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Serious Cruiser
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Hallo liebe Kreuzfahrer,

wieder einmal etwas verspätet , mein Bericht von unserer Reise mit der Albatros.

Kein Reisebericht im eigendlichen Sinne, eher die Schilderung meiner Eindrücke von einer wunderschönen Fahrt.

Eine schönen Gruß an Gerd soll ich von Kiona bestellen.

Und jetzt geht es los:


Ja, wir sind wieder zurück! Zurück , von einer wundervollen emotionalen Traumreise.
Zurückgekehrt in den grauen Alltag.
Kein "Fröhlicher Bordwecker" auf Kanal 1, der uns mit Vogelgezwitscher und einer sanften Musik weckt, kein leises gehauchtes "Guten Morgen" von Kiona, Kathi, Petra oder von Jörn unserem "Borddummschwätzer",Jörn das ist ein ganz liebes Kompliment.

Keinen James, der uns das Essen serviert, und uns jeden Wunsch von den Augen abliest, keine Liany, unsere kleine Piccolina, auch das Wiesel genannt. Lautlos und flink räumt sie das Geschirr ab, füllt ohne daß wir es bemerken unsere Weingläser immer wieder nach.
Stellt sich für uns schließlich nur die Frage, ist es der Seegang, oder doch eher die Auswirkung des Rotweins während des Essens, der für eine leicht schaukelnde Gangart beim verlassen des Restaurants sorgt?
Keinen Laurentius, der unsere Kabine pflegt , am Abend unsere Betten aufschlägt, unsere Schlafanzüge liebevoll drapiert, für Obst und immer frische Handtücher sorgt.

Keine Nova in Harrys Bar, die schon am zweiten Tag unsere Kabinennummer und unseren Namen weiß, die uns freundlich mit einem bezaubernden Lächeln begrüßt ."Hallo Sir Werner, Madame Erika, welchen Drink darf ich ihnen bringen?"

Kein Stany (Maitre - Assistent ) der sich täglich nach unserem Befinden erkundigt und einen "Zaubertee" (altes Familienrezept) bei Erkrankung parat hat. Ich will nicht wirklich wissen, was sich darin befindet! Jedenfalls hilft das Zeug schnell wieder auf die Beine!

Kein Kapitän Morten Hansen, der uns pünktlich um 10 Uhr (an Seetagen) mit folgenden Worten begrüßt:
"Gutten Morgen meine liebe Gästen, hier spricht die Kapitän from die Brügggge".
Es ist ein Phänomen, wie mäuschenstill es in unserem Restaurant beim Frühstück, während der Rede des Kapitän sein kann.
Wie ist das mit der sprichwörtlichen Stecknadel?
Das gegackere der "Hühner" und geschnattere der "Gänse" verstummt Augenblicklich.Welch eine himmlische Ruhe!
Ach Kapitän, reden sie doch bitte noch ein bischen weiter.
Ich glaube, wir sind wohl alle ein wenig verliebt in unseren Kapitän "from die Brügggge"

Kein unendlich weites blaues Meer, keine 30 Grad warmen Lagunen zum Baden. Kein Reiseleiter, der uns gerade jetzt in diesem Augenblick, nämlich in genau dieser 30 Grad warmen Lagune Erfrischungen reicht !!!
Kann bitte mal jemand der Welt befehlen, daß sie genau in diesem Moment aufhört sich zu drehen?

Kein Kreuz des Südens, keine Milchstraße , kein Supersternenhimmel bei deren Anblick sich unsere Nackenhaare senkrecht stellen.

Keine liebgewordenen neuen Freunde. Hallo Karin und Werner, wir beneiden Euch, fahrt ihr doch noch eine Etappe weiter. Aber auch für Euch geht diese wundervolle Reise einmal zu Ende . Am 9. April heißt es in La Romana , Abschied nehmen. ( Ihr vermißt uns hoffentlich?)

Ja, und wir? Wir sind schon zurück !
Aus der Traum. Es warten schmutzige Wäsche auf ihre Reinigung, und so profane Dinge wie einkaufen, kochen, putzen, bügeln, iiiiiiiiigitttttttttttt.

So, und ich möchte nun meine Eindrücke, die ich zusammen mit meinem Mann auf dieser herrlichen Traumreise erleben durfte, in ein Forum setzen.
Stellt sich die Frage, wo und wie bitte fange ich an? Schließlich lassen sich 47 Tage Kreuzfahrt nicht so eben chronologisch schildern, ohne daß die Hälfte der Leser einschläft und die zweite Hälfte gelangweilt die Maustaste betätigt, und sich interessanteren Dingen zuwendet..

Beginne ich mit dem Anfang. Dem Flug nach Manila.
Flug mit LH ab Frankfurt in der Holzklasse ! Oh Mann !! Und direkt vor uns die Business-Class, nur getrennt durch den obligatorischen "Neidvorhang" Der dann auch sofort geräuschvoll zugezogen wird, da den Herrschaften , natürlich noch VOR dem Start , ihr Begrüßungsdrink stilvoll serviert wird.
Wir sind ja überhaaaaaaaaaupt nicht neidisch!!!
Nach einer Zwischenlandung (Tankstop in Canton ), wir dürfen in der Maschine sitzen bleiben (arme Raucher) verbleiben nur noch wenige Stunden bis Manila.
Hundemüde , eingequetscht und eingepfercht in unseren viel zu engen Sitzen, können wir uns kaum rühren. Meine Beine sind geschwollen, mein Rücken , und auch der Teil auf dem ich sitze, schmerzt.
Ich riskiere einen Blick durch den "Neidvorhang" was ich sehe, steigert meine Laune auch nicht . Grrrrrrrrrr !!!!!!! Businessflieger sitzten nicht in viel zu engen Sitzen.

" Businessflieger bei Lufthans genießen das neue PrivateBed: Auf zwei Metern Länge finden Reisende im komfortablen Bett mühelos die ideale Schlafposition. Die Liegefläche ist vollkommen eben, der Neigungswinkel zum Boden beträgt lediglich neun Grad. Die Position des ausgefahrenen Betts erlaubt ungestörtes Schlafen." !!!!! (Aus einer Werbebroschüre LH)

Die schlafen nicht nur tief und fest, die schnarchen auch und zwar laut.
Ich beschließe, diese Schnarcher für den Rest des Fluges zu ignorieren und aus meinem Gedächtnis zu streichen.

Pünktliche Landung in Manila. Problemlose Abholung duch die Phönix Reiseleitung. Fahrt in klimatisierten Bussen durch das abendliche Manila.
Ich stelle fest, daß die Sitze im Buss breiter und bequemer, als die der LH- Maschine sind.
LH, vielleicht solltet ihr mal über die Sitzbreite in euren Maschinen nachdenken !

Einchecken am Hafenterminal, für UNS problemlos, WIR haben den sogenannten VIP-Goldpunkt und VIP- Kabinen und deshalb auch einen extra Schalter zum einchecken!! WIR sind die mit dem goldenen Punkt auf der Karte. WIR dürfen bei Landgängen immer als erstes von Bord. WIR bekommen einmal die Woche frisches Obst auf die Kabine, (Normalos müssen das Obst vom Buffett essen) Wo bleibt der "Neidvorhang?"
Den VIP- Goldpunkt, Phönix, den könnt ihr Euch abschminken!
Alle Passagiere die in Kabinen auf dem Jupiterdeck, Promenadendeck , Apollodeck und sogar noch auf dem Oriondeck wohnen, dürfen sich VIP schimpfen.

Also, scheckt ein Großteil der Passagiere an EINEM, dem sogenannten VIP-Schalter ein, was dan auch promt zu einem "VIP - STAU " führt, während die " Normalos", DREI weitere Schalter zur Verfügung haben. Sehr witzig !
WIR verzichten großzügig auf unseren VIP-Status, stellen uns bei den Normalos an, und betreten fünf Minuten später, über die Gangway, unser Schiff, unsere Albatros.

Mein Gott, wie oft träumte ich schon Wochen vor der Reise, von diesem Augenblick? Nun ist es kein Traum mehr, sondern Wirklichkeit geworden.
Kreuzfahrtdirektor Thomas Gleiß, begrüßt uns mit dem schon obligatorischen Satz "Willkommen zu Hause"
In unserer Kabine 9010 auf Deck 9, erwartet uns ein kleiner Willkommensgruß in Form von Blumen, Obst und Gebäck.
Alle Müdigkeit und Anstrengung des Fluges sind auf einmal verflogen, wir treten auf den Balkon, schauen auf das nächtliche Manila, riechen das Meer, spüren die leicht feuchte Luft in unseren Lungen. Ja, wir sind wieder zu Hause!

Eine ausgiebige Dusche erweckt alle unsere Lebensgeister, die Koffer ausgepackt, das Abenteuer Schiff kann beginnen.
Während des Wartens, auf unsere Tischreservierung im Musiksalon, kommen wir mit zwei Ehepaaren ins Gespräch, sie scheinen recht nett und lustig zu sein, und so beschließen wir ganz spontan, einen gemeinsamen Tisch zu nehmen.
Tisch Nummer 33 im Pelikanrestaurant (Nichtraucher) und..... was gaaaaaaanz suuuuperwichtig ist, jedenfalls für uns Frauen , gleich neben dem Kapitänstisch! Wir sind nicht neugierig, wir wollen nur alles sehen und wissen!!!
Die Kreuzfahrt ist gerettet. An UNSEREM Tisch müssen sie vorbei, die vom Kapitän geladenen Gäste. Mit Sicherheit gibt es etwas zu lästern! Wirklich der ideale Tisch!

Mit unseren neuen Tischnachbarn nehmen wir einen Willkommenstrunk in Harrys Bar . Es bleibt nicht bei dem Einen und wir verpassen beinahe das Auslaufen aus den Hafen von Manila. Für uns eine Fastkatastrophe.
Gerade noch rechtzeitig, aus dem Bordlautsprecher erklingen eben die ersten Takte der Auslaufmelodie , erreichen wir unsere Kabine, und stoßen mit einem Glas Champagner auf unsere Traumreise an.
Das muß genau so sein. Das ist unser Ritual, das es seit Jahren gilt einzuhalten !
Während die Lichter von Manila immer kleiner werden und schließlich von der Dunkelheit verschluckt werden, stellen wir fest, daß wir seit über 40 Stunden auf den Beinen sind.
Die Müdigkeit fordert ihr Recht, ich höre schon Stimmen, die eigentlich gar nicht da sind.
Schlaftrunkend fallen wir in unsere Betten, das letzte was ich wahrnehme, ist das leise gleichmäßige Summen der Klimaanlage, bevor uns die schaukelnden Bewegungen der "Albatros" in einen tiefen Schlaf wiegen .

Unser erster Tag auf dem Schiff.
Der Blick auf das Meer ist unbeschreiblich. Soweit das Auge schaut, nur noch blau blau und nochmals blau ! Man könnte meinen, Himmel und Meer konkurieren um das schönste Blau. Unterbrochen von eine paar weißen Schaumkronen, die aussehen wie einfach mal dahingespuckt.

Leider müssen wir uns von diesem grandiosen Anblick losreißen, Termine Termine!
Irgendwie schaffen wir es doch noch pünktlich zum Frühstück zu erscheinen. Unsere neuen Tischnachbarn trudeln auch erst ein und wir freuen uns auf ein erstes gemeinsames harmonisches Frühstück.
Dem ist leider nicht so!
"Von DEM Frühstücksbüfett bin ich aber sehr enttaüscht" nörgelt unsere Tischnachbarin aus dem schönen Thüringen. "Das war aber auf der AIDA viel viel besser"!!!
Nun kenne ich das Frühstücksbüfett auf der AIDA nicht. Das Frühstücksbüfett der Albatros besteht am heutigen Morgen, aus diversen Sorten Brot und Brötchen. Mehreren leckere Frisch- und Dauerwurstaufschnittsorten verschiedene Käsesorten, (auch der guten Blauschimmelkäse ist zu finden) Marmelade, Honig, Nutella, Butter, Margarine, Joghurt , Räucherfisch, Müsli in allen Variationen, das gleiche gilt für Eier, Schinken, Speck, Würstchen, Obst und es besteht weiter aus . ....... ..."schlag mich tot", den Rest habe ich vergessen!
Außerdem nörgelt sie weiter :
"Vor dem "UMBAU"der alten Albatros, war das Restaurant aber gemütlicher"
Mein Einwand, daß es ja nicht mehr die alte Albtros ist, sondern es sich hier um ein völlig anderes Schiff handelt, läßt sie nicht gelten sondern mosert weiter," Da war auch viel mehr Platz"
und bla bla bla......"Irgenwie schmeckt das Rührei komisch" und schiebt angewiedert ihren Teller zur Seite. Nächste Nörgelattacke:
"Findet ihr nicht auch, daß es hier sehr viele ALTE Leute gibt"? (Anmerkung: Der Altersdurchschnitt auf dieser Etappe beträgt 63,8 Jahre . Frau Nörgel selbst zählt aber schon 73 Lenze!!! Wer also treibt den Altersdurchschnitt in die Höhe??? Thüringen!!
Unverschämtes schadenfreudiges Grinsen meinerseits!
Ich atme tief durch, öffne meinen Mund, will etwas erwidern als ich von links einen leichten Tritt meines Mannes gegen mein Schienbein spüre .... "Aua" OK, Ich habe verstanden! Widerworte zwecklos. An unserem Tisch sitzt eine notorische Nörglerin. Das kann ja für den Rest der Reise heiter werden. Es wurde heiter, sogar sehr heiter!
"......und außerdem, hatten wir auf der Aida und auch auf der Costa Classica viel mehr....., Wir wollen nicht wirklich wissen, was auf der Aida oder auf der Costa-Classica anders oder besser war, schnell seilen wir uns ab und nehmen unseren nächsten Pflichttermin wahr.
Für alle Passagiere die in Manila an Bord gekommen sind findet die Rettungsübung statt..
Dabei geht es ziemlich locker und spaßig zu. Ich glaube keiner denkt so wirklich an einen Ernstfall. Sollte dieser dann doch einmal eintreten, wovor uns Gott bewahre, wird es sicher ein Hauen und Stechen geben. Aber wenden wir uns doch angenehmeren Dingen zu.
Heute ist ein herrlicher Seetag, also Zeit das Schiff zu erkunden.

Allerdings was wir zu sehen bekommen, ist nicht so erfreulich und angenehm. Die Sonne bringt es an den Tag!
Auf den Außendecks fällt auf, daß es an allen möglichen und unmöglichen Stellen rostet. Auch überall abbätternde Farbe. Die Fenster (wie schon im vorigen Jahr) immer noch in einem schlimmen Zustand. Der Kitt in den Fugen ist nur notdürftig und unfachmännisch verarbeitet worden. Rost läuft sogar an den Fensterscheiben herunter.
Dabei wird während unserer Reise wirklich immer und überall auf dem Schiff geflickt, gestrichen und ausgebessert.
Auch zu unpassenden Zeiten, nämlich auch dann, wenn an Seetagen die Passagiere in den Liegestühlen ruhen und nur wenige Meter oberhalb der Liegen gestrichen wird.
Ein wirklich hübsches Muster, das die Farbe auf Badehosen und Bikinis hinterläßt, wenn der Wind sie über dasDeck verteilt!
Meine neue rote Longbluse sieht auch viel schicker aus mit diesen weißen winzig kleinen Pünktchen. Oder aber die elektrische Schleifmaschine, die ausgerechnet wieder an einem Seetag zum Einsatz kommt, um den Handlauf oberhalb unseres Balkons, von der alten Farbe zu befreien.
Um genau 14 Uhr und 30 Minuten mutiere ich aus diesem Grund zur Kappenrentnerin und beschwere mich telefonisch an der Rezeption. Die Schleifmaschine wird gestoppt, noch bevor ich die alte braune Farbe des Handlaufes, die nun gleichmäßig auf meinen Körper verteilt ist, in der Dusche entfernen kann.
Auch müssen gaaaanz gaaanz wichtige Entrostungsarbeiten an diversen Rettungsbooten an genau diesen erholsamen Seetagen stattfinden. Da wird geklopft, gehämmert und geschleift was das Zeug hält. Auch der große Industriestaubsauger kommt des öfteren an Seetagen (wann auch sonst) zum Einsatz. Ekelhaft brüllend, er übertönt sogar das gehämmere in den Rettungsbooten, saugt er jedes noch so kleines Staubkörnchen aus den Tenderbooten. Wir liegen auf unserem Balkon, jedes Nackenhaar steht senkrecht, diesesmal allerdings vor lauter Frust. In einer kurzen Ruhepause des Saugers hören wir kleinlaut die Stimme eines Matrosen:
"Entschuldigung bitte, aber leider Arbeit Arbeit"!! Der arme Kerl kann nun wirklich nichts dafür.

Was um alles in der Welt denkt sich unser Staff-Kapitän, der diese nervtötenden Arbeiten immer, aber auch immer an Seetagen und vor allen Dingen auch gerne in der Mittagszeit ,"alte Leute" wollen schließlich nach dem Essen ruhen, anordnet oder bzw. gutheißt

Ein weiterere Seetag, gnadenlose 38 Grad und "the same procedure as every year"
Äquatortaufe. Wir verzichten auf den "Festakt" und genießen (hoffentlich) unseren Balkon.
Inzwischen ist uns auch klar geworden, warum wir mit so einem Lärmpegel auf unserem Balkon blästigt werden.
Just unter uns auf dem Apollo-Deck befindet sich der Bereich, der für Passagiere gesperrt ist.
Und hier toben sich Handwerker aller Nationen an diversen krachmachenden und nervtötenen Geräten aus.

Stationen unserer ersten Etappe:

Manila-Zamboanga-Pare Pare- Ujang Pandang Bali - Dilli / Osttimor - Thursday Island - Mackay -
Brisbane- Sydney.

Ich denke, alle Stationen unserer Reise zu schildern, wäre schlicht zu Zeitaufwendig bzw. auch für viele zu langweilig. Nicht jeder Leser interessiert sich für meine Beschreibungen der Landausflüge, nebenbei gibt es auch hierfür wirklich sehr gut geschriebene Reiselektüre.
Nebenbei arbeite ich zur Zeit an meiner Home-Page, und falls die mal irgendwann fertig wird, kann jeder, der sich für die Einzelheiten unserer Reisen interessiert, es dort nachlesen.

Erwähnenswert ist vielleicht die Stadtrundfahrt in Zamboanga / Philippinen, der selbst die Phönix- Reiseleitung überraschte.
Mehreren Polizeimotorräder mit Blaulicht und Sirene, begleiten vier Busse aus dem Hafengelände in und durch die Stadt! Eine einfach Handbewegung dieser Beamten zwingt Menschen und Fahrzeuge zum stehen bleiben. An jeder Kreuzung, an jeder Einmündung Massen von Menschen, die uns ehrfurchtsvoll hinterherschauen. In rasender Fahrt, die Polizei immer voraus Platz bahnend, geht es von einer Sehenswürdigkeit zur anderen.
Platz da!!! Platz für uns Touris ! Uns stoppt keine Ampel, kein Rotlicht.
Ist das hier ein Staatsbesuch?
Menschen winken uns zu, wir winken zurück. Ehe wir begreifen was hier mit uns geschieht, treffen wir , natürlich mit Blaulicht und lautem Sirenengeheul, im Hafengelände ein.
Etwas irritiert fragen wir uns jetzt "Was war das denn?"

Pare Pare und Ujung Pandang /Sulawesi, erkunden wir mit Hilfe einheimischer Fahrradrikschas.
Oh mein Gott, dicke Europäer lassen sich von kleinen Asiaten, im Schweiße ihres Angesichts, durch enge Gassen kutschieren. Ich habe ein schlechtes Gewissen, das sich auch nicht durch ein größeres Trinkgeld so richtig beruhigen läßt . Zu meiner Schande gestehe ich ganz ehrlich,"Aber es hat großen Spaß gemacht"!

Salamat Datang, so begrüß uns an der Pier ein Transparent.
Sechs balinesische Tänzerinnen, in goldverzierten Sarongs gekleidet und die mit Blüten überhäuften Goldkronen, anmutig auf ihren Köpfen tragen, bewegen sich rhythmisch zu den hypnotosierenden glockenähnlichen Klängen eines Gamelanorchesters.
Da wir Bali schon früher, während eines längeren Urlaubs kennen gelern haben, verbringen wir den Tag in einem Hotel am Jimbaranstrand und genießen dort Sonne, Sand, Meer und Wind.
Natürlich fehlt auch "unser" obligatorischer Drink nicht.
Was geht es uns doch wieder gut!


Die Pechsträne beginnt dann eigentlich schon in Dili / Osttimor.
Wir liegen auf Reede, alles wartet auf das Ausbooten, als unser Kreuzfahrtdirektor bekannt gibt, daß wegen politischer Unruhen die Nato abrät das Land zu betreten.
Phönix beschließt aus diesem Grund, keinen Passagier an Land zu lassen. Was, wie wäre es auch anders zu erwarten, bei einigen Passagieren zu Unmutsäußerung führt!
"Thüringen" allerdings revoltiert lautstark: "So etwas weiß man doch nicht erst seit Heute"! und steht kurz vor einer Anstiftung zur Meuterei.
Militärhubschrauber umkreisen unser Schiff, keine Ahnung ob Freund oder Feind. Du meine Güte, sie werden doch wohl nicht auf uns schießen?
Noch warten wir auf die australischen Einwanderungsbehörden, die an Bord kommen sollen.
Wasserschildkröten ,die es hier zahlreich zu beobachten gibt, vertreiben uns die Zeit, bis wir endlich diesem ungastlichem Gefilde unser Heck zeigen können und freuen uns auf Thursday Island.
Nach Thursday Island ist es mit dem schönen Wetter auf unserer Kreuzfahrt erst einmal vorbei.
Regen Sturm und hohe Wellen sind für die nächsten drei Seetage unser Begleiter.
Auch die einzigartige Passage durch das Barrierriff fällt dem Wetter zum Opfer. Schade.
Alles freut sich auf Mackay!

Pustekuchen!
Wegen des Wetters und einer unberechenbaren hohen Dünung erlaubte die Hafenbehörde von Mackay das Einlaufen unseres Schiffes nicht!!
Unsere Thüringische Tischnachbarin kollabiert fast !!! Beim Abendessen knallt sie Messer und Gabel auf den Tisch und schimpft wie ein Rohrspatzt.
Für sie steht es jetzt endgültig fest.
Niiiiiiie mehr Phönix , niiiiiiie mehr die Albatros.
Auf der Aida , während ihrer Mittelmeerfahrt, ist so etwas niiiiiie passiert. Mit einem anderen Schiff hätten wir mit Sicherheit anlegen können, und überhaupt letztendlich bezweifelt sie auch noch die Seemännische Fähigkeit unseres Kapitäns Jarle Flatebö
Im übrigen geht ihr das geschaukel des Schiffes und das viele Wasser auf den Geist !!!???

Das schlechte Wetter UND die schlechte Laune dieser Dame hält noch zwei weitere Tage bis Brisbane an.
Unsere Pechsträhne setzt sich weiter fort. In der Nacht, unbemerkt von dem Großteil der Passagiere , ändert der Kapitän den Kurs des Schiffes, weil ein schwer erkranktes Besatzungsmitglied an Land in ein Krankenhaus gebracht werden muß.
Durch die Kursänderung haben wir nun sechs Stunden Verspätung , die auch mit voller Kraft vorraus, nicht aufgeholt werden können.
Also erneute Zeitplanänderung für die Ankunft in Brisbane. Der Kreuzfahrtdirektor bittet um Verständniss und hofft, daß die "Unannehmlichkeiten" nun endlich ein Ende haben.
"Thüringen" bleibt nur ein verständnisloses Kopfschütteln übrig, "Mich wundert auf DIESEM SCHIFF überhaupt nichts mehr" lamentiert sie und verschwindet griesgrämig in ihre Kabine.

Eine halbe Stunde später lichten sich die Wolken. Im Sonnenschein wechselt das Meer seine Farbe. Aus dem schwarzgrau wird wieder ein leuchtendes türkisblau.
Na geht doch!!!

Das Ein und Auslaufen in einen Hafen, ist immer ein Höhepunkt einer Kreuzfahrt.
Wie auch jetzt wieder in Brisbane.
Um 20. 30 Uhr geht es den Brisbane-River aufwärts zu unserem Liegeplatz, direkt an der neu angelegten Uferpromenade.
Ich schaue aus dem Fenster und sehe genau auf die Terrasse eines Apartmenthauses.
So nahe, daß die Marke des Weines, der auf den Tisch steht, erkennbar ist. Rechts Ladengeschäfte und Restaurants. Wow, ein selten schöner Liegeplatz, den wir auch erst morgen Abend wieder verlassen müssen.
Nach einer informativen Rundfahrt duch eine wunderschöne Stadt, (und bei traumhaften Wetter) erkunden wir Brisbane zu Fuß und per Fähre ( 24 Stunden Ticket, Preis, umgerechnet 9 € ) mischen uns unter das Volk und sind auch erst pünktlich zum Auslaufen in Richtung Sydney wieder an Bord.
Brisbane, ein wirkliches Highlight.

Sydney:

Vor Jahren besuchten wir schon einmal Sydney, damals erlebten wir eine vor Rührung tränenreiche Ausfahrt, vorbei an der Oper, bei strahlenblauem Himmel, begleitet von zig weißen Segelbooten.
Und genau 14 Jahre später erleben wir erneut dieses unbeschreibliche Gefühl, diesmal beim Einlaufen in die Stadt.
Um 6.30 Uhr nehmen wir den Lotsen an Bord, Minuten später schickt die Sonne ihre ersten Strahlen zur Begrüßung. Glutrot spiegelt sich ihr Licht in den Fenstern der Wolkenkratzer, der vor uns liegenden Stadt.
Uns überfällt eine Gänsehaut, bei der wohl schönsten Hafeneinfahrt der Welt.
Emotionen überkommen uns.Warum versuchen wir eigentlich unsere Tränen vor unseren Mitreisenden zu verbergen? Alle haben mehr oder weniger feuchte Augen.
Es ist noch ruhig auf dem Wasser, nur wenige Frühaufsteher winken uns aus ihren Booten zu. Leise schleicht die Albatros weiter, vorbei an Fort Denison , vorbei an Sydney Opera House, vorbei an der Maxim Gorky. Wir unterqueren die Sydney Harbour Bridge und machen fest an Wharf 8 in Darling Harbour.

In Sydney treffen wir ein in der Nähe lebendes Deutsch Australisches Ehepaar. Wir kennen uns nur über das Internet , haben ein paar Mails hin und her geschrieben, ein Foto geschickt, und sie haben sich spontan angeboten uns Sydney und Umgebung zu zeigen.
Wir treffen sie am Seeaquarium und es ist so, als würden wir uns schon Jahre kennen.
Mit ihnen gemeinsam erkunden wir die Stadt zu Fuß, per Fähre und mit dem Auto.
Sie fahren mit uns ein Stückchen in das Landesinnere zeigen uns ihr schönes Zuhause,und laden uns zu Fish und Chips ein . Wir revanchieren uns mit einer Einladung auf die Albatros.
Ich denke wir haben australische Freunde gewonnen.
Danke Willi, danke Beverly, es waren wunderschöne Tage mit Euch in Sydney. Wann immer Ihr nach Deutschland kommt, wir sind für Euch da!

In Sydney ist Passagierwechsel. Mit ihnen verläßt uns auch unser Thüringisches Ehepaar, völlig erbost und unversöhnt mit der Albatros und mit Phönix.
Aufwiedersehen Siegrid und Helmut, schade, daß es Euch nicht gefallen hat!!! Ihr habt sehr viel versäumt.


Das die Ausfahrt aus Sydney noch emotionaler als die Einfahrt wird, dafür sorgt unseren "neuer alter" Kapitän, Morton Hansen, "Hier spricht die Kapitän from die Brügggge",
der in Sydney Kapitän Jerle Flateboe ablöst. Jerle Flateboe und Morton Hansen sind die Hauptkapitäne auf der Albatros.
Auslauf 23 Uhr:
Der Himmel öffnet, pünktlich zum Auslaufen seine Schleusen und schickt uns Regen. Der Himmel "weint" und wir weinen wieder einmal mit !!!!
Gut, daß wir unseren Balkon haben. Trocken aber trotzdem an der Luft , bewaffnet mit einem Glas Sekt stoßen wir an. Erinnern uns an die Schönheit der ersten Etappe und trinken auf ein gutes Gelingen des zweiten Teiles unserer Traumreise.
In Höhe der Oper läßt Kapitän Hansen das Typhon der Albatros drei mal lang ertönen.
Das erste mal für : Auf Wiedersehen Sydney!
Das Zweite mal für: Danke, es war sehr schön bei Euch!
Das dritte mal für: Wir kommen wieder!
Kapitän Hansen, ich hoffe, ich gebe ihr Worte richtig wieder. Wir wissen, die Tonqualität der Lautsprecheranlage auf der Albatros läßt zu wünschen übrig!

Drei Seetage bis Auckland . Das Wetter zeigt sich wieder einmal bescheiden.
Es ist zwar warm aber stürmisch, sodass Kreuzfahrtdirektor Thomas Gleiß die Passagiere des öfteren auffordert, vorsichtig auf den Außendecks zu sein, oder doch gar besser, diese ganz zu meiden.
Das Ist doch die beste Zeit, etwas über unsere Phönix-Reiseleitung zu erzählen.
Alex, Kiona, Silvia, Jörn, Petra, Kathi, Tommi, Sabine und Elena . Ihr seid fantastisch! Wir hatten auf all unseren Fahrten auf der Maxim und der Albatros immer nette Reiseleitungen, aber IHR seit die BESTEN. Schleim, schleim, schleim,.....
Nein wirklich, ihr seid immer zur Stelle, immer freundlich, hilfsbereit. Jederzeit, für uns uns da, auch wenn ihr nicht, wie Alex es einmal so schön sagte, eure türkisfarbene "Arbeitskleidung" tragt.
Ihr seid da, wann immer wir euch ansprechen und euch brauchen, und das wieder und wieder mit einer bewundernswerten gleichbleibenden Freundlichkeit, egal ob ihr gerade von einem anstrengenden begleitenden Ausflug kommt, oder ihr euch ganz privat am Abend mit Freunden an Deck trefft.
Auch wie ihr, mit den nicht ganz so freundlichen Mitmenschen umgeht ist bewunderungswürdig.
Ohne die Leistung der anderen auch nur schmälern zu wollen, ein ganz ganz dickes Lob an Alex.
Seine Kompetenz, sein Wissen, sein Umgang mit Menschen........das Potential für einen Kreuzfahrtdirektor ist gegeben.
Das Phönixteam, sicher auch mit ein Grund weshalb es so viele "Wiederholungstäter" bei Phönix gibt.
Ein Danke an alle die helfen unsere Kreuzfahrt, trotz all ihrer kleinen Pannen, so angenehm wie möglich zu gestalten.
Danke Phönixteam!

Für viele Leser stellt sich auch immer wieder die Frage, wie ist es mit dem abendlichen Unterhaltungsprogramm an Bord der Albatros?
Na ja, das ist reine Geschmackssache. Die Unterhaltung für mich und meinen Mann besteht darin, daß wir uns im Kreise netter mitreisender Passagieren bei schönem Wetter an Deck aufhalten. Hier genießen wir die warmen Abende und Nächte, hier erleben wir das Miteinander mit Freunden und neuen Bekannten. Hier erweitern wir unseren Blick für das Wesentliche und lernen auch, weiter als über den eigenen Tellerrand zu schauen.
Hier lernen wir zu tolerieren und andere Meinungen zu akzeptieren .
Wir lernen, daß wir mit unseren sechs Kreuzfahrten ganz ganz kleine Lichter sind und lauschen interessiert den abenteuerlichen Erzählungen anderer Reisenden.
Wir diskutieren über Gott und die Welt. Manchmal albern wir auch einfach nur so herum. Müdigkeit ist für uns ein Fremdwort, merken nicht wie schnell die Zeit verrinnt, bis uns die kühle der Nacht frösteln läßt und uns an das warme Bett erinnert.

Bei nicht so gutem Wetter halten wir uns gerne in Harrys Bar auf.
Die Barhocker haben den Vorteil, daß man nach einem üppigen Nachtmahl, nicht so tief sitzt und der zu enge Hosenbund aus diesem Grunde einem nicht die Luft abschnüren kann. Außerdem, ist es der ideale Platzt um die News des Tages zu erfahren.
Hier kann man so richtig schön ablästern, (natürlich sehr diskret) Hier trifft sich nach dem Abendprogramm das gefrustete ( oder auch nicht) Publikum.
Hier besteht sogar die Möglichkeit unseren Herrn Kreuzfahrtdirektor einmal persönlich anzutreffen, ( weiß der Teufel wo dieser Mann sich tagsüber immer versteckt hält?)
Nur seine Stimme erklingt täglich über den Lautsprecher um die Positionsmeldung zu verkünden.
Naja, jedenfalls wissen wir spätestens jetzt, ER ist noch an Bord, wenn auch größtenteils unsichtbar.
Hier kann man zur vorgerückten Stunde, und natürlich muß der "Alloholspiegel" auf der Skala 1-10, mindestens schon auf 5 angestiegen sein, gemeinsam mit Andrea Berg singen "Du hast mich tausendmal belogen....... Und spätestens wenn es am Ende des Textes heißt:
"Hab so oft mit dir gelacht, ich würde es wieder tun mit dir heute Nacht"
fallen alle Anwesende in eine Art Extase und singen im kollektiven Rausch "Ja.. ja.. ja.."

Schee is, herrlisch, würde der Hesse sagen.

Am heutigen Abend macht folgende News die Runde.
Ein Pärchen, na ihr wisst schon, die Blonde mit der schwarzen Brille und der Typ, der aussieht als sei er Tarzans Zwillingsbruder, ( kennt wohl jeder auf dem Schiff) waren heute zusammen im Kino! Nein! Sie wollten keinen Film ansehen, der beginnt ja erst um 21.30 Uhr.
Nein! Sie suchten ein kuscheliges Plätzchen für....... na ja..... ihr wisst schon.
Nun muß man immer, aber auch immer berücksichtigen, daß die Passagiere der Albatros gemeinhin sehr pünktlich sind , und mindestens eine halbe Stunde VOR Beginn des Films IHRE Plätze einnehmen.
Tja, Blondi und Tarzan, Sorry, daß ihr beim......na ihr wisst schon..... gestört wurdet.
In Windeseile verbreiten die Buschtrommeln die Geschichte. Wirklich dumm gelaufen!
Nun sagt noch einer, auf einem " Rentnerschiff" ist nichts los!

Die Stationen unserer zweiten Etappe sind

Auckland, Bay of Islands / Neuseeland, Nuko alofa / Tonga, Avarua / Cook-Inseln, Boro Bora, Raiatea, Papeete, Moorea, Mangarewa / Gambier-Inseln, Hangaroa / Osterinsel und schließlich Endstation Callao/ Peru.

In Auckland kommen Gäste von Holdenriet - Reisen an Bord. Hier lerne ich auch "Landratte", ein Mitglied des Kreuzfahrtforums, persönlich kennen. "Landratte Peter" mit Ehefrau (denke ich doch mal) entpuppen sich als nette aufgeschlossene Kreuzfahrer.
Leider haben sie ein Problem mit ihrem Tischkellner Dennis. Dennis ist ein Clown, jongliert mit dem Geschirr, singt ( oder besser heult ) des öfteren wie ein Robbe, steht am Tisch und benutzt Messer und Gabel als Trommelstöcke , er scheint auch sonst ziemlich unaufmerksam zu sein. Auch andere Gäste die er bedient, äußern lautstark ihren Unmut. Wir erleben es hautnah mit, sitzen wir doch nur zwei Tische daneben.
Ja, da sind wir mit unserem James doch besser bedient. James kann mit jedem englischen Butler konkurrieren. Höflich, zurückhaltend aber formvollendet, serviert er an unserem Tisch die Mahlzeiten.
Das ist auch der Grund, weshalb einige Passagiere den Service im Restaurant perfekt und ohne Tadel finden, während andere sagen, der Service ist unter aller S.. !

Bay of Islands:
Waitangi, Paihia und Russell, die drei Hauptorte der Bucht sind bestens auf Touristen eingestellt, und besitzen noch viele historische Baudenkmäler.
Das Wetter zeigt sich wieder von seiner allerbesten Seite, wir buchen keinen organisierten Ausflug, sondern nehmen einen Shuttel in den Ort Paihia.
Bei einem Spaziergang am Meer, treffen wir auf einen Maori, der seine Kinder in einer uns unbekannten Kampfsportart unterrichtet.
Wir schlendern durch den wunderschönen kleinen Ort, suchen uns ein nettes Kaffee und genießen bei einem großartigem Kaffee-Latte, die Sonne und den Blick auf das Meer.
Beim Bummeln durch die Ladengeschäfte, verliebe ich mich in ein kuscheliges Neuseeländisches Stofffschaf, wir kaufen es und taufen ihn auf den Namen "Sheep" (wirklich ein sehr origineller Name)!!!
In unserer Kabine warten schon :Emu "Shyla", Koala "Sydney" und Kiwi "Wellington" auf Schaf "Sheep"

Zwei Tage kreuzen auf dem Pazifik. Bei Sturm, Seestärke 6 und sintflutartigen Regenfällen.
Mein Gott, wo in alles in der Welt, kommt nur das Wasser her? Ich weiß es nicht genau, aber ich weiß wohin es abläuft!
IN UNSERE BALKONSUITE !!!
Tropf tropf von der Kabinendecke auf den Boden, tropf tropf auf den Schreibtisch, die braune Brühe vernichtet meine Tagebuchaufzeichnungen von Tagen. Tropf tropf auch in die Kleiderschränke!
Nun bringt mich nichts so schnell aus der Fassung, aber jetzt ist es genug.
Ich kollabiere in der Kabine und suche anschließend, wieder völlig relaxt ,die Rezeption mit einem Armvoll nasser Garderobe und Schuhe auf.
Das ist jetzt nicht mein Problem, sollen die doch sehen, wie sie die Klamotten wieder in einen tragbaren Zustand zurückversetzen!
Augenblicklich kommen auch sehr wichtig aussehende Männer in unsere Kabine, die den Schaden begutachten um auch unverzüglich mit der Beseitigung desselben zu beginnen.
Bleibt uns nur noch die Flucht in Harrys Bar, um unseren Frust ertäglicher zu gestalten!

Tonga im Regen. Tristesse breitet sich aus. Muß ich mir Tonga im Regen ansehen?
Es muß sein, also Augen zu und durch.
Und wenn man es am wenigsten erwartet, wird es am schönsten.
Nach ein paar Minuten zeigt sich die Sonne und verjagt die dicken Regenwolken.
Der Höhepunkt dieses Ausflugs gipfelt in einem suuuuuper Strandfest, mit Folkloredarbietung und einem leckeren Spanferkelessen.
Auch unser Kreuzfahrtdirektor und Kapitan Hansen lassen sich dieses Ereigniss nicht entgehen.
Natürlich, wo unser Kapitän auftaucht, schnappt die Begeisterung über!
Unvergessliche Tage kann man nicht planen, sie ergeben sich einfach so und zwar dann, wenn man es am wenigsten erwartet.
Heute ist so ein Tag.

Gestern zeigte der Kalender den 6. März an, genau wie Heute. Wir überspringen die Datumsgrenze , uns wird ein Tag geschenkt.
Da in unserer Kabine sehr wichtige Reparaturarbeiten ausgeführt werden, verlassen wir unseren "Elfenbeinturm" und verbringen den Vormittag auf dem Lido-Deck .
Die Lido-Bar verwandelt sich heute unter Mithilfe von Kiona und Angelo in eine Happy-Frischluft- Karaoke- Bar.
Außerdem helfen Alex und Silvia beim "Überspringen der Datumsgrenze"
Du meine Güte, das hält man im Kopf nicht aus.
Fußkranke überspringen eine mit Klebeband imaginäre Datumslinie und zwar Rückwärts!!
Der Frischgekürte "Mister Albatros" und "Miss Südsee" singen sich beim Karaoke in einen Rausch, oder ist es eher die Nachwirkung des geschluckten Wodkas?
Wir können noch nicht einmal mehr höflichen Beifall spenden, Beifall für den Mut, den hier einige Leute aufbringen um sich zum Oberaffen zu machen.
Sorry, aber für derartige niveaulose Darbietungen fehlt uns wohl das nötige Gen!
Stellt sich nur die Frage: Wenn von ca. 600 Passagieren nur vielleicht 40 Leutchen (und das scheint mir noch zu hoch gegriffen) an derartigen SpielchenSpaß haben, warum wird wegen dieser Minderheit so ein Spektakel veranstaltet?
Oder ist es Humorlosigkeit unsererseits?

Ein weiterer Seetag, ein weiterer Regentag!
Nach den aufwendigen Reparaturarbeiten in unserer Kabine konnte ein Erfolg verbuchen werden.
Es tropft nicht mehr!
Nein! Jetzt ergießen sich förmlich komplette Bäche schmutzigen Wassers aus der Decke in die Kabine und natürlich auch in die Kleiderschränke!

........ Unser neues Zuhause ist gegenwärtig die Balkonsuite 9007 auf der Backbordseite, gleich gegenüber der 9010.
Dort ist es zwar trocken, der Balkon fast doppelt so groß wie bei Kabine 9010, nur versperrt uns ein Tenderboot die Sicht auf das Meer. Wozu bitte buchen wir eine Balkonkabine, wenn uns die Sicht auf das Meer versperrt ist?
Unser Hotelmanager Alexander Kantner bedauert zutiefst und bietet an, den Balkon auf 9007, als auch den Balkon auf 9010 ganz nach Laune zu benutzen.
Also, pendeln wir in den folgenden Tagen je nach Lust und Laune von Kabine 9007 auf Backbord zu Kabine 9010 auf Steuerbord.
Irgendwie scheinen unsere Mitbewohner, auf Deck 9, mit der Situation überfordert zu sein.
Sie schauen uns so fragend an, wenn wir nur mit unseren Bademäntel bekleidet die Kabine wechseln.

Vielleicht als kleines Trostpflaster erhalten wir für den 22. März vom Hotelmanager eine Einladung an den Offizierstisch. Wenigstens Etwas! Wir nehmen dankend an!

Ein neuer Tag. Vor uns im Blick, Rarotonga. Der Regen läßt nach, die Sonne schickt vereinzelte Strahlen und dort wo sie aufs Wasser treffen färbt sich das Meer wieder türkisblau.
Ein weiterer Schock für alle Passagiere: Kapitän Hansen beschließ aus Sicherheit wegen zu starker Dünung, nicht zu tendern.
Die Tenderboote schon herabgelassen, tanzen auf gewaltigen Wellenbergen auf und nieder.
Null Chance für einen Landgang!
Ein kleines Bonbon seitens unseres Kapitäns, er steuert die Albatros einmal rund um die Insel .
Die Schönheit dieser Insel läßt sich von weitem nur erahnen.

Ein paar Witzbolde verbreiten das Gerücht , daß die Passagiere die die Inselrundfahrt gebucht haben, natürlich nun kein Geld zurück bekommen. Was Augenblicklich zu einem Ansturm auf den Phönix -Schalter führt!
Am Nachmittag im Regen weiter Kurs auf Bora Bora.

Der nächste Seetag zeigt sich wettermäßig durchwachsen. Langsam macht sich bei mir Panik breit.
Jetzt soll der schönste und langersehnte Abschnitt unserer Reise kommen , Französisch Polynesien mit Tahiti, Bora-Bora, Raiatea, Moorea ....und es regnet.
Der langersehnte Traum meines Mannes. Soll dieser Traum verregnen?
Natürlich wissen wir, daß jetzt Regenzeit ist, auch erinnere ich mich an Horrerreiseberichte, die sogar von tagelangen Regenfällen auf Bora Bora sprachen.
Aber doch nicht wenn WIR in der Südsee sind! Doch nicht gerade jetzt und heute !
Dabei versprach ich meinen Mann, daß wir genau diese Inseln bei kitschig schönem Wetter ohne Regen erleben werden.
Der letzte Satz Kapitän Hansens klingt mir noch in den Ohren: Na dann liebe Gäste, wenn wir alle um gutes Wetter beten, vielleicht haben wir dann Glück.
Und wie ich bete!
Am Abend schaue ich wohl stündlich zum Himmel und gegen Mitternacht blitzen die ersten Sterne auf. Ein gutes Zeichen für Morgen?

Bora Bora zeigt sich von seiner Sonnenseite, WIR haben ein Traumwetter.
Keine Ahnung welcher Gott, ein Einsehen hatte. Egal, genießen wir jede Minute , jeden Augenblick.

Gegen 7 Uhr einfahrt in die Lagune von Bora Bora. Da liegt sie nun vor uns!
Praktisch jedes Südseefoto in einem Werbesprospekt zeigt Bora Bora. Wellen , die an das Korallenriff rauschen, dahinter die Farben von tiefstem Violett bis zum hellstem Türkis der Lagune, gesäumt von einem silbern strahlendem Strand.... Und darüber erhebt sich majestätisch ein geheimnisvoll anmutender Vulkan eingehüllt mit flaumigen Wolken um seinen Gipfel.
Genau so erleben wir es heute in Natura, mit einem winzigen Unterschied, nämlich statt der flaumigen Wolke umhüllt ein schwarzes Etwas den Gipfel.
Nicht so schlimm, tröstet mich ein Mitreisender , die regnet sich später hinter den Bergen aus.
Aus den Bordlautsprechern ertönt Tony Marshall mit :
"Bora Bora Hey, Bora in Tahiti Hey..........." Das setzt wieder einmal bei dem Großteil der Passagiere Emotionen frei. Ich jedenfalls drücke ganz fest die Hand meines, neben mir sitzenden, Mannes.
Augenblicke, die wir in Dankbarkeit und Demut engegennehmen.
Das vor uns liegende Traumbild verschwindet hinter einen Schleier aus Tränen.

Die anschließend stattfindende Inselrundfahrt bieten uns immer wieder herrliche Ausblicke auf das mächtige Vulkanmassiv und auf das Korallenriff der Lagune.
Keine noch so gute Kamera kann das Bild wiedergeben, was wir empfinden und was unser Herz und unsere Seele bei diesem Anblick berührt.

... Und da war auch noch der Herr, der uns seit Tagen auffiel, weil er immer so missmutig drein schaute. Viele machten sich über ihn lustig, wegen seiner angeblichen Selbstgespräche.
Dieser Herr saß bei der Einfahrt in die Lagune von Bora Bora, um 6 Uhr in der Frühe, gedankenverloren in einer Ecke der Karibik Lounge. Führte er wieder Selbstgespräche? Nein!
Er verrückte einen Sessel so lange hin und her, bis seine Frau auch jede noch so kleinste Kleinigkeit beobachten konnte. Er strich mit einer unendlichen zärtlichen Handbewegung über ihr Haar und flüsterte, mit erstickender Stimme:" Schatz, das ist Bora Bora. Nun kannst Du es doch noch sehen.
Der Sessel neben ihm war leer......

Der nächste Tag auf Raiatea, wolkenloser Himmel. Eine Insel wieder unbeschreiblich schön.
Wenn man so viele wunderschöne Dingen in allerkürzester Zeit erlebt, da gehen mir einfach die Worte aus, ich kann nichts mehr beschreiben.
Wunderschön, bezaubernd, herrlich, märchenhaft, geheimnisvoll und und und....!
Die Faaroa - Flußfahrt, mit motorisierten Auslegerbooten durch tiefblaues Wasser zur Ostküste der Insel und weiter flußaufwärts ,auf den einzig schiffbaren Fluß Polynesiens den Faaro - Fluß.
Unvergesslich und einmalig in seiner Art.
Oder weiter das Baden auf dem kleinen Motu (so heißen diese winzigen kleinen Badeinseln)
Diese Glücksmomente muß man festhalten, auf einen Speicher ablegen und bei Bedarf aktivieren. In unserer Seele befindet sich unendlich viel Platz zum speichern.

Bei der Rückkehr zum Schiff werden wir Zeuge, wie unser Kapitän Hansen , mit einigen "Südseeschönheiten" vor unserem Liegeplatz tanzt.
Das ist nicht abgesprochen, sondern rein Zufällig. Immer Sonntags, und heute ist Sonntag, finden sich die Einheimischen Tänzer und Tänzerinnen genau hier am Hafen ein, um zu tanzen.
Da unser Kapitän sich diese Gelegenheit nicht entgehen läßt, finden wir ihn "Hüftkreisend" inmitten dieser Tänzerinnen.
Herr Kapitän Hansen, ich denke an ihrem Hüftschwung sollten sie bis zum nächsten mal noch etwas arbeiten. Das geht sicher noch besser!
Bei schnell untergehender Sonne verlassen wir Raiatea. Die Südseeschönheiten winken, Autos veranstalten ein Hupkonzert. Kinder lachen uns zu, Blitzlichter leuchten auf, winkende fröhliche Menschen verabschieden uns.
Und wieder ertönt drei mal das satte Horn der Albatros.
Wie war das noch?
Auf Wiedersehen, es war schön bei Euch , wir kommen wieder.

Papeete / Tahiti: Es scheint die Sonne....

Der Ankerplatz, direkt in der Stadt.
Schon am frühen Morgen eine unglaubliche schweißtreibende Hitze. Nach einem kleinen aber heftigen tropischen Regenschauer dampft die Stadt. Es dampft nicht nur die Stadt sondern auch ich und alle Ausflügler des Ausflugs "Historisches Tahiti" und zwar aus lauter Wut.
Mein Ärger verschwindet auch erst sehr spät am Abend, und das ist für mich ungewöhlich.
Der Rede kurzer Sinn, es geht um die Klimaanlage im Bus! Ich weiß, das leidige Thema!
Nun, befindet sich aber EINE DAME gaaaaaanz vorne im Bus sitzend und die jammert" Es zieht, mir ist kalt, ich bin ja schon soooo erkältet, ich bitte sie die Klimaanlage abzustellen."
Ali, läßt die Klimaanlage abstellen.
Nach ca.10 Minuten, die Scheiben sind beschlagen, die Luft ist zum ersticken, bittet ein Passagier,gaaaaanz höflich, ob nicht die Möglichkeit besteht, die Klimaanlage wieder anzustellen.
Antwort Ali: "Nein, die Dame ist krank und Klimaanlage ist ungesund"
Passagier: Hier möchten 30 Personen gerne daß die Klimaanlage wieder angestellt wird.
Demokratische Abstimmung 30 Stimmen gegen eine Stimme.
Was passiert? Nichts! Die Klimaanlage bleibt aus und Ali hält uns einen Vortrag über Demokratie!!!! Oberlehrerhaft ist er der Ansicht, daß das Mehrheitsprinzip keine Demokratie darstellt, sondernd Demokratie ist, wenn Jeder zu seinem Recht kommt. Basta!!!
Also entscheidet "Alibaba" daß immer eine halbe Stunde die Klimaanlage aus bleibt und dann wieder kurz angestellt wird.

Beim nächsten Stop, versuche ich Ali zu erklären, daß wir alle einen klimatisierten Bus ( laut Ausflugsbeschreibung) gebucht hätten, und warum die Dame, wenn sie so empfindlich ist, sich nicht eine Jacke oder einen Schal mitgenommen hat.
Darauf "Alibaba" wörtlich:" Wer läuft denn bei dieser Hitze mit einer Jacke oder einem Schal durch die Gegend" ???????? und gibt mir gleichzeitig den Rat, daß, wenn es mir nicht paßt, es mir jederzeit freigestellt ist, in den nächsten Bus zu steigen. OK?
"Alibaba" wird von allen Passagieren für den Rest des Ausflugs ignoriert.
Wieder am Schiff angekommen, werde ich zufälliger Weise Zeuge eines Gespräches über das Funksprechgerät. Ali :Keine besonderen Vorkommnisse, die ÜBLICHE Streitereien unter den Passagieren wegen der Klimaanlage!
Nichts kann mich so schnell aus der Ruhe bringen und ich behalte fast immer meine Fassung, aber Ali vom Phönix-Reise Team hat es geschafft, daß mir und vielen anderen dieser Tag gründlich verdorben ist.
Schade, hätte ohne "Alibaba" ein weiterer schöner Tag werden können.

Am Abend als es kühler ist, verlassen wir mit Freunden das Schiff und bummeln ein wenig über den Hafenvorplatz.
Falls einmal jemand nach Papeete kommt, unbedingt die leckeren Gerichte, die hier direkt am Kai, von Einheimischen gebrutzelt und angeboten werden , probieren. Einfach köstlich und auch noch relativ preiswert.
Nur ein par Schritte über die Straße, entdecken wir eine Brasserie, mit Privatbrauerei, die funkelnden Kupferkesseln leuchten im Licht der Laternen.
Wir suchen uns noch ein Plätzchen zwischen den Einheimischen und bestellen ein tahitianisches Bier. Prost Papaeete, Prost Tahiti!
Die Rechnung für sechs Bier: 36 Dollars!
Unbemerkt von den Passagieren, die wohl zufrieden in ihren Betten schlafen, schleicht sich die Albatros gegen fünf Uhr Morgens aus dem Hafen und nimmt Kurs auf Moorea.

Ankunft Moorea, wieder Bilderbuchwetter.

Moorea, genau so schön wie Bora Bora oder Raiatea. Mir kommt es vor als kämpfen die Inseln untereinander einen unerbittlichen Kampf um die Schönheit, ohne je einen Gewinner küren zu können.
Dank unseres Kapitäns, der die Auslaufzeiten geringfügig ändert, genießen wir beim Auslaufen zum wiederholten Male einen großartigen Sonnenuntergang.
Wir verabschieden uns von Französich Polynesien, diesmal ganz stilecht mit Champagner!
Man gönnst sich ja sonst nichts.

Vor uns liegen nun zwei Seetage, Zeit zum entspannen, Zeit die grandiosen Bilder, die unvergesslichen Momente und die Zeit der großen Gefühle zu verarbeiten.

Vielleicht auch mal Zeit über etwas anderes als über Lagunen, Wasser , Farben und Emotionen zu schreiben.
Schließlich gibt es auf dem Schiff ein großes wichtiges Thema, das ist das Essen und Trinken.
Ja, wie schmeckt das Essen?
Ganz einfache Antwort, es schmeckt. OK, mal sehr gut, mal weniger gut, reine Geschmacksache. Vielleicht nicht ganz so gut wie im Juni bei der Nordlandreise, aber wirklich gut genießbar.
Die Suppen sind meines Erachtens Spitze, wenn auch "Thüringen" behauptete die Bouillon sei zu dünn!!!
Der frischaufgeschnittene Sonntagsbraten mit Sosse (ok, die Sosse war angedickt) fast wie bei Muttern zu Hause. Das Gemüse besser und mehr gegart als im Vorjahr.
Das Fleisch, gebraten, gegrillt oder gekocht, ist bis auf wenige Ausnahmen super. Der Fisch, eigentlich mein Lieblingsgericht, diesmal eher Durchschnitt.
Für die Präsentation der Speisen gebe ich nur ein befriedigend.
Dabei darf man auf keinen Fall vergesse, daß es sich bei der Albatros um das zur Zeit, preiswerteste deutschsprachige Schiff handelt.
Vom Frühstück bis zum Mitternachtssnack kein Grund wirklich zu motzen. Als ordentliche Hausfrau, fällt mir auf, daß die Tischdecken ziemlich labberich vom Tisch hängen, und das Tafelgeschirr, na ja, salopp gesagt, diese Qualität benutze ich noch nicht einmal für "Alle Tage".
Anmerkung: Das ist kein Meckern sondern eine Feststellung und allein meine Sicht der Dinge.

Das Buffett Manifique, sehr liebevoll hergerichtet und dekorativ.
In der heutigen Zeit, in der wohl Lachs, Krabben, King-Prawns, Räucherfisch, mehr oder weniger zum wöchentlichen Einkauf gehört, verstehe ich nicht, daß die Leute immer noch das Buffett stürmen, als gäbe es ab Morgen nichts mehr zu Essen .
Auf unserer ersten Etappe herrscht ein Hauen und Stechen am Buffett, ( Schlacht gibt den Zustand besser wieder) , daß unser Hoteldirektor sich entschließt ,das Bufett auf der folgenden Etappe in zwei Sitzungen zu servieren.

Getränke:
Tischwein rot und weiß gibt es bei Tisch gratis. (trinkbar) Eine Flasche Mineralwasser, einschließlich des 7%igen Bedienungsaufschlags kostet 2,94 €. Allein unsere Mineralwasserrechnung beläuft sich für den Zeitraum unserer Kreuzfahr ( 48 Tage ) auf ca: 250 €.
Wasser braucht der Mensch!
Natürlich gibt es auch sehr schlaue Zeitgenossen, die auf dem Lidodeck, das während des Frühstücks angebotene kostenloses Wasser , in Thermoskanne abfüllten und sich damit für den Tag eindecken. ?!? Die Schiffsleitung bittet darum, das zu unterlassen.
Wie ist das mit dem berühmten Sack Reis, der in China umfällt?? Richtig. Keinen Menschen kümmert das.

Holsten und Lübzer-Biere vom Fass : 0.30 l 1,95 €
Flaschenbier 0.33 l 2.10 €. Soft-Drinks 0.33l 1.50 € . Whisky von 2.70€ - 3.00 € . Tagescocktail von 1.80€ - 2.00 €, Long Drinks 3.25€, also sehr moderate Preise.
Auf alle Getränke wird ein 7%iger Bedienungszuschlag erhoben, dieses Geld wird auf alle Mitarbeiter am Ende der Etappe aufgeteilt. Für Kabinensteward, Kellner und Piccolo gibt es Umschläge, die am Ende der Reise mit einem Trinkgeld versehen werden können. Wir persönlich
halten es aber so, daß wir wöchentlich dem Kabinenstewart, Kellner und seinem Piccolo ein, wie wir denken, angemessenes Trinkgeld zukommen lassen.
 
Posts: 42 | Location: Hanau | Registered: May 17, 2006Edit or Delete MessageReport This Post
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Teil 2 meines Berichtes:
 
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Serious Cruiser
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JeAußerdem hat Phönix für sein Personal einen sogenannen "Sozialfond eingerichtet. Mit diesem Geld werden nach Absprache , notwendige Dinge wie vielleicht ein neuer Fernseher, oder eine Karaokemaschine für die Crew gekauft.
Auch bei Härtefällen, z.B. schwerer Krankheit und damit verbundenen Rückflug in die Heimat, tritt dieser Fond in Kraft.
Bei der diesjährigen Verlosung der Originalseekarte, mit Reiseroute der Albatros und Unterschrift des Kapitäns , deren Erlös eben in diesen "Sozialfon" geht, kam leider nur ca. 300 € zusammen. Bei einem Lospreis von 5 € und einem Passagieraufkommen von ca 600, finde ich das schon mehr als beschämend! In Abwandlung eines Werbeslogan, finde ich : Geiz ist eben NICHT geil!

Zwei Seetage mit Kaiserwetter, tiefblauer See und Temperaturen um 30 Grad liegen hinter uns.
Mangareva/Gambier Inseln vor uns.
Viel hat Mangareva nicht zu bieten. Es liegt weit abseits der Touristenpfade , und nach soviel Südseefeeling, reißt uns auch so schnell nichts mehr vom Hocker.

Das sieht schon ganz anders aus auf Bounty Bay / Pitcairn.
Auf dieser Insel leben die Nachfahren der Bounty-Meuterer. Aufgrund der starken Dünung ist es uns nicht möglich an Land zu gehen. Dafür besuchen uns einige Pitcairn Bewohner an Bord.
Wir kaufen bei ihnen Briefmarken und naturreinen Bienenhonig ( schließlich gibt es keine Umweltverschmutzung auf Pitcairn)
Sie bringen uns Obst und Gemüse und nehmen Fleisch, Mehl und Zucker mit .
Angeblich ist auf dieser Insel Alkohol verboten.
Noch nie habe ich Menschen so viel Essen und Trinken gesehen, wie heute die Besucher aus Pitcairn.
Junge, sind die ausgehungert. Da finden aber etliche Steaks den Weg direkt in den Magen. Anschließend Gang zwei, Nudeln mit Hackfleischsosse, und für eine Pizza ist immer noch Platz. Zum Abschluß als kleine Erfrischung, dann noch 5-8 Pils.
Breit, wie die Otter steigen einige von ihnen in ihre Boote. Mir ein Rätsel, wie sie die Strickleiter an der Bordwand noch bewältigen können..
Jedenfalls sind alle wieder heil auf ihrer Insel gelandet. Aufwiedersehen Pitcairn!

Nach zwei weiteren Seetagen, noch ein weiterer Höhepunkt, die Osterinsel .

Das ferne Pünktchen im Pazifik ist rund 2000 km von der nächsten bewohnten Insel-Pitcairn entfernt und wird vom 3765 km östlichen gelegenen Chile aus verwaltet.
Bis heute bleibt vieles aus der Vergangenheit der Osterinsel ein Geheimnis. Berühmt ist sie für ihre riesigen Steinstatuen, die "moai", die zu hunderten die teils öde, teils grüne hügelige Landschaft beherrschen.
Zum ersten mal gibt es einen Tenderlotsen, die Einfahrt zum Hafen scheint sehr schwierig zu sein.
Bei hohem Seegang schlägt ein Tenderboot gegen die Einstiegstreppe der Albtros und versenkt sie. Gott sei Dank, gibt es keine Verletzten.
Leider haben wir durch diesen Zwischenfall wieder einige Stunden Verspätung.
Kein Thema, uns bleibt noch genügend Zeit das aufzuholen. Schließlich liegen noch 4 1/2 Seetage, zwischen uns und Lima.
Das reicht. Das denken wir aber auch nur!

Das Wetter schlägt um. Regen, Regen, Regen und Sturm sind unsere Begleiter für die nächsten Tage. Fast habe ich den Eindruck, der Abschied, der nun bald vor uns liegt , soll uns leichter gemacht werden.
Aus Frust und nahendem Abschiedsschmerz fr.... ich mich durch das Wiener Kaffeehaus - Kuchenbuffett, nun kommt es auch nicht mehr auf ein paar Kalorien mehr oder weniger an.
Ja, ich habe es gemerkt. Auf dieser Reise haben sie erneut zugeschlagen, die Kalorien. Kaum jemand weiß, daß Kalorien kleine bösartige Männchen sind, die gemeinerweise über Nacht die Hosen und Kleider enger nähen.


Am 24 März gibt es für uns noch einen persönlichen Höhepunkt, wir feiern unseren Hochzeitstag.
Mit unseren neuen Kreuzfahrtbekannten genießen wir zu acht ein exzellentes Champagnerfrühstück.
Die Überraschung: Canada, ein Kellner und Sänger mit begnadeter Stimme singt für uns während des Frühstücks , My Way von Frank Sinatra.
Es ist mucksmäuschenstill , ergriffen lauschen alle diesem wunderschönen Song.


Um 18.30 findet für alle Gäste die in Lima von Bord gehen, in der Atlantik Lounge, ein Abschiedscocktail statt.
Der Kapitän und die Schiffsleitung sowie der Kreuzfahrtdirektor und das Phönix Team verabschiedet sich von uns.
Im Restaurant wartet im Anschluß das Kapitäns -Abschiedsabendessen auf uns.
Der Henkel Piccolo, heute zum Preis von nur 2,00€
Na dann mal Prost!
Heute Abend wird in Harrys Bar Abschied gefeiert, aber Hallo!!!!! Harrys Bar platzt aus allen Nähten und Angelo gibt sein Bestes und bittet bei toller Musik zum Tanz.
Natürlich ist auch Andrea Berg mit: "Ja.....ja.....Ja" wieder dabei.
Der Abschiedsabend - Verdrängung. Verdrängen, daß Morgen Schluß ist. Einfach supergute Laune haben.Versöhnung mit allem, was nicht so geklappt hat.
Wieso? Was hat nicht geklappt ? Die schönen Erinnerungen fressen die schlechten Ereignisse!
Und dann heißt es doch mal: Gute Nacht Freunde, es wird Zeit für uns zu gehen......

Eine kleine Gnadenfrist bleibt uns noch, der letzte Seetag, an dem wir ziemlich verkatert aus der Wäsche schauen. Der Kopf brummt und die Helligkeit schmerzt in den Augen. Ja ja, kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort. War gestern Abend doch ein wenig mehr "Allohol" im Glas?
Durch das schlechte Wetter und bedingt durch den hohen Seegang, laufen wir mit genau 10 Stunden verspätung in Callao/ Lima ein.

Es ist schon 23 Uhr. Die Koffer sind gepackt und vor die Tür gestellt!

Es wird Zeit, das wir abfliegen, an Bord herrscht schlechthin das Chaos!
Durch die Verspätung werden viele Ausflüge gecancelt.
Unser Ausflug: Panoramafahrt Lima, auf 6.00 Uhr vorverlegt. Wir verzichten!
8.30 Beginn der Ausschiffung für die Gäste mit dem Flug LT 9073 nach Frankfurt. Das sind wir.
Natürlich kommen die Busse nicht pünktlich. In Südamerika gehen die Uhren bekanntlich anders.
Das Chaos wird größer, das Gepäck ist noch nicht verladen, nicht mehr unser Problem!

Die letzte Gnadenfrist für uns verstreicht, die Busse kommen, es geht los.Ein letztes Winken. Aus! Vorbei! Nur nicht umdrehen. Nur nicht Denken.

Wir haben es geschafft! Sitzen (besser wir liegen) im Flieger .
Für den Rückflug nach Frankfurt, schenken wir uns ein kleines Bonbon und fliegen Business -Class.
Man reicht Champagner einen "Charles Heidsieck 1995 Vintage"
Zum Lunch wählen wir aus der Speisenkarte "Fisch-Filet "Mahi Mahi" an Zitronen-Zwiebel-Butter.
Dazu trinken wir einen 2003er Chateau de Sescas.
Anschließend kosten wir eine kleine Käseauswahl, dazu wird ein 2005er Ruby Cabernet gereicht .
Auf den Nachtisch verzichten wir, nehmen allerdings von den angebotenen Pralines eine. Das alles spülen wie mit einem "Cognac XO Otard" hinunter.

Da ich von dem Champagner und dem Wein reichlich getrunken habe, betätige ich vorsichtig einen Knopf an meinem Sitz und dieser fährt in fast voller Länge aus.. Ich sage fast, natürlich nicht so weit, wie der in der Business - Class der Lufthansa. OK, dafür kostet uns dieser Spaß auch viel weniger.

Wir bedauern trotzdem aufrichtig, daß dieser Flug schon nach 14 Stunden in Frankfurt sein Ende findet!

Auf Wiedersehen Albatros, Auf Wiedersehen Kabine 9010, wir kommen wieder !
Im Januar 2009 auf der Etappe Mauritius bis Ghana. Schon gebucht!

Erika


tzt aber:
 
Posts: 42 | Location: Hanau | Registered: May 17, 2006Edit or Delete MessageReport This Post
Experienced Cruiser
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Hallo Erika
Ich sage einfach nur: vielen Dank für diesen wunderbaren Bericht. Ich hatte beim Lesen das Gefühl,ich sitze neben Dir ...
Liebe Grüße
luigi


Dalmacija (1982) ** Costa Victoria (1997) ** Costa Classica (1999, 2000, 2006) ** Splendour otS (2001) ** Costa Atlantica (2001, 2004, 2005) ** Costa Europa ( 2003) ** Norwegian Dream (2003) ** A'Rosa Blu (2004) ** AIDAblu (2005) ** Costa Fortuna (2005) ** A'Rosa Donna (2006) ** Costa Mediterranea (2007) ** A'Rosa Riva (2007) ** Costa Concordia (2008)
 
Posts: 270 | Location: Darmstadt | Registered: February 25, 2006Edit or Delete MessageReport This Post
Experienced Cruiser
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Auch ich sage Danke für diesen tollen und emotionalen Bericht - konnte vieles, obwohl noch nie mit diesem Schiff gefahren, nachvollziehen.
Ewald
 
Posts: 125 | Registered: April 02, 2004Edit or Delete MessageReport This Post
Serious Cruiser
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Hallo Erika

Vielen Dank für diesen schönen Berich, ich habe ihn sehr genossen, zumal ich auf der ersten Etappe dieser Kreuzfahrt mit an Bord war. Auch uns spielte das Wetter einen oder mehrere Streiche. Nur z.B. schwerer Sturm im Mittelmeer (mehrere Scheiben in Harry's Bar zerbrochen) dadurch 10 stündige Verspätung in Port Said, Schnee und Glatteis in Jordanien, dadurch Petra verpaßt, Nebel mit Sichtweite gleich 0 im Jemen usw.
Scheint irgendwie ein roter Faden bei dieser Kreuzfahrt zu sein.
Trotzdem war es eine schöne Fahrt und ich wäre gerne länger an Bord geblieben.
Liebe Grüße
Elke
 
Posts: 38 | Registered: January 31, 2007Edit or Delete MessageReport This Post
Cruise Guru
Picture of shiplover2002
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Hallo Erika
vielen Dank für den sehr informativen Bericht, den ich natürlich aufgesaugt habe, werden wir doch bald an Bord gehen. Vielen Dank auch für die Grüße von Kiona, sie ist wirklich eine Powerfrau, die während einer anderen Weltreise 8 Kilo verlor und sie hat nicht viel davon.
In diesem Schiff scheint noch immer teilweise "der Wurm drin" zu sein.Wir hatten mal die Kabine 8022 mit Sichtbehinderung in der wir die Waschlappen und Handtücher ins Fenster stopfen mußten, damit ich nicht aus dem Bett geweht wurde und ich bin wirklich nicht zugempfindlich wie die besagte Dame im Bus. Leider findet man solche Zeitgenossen immer wieder, ich wundere mich, dass Ali darauf eingegangen ist.Ich würde mich in diesem Fall bei Thomas Gleis beschweren, denn das geht nun wirklich nicht. Dass die ersten 50 Leute in der ersten Reihe sitzen wollen, ist normal, sie täuschen sogar einen Herzfehler vor.
In Pare Pare/Ujung Pandang hättest Du das Torajaland buchen sollen. Für mich war es ein unvergessliches Erlebnis.
Viele Grüße
Gerd
 
Posts: 2427 | Location: Hamburg | Registered: June 21, 2002Edit or Delete MessageReport This Post
Cruise Guru
Picture of Crown Prince
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Wow, Erika, grossartiger Bericht!

Vorschlag (sorry, Raoul, ich bin mal so frei): Schicke ihn doch an Raoul, dann kann er im "Ruderhaus" erscheinen, am Besten noch mit ein paar Fotos illustriert. Da hast du auf dieser interessanten Reise sicher viele Tolle geschossen.

Danke und viele Grüsse, Andreas
 
Posts: 1382 | Location: Ulm (Donau), Germany | Registered: May 18, 2005Edit or Delete MessageReport This Post
Cruise Commodore
Picture of Raoul Fiebig
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quote:
Originally posted by Crown Prince:
Schicke ihn doch an Raoul, dann kann er im "Ruderhaus" erscheinen, am Besten noch mit ein paar Fotos illustriert.


Hallo Andreas,

gerne. Ich hoffe ja, daß mein neuer PC spätestens nächste Woche komplett sein wird und ich die Seite dann endlich wieder updaten kann. Meine acht Jahre alte Krücke zuhause stürzt pausenlos ab - der ist nicht mehr zu helfen. Red Face

PS: In der Tat ein toller Bericht, Erika! ThumbUp


Best regards,

Raoul Fiebig
 
Posts: 8338 | Location: Paderborn, Germany | Registered: June 07, 2002Edit or Delete MessageReport This Post
Experienced Cruiser
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Hallo Erika,
vielen Dank für den tollen und ausführlichen Bericht, man konnte sich stets hineinversetzen!
Wir sind schon 1 x mit der alten A. gefahren.
Meine Frage: mit welcher LF-Gesellschaft seid Ihr zurückgeflogen?
Wie groß war der Preisunterschied zur "Holzklasse"?
Wir wollen in 2007 nach Buenos Aires fliegen, zurück dann per MSC nach Venedig!
Kannst ja eine PM schicken!
Ich wünsche noch viele schöne KF!
Peter


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69-Wolga/Don, o4/Arosa-Blu, 04/ Albatros, 05/ Aida - Blu 05/ Marco Polo, 05/ Aida - Blu,06/ - Rhapsody, 06/ MSC Lirica, 06/ Costa Atlantica, 06/ Costa Atlantica/ 07/ Norw. Gem / 07/ Jewel of the Seas 08/ MSC Sinfonia - Buenos Aires-Rio - Venedig/ 08 - Aida Bella
 
Posts: 263 | Registered: August 09, 2005Edit or Delete MessageReport This Post
Cruise Guru
Picture of oppis
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Schöööööööööööön!!!

Danke Erika für den absolut super und anschaulich geschriebenen Bericht.

Liebe Grüße
Marita




 
Posts: 1729 | Location: Wuppertal, Germany | Registered: January 21, 2005Edit or Delete MessageReport This Post
Serious Cruiser
Picture of Joerg
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Danke Erika für diesen tollen und ausführlichen Bericht. Ich war zwar nur 1 Woche auf der Albatros, aber sofort sind die Bilder vor meinem geistigen Auge wieder da...

Ein tolles Schiff mit Charme, dass ich nächstes Jahr wiedersehen werde.

Grüsse aus dem Münsterland von Jörg


MS Albatros 06
MS Sapphire 18.09.-28.09.07
MS Deutschland (Flußschiff) 11.12.-14.12.07
MS Albatros 08
TS Maxim Gorki 14.09.-20.09.08




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Posts: 93 | Location: Münsterland | Registered: July 06, 2006Edit or Delete Message