nach erfolgreicher reise mit der columbus nach island, spitzbergen und norwegen zurück habe ich eine frage, die mir auf der columbus keiner beantworten konnte, wollte oder durfte.
warum fährt die columbus in diesem jahr zum letzen mal über die grossen seen in den usa und canada?
vielleicht weiss ja jemand aus dem forum den grund.
viele grüße aus köln schiffsfan
Posts: 13 | Location: Köln | Registered: May 04, 2007
mir wurde auf Anfrage von Hapag Lloyd gesagt, das die Großen Seen mit einer Wasserknappheit zu kämpfen hätten und man aus diesem Grund am dem kommendem Jahr diese Routen vorerst nicht mehr befahren wird. Ob und Wann dies wieder möglich ist, kann Keiner genau sagen, daher plant man bei HLK auch vorerst nicht mehr mit diesen Routen.
sind ja Löcher, die man nicht schnell, in den Großen Seen stopfen kann. Hat der ADAC zufällig wieder etwas gechartert? Dieses Jahr wurde ja auch eine komplette Reise durch den ADAC vermarktet und sie konnten mir schon sagen, dass sie 2008 für sie unterwegs sein wird. Allerdings konnte ich bislang nur etwas für Mai 2008 finden.
Auf den amerikanischen Seiten eines Veranstalters für Kreuzfahrten auf Große Seen heißt es, dass sie für Jahre nicht mehr kommen wird.
Gruß HeinBloed
Posts: 2632 | Location: In the heart of Europe: Germany... | Registered: May 23, 2006
wie ich ja ganz Oben schon geschrieben hatte, habe ich diese Auskunft direkt von Hapag. Da die Columbus das größte Schiff in den Großen Seen ist, hängt das ja dann vielleicht mit dem Tiefgang zusammen. UNd Hapag macht sein eigentliches Routing ja nicht von Kurzzeit Chartetn abhängig. Auch die gelben Engel haben das Schiff nur für eine von Hapag durchweg geplante Reise voll Gechartert. Es sand da aber schon das Routing fest. Bei einer Anderen Charter die mir bekannt ist war es genauso. Also gehe ich davon aus das Hapag die Routen der Columbus für ein ganzes Jahr plant. Spätere Charterer können das Schiff dann nur für diese geplanten Reisen chartern.
mein Mann und ich werden ab 27.09. mit der Columbus auf den Großen Seen unterwegs sein. Danach sind wir vielleicht schlauer. Ich habe irgendwo gelesen, daß ein weiterer Grund die Great Lakes nicht mehr zu befahren die mittlerweile ziemlich aufwändigen Grenzformalitäten sein könnten. Ich zitiere mal aus dem Angebot der Landausflüge (hier speziell ein Ausflug von Windsor über die Grenze nach Chicago): "Mit sehr umständlichen und zeitraubenden Grenzkontrollen muß bei diesem Ausflug gerechnet werden"
Ein Bericht von dieser Reise ist dann vielleicht auch der richtige Einstand für einen Forumsneuling wie mich!
Originally posted by Bidda: Ein Bericht von dieser Reise ist dann vielleicht auch der richtige Einstand für einen Forumsneuling wie mich!
Gruß bidda
Hallo bidda,
herzlich Willkommen im Forum gleichgesinnter Kreuzfahrtsüchtiger. Gerade ein Bericht zu dieser einmaligen Tour mit der C.Columbus ist hier mit Sicherheit ein willkommener Einstand.
Maritime Grüße und ein schönes Wochenende aus der Eifel
mein Mann und ich werden ab 27.09. mit der Columbus auf den Großen Seen unterwegs sein. Danach sind wir vielleicht schlauer. Ich habe irgendwo gelesen, daß ein weiterer Grund die Great Lakes nicht mehr zu befahren die mittlerweile ziemlich aufwändigen Grenzformalitäten sein könnten. Ich zitiere mal aus dem Angebot der Landausflüge (hier speziell ein Ausflug von Windsor über die Grenze nach Chicago): "Mit sehr umständlichen und zeitraubenden Grenzkontrollen muß bei diesem Ausflug gerechnet werden"
Ein Bericht von dieser Reise ist dann vielleicht auch der richtige Einstand für einen Forumsneuling wie mich!
Gruß bidda
Hallo bidda,
auch von mir herzlich willkommen.
Komplizierter ist in der Tat die Einreise in die USA, wenn man vorher noch nicht eingereist ist. Dann kostet der Spaß nämlich auch noch eine Kleinigkeit und man steht ziemlich lange an, wenn man Pech hat (das letzte Mal waren es ca. zwei Stunden...).
Allerdings wenn ihr das dann einmal hinter euch habt, ist es dann halb so wild in den nachfolgenden US-Häfen, weil ihr ja dann innerhalb von 3 Monaten immer rein und raus könnt, wenn die grüne Karte nicht rausgenommen wird.
Und da ihr ja am 27.09.2007 in Chicago einschifft und eure Fahrt am 09.10.2007 in Chicago endet, habt ihr ja bereits die US-Immigration am Flughafen in Chicago hinter euch: Deswegen - man wird dann FAST auf der Ambassador Bridge durchgewunken.
Schwieriger ist es in der Tat für diejenigen, die in Toronto die Cruise beginnen und dann in die USA einreisen.
Ansonsten Windsor ist auch ganz nett.
Hier im Dieppe Park werdet ihr direkt vis-à-vis vor der Skyline von Detroit anlegen:
Das vorletzte Mal, dass vorerst die C COLUMBUS Windsor besucht.
Viel Spaß!
Gruß HeinBloed
Posts: 2632 | Location: In the heart of Europe: Germany... | Registered: May 23, 2006
Bin auch auf Deinen Bericht gespannt. Leider kann ich ihn nicht vor unserer Reise lesen, denn wir machen die Anschlusstour vom 08.10.
Wir haben uns auch kurzfristig für diese Route entschieden, weil wir gehört hatten, dass die Columbus die Route Grossen Seen das letzte Mal fährt. Warum weiss ich aber auch noch nicht.
Welche Ausflüge plant ihr denn so?
Viele Grüße Gudrun
Galaxy 1997, Sun Vista 1998, Splendour of the Seas 2002, Arosa Blue 2003, Arosa Bella 2003, Aida Cara 2005, Tahitian Princess 2005, Hanseatic 2006, AIDA Blue 2006 und demnächst Columbus Free Cruise Tickers
Posts: 8 | Location: Kreuztal | Registered: February 06, 2006
auch bei uns war das ein kurzfristige Entscheidung. So hoffe ich doch sehr, dass wir noch ein Plätzchen im Zug zum Agawa Canyon bekommen. Auf diesen Ausflug freue ich mich besonders. Weiterhin wollen wir noch den Ausflug zum Quimet Canyon machen (Thunder Bay) und die Wanderung auf dem Cup und Saucer Trail (Little Current). Letzteres ist ein Gegenpool zum (hoffentlich) guten Essen. Wir werden noch den Flug mit dem Wasserflugzeug über die 30.000 Inseln (Parry Sound - sind das wirklich so viele?) machen und verkneifen uns aber das Henry Ford Museum. Windsor / Detroit machen wir in eigener Regie. Apropos Windsor oder Detroit:
@HeinBloed: Was ist sinnvoller - Detroit oder Windsor ?? Wie lange ist die Einreise-Prozedur auf der Ambassador Bridge (was bedeutet FAST) ? Vielleicht lohnt es sich ja auch ausschließlich Windsor zu erleben?!
zunächst brauchst du mal ein Auto um rüberzukommen.
Auf der Parallelbrücke bei Port Huron habe ich zuletzt 2 1/2 Stunden gebraucht, um in die USA einzureisen. Auf der Ambassador-Bridge hat es zuletzt ca. 45 Minuten gedauert, bis dass ich drüben war. Da ich im Tunnel von Detroit nach Windsor gefahren bin und der Stau bis zum kanadischen Ende reichte und alles einspurig (je Richtung) ist, wollte ich definitiv nicht im Tunnel fahren. Es gibt wohl noch eine Fähre, die allerdings für die Überfahrt 30 USD pro Auto nimmt.
Gut - wollen wir es mal so formulieren: falls Ihr nicht gerade Auto- oder Motown-Musik-Fans seid, lässt es sich in Windsor auch ganz schön herumschauen. Ist aber eben nicht wie in einer Großstadt wie Detroit.
Viel Spaß trotzdem.
Gruß HeinBloed
Posts: 2632 | Location: In the heart of Europe: Germany... | Registered: May 23, 2006
Mein versprochener Reisebereicht ist noch nicht fertig – muss leider erstmal wieder arbeiten.
Nur soviel: Eine tolle Reise auf einem schönen Schiff – der Kreuzfahrtvirus hat uns voll infiziert!
Aber zunächst zur Frage:
Es gibt wohl 2 Antworten:
a) die offizielle: Die Great Lakes führen immer weniger Wasser. Wobei es von See zu See unterschiedlich ist. Der Lektor erklärte uns das es da Abweichungen zwischen 5 cm bis 5 m gibt. Beispiel: Die Columbus konnte früher vor bzw. nach der Durchquerung der Soo-Schleuse direkt in St. Saint Marie anlegen. Das ist heute nicht mehr möglich auf Grund des Wasserstands. Bei einer der letzten Reisen gab da Bodenberührung. Auch alle Versuche zu baggern waren vergeblich. Heute lagen wird vor Hilton Beach auf Reede.
Gerade diese südlichsten Stellen von Kanada sind sehr problematisch weil sehr eng (z.B. St. Maries River)
Auch in diesem Artikel geht es um den Wasserstand der Great Lakes:
Als Grund für den niedrigren Wasserstand gilt die allgemein die Klimaänderung (u.a. weniger Regen/Schnee, wärmere Sommer) und die Wasserentnahme aus den Seen. Die Kanadier mit denen wir gesprochen haben machen hierfür hauptsächlich die Amerikaner verantwortlich.
b) die nicht ganz so offizielle: Die amerikanischen Behörden machen es der Hapag Lloyd wirklich schwer Anreise / Abreise / Ausflüge zu organisieren. Als Kreuzfahrtneuling war ich schon etwas verblüfft 2 Hapag Lloyd Reiseleiterinnen bereits in Frankfurt am Abflugfterminal zu sehen. Als normal hätte ich empfunden in Chicago am Flughafen abgeholt zu werden. Die beiden flogen mit und wir erfuhren dann, dass kein Crew-Mitglied (betrifft auch Kapitän, Kreuzfahrtdirektorin….) das Schiff in Amerika verlassen darf, jeder der sich mehr als 5 Schritte die Gangway herunterbewegt begeht Landfriedensbruch, obwohl die Crew wie allgemein üblich, gültige Visa hat. Lediglich 2 Crew-Mitgliedern wurde erlaubt die normale Immigration noch mal zu machen (also wieder hin zum Flughafen….) und so wenigstens unterwegs in amerikanischen Häfen die Organisation zu übernehmen. Ansonsten musste man auf örtliche Reiseleiter zurückgreifen. Die mit geflogenen Reiseleiter übernahmen alle anderen notwendigen Aktivitäten für Schiff und Gäste an Land und flogen wieder mit den Gästen die in Chicago ausgecheckt haben zurück. Ein seltsames Spielchen gab es auch in Windsor. Unsere Reise begann und endete in Chicago. Normalerweise hätten wir nach der Rückkehr in Chicago an Bord (so war es bisher immer) wieder die Einreiseformalitäten erledigt. Wir mussten jedoch in bereits Windsor (2 Tage vorher) in den Bus steigen, wurden extra an die Grenze (Detroit) gefahren um die Einreiseprozedur zu erledigen. Nicht das die Strecke das Problem war (geht ja nur über die Brücke oder den Tunnel) aber 60 Stunden vorher mussten alle Gästelisten an der Grenze sein, es wurde teilweise vorgeschrieben wann man an der Grenze zu sein hat – und dann wurde den Reiseleitern gesagt, man wüsste von nichts. Hut ab vor unseren Reiseleitern Lisa und Michael – sie haben und Verhaltensmaßnahmen mitgegeben (Geduld, nicht Aufregen, alles über sich ergehen lassen…. fühlte mich an Zeiten erinnert als die Deutsch-deutsche Grenze noch existierte) aber auch mal eine schlaflose Nacht verbracht. Der einzige Lichtblick bei dieser Angelegenheit: An Bord waren 120 der 360 Passagiere Amerikaner, die diese Prozedur auch über sich ergehen lassen mussten.
Ansonsten eine tolle Reise, angesichts der geschilderten Unannehmlichkeiten für Hapag Lloyd aber nicht mehr kalkulierbar!
Hallo Bidda die Amerikaner waren schon immer....... Ich erinnere von der Anfangszeit, als Hapag Lloyd den Fahrplan hatte: Amerika-Kanada-Amerika-Kanada. Das hat man schnell eingestampft, weil das Schiff in keinster Weise den Fahrplan einhalten konnte. Viele Grüße Gerd