dass auch sie auf den Bikini verzichten konnten. Der Thalossotherapie-Pool im AquaSpa Bereich auf den M-Class Schiffen, also auch der Constellation ist im Gegensatz zur C-Class (Galaxy) für alle Gäste ohne Aufpreis zugänglich, was ich sehr gut finde! Tagsüber war es hier gut gefüllt, gegen abend während die erste Sitzung gespeist hat hatten wir den Pool und die beiden Jacuzzis für uns alleine.

Nicht so schön aufgeteilt wie auf der Galaxy finde ich die Bars. Alle geht irgendwie ineinander über und ist ein grosser Bereich, auch in Champagner- und Martini-Bar hört man die Live-Musik der darunterliegenden RendezvousLounge, auf deren Tanzfläche man von oben blicken kann. Einer unserer Lieblingsorte auf der Galaxy war dagegen die Martini Bar vor dem Speisesaal zum Aperitif, mit lässiger Klaviermusik. Sehr schön dagegen und sehr wenig frequentiert wie oben bereits angesprochen die Bar Deck 10 hinten aussen, zum Sundowner mit Gitarrenmusik.

Die Constellation ist bisher für mich das Schiff mit den wenigsten Vibrationen/Geräuschen etc. In der Kabine war es mucksmäuschenstill, auch bei Seegang hat nichts geklappert und auch in den öffentl. Bereichen hat man keine Vibrationen wahrgenommen. Obwohl wir einmal heftigen Seegang hatten, am Abend des vorletzten Seetages. Besonders schlimm war es dabei in unserer Kabine und obwohl ich eigentlich nicht empfindlich bin werde ich künftig wieder weiter hinten buchen...

Zu den Inseln:

Auf St. Maarten waren wir vor drei Jahren mit der NCL Sky, das Städtchen Philipsburg hat uns damals gut gefallen und auch den Friars Beach auf der franz. Seite hatten wir als Ziel einer Mountainbike-Tour in guter Erinnerung. Diesmal also einen Leihwagen von zu Hause aus gebucht, das Vermietbüro von Best Deal war an der Pier, mit dem Shuttle zum Abstellplatz und dann...sind wir in unserem offenen Jeep mehr über die Insel gestanden als gefahren. St.Maarten/St.Martin ist eine einzige Baustelle, ein riesiges Verkehrschaos und ein Superstau, aber keine Karibik-Idylle. Wir haben es zwar einmal rundrum geschafft, waren in Marigot, amn der Orient Bay, sind am Friar's Beach und am Sunset Beach (der Flughafen Strand, verrückt) ins Wasser, waren aber am Abend irgendwie total gestresst.
Neben uns lagen in St.Maarten die Serenade otS, die Noordam und die Aida Vita. In einem Laden in Philipsburg habe ich einen sonnenverbrannten Deutschen von der Aida angesprochen, wo es denn bei Ihnen morgen hinginge. Er: "Glaube, irgendwas holländisches" Ich: "St. Maarten?" Er: "Ja, genau!" ...zu viel Pool Party?

St.Lucia:
Die Constellation war an diesem Tag das einzige Schiff in Castries. Wir haben mit einem netten jungen Taxifahrer die Standard-Touri-Tour gemacht für 30$ pro Nase, ca. 6 Std. Erst zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf Bucht und Schiff, dann zur Dr. Doolittle Bucht, zu den Pitons nach Soufriere, zu dem Drive-In-Volcano und zu einem tropischen Garten mit Wasserfall und schönen Pflanzen. Züruck auf unseren Wunsch noch an einen Strand, die Choc Bay nördlich von Castries. Sehr schöne Brandung zum Bodysurfen.
St. Lucia ist ein grünes Paradies, sehr sauber, wir kommen wieder!

Barbados:
Ausser uns liegen die Carnival Destiny und die Sea Princess im Hafen. Man braucht Shuttlebusse in die Stadt. Dort lassen wir uns von einem Taxifahrer abschleppen, machen wieder eine Inseltour, halb so lang wie tags zuvor fürs gleiche Geld. Strände will er uns ausreden, heute wäre es nichts zum Baden, zuviel Wind. Aus dem gleichen Grund fährt er uns auch nicht an die Atlanikküste. Wir lassen uns in Bridgetown absetzen und gehen zum Boatyard Beach, sehr schön aber auch sehr voll. Der Sand ist sehr fein und das Wasser schön zum schwimmen. Und der Rumpunch an der Beachbar kostet nur gefährlich günstige 3$. Noch ein bisschen durch Bridgetown gebummelt, ein Cricket-Shirt der Nationalmannschft der West Indies gekauft - in Bridgetown ist die Cricket WM im März - und dann zurück zum Schiff.

St. Kitts:

Als wir ankommen liegt schon die Crystal Symphony an der Pier.
Erst wollten wir uns Roller ausleihen, um über die Insel zu fahren, aber die angebotenen Teile waren absolut verkehrsunsicher, Spiegel abgebrochen, Lenkung ausgeschlagen etc. Also dann doch erstmal zu Fuß in das nette Städtchen Basseterre und dann gegen Mittag mit dem Taxi zur Festung Brimstone Hill. Sehr interessant und tolle Ausblicke bis Saba/St.Eustacius/St.Maarten. Nach zwei Stunden wieder nach Süden zum South Frigate Beach. Dunkler Sand und man konnte auch schnorcheln. Zurück zum Hafen für 5$ p.P. mit dem Schnellboot Taxi, sehr empfehlenswert.

St. Thomas:

Wir gehen zu Fuß nach Charlotte Amalie zum shoppen und kommen mit Tüten von Foot Locker, Hilfiger usw. zurück. Schon sehr günstig da. Mittags dann mit der Gondel auf den Paradise Point, für teure 19$ pro Nase. Aber der Blick ist toll, mittlerweile liegt die Norwegian Spirit hinter uns an der Pier. Zum Lunch an Bord und nachmittags mit dem Taxi an den Sapphire Beach, der uns viel besser gefällt als die hochgelobte Magens Bay, wo wir vor drei Jahren waren. Schöner Strand und sehr schön zum schnorcheln. Aber recht voll, ist schliesslich eine Hotelanlage direkt dahinter.

Am Ausschiffungstag (Verzögerung/Wartezeit ca. 1 Stunde) haben wir noch einen Everglades-Ausflug gebucht um die Zeit zu überbrücken und auch gleich einen Flughafen Transfer zu haben. War nicht berauschend, vor allem weil es saukalt war auf dem Airboat.

So, dass wars jetzt erstmal, wenn mir nochwas einfällt schreibe ich es später. Und beantworte natürlich auch gerne Fragen.

Joachim
 
Posts: 90 | Registered: April 03, 2006Edit or Delete MessageReport This Post
Serious Cruiser
Posted Hide Post
hallo joachim

besten dank für deinen informativen bericht.
würde am liebsten sofort auf eine kf gehen.
wie war der altersschnitt?

gruss

wolfgang


2004 Karibik Voyager ots,2006 mittelmeer splendour ots, 2007 Karabik Adventure ots,

 
Posts: 55 | Location: Winterthur | Registered: April 26, 2006Edit or Delete MessageReport This Post
Moderatorin
Master Cruiser
Posted Hide Post
Mal aus Neugier was hab ihr den für eine adresse bei der Anreise angegeben???
 
Posts: 972 | Location: Germany | Registered: February 20, 2004Edit or Delete MessageReport This Post
Experienced Cruiser
Posted Hide Post
Vielen Dank für die Mühe mit dem Bericht. Es hat großen Spaß gemacht, ihn zu lesen.
Christian


Christian
2001 Amazonas/TA MS Deutschland
2002 Ostsee/Nordland A'Rosa Blu
2003 Algarve
2004 Bali
2005/2007 Nachwuchs
2008 mal wieder cruisen?
 
Posts: 152 | Location: Würzburg | Registered: March 31, 2004Edit or Delete MessageReport This Post
Master Cruiser
Picture of Garfield
Posted Hide Post
Hallo Joachim,

auch mir hat Dein Bericht gut gefallen ThumbUp - jetzt steigt bei uns auch die Vorfreude auf die Millennium ...

Viele Grüße!
Stefan


http://www.urlaub-auf-hoher-see.de



*** Splendour of the Seas (2001) *** Olympia Voyager (2002) *** Golden Princess (2003) *** Costa Classica (2004) *** Costa Fortuna (2006) *** MSC Musica (2006) *** Millennium (2007) *** Legend of the Seas (2008) *** Marco Polo ... and coming soon: Summit
 
Posts: 883 | Location: Schweinfurt / Unterfranken | Registered: January 25, 2004Edit or Delete MessageReport This Post
Serious Cruiser
Posted Hide Post
@woro

Der Altersschnitt war sich sicher um die oder über 60, the longer the cruise, the older the crowd. Waren aber auch einige jüngere drauf. Insgesamt übrigens ca. 1800, also nicht ausgebucht. Habe keine Zahlen über die Nationalitäten der Gäste bekommen, aber neben Amerikanern sehr viele Kanadier und Briten, Deutsche haben wir nur vereinzelt wahrgenommen, waren aber auch nicht beim Treffen der Deutschen mit der Intl. Hostess.

@moeve

Ich weiss, dass man nicht mehr wie früher "Touring" in den grünen Visa Waiver schreiben kann und habe deshalb das Fontainebleau Hilton in der Collins Avenue aufgeschrieben, da war ich vor 15 Jahren mal auf der Pipi-Box...

Und an alle, danke für das Lob!
 
Posts: 90 | Registered: April 03, 2006Edit or Delete MessageReport This Post
Moderatorin
Master Cruiser
Posted Hide Post
Kleiner tip VORSICHT bei dieser Variante da die Behörden vollen zugang zu vieleen Daten haben unter anderem auch Kreditkarten Daten.

Fällt die Lüge auf war es das mit der Einreise...und da hilft kein bitteln und betteln. Auf dem weg zur Kreuzfahrt wäre das fatal. Also nicht weiter zuempfehlen und gerade diese Behörden haben absolut kein verständnis
 
Posts: 972 | Location: Germany | Registered: February 20, 2004Edit or Delete MessageReport This Post
Serious Cruiser
Posted Hide Post
@ moeve

Du glaubst wirklich, dass die im Nachhinein kontrollieren, ob wir wirklich da und nirgends anders übernachtet haben? Vielleicht hatten wir eine telefonische Reservierung, aber uns hat dann das Zimmer nicht zugesagt? Und wenn ich das Hotelzimmer bar bezahle?

Bei der Einreise selbst fällt das nie im Leben auf, meinst Du der Officer ruft im Hotel an und fragt nach? Dann würden sich die Leute bis zur Landebahn zurückstauen... Wenn dann könnte es bei der nächsten Einreise Probleme geben; übrigens ist mir schon zweimal von US-Behörden per Brief angedroht worden, nicht mehr einreisen zu dürfen, weil ich Parkknöllchen nicht bezahlt hatte und nicht zur anberaumten Gerichtsverhandlung erschienen war. Gab aber nie Probleme.

Und schliesslich sind wir nach weniger als zwei Wochen ordnungsgemäss wieder ausgereist. Könnte mir vorstellen, dass die recherchieren, wenn jemand die erlaubten drei Monate überzieht, aber so? Da hätten die verdammt viel zu tun...
 
Posts: 90 | Registered: April 03, 2006Edit or Delete MessageReport This Post
Master Cruiser
Posted Hide Post
Hej Joachim,

danke für den schönen Bericht! Und danke für den Tipp, den Thalasso-Pool während der 1. Sitzung zu besuchen, werde ich direkt auf der Summit antesten. Smile

Viele Grüße
Susanne


Arcadia 1998 # SuperStar Virgo 2000 # Arion 2003 # Constellation 2003 # Century 2005 # QE2 2005 # Voyager otS 2006 # Insignia 2006 # Summit 2007 # Jewel otS 2007 # Color Magic 2007
 
Posts: 638 | Registered: August 03, 2005Edit or Delete MessageReport This Post
54
Experienced Cruiser
Posted Hide Post
Die offizielle Variante für den Eintrag im I-94(W) , wenn man die USA am gleichen Tag wieder verlässt, ist "IN TRANSIT".

MfG
Alexander
 
Posts: 98 | Registered: September 28, 2004Edit or Delete MessageReport This Post
Moderatorin
Master Cruiser
Posted Hide Post
Alexander das haben sie ja nett.

Leute ich kann nur sagen passt auf!! Es laufen Sachen im hintergrund ab da würden wir mit den Ohren schlackern.... und da es oft im verborgnen abläuft haben wir keine Kontrolle drüber und können auch nicht abschätzen was das für folgend haben könnte.
 
Posts: 972 | Location: Germany | Registered: February 20, 2004Edit or Delete MessageReport This Post
Cruise Guru
Picture of oppis
Posted Hide Post
Ich muß ja inzwischen schon beim Online-Check-in bei RCCL angeben, ob ich die USA innerhalb von, ich glaube es sind 8 Stunden, verlasse.

Aber wenn ich herumreise, weiß ich doch nicht, in welches Hotel es als nächstes geht. Wir fahren in den Nebensaisonzeiten des Öfteren ohne Hotelbuchung herum, besorgen uns an den Tankstellen die Couponhefte und finden so meist günstige Hotels.

Allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, daß großartige Kontrollen stattfinden, ob ich im Hotel XY absteige oder nicht. Der Aufwand wäre viel zu groß.

Marita




 
Posts: 1729 | Location: Wuppertal, Germany | Registered: January 21, 2005Edit or Delete MessageReport This Post
Experienced Cruiser
Picture of Diddn
Posted Hide Post
Hallo Joachim,

danke für den ausführlichen Bericht - mit meinem habe ich noch nicht mal angefangen Red Face

Da wären wir uns ja fast begegnet: auf St. Maarten - St- Lucia - Barbados - St. Kitts war ich jeweils 4 - 7 Tage vor Euch, mit der Empress otS. Und auch vor 15 Jahren wäre eine Begegnung durchaus möglich gewesen: Aus dem gleichen Grund hatte ich damals auch das Fontainebleau besucht... Wink Hast aber Glück gehabt, wenn Du es nun wie geschrieben benannt hast - das Hotel ist mittlerweile kein Hilton mehr, und solche "Kleinigkeiten" können dann bereits bei der Einreise auffallen und zu Problemen führen. Der Hinweis auf eine telefonische Buchung ist übrigens nicht ausreichend. Eine schriftliche Bestätigung kann durchaus bei der Einreise verlangt werden - genau wie der Nachweis über ausreichende Geldmittel zum Bestreiten des geplanten US-Aufenthaltes. Beides wird sehr selten gehandhabt, aber es kann eben bei Vorliegen anderer Ungereimtheiten verlangt werden.

Auf meiner Reise vermisste ich (stimmt gar nicht; ich habe es nicht vermisst, sondern im Gegensatz genossen) den frühmorgendlichen Herdentrieb der Non-US-Citizens zur Gesichtskontrolle in irgendeine Lounge am Tage der Rückkehr in die USA. War das bei mir dem Hafen San Juan auf Puerto Rico geschuldet, oder ist dies nun gängige Praxis und hat man Euch auch ausschlafen lassen?

@ Marita: Die Frage beim Online-Check-In von RCI bezieht sich auf den Tag der Rückkehr des Schiffes - ob man dann am gleichen Tag die USA wieder verlässt. Es ist die idiotensichere Form des Vermerks "in transit" (wie von Alexander angeführt), da bei Bejahung gar nicht erst die Frage nach der Anschrift in den USA auftaucht.

Gruß

Diddn
 
Posts: 275 | Location: Cologne, Germany | Registered: December 18, 2004Edit or Delete MessageReport This Post
Master Cruiser
Posted Hide Post
Hallo zusammen,

ja, Marita, es sind 8 Stunden bei RCCL (so weit bin ich inzwischen beim Online-Check-In gekommen Smile).

Üblicherweise reservieren wir das Hotel für die erste Nacht immer online, da ich nicht die geringste Lust habe, nach dem Transatlantikflug samt Anschlussflug noch nachts um 22 Uhr ein Hotel zu suchen. Abgesehen davon zeigten unsere letzten Flüge, dass nicht immer alles nach Plan läuft. Im Sommer waren wir um 2:30 am am Zielort und da war ich nicht mehr in der Lage noch ein Hotel zu suchen. Auch reserviere ich in größeren Städten vorab bei Rundreisen, da man nie weiß, ob nicht irgendeine Großveranstaltung stattfindet. Ansonsten halte ich es wie Marita, Coupon-Books einsammeln und was Passendes anfahren.

Da man ja nur die erste Adresse angeben muss, habe ich insoweit kein Problem. Übrigens darf man bei Kreuzfahrten auch die Adresse der Kreuzfahrtgesellschaft/Abfahrtshafen angeben. Auch die Adresse der Mietwagenstation genügt meines Wissens.

Ich habe zwar derzeit meine Zweifel, ob die Amerikaner in der Lage sind, die ganzen gewonnenen Daten überhaupt zu verarbeiten. Aber dennoch wäre ich vorsichtig hinsichtlich bewusster Falschangaben. In Visa-Angelegenheiten sind die Amis nicht zimperlich. Auch wenn man nachgewiesenerweise einen zur Last gelegten Visa-Verstoß nicht begangen hat, bleibt dies in den Computern gespeichert und man hat den Rest seines Lebens bei der Einreise Probleme (ich kenne solche Fälle).

Gruß

Carmen


http://www.rivers-rails.com * http://www.steamboats.org * http://www.steamboats.de * http://www.schaufelraddampfer.de


SAVE THE DELTA QUEEN
This Historic Landmark needs your help!
Find out what you can do at
www.save-the-delta-queen.org
 
Posts: 590 | Location: Munich, Germany | Registered: March 25, 2006Edit or Delete MessageReport This Post
Serious Cruiser
Posted Hide Post
@Diddn

unsere letzte Insel war St. Thomas, US Virgin Island und damit zu den USA gehörend.

Bevor wir an Land gehen konnten, mussten alle, auch die US Citizens zur Passkontrolle antreten.
Bei uns war das im Theater Deck 4, unsere Freunde mussten in die Rendezvous Lounge, die Amerikaner mussten ins Theater Deck 5

@ alle

Ja, normalerweise buche ich auch ein Hotel zumindest für die erste Nacht. Ja, auch ich habe keinen Bock, nachts ein Hotel zu suchen. Ja, auch ich will keinen Ärger mit der US Einwanderungsbehörde.

Aber:

Wir sind mittags in Miami angekommen, unsere Freunde um ein paar Minuten versetzt mit einer anderen Maschine. Ich war schön öfter da und kenne mich ganz gut aus. Wir konnten uns im Vorfeld mit unseren Freunden nicht wirklich darauf einigen, ein bestimmtes Hotel zu buchen. Wir hatten alle bis unmittelbar vor Abreise viel Stress, die Cruise muss ja verdient werden.
Deshalb haben wirs halt diesmal auf die leichte Schulter genommen. Ich glaube immer noch nicht, dass ich deswegen künftig Schwierigkeiten haben werde, werde aber selbstverständlich beim nächsten Mal eine korrekte Adresse angeben.
 
Posts: 90 | Registered: April 03, 2006Edit or Delete MessageReport This Post
Serious Cruiser
Posted Hide Post
nochmal zurück zum Reisebericht, dem eigentlichen Thema. Mir ist noch das eine oder andere eingefallen.

Wir haben unseren Freunden natürlich vom aussergewöhnlichen X-Service und den kleinen Besonderheiten erzählt.
Als wir bei der Rückkehr zum Schiff in Barbados eisgekühlte Handtücher bekamen, fiel mir erst auf, dass dies zum ersten Mal auf der Reise der Fall war. In St. Kitts gab es sie wieder nicht, angeblich schon weggeräumt, in St. Thomas sind wir 30 min. vor Ablegen zurück, Handtücher waren da. Bei unserer Reise auf der Galaxy dagegen gab es jedesmal Handtücher und ein Wasser oder Fruchtsaft.

Die "Bar on the edge of the Earth" ganz oben Deck 11 vorne, in manchen Deckplänen noch als Disco Reflections bezeichnet, ist sehr schön eingerichtet und bietet auch tolle Ausblicke. Hat uns noch besser gefallen als die Stratosphere Lounge auf der Galaxy. Und es war teilweise auch etwas mehr los am Abend, aber immer noch zu wenig. Bei 200 oder 300 Leuten käme da vielleicht Stimmung auf, mehr als 50 waren es aber als wir da waren, zwischen 11 und 1 Uhr nachts, nie.

Wir haben nur einmal an einem Landtag im Buffetrestaurant zu mittag gegessen, in St. Thomas. Das war eine Katastrophe! Extrem lange Schlangen und Wartezeiten, zu wenig Personal und nur die Steuerbordseite des Buffets offen. Meine Freundin hat über 20 Minuten auf ein Stück Pizza gewartet - verlorene Zeit.

Ausser den langen Wegen von und zu unserer Kabine und dass es dort vorne etwas mehr geschaukelt hat, hat etwas genervt, dass man abends immer die Vorhänge zuziehen musste, weil die Brücke sonst angeblich vom Licht geblendet wurde. Unsere Stewardess hat aber jeden Abend angerufen und gebeten die Vorhänge zuzuziehen, auch wenn sie schon zu waren...einmal hat dann noch ein Grieche von der Brücke angerufen (Griechen sprechen lustiges englisch Smile), auch da waren die Vorhänge aber bereits dicht.

Apropos Anrufe: Wir hatten regelmässig Nachrichten auf der Voicemail von der internationalen Hostess auf deutsch, z.B über Veranstaltungen, Wetterprognose für den nächsten Tag usw. Klasse Service. Gut ist an dem Telefonsystem auch, dass man den Namen des Anrufers auf dem Display hat, auch room-to-room. Wenn unsere Freunde angerufen haben, stand also deren Name im Display, nicht nur die Kabinennummer. Auch hier konnte man das Voicemail bequem für Nachrichten nutzen.

Und auch ein Fazit habe ich anfangs irgendwie vergessen. Natürlich war es insgesamt spitze und auch wir freuen uns schon wieder auf die nächste Cruise, hoffentlich 2008.
 
Posts: 90 | Registered: April 03, 2006Edit or Delete MessageReport This Post
 Previous Topic | Next Topic powered by eve community  

Closed Topic Closed

CruiseReviews.com    cruise-chat.com    cruise-chat.com  Hop To Forum Categories  Seereisenforum  Hop To Forums  Die Großen Drei    Reisebericht Constellation 19.01.2007 -29.01.2007

© All information contained in Cruise-Chat.com is the copyright of Internet Brands, Inc and may not be duplicated without the written permission of Internet Brands, Inc