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Die Deutschen Kreuzfahrtveranstalter
Reisebericht MS ARIELLE – 12.08.-26.08.07
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Ich weiß, schon sehr lange versprochen, aber heute erst zu Ende geschrieben mein Reisebericht. Schiffsfotos könnten bei "den schönsten Schiffsbildern" betrachtet werden, sobald sie Raoul für mich einstellt.
Die Reise bestand aus 2 einwöchigen Kreuzfahrten, welche aber auch als eine Reise lt. Katalog gebucht werden konnte. 12.08.07 – 19.08.07: Rendevous mit der Geschichte: Kiel – Tallinn – St. Petersburg – Helsinki – Stockholm – Kiel 19.08.07 – 26.08.07: Zu Besuch beim König der Fjorde: Kiel – Kopenhagen – Oslo – Bergen – Geiranger – Flam/Gudvangen - Bremerhaven ANREISE & EINSCHIFFUNG Wir (meine Eltern, meine Schwester und ich) sind am 11.8.07 um ca. 22 Uhr aus Wien losgefahren. Bis auf ein kleines Problemchen mit dem Auto sind wir um ca. 9:30 in Kiel am Ostseekai angekommen. Das Auto konnte gratis auf dem Parkplatz bis zur Gepäcksübergabe und Einschiffung geparkt werden. Haben uns dann mal von der langen Fahrt erholt und uns die Füße vertreten. Die Arielle war schon da und auch die MSC Opera stand im Hafen. Sind dann den Hafen entlangspaziert bis wir Gepäck und Auto abgeben konnten. Um ca. 13 Uhr begann dann die Einschiffung. Es gab keine Nummern oder so, also wollten natürlich alle auf einmal drankommen – wir sahen das ganze eher mit Humor… Am Terminal sahen wir dann auch gleich ein paar bekannte Gesichter des Animationsteams aus dem Vorjahr, auch wir wurden wieder erkannt, was einen natürlich sehr freut! KABINE Mein Vater hatte bei Transocean die gleiche Kabine bestellt, also wussten wir auch schon was auf uns zukommt. Aber als eingespieltes Team war schnell alles ausgepackt und die Koffer (5 große Koffer) gut verstaut. Für jene, die einen Reisebericht von der Arielle erstmals lesen: In den Kabinen lebt der 70er Stil! Wir waren allerdings sehr glücklich, dass der sogenannte Kasten wieder "nur" einen Vorhang hatte, weil wir dadurch viel mehr Platz hatten. Die Nasszelle war sehr praktisch angelegt, rund um das und unter dem kleinen Waschbecken gab es genug Ablagefläche. Die Schiffsgeräusche in der Kabine waren jeden Tag ein neues Erlebnis (wir hatten zur Vorsicht schon kleine Keile und Bierdeckel mitgenommen, die wir auch nutzten), aber irgendwann gewöhnt man sich daran bzw man verwendet Ohropax. ÖFFENTLICHE RÄUME Die Arielle war auf beiden Reisen ausgebucht, da aber fast immer schönes Wetter herrschte, waren die öffentlichen Räume nie wirklich überfüllt. Wenn es draußen zu kalt war, haben es sich meine Schwester und ich meistens vor dem Bistro gemütlich gemacht, da es dort große Fenster und eine gepolsterte Bank gibt. Morgens/mittags/abends gab es im Bistro das Essen am Buffet. Hier musste man manchmal etwas länger nach einem Platz Ausschau halten, da man aber auch immer im Restaurant essen konnte, verteilte sich das sehr gut. Wenn es das Wetter zuließ, konnte man auch am Pool speisen. Auf den Außendecks sind auch reichlich Liegen vorhanden, sodass man sich hier keine Sorgen machen musste keinen Platz zu ergattern. Allerdings war es eine Herausforderung ein windstilleres Plätzchen zu ergattern. Das Pool war gut temperiert, dafür war die Sauna immer viel zu heiß eingestellt. Mein Vater hat sich dann mal erlaubt die Hitze selbständig runterzudrehen. Empfindlich durfte man in der Sauna allerdings nicht sein, da das Holz schon sehr abgenutzt ist. In der Arielle Lounge fand täglich die Abendshow statt (hat sich Qualitätsmäßig auch verbessert), tagsüber gab es etwas Animationsprogramm je nach Wetter auf dem Sportdeck oder in der Moonlight Bar, aber nicht aufdringlich (vor allem Gymnasik/Aerobic, Tanzkurs, Quizzes, Bingo, Kreativ). Neu war heuer ein Volleyball/Basketball-Platz mit Netz am Sportdeck. Für Kinder und Jugendliche bis 17 gibt es den Dingi Club. PERSONAL & MITREISENDE Das gesamte Personal war sehr freundlich und zuvorkommend. Diesmal hatten wir einen männlichen Kabinensteward der echt auf Zack war, die Kabine eigentlich immer Tip Top hergerichtet. Das Personal in Restaurant und Bars ist größenteils gleich geblieben, auch hier konnten wir Gesichter wieder erkennen und wurden tlw. auch wieder erkannt. Unsere Tischkellner am Abend lasen uns auch jeden Wunsch von den Augen ab (zB eine zweite od. gar dritte Nachspeise), zeigten uns ein paar Serviettenfiguren und sammelten uns alle Menükarten, die sie dann auch mit einem netten Gruß beschrifteten. Bewundernswert ist allen voran der Kapitän Emanuel Psarrakis. Ich habe noch nie einen Kapitän erlebt, der sich so viel unter den Passagieren aufhält, mittags ins Bistro essen geht und beim Frühshoppen singt. Auch das Reiseleiter- und Animationsteam war immer sehr freundlich und hilfsbereit! Die Mitreisenden der ersten Woche waren aus welchen Gründen auch immer angenehmer als die der zweiten Woche. Ich kann allerdings nicht genau definieren woran das lag. Kappenrentnererfahrungen hab ich diesmal kaum welche gemacht, dafür waren die Kinder sehr laut und okkupierten ständig den Pool. Hier hat jemand auf jeden Fall eine Aufsicht gefehlt. ESSEN & TRINKEN, PREISE Gleich am ersten Tag stellten wir fest, dass das Essen viel besser geworden ist. Bald erfuhren wir auch warum – ein österreichischer Koch! Das Fleisch war stets butterweich und nicht zäh, es war kurz gesagt alles sehr gut. Wir hatten nur kurz befürchtet, dass wir in der zweiten Woche das gleiche Essen bekommen würden, war dann aber doch nicht so, nur die Gala-Diners waren gleich, doch das störte niemanden. Zudem waren nur 80 Gäste, die beide Wochen anwesend waren. Automatenfruchtsäfte und Wasser wurde nur zum Frühstück geöffnet. Mittags/Abends gab es nur Kaffee/Tee. Allerdings sind die Getränkepreise in Ordnung (0,5 Weizenbier 2,80; 0,33 Cola etc. 2,10; Cocktails 3,90, 1,5l stilles Mineralwasser 2,60). DESTINATIONEN - HIGHLIGHTS TALLINN / ESTLAND Da das Schiff nur 10 Minuten zu Fuß von der Altstadt entfernt angelegt hat, sind wir auf eigene Faust zu Fuß in die Stadt gegangen. Da ich mir Stadtpläne, Sehenswürdigkeiten etc schon zu Hause angeschaut hatte, spielte ich fast in jeder Stadt die Reiseleitung. Wir haben einen Rundgang gemacht, zuerst bei den Türmen vorbei hinauf auf den Domberg. Dann wieder hinunter zum Katharinengang und Rathausplatz, auf dem Weg zurück vorbei an der KGB-Zentrale. Als krönenden Abschluss bestiegen wir noch den Turm der St. Olaikirche – was ich jedem weiterempfehlen würde!!!! Erstaunlicherweise waren wir gut 4 Stunden unterwegs und haben viel mehr gesehen als wenn wir um teures Geld den geführten Stadtrundgang mitgemacht hätten. ST: PETERSBURG / RUSSLAND Die einzige Stadt in der wir den Ausflüge gebucht haben, da das wegen dem Visum ja nicht anders möglich war. Wir hatten uns für den Peterhof entschieden, also gings gleich in der Früh mit dem Bus dorthin. Natürlich schon eine lange Schlange mit vielen Reisegruppen vor dem Eingang, unser Reiseleiter meinte aber, dass wirs noch gut erwischt hätten. Leider ging die Innenbesichtigung nur sehr schleppend voran, sodass wir nur noch wenig Zeit hatten um die Fontänen zu genießen, da wir unser Tragflächenboot zurück zur Innenstadt erreichen mussten. Mit dem Bus wurden wir zum Mittagessen in ein Steakhaus gebracht. Es gab traditionell Bortsch-Suppe (wie immer man das schreibt) und Boeff Stroganoff. Wein und Wasser, sowie Kaffee mit Nachtisch waren im Ausflugspreis mitinbegriffen. Danach gings mit dem Bus weiter zur Stadtrundfahrt mit einigen Fotostopps. Zurück an Bord hatten wir Zeit zum Frischmachen und Essen, danach gings zur Newa-Bootsfahrt mit Folklore und Krim-Sekt. Meine Eltern fanden gefallen an der Folklore, meine Schwester und ich begaben uns aufs Dach des Bootes ins Freie und haben St. Petersburg mit Sonnenuntergang noch mal auf uns wirken lassen – kann ich auch nur empfehlen! HELSINKI Mit dem öffentlichen Bus und der Metro gings in die Innenstadt zum Dom, Senatsplatz, Marktplatz und zur Uspenski-Kathedrale. Danach setzten wir uns gemütlich in die Straßenbahn 3 (wir hatten um 6 Euro beim Busfahrer ein Tagesticket gekauft), die eine schöne Rundfahrt durch Helsinki macht. In der nähe des Sibelius-Monuments und bei der Felsenkirche stiegen wir aus. Vom Hauptbahnhof gings dann mit dem Bus wieder zurück zum Länsiterminaali. Wir kamen dort 10 Minuten vor „Alle Gäste an Bord“ wieder an. Also wer nicht allzu gut zu Fuße ist sollte den Stopp beim Sibelius-Monument auslassen, da man hier doch ein Stück zu Fuß gehen muss. Da wir den Senats- und Marktplatz so genossen hatten und die Rundfahrt mit der Straßenbahn doch etwa 1 Stunde dauert (ohne Aussteigen) kamen wir am Schluss doch etwas unter Zeitdruck. Auch für Helsinki hatte ich mir Buszeiten, Sehenswürdigkeiten etc aus dem Internet herausgesucht und den Ausflug zusammengestellt. STOCKHOLM Stockholm war eine Überraschung. Beim meinen Recherchen im Vorfeld hatte ich eigentlich nichts superinteressantes im Internet gefunden, sodass ich mir einen Reiseführer inkl. Stadtplan zulegte. Hier hatten wir fast einen ganzen Tag zur Verfügung und ich dachte schon, dass wir uns am Nachmittag am Schiff erholen könnten, doch es kam anders. Vom Anleger Stadsgarden gings ca 15 min. zu Fuß zur Altstadt Gamla Stan. Hier bummelten wir durch die Gassen zum königlichen Schloss, wo wir ca. eine halbe Stunde vor der Wachablösung hinkamen. Da sich schon eine ganze Menge Menschen gesammelt hatte, blieben wir auch gleich stehen und bekamen dafür gute 50 Minuten Spektakel mit Militärmusik. Dann spazierten wir auf der Drottinggatan (Fußgängerzone) zum Hamngatan Richtung Nybraviken und Strandvägen um auf die Insel Djurgarden zu kommen. Mein Vater, meine Schwester und ich wollten nämlich ins Vasamuseum. Sich die Vasa anzusehen ist empfehlenswert, auch wenn man kein Museumsliebhaber ist. Das alte Schiff ist total beeindruckend, zusätzlich wird einem das Leben auf diesem Schiff, sowie Fundstücke aus der Vasa näher gebracht. So verbrachten wir im Museum eine gute Stunde, hätten es auch noch länger ausgehalten, allerdings wollten wir unsere Mutter nicht so lange warten lassen. An dieser Stelle möchte ich eine kurze Bemerkung zum Wetter machen , denn wir waren mit relativ viel Sonnenschein auf der ganzen Kreuzfahrt gesegnet! Vom Vasamuseum spazierten wir Richtung Gröna Lund zur Anlegestelle der Fähre zurück Richtung Altstadt. Um nicht Geld wechseln zu müssen, konnten wir am Automaten die Tickets mit Kreditkarte bezahlen. Da wir noch Zeit hatten gingen wir einen anderen Weg als am Vormittag durch die Gamla Stan, auch durch die engste Gasse mit 90 cm Breite und danach wieder zurück zur Arielle. Dort angekommen spürten wir unsere Füße kaum noch, aber es hatte sich gelohnt! Zudem stand uns ein Seetag zur Erholung bevor und ein Tag Aufenthalt in Kiel, wo wir keinen Ausflug gemacht haben, außer etwas Shopping am Bahnhof, da ja Sonntag war. KOPENHAGEN Nach zwei Tagen Ruhe und Erholung kamen wir früh morgens in Kopenhagen an. Von der Langelinie gings immer dem Wasser entlang zur kleinen Meerjungfrau, wir sahen die königliche Yacht vor Anker und um 8 Uhr konnten wir auch den Schuss zu Ehren der dänischen Flagge hören. Vorbei am Nyhaven marschierten wir zur Knippelsbro rüber nach Christianshaven, da wir auf die „Vor Frelser Kirke“ hinauf wollten. Leider sperrt diese erst um 11 Uhr auf, wir waren um halb 9 dort und legten um 13 Uhr wieder ab, also musste dieses Highlight ausfallen. Daher wieder zurück über die Knippelsbro mit Blick auf die Bibliothek aus schwarzem Granit zur Börse und der Christiansborg. Von dort gings weiter zum Rathaus und danach die Ströget (Fußgängerzone) wieder zurück zum Theater und Nyhaven. Durch die Amalienborg und das Kastellet spazierten wir dann wieder zurück zum Schiff wo inzwischen auch die Jewel otS und die Dalmacija standen. Trotz aufkommenden starken Windes haben wir noch einen Blick auf die beiden Schiffe geworfen. Als wir dann ablegen wollten war der Wind so stark, dass die Arielle hinten weggeschleppt werden musste. OSLO Obwohl Oslo die teuerste Stadt ist, könnte ich mir dort ein Leben sehr gut vorstellen. Hier wird ganz klar auf Lebensqualität und Natur gesetzt. Wir kamen wieder früh morgens an, da wir zum Holmenkollen wollten, marschierten wir auch gleich los Richtung Rathaus, zum Nationaltheater sowie die Karl Johans Gate vorbei an der Universität hinauf zum königlichen Schloss. Hier drehten wir eine Runde ums Schloss, da der Holmenkollen erst um 9 Uhr aufmacht. Bei der Metrostation Nationaltheater kauften wir wieder Tagestickets (leider nur mit Bargeld möglich) um mit der Metro 1 ca. 20 Minuten zum Holmenkollen zu fahren. Punkt 9 Uhr waren wir dann die allerersten oben im Sprungturm und konnten den wunderschönen Ausblick genießen. Mit der Metro 1 wollten wir dann zur Station Marjorstuen um von dort zum Vigelandpark zu kommen. Eine Station zuvor kam die Metro zum Stillstand, es gab norwegische Durchsagen und wir verstanden kein Wort. Also fragte ich 2 nette Herren neben uns auf English was los sei – tja, ein Stromproblem und keiner weiß wie lange es dauern würde. Also fragte ich die beiden nach dem Weg zum Park, da es laut Plan gar nicht so weit weg war. Wir stiegen also aus und gingen zu Fuß weiter und fanden auch innerhalb von 10 Minuten einen Seiteneingang zum Vigelandpark, was sich im Nachhinein sowieso als viel bessere Variante herausstellte. Bei den Skulpturen war dann ganz schön was los, also sahen wir uns in Ruhe um, machten Fotos und gingen dann zur Straße Kirkeveien, um wieder zur Metrostation Majorstuen zu kommen. Da nahmen wir spontan den Bus, der uns die 2 relativ langen Stationen dorthin brachte. Das Stromproblem war gottseidank schon behoben und so konnten wir mit der Metro wieder zum Nationaltheater gelangen um die Karl Johans Gate noch entlangzuspazieren und einen Abstecher in die Nationalgallerie (kostenlos) zu machen um „Den Schrei“ noch anzusehen. Die Domkirche war leider komplett eingerüstet, verhüllt und gesperrt, sodass wir uns auf den Rückweg zum Schiff durch das Akershus-Schloss machten. Ganz knapp vor der Zeit waren wir wieder an Bord. Wir suchten uns einen Sonnenplatz um die Ausfahrt aus dem Oslofjord genießen zu können. Hier kam auch unser toller Bordlektor Alexander zum Einsatz, der über Lautsprecher einige interessante Geschichten erzählte. BERGEN Bergen kannten wir ja schon von 2006. Da es ein schöner Nachmittag war, entschlossen wir uns wieder die Floibahn auf den Floyen zu nehmen um diesmal auf den Rundemanen zu wandern (voriges Jahr hatten wir uns verlaufen und landeten auf der Skiloipe). Das klappte diesmal ganz prima und als wir schon wieder auf dem Weg nach unten waren, kamen uns erst die ersten Ausflugsgruppen entgegen, so wussten wir, dass noch genügend Zeit ist um durch den Fischmarkt zu gehen. An Bryggen gingen wir vorbei, aber diesmal nicht in die kleinen Gassen hinein, da zu wenig Zeit blieb. GEIRANGER Auch Geiranger war uns von 2006 schon bekannt, da hatten wir den Ausflug zum Storseter-Wasserfall mitgemacht. Diesmal hatten wir uns vorgenommen, auf eigene Faust vom Schiff weg hinaufzugehen. Da leider zuerst die Ausflügler ausgetendert wurden, kamen wir erst relativ spät weg und hatten gerade mal 3 Stunden Zeit. Meine Mutter und ich gingen die Sache daher etwas flotter an und schafften im Endeffekt den Weg bis hinter den Wasserfall und wieder hinunter zum Schiff, aber weiterempfehlen würde ich das niemanden in dieser Zeitspanne. Mein Vater und meine Schwester wanderten nur bis zum Bauernhof, wo man die Waffeln bekommt und warteten dort auf uns, damit wir gemeinsam wieder hinuntergehen konnten. Die Ausfahrt aus dem Geirangerfjord sollte man nicht verpassen, auch hier gab es wieder interessante Details vom Bordlektor. FLAM/GUDVANGEN Wir wussten nicht so recht, was wir mit Flam anfangen sollten, bis ich im Ausflugsprogramm einen Nordic Walking-Ausflug fand mit einer kleinen Wegbeschreibung. Im Bahnhof vom Flam holte ich dann noch einen Plan, wo Wanderrouten eingezeichnet waren und fand auch die beschriebene Nordic-Walking-Tour. Also marschierten wir auf eigene Faust los immer den Flamfluss entlang bis zur 1667 erbauten kleinen Holzkirche. Unterwegs hat man Ausblick auf die Flamsbahn, die man hier in Fahrt ganz gut fotografieren kann sowie auf den Brekkefossen-Wasserfall. Wenn man noch 3 Minuten den Weg nach der Holzkirche weitergeht hat man einen schönen Blick auf den Rojandefossen-Wasserfall, der 140 m freien Fall hat. Die Kirche öffnet um 10 Uhr, da wir früher dran waren genossen wir noch den Blick auf den Rojandefossen. Als wir zur Kirche zurückkamen, war auch die Nordic-Walking-Gruppe schon da. Wir konnten beobachten, dass der Reiseleiter kein Wort darüber verlierte, dass man ein paar Schritte weiter den Rojandefossen sehen kann. Nach 10 Minuten Aufenthalt bei der Kirche ging die Gruppe wieder zurück. Einige blieben einfach zurück ums ich noch umzusehen und wir gaben dann den Tipp weiter. Die Leute waren sichtlich erstaunt und dann verärgert, dass sie nicht darauf hingewiesen wurden. Um die Mittagszeit legten wir in Flam wieder ab um durch die atemberaubenden Fjorde zu gleiten. Das war sehr angenehm, da das Schiff nicht vollbesetzt war, da doch einige den Ganztagesauflug gebucht hatten. Auch hier erzählte uns Bordlektor Alexander wieder einige Geschichten. In Gudvangen wurden nur Ausflugsteilnehmer getendert, individuell durfte man nicht an Land, was aber auf Grund des Sonnenscheins gar nichts machte! Bis kurz vor dem Abendessen blieben wir an Deck, wenn auch später in Decken eingehüllt… Der interessierte Leser hat es nun geschafft ;-) … leider neige ich dazu auszuschweifen, wenn ich mich an diese geniale Kreuzfahrt erinnere...wenns noch Fragen gibt - nur zu ! Alles Liebe Sandra 2004 Costa Marina * 2005 Costa Magica * 2006 Arielle * 2007 Arielle * 2008 MS Coral |
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Cruise Guru |
Hallo Sandra, dass es das noch gibt: die Tischstewards sammeln die Menukarten für den Gast... Früher war das üblich, auch heute noch auf den Deilmann-Flussschiffen und der Deutschland. Aber auf den größeren Pötten , sei es nun Costa, MSC oder auch NCL: Fehlanzeige. Auf der Norwegian Jewel gibt es keine individuellen Menukarten mehr. Wie in einem Restaurant an Land erhälst du da in Plastik gebundene Speisekarten, die sich Woche für Woche wiederholen. Mitnehmen? Leider nein. Danke für den informativen Bericht. Gruß Uwe |
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Experienced Cruiser![]() |
Hallo Uwe, wir haben auf der Astoria, Mona Lisa und der AvH gebundene Speisekarten von jedem Tag erhalten. Z.T. sogar mit handschriftlicher Signatur des Kellners Gruss Günther |
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Cruise Guru |
Hallo
auf der Albatros bekamen wir auch die gebündelten Speisekarten. "Fishing for Tipp?" Ich habe es getan Viele Grüße Gerd |
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Cruise Guru |
Hallo Ute
genauso mache ich es auch, man hat strahlende Gesichter und aufmerksamen Service während der Reise.Obwohl die Speisekarten dann nochmal einen Schub geben. Viele Grüße Gerd |
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Reisebericht MS ARIELLE – 12.08.-26.08.07
