die Online-Publikation "Fairplay" meldet heute, dass die TUI AG nach dem geplanten Zusammenschluss mit First Choice Zweifel gegenueber dem Joint-Venture mit der Carnival Corporation & plc. hat.
Bestandteil der TUI Travel plc. im Bereich Kreuzschifffahrt wird sowohl Thomson Cruises, als auch First Choice (ein Joint-Venture mit Royal Caribbean International). Sitz der Gesellschaft englischen Rechts wird London sein.
Die Hapag-Lloyd AG (Container) und Hapag-Lloyd Kreuzfahrten bleiben bei der TUI AG, die weiterhin von Hannover aus geleitet wird.
Im Mai 2007 sollte der Vertrag zwischen der TUI AG und der Carnival Gruppe unterschrieben werden: Das neue Joint-Venture sah eine Beteiligung der TUI AG von 25 Prozent bis 2010 an AIDA Cruises, die Etablierung der Marke TUI Cruises und der Bau eines 3.000-Betten-Schiffes fuer die Marke TUI Cruises im Jahr 2010 vor. Am 15. Dezember waren die Plaene fuer die gemeinsame Unternehmung zwischen TUI und Carnival verkuendet worden.
Die TUI uebertraegt uebrigens der neuen TUI Travel plc. 900 Millionen Euro an Schulden (siehe auch Abendblatt vom 20. Maerz 2007) und rechnet mit einem erfolgreichen Jahr fuer die TUI AG, als auch fuer die Hapag-Lloyd AG.
Bin mal gespannt, ob die TUI AG mit eigenen Plaenen fuer eine Marke TUI Cruises aufwartet, die Idee der Marke TUI Cruises nicht weiter verfolgt oder doch noch mit Carnival zusammenarbeiten will.
Finanziell duerfte ein eigenes Projekt nach dem Transfer der Schulden mehr als moeglich sein. Sollte das tatseachlich der Fall sein, wuerde AIDA eine sehr starke Konkurrenz bekommen.
Bestandteil der TUI Travel plc. im Bereich Kreuzschifffahrt wird sowohl Thomson Cruises, als auch First Choice (ein Joint-Venture mit Royal Caribbean International).
Hi folks (ich weiss ja wo du steckst...),
Siehst du das so kritisch?
Das Joint Venture zwischen RCI und First Choice beschränkt sich ja auf ISLAND CRUISES mit den Schiffen ISLAND ESCAPE und ISLAND STAR. Die sind ja eher Konkurrent zu OCEAN VILLAGE zu sehen. Da wären die Interessenskonflikte mit CARNIVAL zu sehen.
Was wäre wenn...???
TUI + CARNIVAL
AIDA TUI CRUISES THOMSON CRUISES COSTA OCEAN VILLAGE P&O PRINCESS CARNIVAL HAL IBEROJET (ohne die kleinen Marken)
TUI + RCI
TUI CRUISES THOMSON CRUISES RCI CELEBRITY ISLAND CRUISES PULLMANNTOUR
Hmm... Ich denke: wahrscheinlich hast du Recht. Das passt irgendwie besser RCI + TUI...
Dann kann ja auch TUI CRUISES Richtig loslegen, ohne auf AIDA Rücksicht zu nehmen...
Ist vielleicht die bessere Entwicklungsmöglichkeit für TUI CRUISES.
Gruß HeinBloed
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sagen wir mal so: wenn es TUI Cruises unter dem TUI-AIDA Banner geben sollte, wird es erheblich schwieriger, beide Produkte von einander unterschiedlich auf dem Markt anzubieten (interne Konkurrenz). TUI Cruises unter dem TUI AG Banner koennte sich separat auf dem Markt platzieren und eine gesunde Konkurrenz zu AIDA werden (was der Kunde eigentlich favorisieren sollte).
Letzten Endes ist es AIDA Cruises (zumindest bisher) bis heute nicht gelungen, TUI von einem massiven Einstieg in das Kreuzfahrtgeschaeft (mal abgesehen von der Hapag) abzuhalten, konnte es hoechstens verzoegern.
Ich persoenlich favorisiere TUI Cruises unter dem TUI AG Banner, denn das Produkt wird dann mit Sicherheit klar erkennbar sein.
AIDA ist meiner Meinung nach immer schwieriger als Produkt zu definieren: Cluburlaub, Rentnerschiff, oder irgendwo dazwischen?! Die Integration der BLU hat dem Produkt AIDA nicht gut getan, zumindest in Bezug auf die Zielgruppe.
Originally posted by Marcus Puttich: AIDA ist meiner Meinung nach immer schwieriger als Produkt zu definieren: Cluburlaub, Rentnerschiff, oder irgendwo dazwischen?! Die Integration der BLU hat dem Produkt AIDA nicht gut getan, zumindest in Bezug auf die Zielgruppe.
Hallo Marcus,
Bei dem ersten Satz stimme ich Dir voll und ganz zu.
Bei dem Zweiten muss ich deiner Meinung energisch widersprechen (und das hat nichts mit meiner "persönlichen" Beziehung zu diesem Schiff als solches zu tun): Ich war bei meiner Cruise mit der Blu zwar nicht grundsätzlich erstaunt über Alter und (mit Verlaub) "Niveau" der Passagiere (denn ich hegte schon immer Zweifel an den AIDA- Prospekten, die vorgaukeln, es befänden sich ausschließlich Jungdynamiker und Fotomodels an Bord), über das Ausmaß jedoch schon (Altersdurchschnitt lag bei 52). Bei meinen Gesprächen mit "Offiziellen" sprach man davon, das dies eine Ausnahme wäre und mit diesem Schiff zusammenhänge, das Durchschnittsalter auf der AIDA Vita derzeit in der Karibik bei 35 läge. Aha. Sprach ich jedoch mit anderen deutschen Besatzungsmitgliedern (mit wenig oder ohne Streifen auf der Schulter), die teilweise schon auf allen 4 AIDAs arbeiteten, bekam ich die Auskunft, Passagieralter und -niveau seinen auf allen Schiffen absolut gleich, auf dieser Cruise wäre das Durchschnittsalter sogar eher etwas jünger...
Was ich damit sagen will, die "Dolchstoßlegende" der gusseisernen, jungdynamischen und partyfreudigen AIDA- Fans, die Blu sei an allem Schuld und damit der Sündenbock, halte ich für unsinnig. Das Niveau der Passagiere eines integrierten Schiffes kann nicht über Nacht eine Flotte von 4 Einheiten versauen.
Ist es nicht so, das zeitnah, 2002 und 2003 mit Vita und Aura die Flotte vergrößert wurde und dafür auch die Zielgruppe erweitert wurde. Und der Kurswechsel des Produktes AIDA insgesamt, lag der nicht eher am Eigentümerwechsel von P&O hin zu Carnival, mit Costa- Boss Foschi am Ruder, als am Schicksal der aufgegebenen Marke A'Rosa (deren Zielgruppe ja, dem Prospekt nach zu urteilen, auch nicht die klassischen Kappenrentner waren)?
Nur meine Meinung; ich denke nicht, das man ein Schiff dafür verantwortlich machen kann, wenn sich ein Produkt verändert- und in den Augen der Fans an Niveau einbüsst.
Aber klar, das sich darüber endlos diskutieren liesse...
AIDAvita und AIDAaura aehneln der AIDAcara zu sehr, als dass sie "neues Publikum" ansprechen sollten - oder wo siehst Du bis auf die Groesse und den damals neuen Balkonkabinen einen Unterschied.
Problem in meinen Augen war seiner Zeit nur, dass man die ganzen Passagiere von A'ROSA einfach mitgenommen hat. "Das Schiff ist das Gleiche, nur mit einer anderen Schornsteinmarke", so haben es viele Reisebueros verkauft und das stand schon in einem Gegensatz zur ehemaligen AIDA-Philosophie, finde ich.
Dieses Zusammenfuehren von AIDA und A'ROSA fand ich ganz persoenlich eher negativ.
Na wie dem auch sei, vielleicht gibt es ja in ein paar Jahren eine Alternative mit TUI Cruises.
P.S.: Leider hast Du Recht, habe auf den AIDAs auch nach den Katalog-Maedels Ausschau gehalten... suche, wenn Du so willst, heute noch
Originally posted by Marcus Puttich: Dieses Zusammenfuehren von AIDA und A'ROSA fand ich ganz persoenlich eher negativ.
Da stimme ich dir natürlich zu, es ist nie positiv, wenn eine Marke (mit einem Schiff) aufgegeben wird, um eine andere noch stärker zu machen.
Nur sehe ich nicht darin den Grund des "schleichenden Verfalls" des Niveaus von AIDA.
Natürlich sind Vita und Aura der "Ur- Aida" sehr ähnlich, mehr als die Blu. Aber mit den beiden erstgenannten Schiffen verdreifachte sich die Flotte und Kapazität innerhalb von zwei Jahren, dafür reichte die bisherige Zielgruppe nicht aus, man musste neue Kunden gewinnen. Auch das alte Management unter P&O Aufsicht hätte sich Familien und (Kappen-) Rentnern zuwenden müssen, um die Schiffe zu füllen.
Ich sehe den Grund für das derzeitige Niveau bei AIDA darin, das die alten Cruise- Manager- Füchse M. Arison und P. Foschi genau untersucht haben, worauf es den AIDA Kunden, aber besonders den deutschen Pauschaltouristen ankommt: Das sind All- Inklusive- artige Luxusbüffets (die es in der internationalen Kreuzfahrt kaum gibt) mit gratis Wein und Bier bis zum Abwinken. Und in zweiter Linie "Wellness". Und Drittens, das alles "schön auf Deutsch" ist. In Sachen Service und Entertainment ist dieser Tourist dagegen völlig anspruchslos.
So gesehen könnte AIDAauch für den typischen russischen Pauschaltouristen hochinteressant sein
Also haben sie diese Form der "Bordgastronomie" eher noch gestärkt (Die "Stammmarke" Carnival legt ja selbst großen Wert auf das Essen) und alle anderen Bereiche stark zurückgefahren, praktisch um Personal abzubauen und noch produktiver zu werden.
Auf jeder Fahrt mit der AidaBlu traf ich ehemalige A'rosaBlu-Gäste. Dabei fiel mir auf, daß
a) keinerlei Kappenrentner darunter waren. (Aufgrund der Buffetform der Restaurants mit 'open seating' sitzt man hin und wieder auch mal mit KR zusammen, so daß auch die Gegenprobe möglich war: keiner dieser KR war auf A'rosaBlu!)
b) die früheren A'rosa-Gäste durchaus ein gewisses Niveau haben (ja,ja - bevor jetzt gelästert wird: ich war nie auf der A'rosaBlu). Dies zeigt sich bereits bei den Fremdsprachen-Kenntnissen - auf ein deutschsprachiges Schiff ist diese Gruppe meist nicht angewiesen, und auch nicht zwingend darauf aus.
c) die meisten der A'rosa-Gäste auch die unterschiedlichsten anderen Reedereien (deutsch und international) und deren Schiffe buchen (von Carnival bis zur Europa)
d) kaum einer der A'rosa-Gäste wegen des Aida-Konzepts Aida bucht; allenfalls wegen der ungezwungenen Atmosphäre an Bord
e) einige nach der Mutation der Blu zur AidaBlu zwar (meist einmal) ein anderes Aida-Schiff probiert haben - es dann aber dabei blieb
f) jeder aber gerne zurück auf die Blu gekommen ist - des Schiffes wegen.
Für diese Gäste ist nun eine Lücke im Markt. Eine legere (deutschsprachige) Kreuzfahrt auf einem modernen, räumlich großzügigen Schiff, auch mit Balkonkabinen und geräumigen Suiten, von der 'Software' oberhalb von Aida angesiedelt, fehlt nun. Tui will (muß) sich nun noch lange Zeit lassen, bis sie dieses Segment füllen wollen/können, mit welchem Partner auch immer. Der Markt wäre aber bereits jetzt da. Ich bin gespannt, ob diese Lücke (nur eine Nische ist es bestimmt nicht) vielleicht zwischenzeitlich von einem anderen Anbieter gefüllt wird. Ich hätte persönlich gar nichts dagegen.
Falls nun jemand von Euch darüber grübelt, seine Spargroschen aus der Matratze zu holen, um in den Kreuzfahrtenmarkt einzusteigen: die oft an Bord erlebte Preisdiskussion ("Was haben Sie denn bezahlt?") ist der A'rosaBlu-Klientel fremd. Diese Gäste wollen ihren Aufenthalt an Bord genießen und sind auch gerne bereit, den entsprechenden Preis zu zahlen.
ich gebe Dir in allen Punkten recht. Auf uns treffen diese Aussagen von Dir auch ausnahmslos zu, will sagen, wir sind nach der "Mutation" der Blu zur AidaBlu auch ausschließlich aus einem Grund auf die Blu zurückgekehrt: Des Schiffes wegen. Ergänzen möchte ich aber, daß diese Passagiere immer hin die Amadea buchen können, denn die erfüllt alle, von Dir genannten Kriterien, die die ehemaligen A'RosaBlu-Gäste so an der Blu geschätzt haben, wenn sie auch erheblich kleiner ist als die Blu. Auch wir waren im letzten Jahr von der Amadea sehr angetan und haben für den nächsten Sommer auch schon eine Reise auf ihr gebucht.
Maritime Grüße Jens
Countdown zur Gruppenreise 2007 auf der COLOR MAGIC: Alle Details HIER
Countdown zur Gruppenreise 2008 auf der MARCO POLO: Alle Details HIER
Originally posted by Diddn: die früheren A'rosa-Gäste durchaus ein gewisses Niveau haben (ja,ja - bevor jetzt gelästert wird: ich war nie auf der A'rosaBlu).
Keine Sorge, das hat auch mit Sicherheit niemand von dir erwartet
Aber zu deiner Beruhigung, auch für mich war dort das Niveau zu hoch, und so war ich auch nie als A'Rosa Blu auf ihr. Bei der Entscheidungsfindung für meine Nordlandreise 2002 erschreckte mich die in den Prospekten abgebildete gutaussehende, intelligente und wohlsituierte Zielgruppe "meiner" ehemaligen Crown Princess dermaßen, das ich auf Nummer sicher ging, und die Costa Romantica buchte. Zur Belohnung erhielt ich zum praktisch identischen Preis ein deutlich niedrigeres Gästeniveau und das bis dato schlechteste Essen auf einer Cruise... ...allerdings ein fast ebenso wundervolles Schiff.
Ansonsten: Super Analyse! Das könnte tatsächlich die Marktlücke sein, in die TUI-Cruises erfolgreich hineinstossen kann. Nur bezweifle ich noch leise, ob dies mit einem derartigen Riesenschiff (das ja eine Abwandlung der "Conquest"- Klasse zu werden verspricht) tatsächlich gelingt, die Akzeptanz dieser ehemaligen A'Rosa Klientel sehe ich noch nicht ganz.
Zumal sich die Frage stellt, ob dieses Riesenschiff unter TUI- Flagge gemeinsam mit "First Choice" gefüllt wird: Deutsche und Briten 50:50 auf einem Schiff, das kann ich mir nicht vorstellen, daß das gut geht.
Setzt TUI das so um, um das Segment so zu bedienen, wie von dir vorgeschlagen, würde das auch bedeuten, das man AIDA nunmehr komplett dem niveauarmen Massengeschmack überlassen würde. Weitere Serviceverschlechterungen wären dann wahrscheinlich , aber auch Preissenkungen.
Welche Anbieter könnten sonst in diese Lücke füllen? Die von Jens angesprochene "Amadea" hat sich ja schon gut etabliert. Mit der "Delphin Voyager" kommt ja nun noch ein ähnliche Schiff dazu. Fraglich bleibt nur, ob die Hey- Gruppe es nicht wieder vermasselt, so wie bei der "Delphin Renaissance".
das Niveau der A'rosa-Gäste sagte mir durchaus zu. Sicher altersmäßig im Schnitt 10 Jahre über mir, waren mit diesen Gästen aber durchweg charmante und amüsante Gespräche möglich (wobei ich dies den Aida-Gästen damit nicht absprechen möchte).
Viele Selbständige und Freiberufler waren darunter, die (wie auch ich) beruflich ständig mit Schlips und Kragen rumlaufen müssen. Da tut ein legerer Urlaub zwischendurch einfach mal gut, auch wenn ich persönlich bei einer klassischen Kreuzfahrt genauso gern mal den Smoking raushole. Irgenwann muss der ja auch mal aufgetragen werden; so viele Anlässe hat man dafür ja nicht.
Der Amadea gebe ich auch gewisse Chancen - aber die Marketing-Möglichkeiten sind natürlich ganz andere als bei Aida, die da aus dem Vollen schöpfen können. Probieren würde ich sie jedenfalls gerne mal.
Skeptischer bin ich bei der Delphin Voyager. 2005 konnte ich die Delphin Renaissance besichtigen, die, von außen betrachtet, damals (m)ein Traumschiff war. Abgesehen von der für meinen Geschmack zu plüschigen Ausstattung (am besten hatten mir noch die Lounge vorn oben und das Steakhouse gefallen) wurde während der einleitenden Ansprache und auch während des Rundgangs stets betont, daß man dem Kundenwunsch entsprechend, eine sehr klassische Kreuzfahrt anbietet. Zumindest der legere Charakter wird also als entscheidendes Kriterium hier fehlen; dem Schiff und der Professionalität des Veranstalters würde ich dies schon zutrauen. Vielleicht wäre hier, nach hoffentlich schnellem wirtschaftlichen Wiedereinstieg, Platz für eine weitere Produktlinie...
Als ansprechend erachtete ich die A'rosa Klientel durchaus auch, betrachtete mich damals allerdings noch als zu jung dafür. Da bei Costa immer einige Jüngere mit dabei sind (insbesondere auch Honeymooner), packte ich für diese Reise auch wieder den dunklen Anzug ein.
Ich bin beruflich ja auch Schlipsträger und freute mich deshalb auch auf die AIDA Blu- Kurzreise, um einmal eine Kreuzfahrtform zu entdecken, wo man guten Gewissens auf diese Bekleidung verzichten kann. Aber der Preis, nämlich schlichtweg nicht vorhandenes Niveau, ist mir dann doch zu hoch.
Von daher (auch wenn wir jetzt Off- Topic geraten...) ist NCL eine super Erfahrung gewesen: Kreuzfahren auf dem international üblich gepflegten Niveau, ohne jegliche Bekleidungsvorschriften. Durchaus elegant, aber angenehm lässig. Es geht doch! Ein nachahmenswertes Vorbild für TUI- Cruises.
Hallo ich gebe Euch durchaus Recht, dass die Amadea ein "Ersatz" für die Blu ist. Nur macht sie wenige Kurzfahrten, was für den Erfolg der Blu wohl wichtig war. Ich kenne die Blu als Arosa und bin mit der Amadea gefahren. Das Niveau der Passagiere ist durchaus zu vergleichen.Wenn auch wir Deutschen mit der freien Tischordnung Probleme haben, hat es mir auf der Amadea aber gefallen.Selbst ein Ehepaar, das dem sehr negativ gegenüber eingestellt war, hat es auf einer 65 Tage Reise als sehr gut empfunden. Es ist alles eine Frage der Gewöhnung. Viele Grüße Gerd
Originally posted by Crown Prince: Kreuzfahren auf dem international üblich gepflegten Niveau, ohne jegliche Bekleidungsvorschriften. Durchaus elegant, aber angenehm lässig. Es geht doch!
Hallo Andreas,
das ist ein Thema, über das Jens und ich uns gestern noch unterhalten haben. Vielfach wird leider angenommen: "Je mehr Sterne, desto formeller". Dabei ist das ja überhaupt nicht zwangsläufig so. Selbst im absoluten Luxusbereich gibt es mit SeaDream einen Anbieter, der keine Kleidervorschriften kennt, und Oceania deckt den Premium-Bereich ab.
ich könnte mir sogar vorstellen, daß der Gast im hochpreisigen Segment, der ja auch sehr viel bezahlt hat, noch viel weniger Lust hat, sich einer bestimmten Bekleidungsempfehlung zu unterwerfen. Zumal er ja beruflich meist zur Genüge im Kostüm oder in Nadelstreifen anzutreffen sein wird (sofern er überhaupt noch arbeitet/arbeiten muss). Ein bestimmtes Kleidungsniveau ist in diesen Kreisen sowieso selbstverständlich.
Carnival hofft nun, das Joint Venture mit der TUI bis zum Jahresende unter Dach und Fach zu haben. Allerdings haben sowohl die EU-Kommission als auch das Bundeskartellamt ein Wörtchen mitzureden. Einer weniger optimistischen Prognose zufolge könnte sich alles bis ins nächste Jahr verschieben. Hierdurch würde sich das erste TUI Cruises Schiff wohl auf 2011 verschieben.
wie Carnival-Chef Micky Arison auf der heutigen Quartals-Telefonkonferenz angekündigt hat, soll TUI Cruises nun - die Zustimming des Bundeskartellamtes vorausgesetzt - doch bereits 2009 an den Start gehen. Da es jedoch nicht möglich sei, einen Neubau rechtzeitig fertigzustellen, soll ein "relativ modernes" Schiff aus der Flotte von Carnival Corporation & plc im übernächsten Jahr als erstes Schiff von TUI Cruises in Fahrt kommen. Um welches Schiff es sich dabei handelt, ist derzeit nicht bekannt.
das Zusammenschlussvorhaben für das Gemeinschaftsunternehmen von Costa Crociere und der TUI AG wurde am 12.06.2007 unter dem Aktenzeichen B9-48/07 beim Bundeskartellamt in Bonn verzeichnet. Eine positive Entscheidung könnte innerhalb eines Monats fallen. Bei kartellrechtlichen Bedenken könnte sich der Vorgang jedoch weiter verzögern.