Aker Yards hat soeben verkündet, dass in St. Nazaire 2 Kreuzfahrtschiffe für NCL zur Ablieferung in 2009 und 2010 gebaut werden. Es gibt eine Option für ein drittes Schiff.
Eckdaten: 325 Meter lang, 40 Meter breit eine Tonnage von etwa 150.000 BRZ 4.200 Passagiere.
Nee, ich fand das war klar. "Bigger is Better"- das steht für die Amis halt unwiderruflich fest, und dort muss NCL eben in 1. Linie reüssieren. Sie können beim Wettrüsten der größeren Zwei nicht ewig zusehen. Erstaunlich eigentlich nur, das dies so spät passiert.
Steckt da vielleicht schon der MSC- Deal dahinter??? Würde mich nicht wundern.
ich hab' auch schon an MSC gedacht, aber das wäre vielleicht arg verfrüht. Obwohl - man weiss nicht, wie weit die schon sind... Schade, mir waren 92.000 Tonnen mehr als genug. 4.000 Passagiere - da wird es auf den vergleichbar geringen Aussenflächen zugehen wie im Ameisenhaufen, befürchte ich...
Ahoi,
Marc
Posts: 1469 | Location: Mainz/Rhein | Registered: August 25, 2004
MSC? Warum eigentlich nicht. Die haben doch sehr gute Connections Richtung St. Nazaire.
Ich gehe auch jede Wette ein, dass die NCL-Übernahme schon lange in trockenen Tüchern war und Strategien festgelegt wurden, bevor der Deal der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde. Da haben sicherlich auch schon Neubaupläne in der Schublade gelegen, die jetzt rausgeholt wurden.
Helsinki, nicht Turku. Das Projekt (so eigentlich ganz nett aus!) kam leider nie über eine Absichtserklärung hinaus und wurde dann eingestampft. Angeblich gab es Probleme mit der Finanzierung.
Originally posted by Helge: Aker Yards hat soeben verkündet, dass in St. Nazaire 2 Kreuzfahrtschiffe für NCL zur Ablieferung in 2009 und 2010 gebaut werden. Es gibt eine Option für ein drittes Schiff....
Das Projekt läuft unter dem Namen <F3>. Alle Außenkabinen der F3-Modelle sollen Balkone haben. Auf den drei Schiffen soll das Konzept des "Freestyle Cruising" weiter verfolgt werden. Das heißt: Die Passagiere sollen sich an Bord der F3-Schiffe nicht an feste Tischzeiten halten müssen. Die beiden fest bestellten Schiffe sollen je 735 Mio Euro kosten, in das dritte Schiff wird NCL gegebenenfalls 700 Mio Euro investieren. Gruß Uwe
hier die originale Pressemitteilung der NCL Deutschland:
Der größte Auftrag an Neubauten in NCL’s 40-jähriger Geschichte.
NCL gab gestern bekannt, dass sie die Aker Werft S.A. in Frankreich mit dem Bau von bis zu drei neuen Kreuzfahrtschiffen, mit einem Volumen von insgesamt 12.600 Betten, beauftragt hat. Die Fertigstellung soll zwischen 2009 und 2011 erfolgen. Die vereinbarte Vertragssumme in Höhe von 2,17 Millarden Euro beinhaltet zwei fest bestätigte Aufträge so wie ein weiteres Schiff auf Option. Jedes der Kreuzfahrtschiffe, mit einer BRZ von ca. 150.000, verfügen über eine Kapazität von 4.200 Passagieren. Die Bestellung ist für zwei Schiffe mit Auslieferung im vierten Quartal 2009 und im zweiten Quartal 2010 bestätigt. Für ein drittes Schwesterschiff mit Fertigstellung im ersten Quartal 2011 gibt es eine Option. Der vertraglich festgelegte Preis für jedes der ersten beiden Schiffe beträgt 735 Millionen Euro, für das optionale dritte Kreuzfahrt-Resort 700 Millionen Euro. Das entspricht 175.000 Euro bzw. 166.667 Euro pro Unterbett.
Die neuen Schiffe mit dem Projektnamen “F3” werden neue Charakteristiken aufweisen und NCL’s dritte Generation von Freestyle Cruising Resorts einleiten - ein weiterer Schritt in Richtung Modernität und Innovation auf den Weltmeeren. Details über die Schiffe werden zum Zeitpunkt der Fertigstellung veröffentlicht. Der Kabinenmix wird der Vielfältigste von allen bisher gebauten NCL Schiffen werden, 100 Prozent der Außenkabinen werden über einen privaten Balkon verfügen. Insgesamt werden die neuen Kreuzfahrt-Resorts 1.415 Balkonkabinen und Suiten haben.
NCL’s innovatives Freestyle Cruising Konzept bietet Gästen ein ungezwungenes Urlaubserlebnis ohne Regeln und Zwänge, fern ab der traditionellen Kreuzfahrt. Auf den NCL Kreuzfahrtschiffen gibt es keine festen Tischzeiten und keine Kleiderordnung. An Bord befinden sich bis zu zehn Restaurants, zahlreiche Bars und Lounges, Theater sowie Unterhaltungs-, Sport- und Wellnesseinrichtungen. Die neuen Schiffe werden 60 Prozent mehr Platz bieten als die momentan größten Schiffe der NCL Flotte. Dadurch kann den Gästen noch mehr Freiheit und Flexibilität bei der Gestaltung ihres Urlaubs auf See geboten werden – all dies setzt die Philosophie des etablierten Freestyle Cruising Konzepts noch stärker um als bisher.
Die räumliche Ausgestaltung der Neubauten und die effiziente Platznutzung sorgen für eine optimale Wirtschaftlichkeit des hochwertigen Kreuzfahrtprodukts und ermöglichen zugleich das Erzielen hoher Durchschnittskabinenpreise sowie Bordeinnahmen.
NCL durchläuft derzeit eine komplette Erneuerung ihrer Flotte. Mit der Auslieferung dieser Neubauten wird die Reederei im Jahr 2010 über die jüngste Flotte unter den führenden Reedereien Nordamerikas verfügen, mit einer durchschnittlichen Kapazität von mehr als 2.500 Passagieren pro Schiff und mit einem durchschnittlichen Anteil an Balkonkabinen von über 50 Prozent.
Tan Sri K T Lim, Aufsichtsratsvorsitzender von NCL und Star Cruises kommentiert die Auftragsvergabe wie folgt: “Die Bestellung dieser neuen Schiffe in dem Jahr, in dem NCL sein 40-jähriges Jubiläum feiert, kennzeichnet den Höhepunkt der Restrukturierung von NCL. Bis zum Jahr 2010 wird fast nichts mehr von dem Unternehmen NCL bestehen, das wir im Jahr 2000 gekauft haben - außer dem Namen und den Menschen. Statt der alten Tonnage präsentiert NCL nun bald die jüngste und innovativste Flotte in der Kreuzfahrtbranche.“
Michael Zengerle, General Manager für Kontinentaleuropa ergänzt, “Dieser Auftrag unterstreicht, dass NCL sich vollständig auf weiteres Wachstum und Innovation konzentriert. Ich bin sicher, dass wir durch diesen Schritt den überaus erfolgreichen Expansionskurs von NCL Freestyle Cruising, den wir in den letzten vier Jahren in Europa erlebt haben, beschleunigt fortsetzen können.“
Der Vertragsabschluss über die Neubauten erfolgte mit der Aker Werft S.A., die frühere Chantiers de l’Atlantique Werft, in St. Nazaire, Frankreich. Seit dem Frühjahr diesen Jahres ist die Aker Werft S.A. an die norwegische Werft Aker Yards ASA angeschlossen und ein Schwesterunternehmen der finnischen Werft Aker Yards Finland. Mit diesem Auftrag wurden bzw. werden alle der zehn größten Kreuzfahrtschiffe der Welt in diesen beiden Werften gebaut.
Zur Wahl der Werft sagt NCL’s Vorstandsvorsitzender Colin Veitch: “In den letzten zehn Jahren haben wir das Groß unserer Kreuzfahrt-Resorts erfolgreich in der Meyer Werft in Papenburg bauen lassen. Die starke Expansion unserer Flotte macht es notwendig, zusätzlich mit einer weiteren Werft zusammen zu arbeiten. Mit dieser Auftragsvergabe lassen wir die guten Beziehungen, die wir in der Vergangenheit bereits zu beiden Werften hatten, wieder aufleben.” Die Aker Werften in Frankreich und Finnland haben in den Achtzigern und Neunzigern bereits NCL’s frühere Schiffsgenerationen gebaut.
Die Aufträge sind abhängig von der Finanzierungsbereitstellung, der Umsetzung der architektonischen Spezifikationen sowie der Bestätigung durch die Gesellschafter von Star Cruises.
Sobald Star Cruises die Finanzierung frei gibt, werde ich die schwarze Trauerflagge vor meiner Haustür aufhängen, da "mein" Schiff (13 Jahre alte Alttonnage) in die Flotte der Star Cruises übergehen wird .
ist die "Majesty" dein Schiff? Müsste rechnerisch ungefähr hinkommen. Wir waren auf der "Wind" - würde ich einer 150.000BRZ großen Einheit auch sofort vorziehen...
Ahoi,
Marc
Posts: 1469 | Location: Mainz/Rhein | Registered: August 25, 2004
oh, die Norwegian Majesty ist zwar sehr hübsch, aber nicht "mein" Schiff. "Mein" Schiff kennst Du dann ja auch schon indirekt (Nur das die Farbkomdination des Teppichbodens im Monte Carlo Casino ´genau anders rum ist, Der Whirpool auf dem Vorschiff noch der von 1993 ist). Nein, "mein" Schiff ist die Schwester der Norwegian Wind die Norwegian Dream. Leider wird die Wind ja schon im April 07 an Star Cruises gehen, die Dream wird im April 08 folgen und für die Majesty gibt es noch keinen Fixtermin. Auf jeden Fall werde ich vor 2008 nocheinmal die Ostseeroute fahren und zum krönendem Abschluss die lezte Tour "meiner" Dream (18 Tage von Valparaiso bis Los Angeles).
MfG Mathias K.
P.S.: Wer Lust hat, kann sich mich ja im April 08 anschließen und die Dream Kapern, bisher wurde mir von 5 Leuten (Staff Captain, Concierge, Kreuzfahrtdirektorin und 2 Maschinisten) eine Zusage zu dem Vorhaben gegeben
Oh, irgendwie ist bei mir noch garnicht angekommen, dass die Dream auch geht. Sehr schade!! Naja, vielleicht bietet sich später bei Star Cruises mal ein Wiedersehen an.
Die Wind hat uns sehr gut gefallen, sie ist top-gepflegt. Zudem hat sie ja mit 13 Jahren eh noch kein Alter. Es gibt schließlich ältere Kreuz- und Fährschiffe, die immer noch super in Schuss sind. Naja, so sind halt die Verhältnisse - hauptsächlich in USA. Ich würde ja auch mal eine klassische Reise z.B. mit Mona Lisa oder Maxim G. buchen, aber die Angst vor den KR's hält mich davon ab. Bleibt noch die Oceana, oder die Marco Polo - eine von den beiden wird es wohl definitiv werden in 2008.
Ahoi,
Marc
Posts: 1469 | Location: Mainz/Rhein | Registered: August 25, 2004
Das St. Nazaire die neuen NCL Schiffe bauen soll, hat uns der NCL-Vertreter auf der Darmstädter Kreuzfahrtmesse erzählt. Also daher nichts Neues für uns Über Sinn oder Unsinn von so großen Pötten läßt sich streiten
beachte bitte, daß dieser Thread über ein Jahr alt ist (Posted 07.September.2006 14:44). Dafür, daß Du ihn erst heute liest, kann Helge als Threadersteller ja nichts.
Hallo Raoul, wer lesen kann ist klar im Vorteil Da habe ich das 06 übersehen.
NCL wird nach Marktanalysen (Kosten-Nutzen-Faktor) wohl gemerkt haben, das zu große Schiffe auch nicht das Allheilmittel sind. Man muß ja erstmal diese zwei neuen Schiffe mit knapp einer halben Million Passagiere im Jahr füllen, ganz zu schweigen von den anderen Schiffen (z.B. Jewel-Klasse etc.) Annette
Originally posted by smart424: NCL wird nach Marktanalysen (Kosten-Nutzen-Faktor) wohl gemerkt haben, das zu große Schiffe auch nicht das Allheilmittel sind. Man muß ja erstmal diese zwei neuen Schiffe mit knapp einer halben Million Passagiere im Jahr füllen, ganz zu schweigen von den anderen Schiffen (z.B. Jewel-Klasse etc.)
Nun ja, günstiger als mit der Umwandlung der Option auf das dritte Schiff wäre NCL wohl kaum an einen weiteren Neubau, geschweige denn an eine Post-Panamax-Einheit gekommen...
In Anbetracht der NCL-Bilanz scheint der Grund viel banalerer Natur zu sein : Es fehlt wohl am nötigen Kleingeld...