Hapag-Lloyd Kreuzfahrten lässt die geplante Partnerschaft mit dem US-Veranstalter Expedition Leaders platzen und betreibt das Vier-Sterne-Expeditionsschiff Bremen weiter in Eigenregie. Das Schiff sollte Mitte des Jahres in Discoverer umbenannt werden und sowohl für den deutschen als auch den US-Markt fahren. Grund sei die „große Nachfrage vieler Kunden aus dem deutschsprachigen Raum“.
Der Hamburger Veranstalter will so zudem Zweifel - vor allem unter den Stammgästen der Bremen - ausräumen, dass das Schiff seinen Standard in Bezug auf Service, Komfort und Expeditionsprogramme unter einem neuen Management nicht halten könne.
„Wir arbeiten mit Hochdruck an der Routenplanung für 2006, die stark auf Expeditionsreisen ausgerichtet sein wird. Wir sind überzeugt davon, dass wir mit unserer Entscheidung den Bedürfnissen vieler unserer Stammkunden gerecht werden“, sagt Sebastian Ahrens, Sprecher der Geschäftsleitung von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten.