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Experienced Cruiser
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Karibikkreuzfahrt November/Dezember 2005

1.Tag
21.11.05
San Juan, Puerto Rico

Nach einer unruhigen und relativkurzen Nacht, ging es gegen 05.00 Uhr morgens zum Flughafen in Miami ( siehe Reisebericht Florida 2005 ). Von dort ist es ein gut dreieinhalbstündiger Flug nach San Juan. Der Flug mit American Airlines war kein Vergleich mit dem der Swissair. Service, der in den USA normal wirklich groß geschrieben wird, scheint über den Wolken verloren gegangen zu sein. Aber die Kürze des Fluges hat das ganze dann erträglicher gemacht. Angekommen in Puerto Rico gingen wir erst mal auf die Suche nach unserem Gepäck. Aufgrund der Woche in Florida war es doch etwas mehr und wäre eine Katastrophe gewesen wenn es nicht mehr aufgetaucht wäre. Am Ende stellte sich heraus das das Gepäck auf dem falschen Gepäckband ankam. Nicht weiter schlimm.... nur draufkommen muss man. Der Transfer den wir bei der Kreuzfahrt von Royal Caribbean Cruise Line mitgebucht hatten, verlief reibungslos. Und hier war auch die Freundlichkeit und der Service wieder 1A. Nach einer Fahrt von ca. 20 Minuten erreichten wir den Hafen und konnten unser schwimmendes Hotel schon aus der Ferne betrachten. Für meine Frau und mich war es die erste Kreuzfahrt und noch dazu unsere Hochzeitsreise, so das wir schon mächtig gespannt auf die Empress of the Seas waren. Im Vorfeld unserer Reise hab ich natürlich sämtliche Foren nach Reiseberichten durchforstet, jedoch nur englischsprachige gefunden. Nun bin ich der englischen Sprache durchaus mächtig jedoch war doch auch ein Grund für den Entschluss zum veröffentlichen dieser Homepage. Das Einschiffen ging problemlos und dank unserem einchecken via Internet im Voraus auch sehr schnell. Alles in allem hat nicht mal 30 Minuten gedauert. So waren wir dann also am frühen Nachmittag bereits an Board, und konnten mit der Erkundung des Schiffes beginnen. Wir haben uns bewusst für die Empress entschieden, obwohl wir aus diversen Foren wussten das das Shiff das kleinste der Flotte ist. Nichtsdestotrotz hat uns aber die Route begeistert und im Endeffekt den Ausschlag gegeben. Nach einer ersten Stärkung im Windjammer Cafe ( dem Buffetrestaurant ) wurde die restliche Zeit bis zum Auslaufen an Deck verbracht und die Sonne genossen. Ziemlich pünktlich, gegen 20.00 Uhr , wurde dann von Kapitän Frank der Anker gelichtet und es ging los in Richtung St.Maarten. Nachdem es uns im Windjammer Cafe am Nachmittag recht gut geschmeckt hatte, beschlossen wir auch am Abend die ungezwungene Art dem Speisesaal Carmen vorzuziehen. Die erste Nacht auf See war ruhig und wir beide schliefen relativ bald, da der Morgen bereits den ersten Hafen brachte.


2.Tag
22.11.05
St.Maarten

Am Morgen wurden wir beide durch ein brummiges Motorengeräusch wach, und wie sich herausstellte sollten wir auch beim Rest der Reise keinen Wecker benötigen. Da wir aber eh jeden Tag voll genießen wollten, machte es uns nichts aus, von den Anlegemanövern geweckt zu werden. Unsere Kabine war übrigens auf Deck 4 ziemlich weit vorne, rechts außen, und relativ klein. Zu zweit jedoch überhaupt kein Problem, da wir eh nur immer zum schlafen und duschen in der Kabine waren. Das „Zimmermädchen“ war immer freundlich, schnell und hat uns jeden Wunsch erfüllt, so das meistens nach dem Frühstück unsere Kabine bereits wieder überholt war. Auch am Nachmittag, nach den Inselausflügen, war bereits das Tagesprogramm für den nächsten Tag auf dem Zimmer, zusammen mit einer kleinen Schokoladenüberraschung und einem Handtuchtierchen.

Unsere Ausflüge habe ich ebenfalls bereits von Deutschland aus gebucht und für den heutigen Tag stand ein ca. 30minütiger Bootsturn zur Nachbarinsel Anguilla auf dem Programm. Dort sollte es dann mit einem Bus in Richtung Westküste gehen wo ein Schwimmbecken voller Delphine wartete. Das Delphinschwimmen war ein großer Wunsch meiner Frau, und so war uns das dann auch die 150,- € pro Person Wert. Wann kommen wir schon noch mal in den Genuss und es war wirklich eine einmalige Lebenserfahrung.

Das schwimmen selber dauerte ungefähr 45 Minuten, woran sich dann ein 2 Stunden Badeaufenthalt in einer einsamen Bucht direkt daneben anschloss. Die Verpflegung war hervorragend und bereits im Preis inkludiert. Danach ging es dann wieder Richtung Hafen zur Überfahrt nach St.Maarten.

Gegen 17.00 Uhr war dann wieder Leinen los in Richtung St. Kitts.


3.Tag
22.11.05
St.Kitts

Auf St.Kitts hatten wir ursprünglich eine Mountainbiketour auf die andere Inselseite geplant, welcher aber kurzfristig mangels Teilnehmer abgesagt wurde. Eine Umbuchung für eine Stadtrundfahrt mit anschließenden Strandaufenthalt war nur noch auf Stand-By Basis möglich, so das wir uns gegen 09:00 Uhr am Hafenbecken einfinden sollten. Die beiden Mitarbeiter des Exploration Desk von der Empress teilten uns mit das der Bus leider voll wäre, aber das der Reiseveranstalter sich Bereiterklären würde uns zusammen mit einem Ehepaar aus Schottland persönlich in seinem Privatauto durch die Stadt und im Anschluss daran an den Strand zu fahren. Dankend nahmen wir das Angebot natürlich an und erlebten einen abwechslungsreichen und wunderschönen Tag auf St.Kitts. Wir hatten unterwegs viel Spass mit unserem Guide und er zeigte uns die Hauptstadt Basseterre von einer ganz anderen Seite. Er hielt an wo wir wollten und brachte uns zu den schönsten Flecken der Insel. Der zweite Teil des Ausfluges bestand dann noch im Transfer zum Turtle Beach, einem der schönsten Strände der Insel, wo er uns nach drei Stunden wieder abholte.

Ein großer Vorteil einer Kreuzfahrt ist es, das man so viele nette Menschen kennenlernt, aus den verschiedensten Teilen der Welt und der unterschiedlichsten Altersklassen. Das schottische Paar war gut in den 50zigern, aber lustig und recht unterhaltsam, und so war es ein recht kurzweiliger Ausflug, der leider viel zu schnell vorüberging ( was ich übrigens nach jedem Ausflug gesagt habe ).

Am Abend stand dann unser erstes Essen im Carmen Dining Room an, an dem wir auch unsere Tischnachbarn kennenlernten. Zu sechst saßen wir an einem Zehnertisch ( die anderen beiden Pärchen hatten keine Lust auf Menue-Essen und kamen die restlichen Tage auch nicht ) mit einem Paar aus Düsseldorf ( beide Mitte 40 ) und einem Paar aus der Schweiz ( beide Mitte 70 ). Beide Paare waren nett und es wurde ein schönes Abendessen. Mit dem Paar aus der Schweiz, man bedenke beide Mitte 70, verbrachten wir während der Kreuzfahrt noch die ein oder andere amüsante Stunde am Pool oder einer Bar. Sogar einen Schnorchelausflug auf Aruba haben wir zusammen gemacht, und hier hat sich dann der Eindruck verfestigt das es nicht auf das Alter ankommt, sondern alleine darauf, wie alt man sich fühlt. Das Essen war übrigens sehr gut, auch wenn wir für uns selber entschieden haben, zukünftig auch am Buffetrestaurant zu Abend zu essen. Man kann einfach kommen und gehen wie es einem gefällt und muss sich nicht abhetzen. Außerdem tut es da auch legere Kleidung.


4.Tag
23.11.05
Antigua

Für Antigua hatten wir uns eine Inselrundfahrt ausgesucht, die uns an der Küste entlang zu Nelsons Dockyard, dem englischen Hafen führte. Dort blieb ein bisschen Zeit die Überbleibsel von Admiral Nelson zu begutachten. Von dort ging es dann weiter auf die Steilküste von wo man einen grandiosen Überblick über die Insel hat. Die Insel selbst ist mit vielen kleinen und größeren Buchten überzogen und ihre Schönheit wird nur getrübt durch die relativ armen Lebensverhältnisse der Einwohner. Trotzdem sind sie freundlich und voller Lebenslust. Auf der Fahrt zurück erzählte uns unser Taxidriver dann noch einige interessante Details zur Inselgeschichte. Gegen Nachmittag waren wir dann wieder am Hafen wo wir noch einige Stunden an Deck die Sonne genießen konnten.


5.Tag
24.11.05
St.Lucia

Die grüne Insel, wie St.Lucia auch genannt wird, ist nicht nur bekannt für den guten Rum, sondern auch für Ihr Wahrzeichen die beiden Pitons ( zwei Berge die ca. 800m aus dem Meer aufragen ). Wir entschieden uns jedoch für eine Fahrt entlang der Küste zu einem entlegenen Strand. So konnten wir beides miteinander verknüpfen, eine Inselrundfahrt mit gleichzeitigem Strandaufenthalt. Wieder hatten wir Glück mit unserer Reisebegleitung, die uns einige interessante und wissenswerte Details über die Insel verriet. Der Strand war wirklich traumhaft und die dazugehörige Hotelanlage nicht weniger. Das einzige was nach einiger Zeit etwas nervte waren die relativ aufdringlichen Strandverkäufer die Ihre Ware an den Mann/Frau bringen wollten. Nach ungefähr drei Stunden ging es dann wieder Richtung Hafen, wo uns die Abfahrtbereite Empress wieder in Empfang nahm.

6.Tag
25.11.05
Barbados

Nach einem ausgedehnten Frühstück bereiteten wir uns schön langsam auf unseren heutigen Ausflug vor. Geplant war ein Segeltörn auf einem Katamaran der uns in eine abgelegene Bucht zum schnorcheln mit den Schildkröten bringen sollte. Das Boot war gut gefüllt, und zwar hauptsächlich mit jüngeren Paaren und angestellten vom Schiff die ihren freien Tag genießen wollten. Auf der Fahrt wurden Getränke und ein selbst gemachter Kuchen des Kapitäns angeboten, welche bereits im Preis mit inbegriffen waren. Angekommen in der Bucht dauerte es nicht lange und alle hatten ihre Schwimmwesten, Taucherbrillen, Schnorchel und Flossen angelegt, und gingen auf die Suche nach den Meeresbewohnern. Dem ein oder anderen wurde es bei der ersten Begegnung der etwas anderen Art doch mulmig, wegen der unterschätzten Größe der Urtiere. Am Ende hat es dann doch allen riesigen Spaß gemacht und so dauerte es auch einige Zeit bis wieder alle an Bord waren. Weiter ging es dann in eine zweite Bucht um dort ebenfalls noch mal zu schnorcheln. Diesmal jedoch nach einem versunkenen Schiffswrack auf dem Grund in ca. 4-5 Meter Tiefe. Dank des klaren Wassers war es auch sehr schön möglich die Unterwasserwelt zu beobachten. Im Anschluss konnten wir dann in einer dritten Bucht noch an den Strand schwimmen, bevor es dann endgültig wieder zurück in Richtung Hafen ging.

Von Barbados haben wir leider nicht so viel gesehen, aber nicht erst hier haben wir beschlossen das dies nicht unsere letzte Kreuzfahrt gewesen sein sollte. Deswegen rentiert es sich auch immer die gleiche Route noch ein zweites oder drittes ( oder öfter ) mal zu buchen.

7.Tag
26.11.05
Tag auf See


Unser erster Seetag war vom Wetter her wunderschön, und so verbrachten wir den Tag auch gänzlich am Pooldeck. Vor der Reise hatten wir uns schon ausreichend mit Lesestoff versorgt, und so verging der Tag eigentlich wie im Flug. Unterbrochen war das Liegen am Pool nur noch von gelegentlichen Pausen am Buffet. Nach dem bei unserer Reise viele Amerikaner an Bord waren, vertrieben diese sich die Zeit mit allen möglichen Spielchen am Pool. Unter anderem kürten sie unter tosendem Applaus ihren Bauchplatschkönig der es nach drei Runden geschafft hatte das mehr Wasser um den Poll war als in ihm. Angst vor Langeweile brauch jedenfalls keiner zu haben, da den ganzen Tag irgendwo auf dem Schiff los ist. Jedoch ist die unaufdringliche Art des Bordpersonals sehr angenehm, im Gegensatz zu manchen Ferienclubs auf dem Festland.

8.Tag
27.11.05
Isla Margarita, Venezuela

Heute sollte unser Ausflug eine bereits im Voraus gebuchte Jepp-Safari sein. Zusammen mit einem anderen Ehepaar aus den USA ( sie war Engländerin und um einiges besser zu verstehen ) teilten wir uns einen Jeep und den dazugehörigen Guide. Los ging es bei bedecktem, aber sehr warmen Wetter in Richtung des Dschungels. Wie er uns erklärte gibt es auf der Isla Margarita drei Hauptstädte. Eine religiöse ( El Valle ), eine politische ( La Asuncion )und eine wirtschaftliche ( Porlamar ). El Valle liegt sehr schön eingebettet in die hügelige Landschaft der Insel und war unser erster Stopp. Hier dreht sich alles um die schönste Kirche der Insel mit der heiligen Mutter Gottes als Ikone. Die Kirche ist der zentrale Punkt des Dorfes und dem Aussehen nach nicht sehr alt. Weiter ging es dann die Berge hinauf in den Regenwald von wo man einen schönen Überblick über den Osten der Insel hat. Von hier aus kann man auch schön bis Porlamar mit seinen Hochhäusern und Fabriken sehen. Nach einer kurzen Pause ging es dann wieder auf der anderen Seite der Hügelkette bergab in Richtung La Asuncion. Entlang der schönen Küste und vorbei an herrlichen Stränden erreicht man nach ca. 45 Minuten ( je nach Fahrstil ) die eigentliche Hauptstadt. Allerdings weiß man wenn man die Hauptstadt sieht warum sich die Einheimischen noch zwei weitere Hauptstädte gesucht haben. Hier gibt es nämlich außer ein paar Bürokomplexen und einen Haufen Schrottautos nichts wirklich Sehenswertes.

Deswegen fiel es uns auch nicht weiter schwer hier nur durchzufahren. Vorbei an der größten Hotelanlage der Insel ging es dann wieder zurück zum Schiff. Bevor wir wieder zurück an Bord gingen bummelten wir noch ein wenig durch die vielen Läden und Stände, die direkt am Hafen ihre Ware feil bieten und sich das durchaus ein oder andere Schnäppchen machen lässt ( vorausgesetzt man zahlt nie den ersten verlangten Preis ). Im Hafen trafen wir übrigens auch ein noch wesentlich kleineres Kreuzfahrtschiff der AIDA, welches Tendern musste ( die Empress musste in keinem der angelaufenen Häfen Tendern, was angenehm ist weil das von Bord gehen wesentlich schneller abläuft ). Das zeigt welchen hohen Stellenwert die Royal Caribbean Cruise Line hat ( ohne Werbung machen zu wollen ;-) ).

9.Tag
29.11.05
Curacao, Niederländische Antillen

Auf den Tag hatte meine Frau die ganze Reise lang gewartet. Endlich Curacao, die Insel die für sie alleine schon dir Reise Wert war. Auch hier konnte unser Schiff direkt am Pier anlegen, undes war nur ein Katzensprung zur Strandpromenade. Für heute hatten wir eine Stadtrundfahrt durch Willemstad und einen anschließenden Strandaufenthalt gebucht. Unser Tourbegleiter war ein Holländer der seit Jahren auf der Insel lebt und damals der Liebe wegen ausgewandert ist. Nach der Scheidung ist seine einheimische Frau dann nach Holland gegangen und er ist einfach geblieben. Die Häuser der Niederländischen Antillen sind alle recht bunt und farbenfroh. Er erklärte uns dazu das jeder Hausbesitzer verpflichtet sei, jedes zweite Jahr sein Haus zu streichen um es für die Touristen schön aussehen zu lassen. Außerhalb der Hauptstadt gibt es natürlich auch weniger schöne Häuser. Nach der Stadtrundfahrt wurden wir dann zu einer schönen Bucht gefahren in der wir fast alleine waren und sämtliche Wassersportarten ausprobieren konnten. Nach einer Stunde relaxen in der Bucht, haben wir uns spontan dazu entschlossen, einfach hier zu bleiben. Leider holte uns die Realität schnell wieder ein, und nach ca. 3 Stunden holte uns der Bus wieder ab und brachte uns zu unserem Schiff. Natürlich gingen wir nicht ohne die ein oder andere Flasche Blue Curacao an Bord, die an der Strandpromenade von den Händlern angeboten werden. Gut ist hier vor allem das man die verschiedenen Geschmacksrichtungen ( es gibt hier viel mehr als bei uns ) probieren kann, und falls man dem Angebot nachkommt merkt man dann schon das nicht nur das Schiff schwanken kann.

Wir haben uns dann für den Pistazienlikör ( Ponche ) entschieden, den es ebenfalls bei uns nicht zu kaufen gibt. Den Abend verbrachten wir dann, nach einem schönen Essen im Windjammer Cafe, im Spielcasino, um unser Glück an den Automaten zu versuchen.

10.Tag
30.11.05
Aruba, Niederländische Antillen

Auch diese Insel, die wir bisher nur aus dem Bee Gees Song vom hören kannten begrüßte uns mit wunderschönem Wetter und glasklarem Wasser ringsum. Nach einem ausgiebigen Frühstück warteten wir am Pier zusammen mit einer kleineren Gruppe auf unseren Transfer zum De Palm Isalnd, einer Privatinsel die mit einer Wassersportbasis ausgebaut wurde und unser Ausflugziel für den heutigen Tag war. Nach einer ca. 20minütigen Busfahrt durch Oranjestad kamen wir an einem kleinen Pier an wo uns unser Transferboot bereits erwartete. Das Boot brachte uns in einer Transferzeit von ungefähr 10 Minuten zu einer kleinen Insel, auf der wir kurz in die Örtlichkeiten eingewiesen wurden. Das Mittagessen war bereits im Preis mit inbegriffen und auch die Schnorchelausrüstung war bereits mit dabei. Unser erster Ausflug in das Wasser ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Unglaublich wie bunt das Wasser hier im Gegensatz zu europäischen Gefilden ist. Fisch in allen möglichen Farben, Formen und Größen schwammen um einen rum, und so dauerte unser erster „Schnorchelgang“ über eine Stunde. Zusammen mit uns war das Schweizer Ehepaar bei diesem Ausflug mit dabei, und auch sie waren begeistert von der Farbenpracht. Viel zu schnell war dann auch dieser Ausflug vorbei und wir mussten nach drei Stunden wieder zurück nach Oranjestad.

Da unser Schiff erst gegen 23.00 Uhr ablegen sollte, blieb uns noch genug Zeit für einen kleinen Stadtbummel durch die Stadt. Wer hier shoppen möchte hat die Qual der Wahl. Es gibt unzählige Läden für Parfums, Schmuck, Klamotten und allen möglichen anderen Krimskrams so das sich hier auch gut Kleinigkeiten als Mitbringsel kaufen lassen. Trotzdem sollte man aufpassen, dass man sich nicht übers Ohr hauen lässt. Am Abend gabs dann noch ein Mitternachtsdinner an Deck, wo gegrillt wurde und es frische Früchte gab. Hier viel uns der Abschied besonders schwer, da uns langsam bewusst wurde das die Reise sich Ihrem Ende nähert und dies die letzte Insel war.

11.Tag

01.12.05

Tag auf See



Siehe Tag 7





12.Tag
02.12.05
San Juan, Puerto Rico – New York - Madrid


Pünktlich gegen 07.00 Uhr legte die Empress im Hafen von San Juan an. Am Vorabend hatten wir bereits an der Rezeption um ein frühes auschecken gebeten, da unser Flug bereits um 13.00 Uhr gehen sollte. Ohne Probleme wurden wir in die erste Rate mit aufgenommen uns so waren wir relativ bald von Board. Am Ausgang warteten bereits die Busse für den Transfer zum Flughafen, und so war es von der Zeit her überhaupt kein Problem rechtzeitig am Flieger zu sein. Auch das einchecken dort verlief problemlos und zügig. Im Terminal verabschiedete uns noch eine Purto Ricanische Musikband mit Weihnachtsliedern ( bei über 30 C doch etwas komisch ) und so hoben wir pünktlich in Richtung New York ab.



Fazit:



Unsere erste Kreuzfahrt – aber bestimmt nicht unsere letzte!!!! So könnte unser Fazit lauten. Wer einen abwechslungsreichen Urlaub und einen Badeurlaub verbinden möchte, der kommt hier voll auf seine Kosten. Es wird zu jeder Zeit etwas geboten, die Landausflüge zeigen einem die Sehenswürdigkeiten der Inseln, trotzdem bleibt aber immer noch genügend Zeit für den Strand. Die Verpflegung ist einmalig, auch wenn einige Nörgler immer etwas finden werden, der Service ist klasse und immer hilfsbereit und freundlich. Die Empress ist, gerade für Neulinge, das Ideale Schiff um reinzuschnuppern ob einem diese Art von Urlaub gefällt. Sie ist übersichtlich und bietet trotzdem ausreichend Platz um nicht überlaufen zu wirken. Man lernt viele Menschen der unterschiedlichsten Nationen kennen und hat bei Bedarf aber doch seine Ruhe. Alles in allem kann ich Kreuzfahrten nur empfehlen. Sollte irgendwer noch mehr darüber wissen wollen oder spezielle Fragen dazu haben, stehe ich gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Bilder und Infos unter www.traveltoni.de
 
Posts: 110 | Location: München, Germany | Registered: July 19, 2006Edit or Delete MessageReport This Post
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