Carnival Cruise Lines hat bekanntgegeben, daß die neue "Carnival Freedom" nach ihrer Indienststellung im kommenden Jahr 12-Nächte-Kreuzfahrten im Mittelmeer anbieten wird. Neben der bekannten Mittelmeerroute, die in diesem Jahr noch von der "Carnival Liberty" befahren wird (Civitavecchia - Neapel - Dubrovnik - Venedig (overnight) - Messina - Barcelona - Cannes - Livorno - Civitavecchia) werden 2007 erstmals auch Reisen mit Fokus auf das östliche Mittelmeer angeboten: Civitavecchia - Neapel - Rhodos - Izmir - Istanbul - Katakolon - Livorno - Civitavecchia (overnight).
Interessant. Vor allem finde ich es bemerkenswert, dass Carnival offensichtlich seine neuesten Schiffe für Europa einsetzt, im Gegensatz zu RCCL, die mit der "Voyager of the Seas" ja nur ein etwas älteres Schiff, dass in der Karibik nicht mehr gebraucht wird, verlegt. Ist das Zufall oder werden hier andere Prioritäten gesetzt?
*** Splendour of the Seas (2001) *** Olympia Voyager (2002) *** Golden Princess (2003) *** Costa Classica (2004) *** Costa Fortuna (2006) *** MSC Musica (2006) *** Millennium (2007) *** Legend of the Seas (2008) *** Marco Polo ... and coming soon: Summit
Hallo Garfield, die Voyager of the seas ist ein älteres Schiff, das in der Karibik nicht mehr gebraucht wird? Mein Gott, in welchen Zeiten leben wir, bei dem Tempo komme ich nicht mehr mit. Gruß Klaus
Originally posted by KlausK: ... die Voyager of the seas ist ein älteres Schiff, das in der Karibik nicht mehr gebraucht wird ...
Meines Wissens wird sie durch die "Freedom of the Seas" ersetzt. Das Wort "älter" muss man natürlich relativ sehen - die "Voyager of the Seas" ist mit ca. sechs Jahren sicherlich nicht alt, aber eben doch deutlich "gebrauchter" als das Gegenstück von Carnival.
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Hallo, da hätte ich einen Vorschlag, "vielleicht sollte RCCL den alten Kahn an NCL verhökern, die könnten dann das Schiff anstelle der Norway nach Alang schaffen. Die Norway könnten Sie dann an einen noch zu gründenden Museums-od. Förderverein ( wir z. B. ) spenden. Das gibt ein Berg voll Schrott und Asbest ist da (wahrscheinlich) auch keiner drin". Gruß Klaus
ist doch eine ganz logische Sache, die "Carnival Freedom" direkt nach ihrer Fertigstellung in Monfalcone erstmal im Mittelmeer zu belassen. Man spart sich eine TA.
Zudem denke ich nicht, das sie direkt gegen die "Voyager otS" platziert wird, bietet letztere doch fast nur 7- tägige Cruises ab Barcelona an, die sich verstärkt auch an Europäische Gäste richten- Konkurrenz dazu ist eher die "NCL Jewel", während von Seiten RCCL's die "Brilliance otS" die exklusiveren 12- Tage- Törns anbietet. Ich glaube, das sich Voyager und Jewel durchaus eher gegen Costa richten.
Abgesehen davon glaube ich schon, das die RCCL Voyager mit der Carnival Freedom trotz des Altersunterschieds noch mithalten kann.
Außerdem reden wir hier ja schon vom Jahr 2007, wer weiß, ob RCCL und NCL da nicht ganz andere Schiffe ins Mittelmeer schicken (denke da z.B. an die NCL Pearl, und von der "Serenade otS" im Mittelmeer hat glaube ich auch schon jemand etwas geschrieben). Dann gibt es da ja noch mindestens jeweils ein attraktives Princess und HAL- Schiff, auch wenn da die unmittelbare Konkurrenz zu Carnival nicht so groß sein dürfte, bliebe ja eh in der Familie
Vielleicht bietet ja aber auch Carnival ein zweites Schiff für 7- Tage- Törns im Mittelmeer an. Dann könnte man endlich auch in Europa "das Original" buchen .
bei NCL wird sich in Sachen "Europa" 2007 wohl nichts tun. Die "Norwegian Dream" bedient abermals Nordeuropa, die "Norwegian Jewel" das Mittelmeer.
Die "Norwegian Pearl" wird im Sommer 2007 in Alaska unterwegs sein, die "Norwegian Gem" löst nach ihrer Indienststellung die "Norwegian Dawn" in New York ab, die ihrerseits nach Miami verlegt wird.
Verstärkung für die NCL- Flotte in Alaska scheint nötig zu sein: Bei den Aida- Fans berichtete kürzlich jemand von einer Cruise auf der NCL Sun, die mittlerweile stark abgewohnt und dringend renovierungsbedürftig sei. Da käme die NCL Pearl ja gerade recht (hoffentlich bekommen die Adler, Robben und Wale beim Anblick ihres farbenfrohen Rumpfes keinen Schock und verlieren die Orientierung ).
Das die NCL Dawn in NY abgelöst wird, überrascht mich. Das Schiff ist (für mich) neben den beiden "Queens" zum Markenzeichen für Kreuzfahrten ab NY geworden, alleine schon wegen "Lady Liberty" auf dem Rumpf. Aber die Ansprüche der New Yorker sind ja nicht gerade klein, und die Dawn wird auch nicht jünger...trotzdem hätte ich vermutet, die "Gem" ersetzt die "Spirit", welche wiederum zu Star Cruises zurückginge.
NCLs Alaska-Schiffe werden in diesem Jahr frisch renoviert ihren Dienst im hohen Norden aufnehmen. Die "Norwegian Star" war ja gerade im Dock, die "Norwegian Sun" folgt nächsten Monat, nicht zuletzt um "endlich" ihre "lustige Rumpfbemalung" zu erhalten!
ja, die geplante Bemalung der "Sun" gehört auch wieder zu den eher fragwürdigen- viel zu groß. Nicht nötig, da sie ja ein recht harmonisch proportioniertes, nicht zu großes Schiff ist. Die "NCL Star" war 2004 in Alaska frisch mit ihrer Sternchenbemalung unterwegs, die hat mir wiederum ganz gut gefallen, "Freestyle- Like", aber dezent genug.
Jetzt sind wir mal auf die Bemalung der "Gem" gespannt- der Name ist m.E. schon mal ein Mißgriff- schade.
Zurecht. Alles in allem ist das Mittelmeer immer noch die schönste südliche Kreuzfahrtdestination.
Wir haben dann eine noch größere Auswahl und vernünftige Preise.
Außerdem bin ich persönlich der Meinung, das die Mittelmeerhäfen (oft große Metropolen mit interessantem Umland) die Megacruiser besser bewältigen können, als kleine karibische Inseln, die manchmal förmlich überrannt werden.
Hallo Crown Prince, da stimme ich dir nur teilweise zu. Sicherlich hat das Mittelmeer eine vergleichsweise große Auswahl an Häfen zu bieten, leider jedoch laufen die Ami's immer nur die gleichen Häfen an. Wenn ich mir dann vostelle, das vielleicht die Passagiere zweier Megaliner gleichzeitig auf Santorin od. Rhodos rumlaufen, grauenhafter Gedanke. Da heißt dann nur noch blos genau die Routen zu studieren, um nicht zeitgleich mit solch einem Schiff auf so einer Insel zu landen. Gruß Klaus
was die kleineren Inseln angeht stimme ich Dir da vollends zu, CP meinte aber wohl bewusst die größeren Städte. Ob nun in Barcelona oder Rom 2000 "Touris" mehr rumlaufen oder nicht, wird wahrscheinlich gar nicht groß auffallen...
Gruß,
Dennis.
Posts: 344 | Location: Bad Iburg | Registered: November 17, 2005
Hallo Dennis, ja, aber mit Barcelona hast du wohl recht, große Stadt, großer Hafen und das alles in unmittelbarer Nachbarschaft. Aber bei Rom, da fahren sie ja nun alle hin, habe ich schon wieder Bedenken. Bekanntermaßen ist der Hafen Cicitavechia, weiter dann mit Bussen nach Rom. Jetzt nehmen wir mal an zwei Megaliner a' 3000 Passagiere macht bei 50 Personen pro Bus eine Armada von 120 Bussen. Klar, tolles Geschäft für die Italiener, aber ich mache einen Bogen drum ( zu dieser Zeit ). Genauso sieht's mit Livorno aus, Sicilien wahrscheinlich auch, usw. Also ich stehe dieser Entwicklung eher skeptisch gegenüber. Und ob das alles ökologisch zu toll ist, mag ich auch mal bezweifeln. Gruß Klaus
genauso, wie Dennis es geschrieben hat, habe ich es gemeint.
Natürlich gibt es schöne kleine Destinationen, wo ein Megacruiser schon bei weitem ausreicht damit es voll wird. Santorin ist ein Paradebeispiel, ähnlich ist es z.B. in Katakolon (=Olympia), Mykonos, Kusadasi (=Ephesus) usw.
Dann gibt es "mittlere" Häfen, wo sich alles je nach gebuchtem Ausflug schön verteilen kann, z.B. Palma de Mallorca, Tunis, die Sizilianischen Häfen, auch Livorno (wo sich alles gleichmäßig auf Florenz und Pisa verteilt), Villefranche (Nizza, Monaco und vieles mehr). Auch letzten Sommer in Dubrovnik fielen die Passagiere der MSC Opera in dem munteren Treiben gar nicht auf- gut, die ist im Vergleich zu den Megacruisern auch ein Zwerg.
Und in den Grosstädten wie Barca, Istanbul und Athen sehen sich die Ausflugsgruppen eh nur an den absoluten Hauptattraktionen- kein Problem für den Individualisten, im Getümmel abzutauchen. Gleiches gilt für Rom. Wenn Papa Razzi am Sonntag zur großen Audienz auf dem Petersplatz läd, wären die Paxe zweier Megacruiser völlig nebensächlich.
Wirklich problematisch erachte ich in Europa eigentlich nur die immer größer und zahlreicher werdenden Cruiser im Geiranger.
Hallo zusammen, gut, gut, ich gebe mich geschlagen. Ich muß ja zum Glück nicht dahin wenn die Ami's da sind. Was die Fjörde angeht, mag ich gar nicht daran denken ,was passiert, wenn das empfindliche Ökosystem dort von Megalinern überrannt wird. In der Karibik sind die Probleme doch wohl schon da, nur redet keiner davon, oder? Gruß Klaus
Ich war erst einmal in der Karibik unterwegs, mit der NCL Dawn. Da habe ich mir recht wenig Gedanken über Probleme gemacht.
Klar hätte Grand Cayman das Schild "Wegen Überfüllung geschlossen" verdient, es lagen nachmittags 8 oder 9 große Pötte vor Anker.
Von Umweltproblemen kriegt man an Bord nicht viel mit. Man muss sich als Gast wohl drauf verlassen, das der Müll in den Häfen von seriösen Firmen entsorgt wird. Da das hierzulande auch nicht immer klappt, wird es in der Karibik sicher auch die schwarzen Schafe geben.
Natürlich bilden sich in den Häfen dann die üblichen Touristen-Abzocke-Strukturen mit Taxifahrern, DutyFree-Shops, Souvenierläden, usw. Die habe ich aber überall, wo Touries auf einem Haufen wohnen.
Hallo Anton, ich mache mir nur so für mich meine Gedanken zu diesem Thema und weiß auch gar nicht, ob es sinnvoll ist, diese hier zu äußern. Genau beurteilen und belegen kann ich das natürlich nicht, deshalb auch das Fragezeichen. Ich denke halt nur, das Massentourismus jegwelcher Form immer negative Folgen für die Umwelt hat, siehe die Alpen z. B. od. das Zubettonieren ganzer Inseln und Küstenregionen im Mettelmeer. Eine Tatsache die man heute gerne wieder rückgängig machen würde,weil keiner mehr in so einer Bettenburg übernachten möchte. Genauso sehe ich auch die Problematik bei den Megecruisern. Natürlich bekommen wir Passagiere davon nichts mit, alles andere wäre fatal, aber die Umweltprobleme sind bestimmt da. Und wenn ich sehe, wie die Amis mit unseren Rohstoffen umgehen und sich ein Teufel um irgendwelche Abkommen scheren, wieso soll das bei den Schiffen anders sein. Als Beispiel möchte ich hier nun mal die massenhafte und völlig unnötige Verwendung von Getränkedosen und Plastikflaschen auf deren Schiffen erwähnen. Jemand, der solche Mengen von dem Zeug verwendet, macht sich auch keine großen Gedanken um deren Entsorgung. Tut mit Leid, das ich das hier jetzt doch geschrieben habe, nicht böse sein, ich will auch keinem den Spaß am Cruisen vermiesen, es sind halt so meine Gedanken zum Thema immer mehr und immer größer. Schones Wochende Gruß Klaus
ich möchte die US-Reedereien nicht in Schutz nehmen - ich stimme Dir sogar völlig zu, was die Verwendung von Einwegverpackungen angeht. Aber leider ist das auch eine Folge der US-Hygienevorschriften, über deren Sinn man sicherlich zuweilen streiten kann.