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Die Großen Drei
Reisebericht - Östliches Mittelmeer mit der Costa Atlantica 24.09-04.10.2006
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Experienced Cruiser |
Hallo zusammen.
Unser Reisebericht ist endlich fertig geworden. Wir waren vom 24.09.2006 bis zum 04.10.2006 mit der Costa Atlantica im östlichen Mittelmeer unterwegs. Von Savona aus fuhren wir nach Neapel, Messina und Alexandria, dann weiter nach Limassol, Marmaris, Santorin und Olympia. Von Olympia ging es zurück nach Savona. Die Anreise, ca. 1100 km pro Richtung, haben wir in Eigenregie per Auto erledigt. Die Parkplatzkosten in Savona betragen derzeit 9,- Euro pro Tag. Kurz zu unserer "Vorbildung" in Sachen Kreuzfahrt. Die Tour mit der Costa Atlantica (CA) war unsere 4. Kreuzfahrt. Begonnen haben wir mit 2 AIDA-Touren, im Dezember 2005 waren wir mit der Norwegian Dawn in der Karibik unterwegs. In Bezug auf Größe und Passagierzahlen sind die Dawn und die CA etwa gleich, so dass ich glaube, wir können recht gut zwischen den beiden Schiffe Vergleiche ziehen. Wie schon beim Reisebericht zur NCL Dawn, die wichtigste Frage zuerst: Würden wir noch mal mit der CA bzw. mit Costa verreisen? Diese Frage müssen wir mit einem großen "Vielleicht" beantworten. Die Gründe dafür versuchen wir im Folgenden zu erklären. Zum Schiff: Daten und Fakten zum Schiff sind auf der Costa-Webseite vorhanden, das spare ich mir hier. Alle Decks haben eigene Namen, die wir uns aber nicht gemerkt haben. Deshalb nutze ich die Nummern der Decks. Hinweis: Deck 1 ist nicht das unterste Deck des Schiffs, sondern das erste Passagierdeck. Die CA ist ein durch und durch italienisches Schiff, auch die asiatischen Servicekräfte konnten meist gut italienisch (hörte sich jedenfalls so an). Wichtige Durchsagen wurden auch auf Deutsch wiederholt, aber im Vergleich zur englischen Durchsage, fielen die deutschen Übersetzungen meist deutlich knapper und damit informationsärmer aus. Da wir beide kein Italienisch sprechen, mussten wir uns halt mit Englisch durchschlagen. An der Rezeption und am Ausflugsschalter wurde ebenfalls bis auf eine Ausnahme kein Deutsch gesprochen. Dieser Umstand war uns aber vorher bekannt und deshalb kein Problem bzw. Kritikpunkt. Über das Design der öffentlichen Räume würde ich sagen, für jeden ist was dabei. Zwei Highlights aus unserer Sicht sind die Corallo-Lounge und das Florian-Kaffee. Die Corallo-Lounge ist im Bug auf Deck 1 untergebracht, man könnte auch sagen sie wurde unter das Theater (Deck 2-4) gequetscht. Die Lounge ist ein "Traum" in Blautönen mit lustigen, schneeweißen Skulpturen hinter Glaswänden. Aus unserer Sicht besteht akute Gefahr für Augenkrankheiten, aber die Geschmäcker sind halt verschieden. Positives Highlight für uns war das Florian-Cafe. Das Design lehnt sich an Wiener Kaffeehäuser an. Nur einige Bodenbeläge passen nicht so ganz zum nostalgischen Ambiente. Erwähnen muss man noch die kleine Kapelle im Bug, ein ruhiger und recht ansprechend gestalteter Ort. Ansonsten sind viele Orte, wie auch das zentrale Foyer, bunt gestaltet und wirken teilweise etwas überladen. Aber zur Einrichtung/Gestaltung muss sich jeder selber ein Urteil bilden. Im Gegensatz zur NCL Dawn erschien uns die CA verwinkelter gestaltet zu sein. Um sein Ziel im Schiff zu erreichen, musste man teilweise viele Ecken und Treppen überwinden. Ausserdem fehlen in den großen Treppenhäusern vernünftige Übersichtspläne. Ähnlich der NCL Dawn hat die CA ein großes Buffetrestaurant auf Deck 10. Es schließt sich an die beiden Hauptpools in der Mitte des Schiffs an und endet achtern auf einem schönen Sonnendeck. An beiden Pools befinden sich weitere Buffetausgabepunkte. Morgens und mittags war es dort immer sehr voll. Eine Pizzastation, in der man fast immer 2 verschiedene Pizzen und Salate bekommen konnte, ist in das Buffetrestaurant integriert. Abends ab 22:00h wurde ein kleiner Teil rund um die Pizzastation neu eingedeckt und anhand einer Tageskarte konnten einige Pizzen bestellt werden. Diese wurden direkt am Tisch serviert. Oberhalb des Buffetrestaurants gibt es noch das "Atlantica", hier kann man abends gegen Aufpreis a'la Carte speisen. Davon haben wir allerdings keinen Gebrauch gemacht. Die Qualität der Shows im Theater war in Ordnung, allerdings waren diese auf der Dawn deutlich professioneller. Zum Wellness- und Fitnesbereich kann ich nicht viel sagen. Er ist auf Deck 9 und 10 vorne untergebracht. Die Fitnessbereich mit seinen Geräten ist treppenförmig über beide Decks aufgebaut, dahinter liegen Wellness und Sauna. Mittendrin gibt es einen kleinen aber schönen Whirlpool, der leider immer übervoll war. Der Fitnessbereich machte auf mich einen gepflegten Eindruck, war aber speziell nachmittags zu voll. Die Sauna ist strikt nach Männlein und Weiblein getrennt. Laut Hinweisschildern darf man nur in Badekleidung hinein. Sinnigerweise liegen die Saunen außen und haben Fenster. Vom Rundgang auf Deck 9 könnte man direkt in die Saunen schauen. Deshalb hat Costa dort unansehnliche Aluminiumplatten vor die Fenster gehängt, die aufgrund der ständigen Vibrationen immer geklappert haben. Generell ist unser Eindruck, dass die CA im Gegensatz zur Dawn mehr zu Vibrationen neigt und hellhöriger ist. Die Offiziere und Mannschaften kamen uns unfreundlicher oder irgendwie distanzierter vor, wie seinerzeit auf der Dawn. Man wurde selten freundlich zurück gegrüßt. Ausnehmen von dieser Kritik müssen wir unsere Tischkellner, die uns abends im Bedienrestaurant umsorgt haben, die waren sehr gut. Zur Kabine: Wir hatten die Innenkabine 1134 der untersten Kategorie auf Deck 1. Die zwei unteren Betten ließen sich zu einem Doppelbett verbinden, darunter ließen sich die ausgeräumten Koffer verstauen. Gut gefallen hat uns die Unterbringung des 3. und 4. Betts. Diese sind in die Decke integriert und an zwei Stellen gesichert. Da sie nicht in die Kabine hinein ragen, fällt deren Existenz gar nicht auf. Das war auf der Dawn (zwei Betten an den Wänden hochgeklappt) schlechter gelöst. Das kleine Badezimmer war mit ausreichend Stauraum versehen, die Dusche war aber nur mit einem Vorhang abgeteilt. Man setzt daher beim duschen immer das kleine Badezimmer unter Wasser. Dafür arbeitete die Lüftung gut und leise. Die Spiegelwand über dem Waschbecken und ein kleiner Schminkspiegel dürften auch weibliche Erfordernisse erfüllen. Angenehm aufgefallen ist uns der recht große Fernseher mit ca. 51 Zm-Bildschirmdiagonale. Für eine „einfache Kabine“ gut. Mit der Sauberkeit war es leider nicht so gut bestellt. Richtig verdreckt oder gar unbewohnbar war die Kabine nicht, aber es sind ja immer Kleinigkeiten, die einen negativen Eindruck hervorrufen. Da wäre zuerst mal eine Ecke über dem Fernseher, die man zwangsläufig sieht, wenn man zum Gerät hoch schaut. Dort hatte sich der Staub bereits zu einer Filzschicht verdichtet. Zur Mitte unserer Kreuzfahrt allerdings wurde die Ecke gesäubert. Die erwähnten Spiegel, speziell der Schminkspiegel waren fleckig und sind es auch bis zum Ende der Fahrt geblieben. Gläser wurden, in Papiertüten verpackt, regelmäßig neu auf die Kabine gestellt, waren meist aber fleckig. Unsere Servicekraft putzte nicht besonders gründlich, räumte dafür aber auch schon mal ungefragt Taschen und Tüten aus und entsorgte Dinge, die wir teilweise noch gar nicht wegwerfen wollten. Obwohl uns die Kabine ganz gut gefallen hat, gab es doch einen gravierenden Nachteil. Sie liegt unter der Tanzfläche der Madame Butterfly Bar. Wenn getanzt wurde, waren die Geräusche sehr laut, und das bis meist 02:00 h morgens. Auch konnte man sehr gut die Musik und die Sängerinnen hören. Deshalb kann ich von dieser Kabine nur abraten (dürfte die umliegenden Kabinen auch betreffen) Zur Verpflegung: Ein großer Schwachpunkt unserer Reise war die Verpflegung. Da waren zum einen die festen Tischzeiten für das Abendessen. Man entscheidet sich bereits bei Buchung der Reise für eine Tischzeit. In unseren Fall standen als erste Tischzeit 19:00h und als zweite 21:15h zur Wahl. Wir haben uns für die erste um 19:00h entschieden. Die Aufführungen im großen Bordtheater waren auf die Tischzeiten abgestimmt und wurden immer 2-mal aufgeführt. Viele andere Aktionen und Veranstaltungen an Bord gab es aber leider nur einmal. Wir haben uns einmal erdreistet, unsere Tischzeit zu verpassen und sprachen gegen 20:00 beim Restaurantempfang vor. Dort sagte man uns, man müsste dann zur zweiten Zeit um 21:15 mal sehen, wo man uns unterbringen könne. Wir sollten dann noch mal wiederkommen. Der erfahrene Kreuzfahrer wird jetzt sicher denken, warum gehen die dann nicht ins Buffetrestaurant? Dieses hatte bis auf eine Ausnahme jeden Abend geschlossen, lediglich der bereits angesprochene Pizzadienst war besetzt. Die Pizza ist zwar ganz lecker, aber sicher kein dauerhafter Ersatz für ein vernünftiges Abendessen. Freunde, die im April auf der CA unterwegs waren, haben uns bestätigt, dass bei ihnen das Buffetrestaurant jeden Abend ein reichhaltiges Abendbuffet bereithielt. Warum auf das unserer Tour nicht so war, weiß ich nicht. Das bedeutete für uns, dass es keine vernünftige Alternative zur ersten Tischzeit bzw. zum Bedienrestaurant gab. Das Essen als solches war in Ordnung, löste aber meist auch keine Jubelschreie aus. Die Auswahl an unterschiedlichen Gängen und Gerichten war relativ gut. Allerdings wurden einige Gerichte bestenfalls noch handwarm serviert. Unsere Tischnachbarn waren außerdem der Meinung, dass die Fischgerichte besser waren wie die Fleischgerichte. Bei uns kommt wenig bis gar kein Fisch auf den Speiseplan, also können wir hier nichts zu sagen. Einige Dinge sind uns negativ aufgefallen. Zum einen gab es tagsüber nur Eis aus recht unappetitlichen Spendern (ähnlich wie Softeis), das ist unserer Meinung nach für ein italienisches Schiff unpassend. Außerdem war es nicht möglich beim bzw. nach dem Abendessen Kaffee, Espresso o.ä. zu bestellen. Auf der Dawn funktionierte das ohne Probleme und kostete nichts extra. Auf der CA war unser Kellner auf Nachfrage nicht in der Lage, Kaffee zu servieren. Er musste uns an eine der Bars auf dem Schiff verweisen. Ein gemütlicher Kaffee zum Abschluss eines Abendessens musste so leider ausfallen. Dass es im Buffetrestaurant Tabletts gibt, fanden wir erst nicht so schlimm. Die gab es auf der Dawn auch. Das man bei Costa aber ohne Teller direkt von den Tabletts essen muss, war doch etwas gewöhnungsbedürftig. Die Plastiktabletts waren immer genauso gut gesäubert wie das restliche Geschirr, aber besonders anregend fanden wir dieses System nicht. Das Frühstück im Buffetrestaurant war relativ einfallslos, große Wahlmöglichkeiten bei Gebäck gab es nicht, alles war recht süß. Eine gute Scheibe Graubrot dürfte auf dem ganzen Schiff nicht aufzutreiben sein. Der Automatenkaffee würde durch jede Erwähnung nur unnötig aufgewertet. Geärgert haben wir uns über die Art und Weise, wie das Frühstück im Bedienrestaurant gehandhabt wurde. Die Auswahl an Speisen war die gleiche, ein Teil davon war in der Mitte des Speisesaals in Buffetform aufgebaut. Dazu gab es eine Karte, aus der man Eier, Speck usw. bestellen konnte. Hier war ein ärgerlicher Effekt zu beobachten, sehr viele Kellner standen rum, schauten sich an oder redeten, bedienten aber niemanden. Bestellungen wie die erwähnten Eier dauerten teilweise bis zu 20 Minuten. Richtig ärgerlich war aber, dass bereits eine gute halbe Stunde vor Frühstückende mit dem Abräumen der aufgebauten Speisen begonnen wurde. Laut Bordzeitung konnte man immer bis 9:30 h sein Frühstück im Bedienrestaurant einnehmen, ab 9:00 h kam der erste Kellner und fragte, ob wir noch Sachen vom Buffet benötigen würden. Wir haben andere Gäste beobachten können, die gegen 9:15 h nur noch eine Tasse Kaffee bekommen haben und danach wieder gehen mussten. Viele andere konnten wahrscheinlich mit leerem Magen wieder umdrehen. Sobald mit dem Abräumen begonnen wurde, wurden Wünsche nach mehr Kaffee o.ä nur noch widerwillig erfüllt. Zur Verpflegung gehören auch die Getränke. Hier lang Costa ordentlich hin. Für ein 0,4l großes Bier 4,85 Euro (plus 15 % Servicezuschlag) zu nehmen, ist aus unserer Sicht deutlich zu teuer. Klar kann man aus einigen Getränkepaketen auswählen. Diese lohnen sich aber auch nur, wenn man regelmäßig viel trinken will. Zur Reise als solcher: Negativ vermerkt haben wir die teilweise zu kurzen Liegezeiten in einigen Häfen. In Neapel und Messina hatten wir nur je 5 Stunden zur Verfügung. Wenn man dann im Bordfernsehen die Reisegeschwindigkeit des Schiffs gesehen hat, wäre sicher die eine oder andere Stunde mehr im Hafen möglich gewesen. Ansonsten haben uns die Ziele fast immer gut gefallen. 1. Tag, Savona Nach durchfahrener Nacht erreichten wir Savona gegen 9:00h. Der Weg zum Hafen war recht gut zu finden. Die Koffer wurden uns morgens bereits abgenommen, das Auto in die Hände der Parkplatzgesellschaft gegeben. Dann hieß es warten auf das Einschiffen. Da das Kreuzfahrtterminal neu, sauber und gut ausgestattet ist, ließ sich die Wartezeit aushalten. Wir gehörten mittags zu den ersten an Bord und haben den restlichen Tag das Schiff erkundet und uns von der Nachfahrt erholt. Nach der obligatorischen Rettungsübung legten wir ab und die Reise konnte beginnen. 2. Tag, Neapel Eigentlich wollten wir gerne zum Vesuv, aber leider hatten sich von 2500 Passagieren nur ganze 14 für den Ausflug angemeldet. Da wir nur bis Mittag Zeit zum Landgang hatten, war es uns zu gefährlich, den Vesuv auf eigene Faust zu besuchen. Per Bus, Bahn oder Taxi hätte das sicher funktioniert, wahrscheinlich wäre es auch billiger wie ein gebuchter Ausflug gewesen. So haben wir uns zu Fuß die Ecken von Neapel angesehen, die wir bei unserem ersten Besuch nicht gesehen hatten. Lohnenswert ist sicher ein Besuch des Forts, von dort hat man einen schönen Blick über den Hafen, die Stadt und die Bucht. 3. Tag, Messina Da es mit dem Vesuv nicht geklappt hatte, hatten wir hier einen Ausflug zum Ätna gebucht. Per Bus ging es auf etwa 2.000 Meter zu den Silvestrikratern. Dort geht es zwar recht touristisch zu, aber schön war es dort trotzdem. Lange und vor allem winddichte Kleidung war aber erforderlich. Man wurde dort vom Wind fast umgepustet. Abends war Galaabend angesagt. 4. Tag, Seetag Zeit zum Relaxen, lesen usw.... 5. Tag, Alexandria Hier hatten wir bereits im Internet einen Ausflug nach Kairo gebucht ("Pyramiden und Nil mit Stil" hieß er). Per Bus, insgesamt über 40 Reisebusse mit Costa-Gästen, ging es Richtung Kairo. Etwas komisch ist es schon, wenn auf einmal hinter einer Hausecke die drei Pyramiden hervorschauen, als würden sie irgendwo im Vorgarten stehen. Aber zuerst besuchten wir die Alabastermoschee, dort hatten wir eine kurze Führung. Anschließend gab es Mittagessen und etwas Folklore auf einem Nilschiff. Von dort brachte uns der Bus zu den Pyramiden und zur Sphinx. Je nach Blickwinkel scheinen die Pyramiden immer noch mitten in der Wüste zu stehen, so dass man fototechnisch auf seine Kosten kam. Allerdings reicht der Stadtteil Gizeh bis direkt an das Pyramidengelände. Ich hoffe, dort wird nicht unkontrolliert um die Pyramiden weitergebaut. Bis auf die extrem nervigen Verkäufer rund um die Pyramiden war das ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Der Ausflug endete in einem so genannten Papyrusmuseum. Andenken- und Nippesläden gehören wohl zu jedem guten Ausflug dazu. Loben müssen wir noch unsere Führerin, eine Ägypterin, die 1 Jahr in Deutschland studiert hat und daher gut Deutsch konnte. Sie hat uns während der Hinfahrt nach Kairo viele wichtige Infos gegeben. Auch die verschiedenen Religionen, speziell Christentum und Islam, wurden von ihr gut und kritisch hinterfragt. Die Rückfahrt war dann ein echtes Rennen. Brauchten wir für die Hinfahrt morgens noch etwa 3 Stunden Fahrzeit, schaffte der Busfahrer den Rückweg in 2 Stunden. Auf deutschen Strassen hätte er seinen Führerschein schon nach wenigen Kilometern verloren. 5. Tag, Limassol Wie im Forum schon öfter geschrieben, ist Limassol kein Highlight. Das Schiff lag im Industriehafen, Costa bot für 5 Euro pro Person einen Busdienst an. Diesen sollte man nutzen. Es gibt in Limassol sicher auch einige schöne Ecken, z.B. die Strandpromenade. Da wir aber noch etwas gestresst von 13 Stunden Kairo waren, reichte uns ein kleiner Spaziergang durch Limassol völlig. 6. Tag, Marmaris Hier kann ich nur raten, steht früh auf und schaut euch die Einfahrt an. Marmaris liegt in einer geschützten Bucht. Um den kleinen Hafen zu erreichen, müssen die Schiffe durch eine recht schmale Einfahrt in die Bucht. Marmaris selber ist ein schönes Städtchen, in dem man schön herumlaufen oder baden kann. Es gibt leider auch hier einige weniger nette Ecken wie den großen verwinkelten Basar. Auch sind Teile der Strandpromenade von Engländern bzw. englischen Pubs dominiert. Dort geht es schon mal etwas ungesitteter zu. Das Baden hat trotzdem Spaß gemacht. Vom Schiff aus gut zu sehen, erhebt sich über der Altstadt vom Marmaris eine kleine Festung. Diese kostet Eintritt und man akzeptiert dort keine Euros. Es lohnt sich aber auch so, dort ein wenig durch die schmalen Gassen zu gehen. 7. Tag, Santorin Auch in Santorin lohnt es sich, morgens früh aufzustehen. Das Schiff fährt in einen ehemaligen Vulkankrater ein, aus dem rund herum die Felsen steil aufsteigen. Oben an den Klippen sieht man die weißen Häuser, die teilweise recht abenteuerlich über die Klippen ragen. Man liegt dort auf Reede und wird mit Tenderbooten zum kleinen Hafen von Fira (oder Thira ?) gebracht. Über die Esel und den Fußweg rauf in die eigentliche Stadt ist hier ja schon einiges geschrieben worden. Wir haben uns für die Seilbahn entschieden, da die Esel offensichtlich schlecht behandelt werden. Zurück sind wir zu Fuß die vielen Treppen herunter gelaufen. Es gibt oben in Fira viele, schöne Ecken, die ich nicht alle aufzählen kann. Auch hat man reichlich Gelegenheit, das Schiff und den Krater zu fotografieren. Santorin hat uns sehr gut gefallen. 8. Tag, Katakolon - Olympia Die Ruinen von Olympia liegen ca 38 km entfernt. Entweder man bucht einen Ausflug über Costa oder man versucht die örtlichen Taxifahrer auf einen erträglichen Preis zu handeln. Katakolon selber lohnt sich nicht, es besteht aus einigen Häusern, vielen Läden mit dem üblichen Touristensortiment (kannte man schon von Santorin) und sonst nix. Mit uns lagen die Golden Princess und die MSC Musica vor Katakolon. Dementsprechend voll war es an Land. Neben dem Hafen gibt es noch eine felsige Badebucht, die ziemlich überlaufen war. Wir haben hier nur einen kurzen Landgang gemacht. Abends gab es den zweiten Galaabend der Kreuzfahrt. 9. Tag, Seetag Gedanklich beschäftigt man sich schon ein wenig mit der Heimreise. Abends fanden wir in der Kabine farbige Kofferanhänger vor. Anhand der Farben wurde am nächsten Morgen das Verlassen des Schiffs gesteuert. 10. Tag, zurück in Savona Das Auschecken klappte gut und ging sehr zügig, die Autos standen bereits auf einem Extraparkplatz bereit. Das Gepäck der Autofahrer stand nicht im Kreuzfahrtterminal sondern direkt bei den Autos. 30 Minuten nachdem unsere Farbe aufgerufen wurde, saßen wir im Auto und es ging heimwärts. Wir haben auf dem Rückweg noch 2 Tage in Luzern am Vierwaldstätter See Station gemacht, eine sehr schöne Stadt. Dort kann man auch ohne Probleme eine ganze Woche verbringen. Dazu war die Rückfahrt sehr abwechslungsreich, alles was auf dem Hinweg im Dunkel der Nacht verschwand, war jetzt zu sehen. Bisher habe ich mich immer als legeren Kreuzfahrer beschrieben. Aufgrund der Anreise per Auto hatten wir reichlich Platz für Gepäck. Deshalb habe ich dieses Mal ein persönliches Tabu gebrochen und Anzug und Krawatte für die Galaabende eingepackt. Ich musste erschreckt feststellen, dass das gar nicht so schlimm war. Jeden Abend wäre das aber nichts für mich. So, dass war es soweit. Unsere Bewertung der Kreuzfahrt hatten wir ja oben schon gegeben. Für weitere Fragen stehe ich hier im Forum gerne zur Verfügung. Ach ja - alle Rechtschreibfehler sind reine dichterische Freiheit..... - - - - - - - - - - - - - - - - - 2003 Aida Cara - Mittelmeer 2004 Aida Blu - Transmed 2005 NCL Dawn - Westl. Karibik 2006 Costa Atlantica - östl. Mittelmeer 2007 Brilliance otS - Mittelmeer 2008 Jewel otS - Ostsee 2007 Brilliance otS - Mittelmeer u. Venedig |
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Hallo Anton,
ich begrüße es auch, daß du die Kritikpunkte alle gut begründen konntest. So kann man selber nachvollziehen, ob dein Kritikpunkt für einen selbst von Belang ist oder nicht. Einiges davon wäre für mich sicher inakzeptabel gewesen. Also, nochmals danke für den ausgewogenen Bericht. Marita |
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Cruise Guru |
Hallo Anton,
ich hoffe, dass das von Dir Erlebte nur für die Costa Atlantica gilt und nicht für ein anderes Costa-Schiff. Bei so machem von dir vorgebrachten Kritikpunkt wäre mir sicher "der Hut hochgegangen". Die von dir geschilderte Ignoranz des Servicepersonals beim Frühstück hätte mich sicher dazu gebracht, beim Hoteldirektor vorstellig zu werden... Sehr anschaulicher Bericht. Danke dafür. Uwe |
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Serious Cruiser |
hallo anton
merci für den bericht den wir sehr interesannt finden. dies erleichtert uns nun unsere planung nochmals zu überdenken, da wir fürs 2008 die costa in betracht gezogen haben. ausserdem freut es uns das es dir in luzern gefallen hat. besten dank und liebe grüsse aus der schweiz 2004 Karibik Voyager ots,2006 mittelmeer splendour ots, 2007 Karabik Adventure ots, |
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alias Udo L. Serious Cruiser |
Hallo Anton,
wirklich toller und aussagefähiher Bericht. Wie Du weist, waren wir ja im Okt. 2005 ebenfalls auf der Norwegian Dawn und von dieser auch sehr begeistert. Ich hatte ja die Möglichkei diese mit der Costa Classica zu vergleichen, jedoch nicht mit einem anderen Costa-Schiff. Vieles was Du beschreibst habe ich auf der Classica genau so empfunden und da sie älter ist, gedacht, dass es auf den neueren Costa-Schiffen anders/besser zugeht. Nun ja, aufgrund Deines in den wichtigen Punkten ausführlichen Berichtes weiß ich einiges mehr. Nochmals vielen Dank dafür Gruß Udo |
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Experienced Cruiser |
Hallo Anton,
vielen Dank für den interessanten Bericht. Wir waren im Dezember 2005 auf der Costa Atlantica (Transatlantik Savona - La Romana), hatten eine Kabine auf Deck 4 mit einem sehr kompetenten Kabinensteward. Deine Erfahrungen bez. des Frühstücks im Restaurant muss ich leider bestätigen, weshalb wir auch nur ein- oder zweimal dorthin zum Frühstücken gegangen sind. Auch beim Mittagessen standen die Kellner dumm rum und waren nicht mal in der Lage, eine Bestellung aufzunehmen geschweige denn ein Getränk zu servieren, so dass wir es vorzogen, auch mittags im (übervollen) Buffetrestaurant zu essen. Dieses war übrigens abends immer geschlossen bis auf die Pizzaecke. Bei unserer Kreuzfahrt im November 2005 mit der Costa Romantica hatten wir einen sehr oberflächlichen Kabinensteward, was Service und Sauberkeit angeht. Dafür klappte es beim Frühstück und Mittagessen im Restaurant relativ gut, wobei auch hier auffiel, dass viele Kellner rumstanden und Aufgaben weiterdelegierten statt sich selbst darum zu kümmern. Mal sehen, wie es im Dezember auf der Costa Classica wird. Nach unserer Superwoche auf der Norwegian Jewel bin ich eher skeptisch. Viele Grüße Tobias |
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Master Cruiser |
Moin,
na Toll ! Aus bisheriegen Berichten in Zeitschriften kenne ich die Costa als eine der "besten" Reedereien in bezug auf Service und Verpflegung. Das war dann auch ausschlaggebend für mein Interesse an einer Tour mit Costa und so war die Entscheidung für das 15 Tage Sonderangebot der Mediterranea nicht schwehr. Wenn ich das nun so lese (Vergelich mit NCL Dawn), muss ich da doch nochmal ein wenig nachfragen. Ich sellbst bin ja nun auch "NCL verwöhnt" und voll auf "mein" Schiff fixiert MfG Mathias K. |
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Master Cruiser |
Hallo zusammen!
Bitte nicht persönlich nehmen, aber diese Erfahrungen kann ich nicht teilen.... Wir hatten bis jetzt auf insgesamt 4 Costa-Kreuzfahrten freundliches (ja sogar herzliches), kompetentes Personal, eine rasche Bedienung und eine erstklassige Verpflegung (mit einer einzigen Ausnahme: die Cruise mit der Costa Europa im November 2005). Die Verpflegung heuer wurde ganz besonders gelobt - ich könnte als Referenz unsere Tischnachbarn nennen, die sind sicher objektiver als ich (allerdings merkten auch sie an, daß die Küche auf der Costa Marina wohl unschlagbar ist, sozusagen ein Qualitätsunterschied zwischen "ausgezeichnet" und "sehr gut"). Von herumstehenden bzw. weiterdelegierenden Waitern habe ich nichts bemerkt, ganz im Gegenteil, diesmal wurden uns sogar unsere Frühstückseier unaufgefordert und automatisch an den Tisch gebracht - inklusive zweier Cappuccinos. Ich hatte auch das Gefühl, daß das Klima innerhalb der Crew sehr gut ist - vielleicht liegen die unterschiedlichen Erfahrungen ja auch daran??? LG Wurxel |
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Experienced Cruiser |
Das Abendessen in den Bedienrestaurants von Costa Atlantica, Mediterranea und Romantica (andere Costa-Schiffe kennen wir noch nicht) fanden wir sehr gut, besonders die Vorspeisen. Auch der Service beim Abendessen war stets kompetent, aufmerksam und freundlich. Unsere Kellner kannten uns, und auch eventuelle Sonderwünsche wurden prompt erfüllt, oft sogar, bevor ich sie ausgesprochen hatte. Die Kritik, die ich geübt habe, bezog sich auf Frühstück und Mittagessen im Restaurant, wo freie Platzwahl herrschte. Ich hatte den Eindruck, dass die Kellner sich keine Mühe gaben, weil sie bei der "Laufkundschaft" nicht auf ein zusätzliches Trinkgeld hofften.
Denke schon, dass das Betriebsklima innerhalb der Crew sich sehr auf das Verhalten gegenüber Gästen auswirkt. Also nicht von Costa abschrecken lassen; ich wollte nur meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke beisteuern. Viele Grüße Tobias |
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Cruise Guru |
Hallo Tobias,
du hast das richtige Stichwort benutzt, nämlich Laufkundschaft. Da gerade zur Frühstückszeit jeder an jedem Tisch Platz nehmen kann/darf, haben die Kelnner in der Tat nur geringstes Interesse an einem optimalen Service. Es bringt ja nichts. Ähnliches wie von Dir geschildert ist uns auch auf der Costa Mediterranea widerfahren. Aber nur zur Frühstückszeit. Deshalb haben wird nach zwei, drei schlechten Erfahrungen das Restaurant zur Frühstückszeit gemieden. Die "Abend"-Stewards hingegen waren von ausgesprochener Freundlichkeit. Gruß Uwe |
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Master Cruiser |
Moin,
das beruhigt mich nun wieder ein wenig und ich freue mich darauf wenn es dann nun endlich los geht. Aber das mit dem Frühstücksservice kann ich noch immer nicht nachvollziehen ! Ich denke da wohl einfach ein wenig anders, denn was bringt es mir die Gäste am Abend zufrieden zu stellen, wenn genau diese Leute mich am darauffolgenden Morgen beim Löcher gicken und Klönschnack halten sehen ? Da sollten sich dann wohl doch so einige mal Gedanken drüber machen oder ?? MfG Mathias K. |
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Experienced Cruiser |
Guten Abend,
wenn ich hier so die Kommentare lese, waren wir vielleicht in einigen Dingen zu "brav". Aber egal. Wie schon geschrieben, haben unsere Freunde im April bessere Verpflegung und besseren Service gehabt. Wobei das ja immer ein subjektiver Eindruck ist. Ich wollte eigentlich den Bericht viel früher geschrieben haben, aber das passte zeitlich halt nicht. Andererseits war es interessant und schwierig, das Erlebte nach 2-3 Wochen noch lückenlos auf die Reihe zu kriegen. Geht euch das auch so ? Was ich vergessen habe, wir müssen den Technikern und der Rezeption ein Lob aussprechen. An den ersten beiden Abenden hatte die Dusche Aussetzer, das wurde nach unserer Meldung bei der Rezeption sehr fix erledigt. Auch eine zerbrochene Lampe wurde schnell repariert. Zur Zeit sind ja einige Boardies mit der CA auf der gleichen Route unterwegs. Mal sehen was die zu berichten haben. @Woro: Ja Luzern war klasse, die Stadt ist nicht zu groß aber alles ist vorhanden. Und eine Tour auf den Hausberg Pilatus ist ein Muss. - - - - - - - - - - - - - - - - - 2003 Aida Cara - Mittelmeer 2004 Aida Blu - Transmed 2005 NCL Dawn - Westl. Karibik 2006 Costa Atlantica - östl. Mittelmeer 2007 Brilliance otS - Mittelmeer 2008 Jewel otS - Ostsee 2007 Brilliance otS - Mittelmeer u. Venedig |
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Experienced Cruiser |
Hallo,
ich bin gerade zurück von der beschriebenen Kreuzfahrt mit der Costa Atlantica. Ich kann mich mit vielen geschilderten Details überhaupt nicht identifizieren. Manchmal hatte ich den Eindruck, der Verfasser war auf einem anderen Schiff! Bitte nicht persönlich nehmen!!! Unser erstes Fazit lautet: ein sehr gelungene Kreuzfahrt! Vieles muss noch verarbeitet werden. Der ausführlichere Bericht folgt! Nur ein Fakt zum Transfer: wir fuhren von München nach Savona mit Urbanreisen. Für uns völlig unbefriedigend! Service gleich null, Bus alt und schmutzig, auf der Rückfahrt nur ein Fahrer, der schon schon morgens die neuen Gäste gebracht hatte (Lugano). Ein Gast übernahm den Getränkeverkauf. An den Raststätten wurde der Bus verschlossen, nur gut, dass andere Busunternehmen uns mit versorgten! Gruss! Peter ------------------------------ 69-Wolga/Don, o4/Arosa-Blu, 04/ Albatros, 05/ Aida - Blu 05/ Marco Polo, 05/ Aida - Blu,06/ - Rhapsody, 06/ MSC Lirica, 06/ Costa Atlantica, 06/ Costa Atlantica/ 07/ Norw. Gem / 07/ Jewel of the Seas 08/ MSC Sinfonia - Buenos Aires-Rio - Venedig/ 08 - Aida Bella |
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Experienced Cruiser |
Hallo,
ich habe doch schon vor meinem Bericht einen Schwachpunkt entdeckt: die Einschiffung war sehr schlecht! Da direkt am Terminal die C. Europa und die Maxim Gorki lagen, mußte die C. Atlantica mit dem Behelfsterminal ( Zelt) vorlieb nehmen! Ein Abfertigungsschalter sorgte für Chaos und lange Wartezeiten, die Ausschiffung am Terminal verlief sehr gut! Gruss! Peter ------------------------------ 69-Wolga/Don, o4/Arosa-Blu, 04/ Albatros, 05/ Aida - Blu 05/ Marco Polo, 05/ Aida - Blu,06/ - Rhapsody, 06/ MSC Lirica, 06/ Costa Atlantica, 06/ Costa Atlantica/ 07/ Norw. Gem / 07/ Jewel of the Seas 08/ MSC Sinfonia - Buenos Aires-Rio - Venedig/ 08 - Aida Bella |
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Serious Cruiser |
Das unterstreicht nur meine Meinung vom Trinkgeld - Freundlichkeit und guter Service nur deswegen. Ich bin ein Verfechter vom Abbuchen einer Pauschale am Ende oder den Betrag gleich auf den Reisepreis draufschlagen. Dann müssten alle immer alle gleich freundlich behandeln und nicht nur die, die bereits ab dem ersten Tag Trinkgelder verteilen. Wenn es Grund zu Beschwerden gäbe, wäre es das Problem der Vorgesetzten und nicht meines, dass ich eventuell die gesamte Reise überlege, wem ich warum wieviel wegen eines Vorfalles vom geplanten Trinkgeld abziehe. |
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Cruise Guru |
Hallo Anton,
auch ich will nicht verpassen, ehe es zu spät ist, für deinen exzellenten Bericht zu danken. Es freut mich besonders für dich, dass das mit Anzug und Krawatte an den Galaabenden gar nicht so schlimm war Wir hatten damals (2000) die 11. Reise der Costa Atlantica mitgemacht, und kann, obwohl viel Zeit vergangen ist, noch vieles nachvollziehen. Vor allem deine Eindrücke von der Verpflegung, insbesondere vom Frühstück. Dass das (grausig eingerichtete) Buffetrestaurant nunmehr abends geschlossen hat, ist nicht gerade eine Verbesserung. Aber das die Pizzastation nunmehr 2 Varianten und Salat anbietet, ist ein Fortschritt- damals gab es nur ein Quadrat vom Backblech, die Neapolitaner wandten sich zurecht mit Grausen ab. Das "Caffee Florian" hat mir auch ganz gut gefallen, am besten fand ich jedoch die "Via Veneto"- Bar und die ruhige "Paparazzi"- Lounge. Ansonsten gibt es schon einige Farcus'sche Grausamkeiten (noch als Vorgeschmack auf die Costa- Neubauten, die noch folgen sollten), besonders den "Club Atlantica" in seiner fragwürdigen Lieblingsfarbkombination Feuerrot- Hellblau- Bernstein. Woran ich mich aber immer wieder gerne erinnere, sind die geräumigen Standard- Kabinen und die großzügigen Decksflächen mit reichlich Teakholz. @ Mathias:
Das würde mich aber mal brennend interessieren, wo du das gelesen hast Viele Grüsse, Andreas |
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Master Cruiser |
Hallo zusammen!
Hmmm, auch das Frühstück im Restaurant haben wir anders erlebt. Dazu muß ich aber anmerken, daß wir immer im selben Rayon saßen, und der Waiter uns bereits von der letzten Cruise kannte. Am ersten Morgen war das Frühstücksei etwas zu flüssig - er bemerkte sofort, daß es nicht geschmeckt hatte und bot an, ein neues zu bringen... An allen anderen Tagen waren die Eier genau richtig und wurden ohne vorherige Bestellung automatisch gebracht, genauso wie der Kaffee. Das Buffet blieb immer länger stehen, um auch den Langschläfern noch eine Chance auf Frühstück zu geben, und kurz vor dem Abräumen ging noch einer der Waiter durch und startete einen "letzten Aufruf" für´s Frühstücksbuffet. Auch lange nach Frühstücksschluß wurde mir noch ein dritter Cappuccino quasi "aufgedrängt", während das Restaurant schon geputzt wurde. Einmal haben sie sogar einen Tisch, der bereits für Mittag gedeckt war, eigens nochmal abgeräumt, damit wir frühstücken konnten (wohlgemerkt gegen unseren Willen, denn wir hätten auch an einem anderen Tisch Platz genommen). Natürlich gibt es Waiter, die die Frühstücksgäste als "Laufkundschaft" betrachten, denn ihr Trinkgeld kassieren sie von den Abendgästen. Und wenn so eine Haltung einreißt, kann es gut sein, daß die gesamte Restaurant-Service-Crew so denkt und sich so verhält. Das hängt aber sicher auch von den "Chefitäten" ab! @Pjotr An Deinem Einschiffungstag haben wie die Costa Europa wieder verlassen müssen... 11 Tage vorher lagen wir am Behelfspier, aber die Einschiffung verlief bei uns ruck-zuck! Wir haben keine Sekunde gewartet, allerdings ist die Costa Europa deutlich kleiner als die Costa Atlantica und ist daher am Behelfspier wohl leichter zu managen. Deine Kritik an Urban-Reisen kann ich 1:1 nachvollziehen - einmal und nie wieder, seither reisen wir mit privatem PKW an. Sag, wer war denn übrigens Comandante auf der Costa Atlantica? LG Wurxel |
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Experienced Cruiser |
Hallo Wurxel,
Kapitän war Ignazio Giardina! Die Ausschiffung (v. Terminal) verlief reibungslos! Mal sehen, wie es am 03.12. über die Bühne geht! Mit Deiner Einschätzung volle Übereinstimmung. Wir konnten uns schon für die TA-KF einen Tisch reservieren, der Chef-Maitre war sehr entgegenkommend! Gruss! Peter ------------------------------ 69-Wolga/Don, o4/Arosa-Blu, 04/ Albatros, 05/ Aida - Blu 05/ Marco Polo, 05/ Aida - Blu,06/ - Rhapsody, 06/ MSC Lirica, 06/ Costa Atlantica, 06/ Costa Atlantica/ 07/ Norw. Gem / 07/ Jewel of the Seas 08/ MSC Sinfonia - Buenos Aires-Rio - Venedig/ 08 - Aida Bella |
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