Die FOX News gerade im US Fernsehen berichtet hat, ist die Freedom of the Seas heute mit 380 Personen, die während ihrer 7-Tägigen Karibikreise an einer Norovirusinfektion erkrankt waren, im Hafen von Miami eingetroffen.
ich finde es nur immer wieder interessant, dass nur einzelne Schiffe es in die Medien schaffen. Hier ist eine Liste der CDC (US Gesundheitsbehörde für diesen Fall) mit allen Norovirus-Ausbrüchen seit 1994 auf Schiffen mit internationaler Route
Immerhin seit dem letzten Fall, der durch die Presse geht (Carnival Liberty) und der FotS gab es noch 3 weitere Fälle, von denen nichts durch die Presse ging. Siehe auch den alten Pfad
Die Mississippi Queen taucht in der Liste nicht auf, weil sie keine internationalen Routen fährt (nur rein inneramerikanisch). Ich weiß aber, dass auch auf der Empress of the North ein Virusausbruch in diesem Jahr war.
Tja, und wenn ein Kindergarten brach liegt, weil wieder mal ein Magen-Darm-Infekt tobt, schert sich kein Mensch drum!
Was ich mich zunehmend frage ist, ob diese auf US-Schiffen vor allem im Speisenbereich angebotenen Hand Sanitizer überhaupt irgendeine Wirkung in Richtung dieses recht zähen Noroviruses haben. Das Zeug darin ist m.E. doch viel zu "schwach", um diesem Virus wirkungsvoll zu entgegnen. Sinnvoller, aber kaum durchführbar, wäre es, alle Buffets bei einem Virusausbruch zu schließen (trotz Sanitizer langt halt jeder das Servierbesteck an!). Im Bedienbereich müsste jedes Crewmitglied Einmalhandschuhe tragen.
Hallo, bin gerade auf der Costa Magica und waren gestern inh Cayman Island, dort lag die Freedam otS, dort sollen die Haelfte der Passagiere von 5000 krank liegen. Bei uns auf dem Schiff ist alles o.k. und wir sind begeistert vom Schiff, Kabinen und Service, kann man wirklich nur empfehlen. Hatte grosse Bedenken, aber nun alles bestens. Gruss Aurora
Originally posted by Aurora: dort lag die Freedam otS, dort sollen die Haelfte der Passagiere von 5000 krank liegen.
Hallo zusammen,
dieser Vorfall zeigt auf eine relativ drastische Weise, welche Nachteile das ungehemmte Wachstum bei Cruisern auch hat... . Bricht auf so einem Riesen der Virus erst einmal aus (lange hat es auf der Freedom of the Seas ja nicht gerade gedauert... ), scheinen Paxe und Besatzung schneller flach zu liegen- und in viel grösserer Anzahl. Zumal es schwerer zu sein scheint, so ein Monster nach einem "Outbreak" auch wieder steril und clean zu bekommen. Der Turnaround- Tag in Miami hat wohl nicht ausgereicht.
Hörte man nicht von offizieller RCCL- Seite vor kurzem noch ein Statement, das sich ab einer gewissen Maximalgrösse die Vorteile eines so grossen Schiffes nachteilig umkehren? Das Norovirusproblem scheint so eine Sache zu sein, vermutlich hat man das bei der Planung nicht so recht bedacht.
das CDC weiß offenbar noch nichts von einem Virenausbruch auf der derzeitigen Reise der "Freedom of the Seas" (nur von der vorherigen). Und eigentlich sollte man meinen, die großen Foren und Nachrichten müßten bei einem Ausbruch dieser Größenordnung voll von entsprechenden Berichten / Beiträgen sein.
Aber was habe ich gefunden: Nichts, rein gar nichts. Ist es vielleicht nur ein Gerücht, daß auf der "Freedom of the Seas" derzeit so viele Passagiere erkrankt sind?!?
ich kann es mir auch nicht so recht vorstellen. Mich hat es allerdings gewundert, dass anders als bei der Liberty nicht 2 Tage lang geschrubbt und desinfiziert wurde. Ein normaler Turnover Day reicht wohl kaum aus, um diesem Virus Herr zu werden, so dass mich grundsätzlich ein neuer Ausbruch nicht wundern würde. Allerdings die Hälfte aller auf dem Schiff Anwesenden wäre schon ein Mega-Ausbruch und über den hätten die Medien garantiert berichtet! 3% sind ja schon meldepflichtig.
es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht in Sachen "Freedom of the Seas".
Erst mal die gute: Der von Aurora genannte Wert von 2.500 an Bord Erkrankten auf der letzten Kreuzfahrt hat sich als dramatisch zu hoch herausgestellt. Laut Royal Caribbean International zeigten insgesamt 108 Personen die entsprechenden Krankheitssymptone. Dies entspricht etwa 2% der an Bord befindlichen Personen.
Und nun die schlechte: Trotz diesem deutlichen Rückgang im Vergleich zur vorangegangenen Kreuzfahrt hat das CDC (Centers for Disease Control and Prevention) der Reederei empfohlen, die für heute geplante Reise abzukürzen und erst am Dienstag zu beginnen. Das Schiff wird dann eine verkürzte Tour (Miami - Seetag - Montego Bay - Labadee - Seetag - Miami) durchführen, die am kommenden Sonntag enden wird.
Royal Caribbean kommt für zwei Hotelübernachtungen (heute und morgen) in Hotels im Großraum Miami (inkl. Transfers Hafen - Hotel - Hafen) auf und schreibt allen Gästen US$ 250,- auf Ihr Bordkonto gut. Dieser Betrag kann auch ausbezahlt werden.
Passagiere, die an der kurzen Fünftagesreise teilnehmen, erhalten 50% ihres Kreuzfahrtpreises zurück sowie eine Ermäßigung in Höhe von 50% des ursprünglich für die nun verkürzte Kreuzfahrt gezahlten Preises auf eine neue Kreuzfahrtbuchung.
Passagiere, die ihre Reise stornieren möchten, erhalten ihr Geld zurück sowie eine Ermäßigung in Höhe von 25% des ursprünglich für die nun verkürzte Kreuzfahrt gezahlten Preises auf eine weitere Kreuzfahrtbuchung.
Für Flugumbuchungs- und Stornokosten bis zu einer Höhe von US$ 200,- pro Person kommt Royal Caribbean ebenfalls auf.
Das hätte mich aber auch sehr gewundert, wenn es nicht zu weiteren Erkrankungen gekommen wäre. Tja, man versuchts, um Geld zu sparen und die Rechnung kommt dann hinterher, wenn man doch noch eine Cruise um 2 Tage kürzen muss.
Gruß
Carmen
Auf der CDC website steht dieser "neue" Fall noch nicht.
Ich finde es erstaunlich, daß es in der Presse so eine Beachtung findet, wenn auf einem Kreuzfahrtschiff 300 Personen Magen-Darm-Beschwerden haben. Das kommt doch warscheinlich in Ägypten tagtäglich in irgendeinem der Hotels vor und darüber berichtet doch auch niemand. (Ich komme auf Ägypten, weil alle Bekannten die je dort waren (alle in den unterschiedlichsten Hotels) jeweils ein paar Tage wegen Montezumas-Rache außer Gefecht gesetzt waren).
Gruß Bine ________________________ Inspiration 1998/Sun Vista 1999/Superstar Leo (Norwegian Spirit) 2000/Norwegian Wind 2001/European Vision (MSC Armonia) 2002/AIDA Cara 2003/AIDA Blu 2004 (2mal)/Voyager o.t. Seas 2005/Color Fantasy 2005/Norwegian Jewel 2006/Vision of the Seas 2006/MSC Opera 2007
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wir waren auf der Freedom vom 03.-10.12.2006. Hätten wir die Wahl gehabt, wir hätten im Nachhinein lieber verzichtet. Am Sonntag wurden wir alle unerwartet in den Parrot Jungle Island Park gebracht, weil sich das Boarding auf ca. 17:00 Uhr verspätete. Endlich auf dem Schiff angekommen, kam uns schon eine Wolke aus Chlor und Desinfektionsmitteln entgegen. Ausgelaufen sind wir dann erst gegen 20:30 Uhr. Während der ganzen Kreuzfahrt wurde weiter Desinfiziert und gechlort. Somit waren alle Spiegel, Glas-, Chromflächen völlig „verdreckt“ (da nicht nachgewischt werden durfte). Wir haben uns mehrere Kleidungsstücke ruiniert, da das Chlor die Farben verändert hat (auf einen Schadensausgleich warten wir noch).
folgende Einschränkungen:
Kein Gala Buffet
Keine „Selbstentnahme“ im Windjammer Buffet Restaurant, d.h. alles wurde von Besatzungsmitgliedern ausgeteilt / auf die Teller gelegt (selbst Teller, Salz, Pfeffer und Getränke). Dies brachte zeitweise enorme Wartezeiten mit sich.
Kein Frühstück / Mittag im Dinning Room (nur im Windjammer)
Kein Johnny Rockets
Kein Mitternachts / Schokoladen Buffet
Kein Essen auf Labadee
Durch die ständig durch das Schiff laufenden Mitarbeiter mit Chlorspritzen fühlten wir uns zeitweise in den Film „Outbreak“ versetzt.
Das ganze Schiff war optisch in einem sehr desolaten Zustand. Alles war mit mehreren Schichten Chlor und Desinfektionsmitteln überzogen. Weiterhin durfte kein „Staub gesaugt“ werden. Es fehlte für uns so ziemlich an allem, was eine Kreuzfahrt ausmacht.
Das einzige was uns „angeboten“ wurde: 20 % Kredit (vom Preis dieser Kreuzfahrt) für die Anrechnung auf die nächste Kreuzfahrt innerhalb von 12 Monaten - ein Witz ...
Im Übrigen sind während unserer Kreuzfahrt 97 Passagiere erkrankt – mit steigender Tendenz zum Ende der Kreuzfahrt. Einen davon kenne ich ganz genau ...
Falls noch jemand auch auf dieser Fahrt war, würde ich mich über eine PM freuen.
Gruß
cruiseship-fan
PS: Fast hätte ich es vergessen, bei 3.900 Passgieren, fand ich es ein wenig enger als auf der Navigator. Insbesondere am Seetag auf den Sonnendecks. Flowrider und The Wall waren allerdings immer möglich. Für Jamaika wäre Ocho Rios besser gewesen als Montego Bay, von MoBay liegen die touristischen Ziele zu weit entfernt.
@)cruisehip-fan schade, dass es euch so getroffen hat. Aber eines muss man doch festhalten, dass oftmals dieser Virus von bereits erkrankten bzw infizierten und deshalb völlig unvernünftigen Passagieren an Board gebracht wird.
Ich nehme mal an, ihr seid bereits wieder in Deutschland, so schaut mal bitte auf www.t-online.de nach. Das dürfte euch dann bekannt vorkommen.
Offensichtlich kommt der Virus nicht nur auf amerikanischen Schiffen vor; obwohl man in den Foren diesen Eindruck gewinnen könnte.
es ist halt ein besserer Aufmacher, wenn über einen Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff berichtet werden kann. Ich war selber mal betroffen davon und es ist wirklich sehr schlimm. Ich war froh, daß es bei mir auf dem Schiff ausbrach und nicht wie bei Mitreisenden auf dem Rückflug, stell dir die Situation einmal vor.
Freunde konnten ihre kranken Vater im Krankenhaus nicht besuchen, weil die Station unter Qurantäne gestellt wurde, es wurde aber nichts über die Ursachen mitgeteilt. Erst hinterher, als alles vorbei war. Auch hier und sicherlich in vielen Urlauberhotels kommt es öfters zum Ausbruch, bloß ist es nicht die große Schlagzeile wert, als wenn es auf dem größten Schiff der Welt passiert.
Offensichtlich kommt der Virus nicht nur auf amerikanischen Schiffen vor; obwohl man in den Foren diesen Eindruck gewinnen könnte.
Hallo dem ist ja nun überhaupt nicht so. Gib mal im Forum "Deutsche Kreuzfahrtveranstalter" unter "Find" Virus ein, Du wirst Dich wundern... Viele Grüße Gerd
ja wir haben da wohl " Schwein " gehabt. Sind am 20.11 von der Freedom runter ohne Anzeichen irgend einer Erkrankung. Aber eines muss man mal sagen, auf diesem riesigen Pott , und bei der Menschenmasse ist die Anzahl der erkrankten Personen noch schwindend gering und die Gefahr sich was einzufangen ,wo soviele Menschen sich aufhalten,sehr hoch.Da nutzen auch díe ganzen Desinfektionsständer an den Eingängen der Restaurants nichts mehr.Also für mich stand schon vom ersten Moment an fest, das das Schiff , was so kurz erst im EInsatz ist nicht ordentlich gepflegt war. Selbst unser Kabinensteward ließ zu wünschen übrig, die Kabine wurde nicht richtig gereinigt. Es war nicht das, was wir eigentlich von Royal Caribbean Schiffen bisher gewohnt waren. Ich war enttäuscht , hier geht es leider nur noch um die " Masse "und nicht mehr um "Klasse"
elke kramer
Posts: 69 | Location: Deutschland | Registered: July 29, 2002
wir sind gestern mit der NCL Pearl in Miami angekommen und waren erstaunt, dass die Freedom noch im Hafen war. Am Sonntag werden wir dann auf die Freedom gehen, wenn nichts mehr dazwischen kommt. Hoffe ohne die von George Baker genannten Einschränkungen.
In der USA müssen halt nur die Schiffe den Virus anmelden und die weit aus größere Anzahl der Ausbrüche (in Schulen, Krankenhäuser und Altersheime) kommen halt so nett in die Öffentlichkeit. Bei uns heißt er halt auch nett Norovirus sondern halt Magen Darm Infekt. NRW hatte in den letzten Wochen ausbrüche in Schulen und davon wurde auch nett so viel Notiz genommen weil man es eben Magen Darm Infekt nannte und nett Norovirus.....Das hört sich halt einfach spektakuläre an und Ausbrüche auf einem Kreuzfahrt Schiffe verkauft halt auch mehr Zeitungen...
Posts: 972 | Location: Germany | Registered: February 20, 2004
Wie Alexandra auch schon sagte, ist die klassische Magen-Darm-Grippe (a.k.a. Noro-Virus) keine typische Kreuzfahrerkrankheit und das stellt auch die CLIA heraus. In die Medien kommt das Ganze wegen der Meldepflicht.