Europas Nummer 1 verdoppelt Kapazitäten im Arabischen Golf
Großes Interesse an neuen einwöchigen Turnusreisen ab/bis Dubai
Die italienische Reederei Costa Crociere nimmt Teil an der rasanten wirtschaftlichen und touristischen Entwicklung der arabischen Emirate sowie an der wachsenden Beliebtheit Dubais und der Golfstaaten als Kreuzfahrtziel. Nach einer fulminanten Nachfrage für die Ende Dezember 2006 begonnenen einwöchigen Turnuseisen der „Costa Classica“ wird Europas größter Kreuzfahrtkonzern im Winter 2007/08 zwei Schiffe – die größere „Costa Romantica“ und die ebenfalls größere „Costa Europa“ – für wöchentliche Kreuzfahrten ab/bis Dubai in den Arabischen Golf schicken.
Die Zahl der derzeit verfügbaren 1.680 Kabinenplätze auf der „Costa Classica“ erreicht im Winter 2007/08 mit dem Einsatz der „Costa Romantica“ (1.697 Passagiere) und der „Costa Europa“ (1.830 Passagiere) dann ein Volumen von 3.527, eine Steigerung von über 100 Prozent. Die Abfahrtstermine von 17 in der laufenden Wintersaison klettern in der Saison 2007/08 auf 25. Neben den beiden beliebten Costa-Schiffen kommt auch die ebenfalls zum Costa-Kreuzfahrtkonzern gehörende „AIDAcara“ von Aida Cruises zum Einsatz.
Die Costa-Gäste haben im Winter 2007/08 die Wahl zwischen zwei Abfahrtstagen. Die „Costa Romantica“ geht jeden Samstag von 21. Dezember 2007 bis 30. März 2008 auf die interessante Route Dubai – Muscat – Fujairah – Abu Dhabi – Bahrain – Dubai, die „Costa Europa“ verlässt Dubai jeden Sonntag vom 22. Dezember 2007 bis 25. Februar 2008. Mit den Reisen ist ein zweitägiger Aufenthalt in der faszinierenden Metropole Dubai verbunden. Der erste internationale Kreuzfahrtkonzern, der regelmäßige Reisen ab/bis Dubai veranstaltet, kommt zusammen mit der „AIDAcara“ im Winter 2007/08 auf insgesamt 39 Abfahrten und prognostiziert ein Passagieraufkommen von 103.000 Gästen.
Pier Luigi Foschi, Chairman und CEO von Costa Crociere, freut sich über das große Interesse an den neuen Zielen und lobt die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Behörden: „Ich danke den Dienststellen in Dubai und den anderen Ländern der Region für ihre Kooperation und Unterstützung. Die neuen Routen im Arabischen Golf sind bei unseren Gästen schon jetzt sehr beliebt und haben uns zu der beachtlichen Kapazitätserweiterung im Winter 2007/08 veranlasst“.
Die Costa-Gäste erleben fünf Städte aus 1001 Nacht und haben in jedem Hafen die Möglichkeit, Ausflüge ins Landesinnere zu unternehmen. So zum Beispiel eine Jeep-Safari durch die Wüste ab Dubai, eine Entdeckungsreise nach Barkha ab Muscat, eine Jeeptour in die Berge ab Fujairah, eine Stadttour durch Abu Dhabi, ein Ausflug zu den Höhepunkten Bahrains. Die Varianten ab jedem Hafen sind vielfältig, doch zeigen alle eine Welt voller Gegensätze in Orten mit unermesslichem Reichtum, wo sich Luxus und Traditionen begegnen in einer Landschaft, die geprägt ist von Wüsten, weitläufigen Dattelhainen, riesigen Obstplantagen und langen, feinsandigen Stränden.
Ist auch ein sehr schönes stück unser alten Erde - leider hat ein großen Teil unsere Kreuzfahrer Gemeindschaft da vor Angst - somit haben die Europäer hier die Fäden in der hand. Trotzdem gut das hier jetzt auch andere Schiffe im spiel sind da Costa & Aida sehr schnell ausverkauft waren für die erste Saison
Posts: 972 | Location: Germany | Registered: February 20, 2004
eine faszinierende Destination ist die Region zweifelsohne. Allerdings bleibt nur zu hoffen, daß die Situation in Sachen Iran nicht außer Kontrolle gerät. Denn das wäre wohl das vorläufige (und längerfristige) Ende der Region als Kreuzfahrtdestination.
Sehr interessante Entwicklung! Hätte nicht gedacht, dass die neuen Ziele so gut angenommen werden! Weiß jemand ob die Romantica während der Wintermonate in Südamerika ersetzt wird?
Gruß Hanjo
2006 Color Fantasy, 2006 Costa Romantica,2007 Costa Fortuna
ohne zu sehr ins Politische abdriften zu wollen: Ich glaube kaum, daß sich die Herren Ahmadinedschad und Bush "um des Tourismus willen" (oder auch durch Geld aus den UAE) von ihrem jeweiligen Kurs abbringen lassen.
Hallo Raoul, ich stimme Wurxel zu. Ich glaube auch daß -sicher nicht Herr Busch- aber doch die arabischen Staaten aller Schattierungen auf das Geld aus den Emiraten angewiesen sind und daher dort Ruhe herrscht und bisher noch (Toi toi toi )keine Attentate passiert sind, obwohl dort so freie Sitten und westliche Annäherungen herrschen. Machts gut - morgen bin ich dort ! Freu !!!!! Christine
@Raoul: Ich denke, Dubai baut sich den Tourismus mit voller Absicht als zweites - und später möglicherweise dann auch einziges - Standbein auf, für die Zeit "nach" dem Öl. Viele andere Staaten in der Gegend werden dann - meiner Meinung nach - wieder das sein, was sie vor 100 Jahren waren: Wüste. Ich glaube auch nicht, daß man auf Dubais Tourismus Rücksicht nehmen wird, aber daß die VAE einige gewichtige Argumente haben, mit denen sie ihre Investitionen schützen. Geld wiegt da oft schwerer als "rein humanitäre" Gründe
LG
Wurxel
Posts: 809 | Location: Austria | Registered: February 08, 2006
Ich denke, Dubai baut sich den Tourismus mit voller Absicht als zweites - und später möglicherweise dann auch einziges - Standbein auf, für die Zeit "nach" dem Öl. Viele andere Staaten in der Gegend werden dann - meiner Meinung nach - wieder das sein, was sie vor 100 Jahren waren: Wüste.
Hallo Wurxel,
da sind wir ganz einer Meinung.
Ich will ja den Teufel auch nicht an die Wand malen, aber die vergangenen 15-20 Jahre haben mehrfach gezeigt, wie schnell der Tourismus in Teilen den nahen und mittleren Ostens fast völlig zum Erliegen kommen kann.
Wer will schon den Teufel als Wandfresko? Aber ich gebe Dir völlig recht, die Geschichte der letzten Jahrzehnte zeigt deutlich, wie oft die Tourismuswirtschaft in Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens völlig vernichtet wurde.
Als durchschnittlicher Nachrichtenkonsument bin ich sicher nicht hundertprozentig informiert über Vorgänge und Zusammenhänge in Nordafrika und im Nahen Osten. Trotzdem macht man sich - im Rahmen seiner Möglichkeiten - Gedanken.
Ohne jetzt politisieren zu wollen einige Beispiele, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und vor allem nur nach persönlichem "Gespür" erstellt: - Isarael (hat natürlich eine Sonderstellung im Krisengebiet): wird in unseren Katalogen kaum noch angeboten - Außenministerium warnt, Tourismus dürfte ziemlich tot sein. - Türkei: Außenministerium warnt, Tourismus zumindestens angeknackst. - Ägypten: Außenministerium warnt,... - Libanon: Beirut wurde im Jahr 2006 als Kreuzfahrtziel aufgenommen und umgehend wieder gestrichen. Infrastruktur über Jahre kaputt - Tourismus tot. - Libyen: Tourismus beginnt sich langsam zu entwickeln, Frage nach der politischen Stabilität in Zukunft. - Tunesien: touristisch entwickelt, trotzdem Sicherheitsrisiken. - Marokko: siehe Tunesien - Algerien: relativ heißes Pflaster für Touristen. - Jemen: würde ich nicht unbedingt einen Landgang buchen,... - Saudi Arabien: absolut kein Interesse an Ausländern oder gar Touristen (die Saudis werden die Finanzierung ihres Lebensstandards für die Zeit "nach" dem Öl wohl anderweitig gesichert haben) - Dubai: wurde (meines Wissens) bis jetzt auf wundersame Weise verschont, was Attentate gegen touristische Einrichtungen betrifft. Warum wohl?
LG
Wurxel
Posts: 809 | Location: Austria | Registered: February 08, 2006